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Nicht geeignet für das Arbeitsleben?

Mit weit über 20 zähle ich nicht mehr zur Jugend. Zum Anderen haben viele Firmen Probleme Nachwuchs oder überhaupt geeignetes Personal zu finden. Leider verstehen die Arbeitgeber nicht, dass ein Obstkorb und pünktliche Lohnzahlubg niemanden mehr hinter dem Ofen hervor lockt. Mir ist Wertschätzung, Selbsterfüllung und ein nettes Team wichtiger als viel Geld zu verdienen. Das mag und kann jeder anders sehen, aber ich möchte meine Gesundheit nicht noch weiter ruinieren. Bei mir wurde eine Depression diagnostiziert und mir zu unterstellen, dass ich sensibel bin, ist wirklich frech. Allgemein nervt es mich, dass ältere Menschen immer gegen jüngere Generationen wettern müssen. Wir Arbeitnehmer sollten zusammen halten und es nicht vom Alter abhängig machen.
Liebe Pandas,
Ich bin Arbeitgeberin, ich habe ein Team von insgesamt 6 Mitarbeitern, ich weiss sehr wohl wie wichtig Wertschätzung ist und ein harmonisches Team. Ich achte sehr darauf, ebenso muss ich darauf achten das der Laden läuft. Wenn die Arbeit nicht läuft kann ich keine Rechnungen schreiben, bekomme kein Geld und kann meinen Verpflichtungen nicht nach kommen so einfach ist das. Wir Arbeitgeber werden immer als Sklaventreiber dargestellt, aber wir haben Verpflichtungen und der Druck dem wir ausgesetzt sind ist auch sehr hoch, danach fragt keiner!
Auch ich bin Depressiv, war über ein Jahr in einer Klinik weil ich so fertig war das ich morgens nicht mehr aufstehen konnte.
Ich weiss wovon ich rede.
Ich habe auch einen im Team der ist jetzt 19, ich sehe die Unterschiede in den Generationen. ich weiss genau was ihr erwartet, Wertschätzung, Selbsterfüllung, Work Live Balance, das sind alles tolle Sachen, aber in der heutigen sehr angespannten Zeit leider nicht so einfach möglich.
Und wenn ich sage ihr seid sensibel ist das nicht böse gemeint, es ist eine Feststellung, daran ist auch in erster linie nichts schlimmes, aber ihr macht euch selbst kaputt, das ist sehr schade, ihr müsst euren wert selbst erkennen und nicht die Anerkennung anderer erwarten wann immer ihr etwas gut gemacht habt.
Du fühlst dich von mir angegriffen obwohl ich das in keinster Weise so meine!
Und mal Hand aufs Herz wem zeigst du denn Wertschätzung für ihre Arbeit? Deinen Kollegen, der Reinigungskraft, dem Küchenpersonal falls ihr sowas habt?
Und wer weiss vllt ist deine Chefin tatsächlich eine unmögliche Person, ich weiss es nicht. Aber trotzdem würde ich dir raten die letzte Zeit irgendwie durchzustehen
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgeben ist oft kein Versagen, sondern nur Selbstschutz.
Und man sollte nicht denken "Oh, was würden nur meine Eltern sagen", sondern dass machen , was für einen gut ist.
Das kann manchmal auch die Segel streichen sein.
Meine Eltern haben mich nach dem Motto erzogen "was man beginnt, bringt man auch zu Ende". Ich war damals an meinem Einstieg in die Arbeitswelt gerade mal 20 und war noch sehr von dieser Haltung beeinflusst. Aufgeben wäre wirklich keine Option für mich gewesen. Und ich bin froh, bin ich an meinem ersten Job nicht gescheitert, sondern gewachsen und das daraus letztendlich ein Erfolgserlebnis wurde, war ja dann ein super positives Gefühl.

Heute, als gefestigte Persönlichkeit die weiss was sie kann und was sie will, und nur noch mir selber Rechenschaft schuldig, würde ich allerdings sofort die Segel streichen, wenn mir etwas nicht passt. Manchmal trifft man ja auch wirklich falsche Entscheidungen und muss diese korrigieren.

@Pandas, in Deinem Fall würde ich wirklich versuchen durchzubeissen, weil es nur noch ein Jahr dauert und Dir der Beruf grundsätzlich Spass macht. Mit dem Bewusstsein, dass es nicht an Dir liegt und dass Du diese Mitarbeiter los wirst!
 
Es ist so ärgerlich, wenn junge Menschen gleich so negative Erfahrungen in der Berufswelt machen müssen. Wenn sie niedergemacht werden und schrittweise ihr Selbstvertrauen weniger wird ... die ersten Erfahrungen in der Berufswelt sind oft prägend für später. Wenn man mit Angst und Unsicherheit und einem schlechten Arbeitsklima anfängt, dann wird man immer irgendwie Angst haben, dass man so etwas nochmal erleben wird ...
Leider gibt es im Arbeitsleben überall Störenfriede, das kannst du nicht verhindern, du kannst nicht ständig den Job wechseln, sondern lernen, damit umzugehen.

Lass das mit dem Selbstmord. Wenn du dir das schon so romantisierst mit Beerdigung und Liveband... dann ist das lediglich Ausgleich fürs Gehirn. Ich war auch immer so drauf nach dem Motto "Ich will nicht mehr leben, ich schau, wie ich das alles loswerden kann, wenn ich nur ..." Ja und? Was ist passiert? nichts. Man verarscht sich nur selbst. Menschen wie du und ich sind viel zu pflichtbewusst, um sich umzubringen.

SChau dass du deine Ausbildung vernünftig zu Ende bekommst (meine war eine Katastrophe und ich war nicht mal der Meinung dass ich es überhaupt zu Ende bringen würde). Abbrechen würde ich nicht, wegen Lebenslauf
 
Ich wollte dich nicht verletzen, oder dir unterstellen, Du seist so wie meine Ex-Kollegin. Tut mir ehrlich Leid, wenn es bei dir so ankam!
Ich wollte nur aufzeigen, dass es eben manchmal(!) durchaus auch am eigenen Auftreten, bzw. der eigenen Wahrnehmung liegen kann, wenn man sich gemobbt fühlt.

Aber natürlich, wenn bei euch in der Einrichtung eine so hohe Fluktuation herrscht und viele Mitarbeitende sich nicht wohlfühlen, ist leider der Nährboden für ein schlechtes Behandeln von neuen Mitarbeitenden sehr schnell gelegt...

Wie geschrieben, kämpf dich die restliche Zeit durch und sei hinterher stolz auf dich😊!
Ich meinte es auch nicht böse. Die Problematik mit deiner Ex-Kollegin kann ich nachvollziehen. Du hättest Probleme bekommen können, obwohl sie gelogen hat. Das finde ich heftig und nicht fair. Leider kann man im Arbeitsleben immer wieder Pech haben. Ob es mit Vorgesetzten, Kunden oder Kollegen der Fall ist, ich habe schon einiges im Freundes- und Bekanntenkreis mitbekommen.
 
Liebe Pandas,
Ich bin Arbeitgeberin, ich habe ein Team von insgesamt 6 Mitarbeitern, ich weiss sehr wohl wie wichtig Wertschätzung ist und ein harmonisches Team. Ich achte sehr darauf, ebenso muss ich darauf achten das der Laden läuft. Wenn die Arbeit nicht läuft kann ich keine Rechnungen schreiben, bekomme kein Geld und kann meinen Verpflichtungen nicht nach kommen so einfach ist das. Wir Arbeitgeber werden immer als Sklaventreiber dargestellt, aber wir haben Verpflichtungen und der Druck dem wir ausgesetzt sind ist auch sehr hoch, danach fragt keiner!
Auch ich bin Depressiv, war über ein Jahr in einer Klinik weil ich so fertig war das ich morgens nicht mehr aufstehen konnte.
Ich weiss wovon ich rede.
Ich habe auch einen im Team der ist jetzt 19, ich sehe die Unterschiede in den Generationen. ich weiss genau was ihr erwartet, Wertschätzung, Selbsterfüllung, Work Live Balance, das sind alles tolle Sachen, aber in der heutigen sehr angespannten Zeit leider nicht so einfach möglich.
Und wenn ich sage ihr seid sensibel ist das nicht böse gemeint, es ist eine Feststellung, daran ist auch in erster linie nichts schlimmes, aber ihr macht euch selbst kaputt, das ist sehr schade, ihr müsst euren wert selbst erkennen und nicht die Anerkennung anderer erwarten wann immer ihr etwas gut gemacht habt.
Du fühlst dich von mir angegriffen obwohl ich das in keinster Weise so meine!
Und mal Hand aufs Herz wem zeigst du denn Wertschätzung für ihre Arbeit? Deinen Kollegen, der Reinigungskraft, dem Küchenpersonal falls ihr sowas habt?
Und wer weiss vllt ist deine Chefin tatsächlich eine unmögliche Person, ich weiss es nicht. Aber trotzdem würde ich dir raten die letzte Zeit irgendwie durchzustehen
Ich habe Arbeitgeber nie als Sklaventreiber bezeichnet. Als Arbeitgeber muss man schauen, ob sich der Betrieb lohnt und schwarze Zahlen schreibt, dass ist nicht die Aufgabe der Arbeitnehmer. Außer die Arbeitnehmer sind nachweislich unproduktiv, dann ist es etwas anderes.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Generationen, denn wir alle sind mit eigenen Erfahrungenund Erwartungen aufgewachsen. Als kompetenter Arbeitgeber und Führungskraft ist es deine Aufgabe die Mitarbeiter entsprechend ihrer Bedürfnisse zu motivieren. Nicht alle Menschen aus einer Generation sind gleich, oder hälst du auch alle Boomer für technisch minderbegabt und ablehend gegenüber jeglichen Fortschritt? Ich bin nicht sensibel, mich stört die pauschalisierende Denkweise, dass alle Menschen aus einer Generation gleich sind.

In der Realität scheitern viele Vorgesetzte daran, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Ohne es böse zu wollen, aber ich würde nicht gerne bei dir arbeiten.
 
Du seist selbst depressiv, beklagst dich über eine Darstellung von Arbeitgebern als Sklavenhalter, die niemand hier getätigt hat und stellst gleichzeitig die Jugend als sensibel dar. Wow. Zumal ein Kindergarten jetzt nicht mit einem Betrieb zu vergleichen ist, der schwarze Zahlen schreiben muss. Ein Kindergarten braucht Kinder und die gibt’s ja wohl noch.

Was ist so schwer daran, die Schilderungen der TE als gegeben hinzunehmen? Nein, da muss wieder der eigene Frust abgeladen werden. Kannst du ja gleich der Chefin der TE die Hand reichen…
Danke, ganz so drastisch wollte ich es nicht formulieren. Manche Arbeitgeber bieten schlechte Arbeitsbedingungen und verstehen nicht, dass sich die Arbeitnehmer nicht mehr darauf einlassen (wollen). Es ist leichter die Situation auf Andere zu schieben, als sich einzugestehen, dass sich etwas ändern muss. Denn Veränderungen erfordern Eingeständnis und Mut.
 

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