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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Nicht geeignet für das Arbeitsleben?

Erkundige dich doch mal, ob du nicht bei einem anderen Betrieb die Ausbildung fortführen kannst. Da müsstest du nur einen anderen Betrieb finden, der dich aufnimmt und dein alter Betrieb müsste einem Aufhebungsvertrag zustimmen. Dann sollte ein Wechsel problemlos möglich sein.
Andere Möglichkeit wäre, dir ein dickes Fell zuzulegen - das heißt, du machst deine Arbeit so gut wie möglich und den Rest lässt du an dir abprallen. Wenn du nur noch ein Jahr vor dir hast, führe dir vor Augen, dass du danach einfach woanders dein Glück versuchst.
 
Während des zweiten Angebotes hatte meine Praxisanleiterin keine Zeit. Ich führte das Angebot nur vor meiner Lehrerin durch und es lief hervorragend. Meine ganze Unsicherheit war wie weg geflogen und ich konnte es richtig genießen. Während der Reflexionsrunde konnte ich ihre Kritik gut annehmen. Sie war wertschätzend, nachvollziehbar und hat mich persönlich weiterzubilden gebracht.
So sollte es sein! Und nicht wie es die ganze Zeit läuft.
Es liegt nicht an Dir, sondern an den anderen, die Dich ausbilden sollten und nicht fähig sind konstruktiv mit Dir zu arbeiten.


. Ich überlege nur wie ich das letzte Jahr noch rum bekomme.
Ich rate Dir an durchzuhalten... nachher kannst Du woanders arbeiten gehen und bist auch nicht mehr in der Lehrlings-Position so wie jetzt.

Mein erster Job in der Arbeitswelt war auch eine Katastrophe. Ich kam daher mit null Erfahrung und musste noch sehr viel lernen. Ich wurde auch oft runtergemacht vom Chef. Aber aufgeben war keine Option, weil das für mich ein zu grosses Versagen gewesen wäre gegenüber meinen Eltern und dem Rest. Ich habe mich durchgebissen, bis mein Wissen den nötigen Stand erreicht hatte und ich mir den Respekt von dem Chef erarbeitet hatte, und er traurig war, dass ich gekündigt habe. Das war ein Prozess von mehreren Jahren.

Ich für meinen Teil, hatte am Schluss jeden Respekt vor dem Chef verloren! Armes Würstchen!
 
Ich verstehe deine Ratschläge sehr gut, nur dann würde ich Leuten auf der Tasche liegen, die Ähnliches oder Schlimmeres erdulden müssen. Außerdem reicht Bürgergeld, wenn überhaupt nur für das Nötigste. Meine Hobbys und Haustiere wären damit nicht finanzierbar. Ich hätte auch Angst noch weiter in die Depressionen abzurutschen, weil ich dann gar keinen Sinn mehr hätte. Es ist wirklich kompliziert.
Liebe Panda

Ich finde es ganz übel, dass ein junger motivierter Mensch so herunter geputzt wird.
Ich habe oft solche Situationen erlebt. Mittlerweile bin ich 59 und denke schon wie ich meine Rente gestalte. Also die meiste Zeit im Berufsleben habe ich überstanden und auch Deine Situation ist mir bekannt
Du sagtest es bereits: du bist unsicher. War ich auch früher und je unsicherer ich war und dies ausstrahlte desto mehr wurde ich regelrecht attackiert. Ich wollte auch nicht mehr.

Im Laufe der Jahre habe ich Selbstsicherheit erworben. Mich macht keiner mehr an und ich weiß auch kein Gemobbe

Ich kann Dir jetzt ja nicht sagen, werde selbstbewusster, denn es gibt kein Knopfdruck.

Bitte hole Dir therapeutische Hilfe, ggf Rehaklinik, da bekommt man Weekzeuge in die Hand. Ich habe es immer als Reise gesehen dass ich lerne für mich. Deine Einstellung zum Bürgergeldbezug kann ich für mich auch unterzeichnen. Zum einen ist das kein beneidenswert Status und zum anderen, für mich, ich bereue nicht, dass ich mich mit mir und anderen auseinander gesetzt habe. War schon steinig.

Vielleicht Selbsthilfegruppe? Für den Einstieg. Du wirst Kontakte mit tollen Menschen haben, die ähnliche Prinzipien haben und glaube mir, wir sind nicht alleine und, obwohl man das niemandem wünscht, tut es gut mit Menschen zu reden, denen es ähnlich geht

Es ist alles eine Frage eines soliden (nicht gespielten) Selbstwertgefühl.

Bitte hole Dir Hilfe

Alles Gute

Kolya
 
Hallo Pandas,

Es hört sich wirklich schlimm an, was Du an deiner Ausbildungsstelle durchmachst. Tut mir sehr Leid, dass Du solche Erfahrungen machen musst!

Aber, um mal eine andere Seite aufzuzeigen:
-Wir haben vor ca. 2 Jahren eine neue Mitarbeiterin auf Station bekommen, alles super, wir freuen uns als Team prinzipiell erstmal über jede/n der/die neu kommt.

Dann haben eine Kollegin und ich sie im Spätdienst eingearbeitet. Die neue Kollegin sagte, dass es ja alles ganz schön viel sei (wir sind keine Akutklinik und betreuen daher insgesamt 120 Menschen auf 3 Stationen) und sie nicht weiß, wie sie sich das alles (Namen und Zimmernummern, welche Ärztin wo zuständig ist etc.) merken soll. Kein Problem, wir alle hatten am Anfang solche Probleme😅.
Meine Kollegin und ich haben ihr also versucht Tipps zu geben, Eselsbrücken herzustellen und die Nummern der verschiedenen Ärztinnen inklusive die Bereiche extra klein und laminiert für die Kasacktasche auszudrucken. Am nächsten Tag hat die neue Kollegin sich dann zum Dienst krank gemeldet. Sie sagte, sie sei überfordert und käme gar nicht mehr klar. Okay, kein Problem. Einarbeitung ist wirklich hart bei uns.

Als ich sie dann irgendwann zum nächsten Dienst wieder gesehen habe, roch sie sehr nach altem Schweiß und meinte lachend, dass sie sich ja überhaupt nichts behalten hat, die Karte weggeworfen hat und jetzt aber einen ordentlichen Neustart möchte. Klar, natürlich war ich ein bisschen angesäuert, dass sie die Karte einfach weggeschmissen hat, aber gut... Zum 2. Mal erklärte ich ihr (relativ geduldig, denn sie fasste überhaupt nicht mit an) den Ablauf, die Pat., die Aufteilung usw.
Während des Dienstes wurde der Geruch ihrerseits immer unangenehmer und durch ,,subtile Hinweise" (selbst Deo benutzen, über unangenehme Gerüche sprechen etc....) merkte sie leider nicht, dass es sehr störend (auch für Pat.) war. Also habe ich sie nach 6h Dienst alleine(!) darauf angesprochen, ob sie sich bitte waschen kann unter den Armen und Deo benutzen kann. Sie reagierte vollkommen entsetzt und fing sofort ganz krass an zu weinen. Ich fragte sie, was los sei, doch sie wollte in dem Moment nicht (mit mir wahrscheinlich) darüber sprechen. Sie ist dann nach 6h Stunden einfach gegangen, hat sich weder von der anderen Kollegin noch von mir verabschiedet. Sie hatte dann für 3 Wochen eine Krankmeldung.

Sie warf mir nach diesen 3 Wochen krank heftigstes Mobbing vor und ich wusste nicht, wo mir der Kopf stand. Unsere PDL hatte sie eingeschaltet, unsere Stationsleitung wusste genau wie ich, nicht Bescheid.
Die neue Kollegin fand es entwürdigend, dass ich sie (mit freundlichen Worten wohlgemerkt) auf ihren Körpergeruch angesprochen habe, sie fand, dass ich sie mit ,,den ganzen" Informationen überfordert habe und sie fand, dass schon von Anfang an alle systematisch versucht haben sie fertig zu machen (auf mein Bestreben hin, wie sie sagte) und gegen sie waren. Das stimmte nicht und glücklicherweise stand das restliche Team geschlossen hinter mir. Hätte es das nicht, wäre die Sache ganz ganz blöd für mich ausgegangen, im schlimmsten Falle mit einer Kündigung.

So, jetzt ist besagte Ex-Kollegin im Kindergarten meines Sohnes (blöd formuliert, sorry) angestellt seit März und jetzt wegen (angeblichem?) Mobbing krank geschrieben. Ich weiß davon, weil eine gute Bekannte von uns dort auch Erzieherin ist und mir erzählt hat, dass sie am Freitag ein Gespräch mit der Leitung hat. Sie wusste bis gestern nichts davon, dass ich die ,,Neue" kenne und was bei mir vorgefallen ist.

Will sagen, vielleicht ist es manchmal auch ein bisschen ,,verschobene Eigenwahrnehmung", die einen (vermeintlich?) zum Mobbingopfer werden lässt🤔...?

Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und steh die Ausbildung irgendwie durch🙏!
 
Ich verstehe deine Ratschläge sehr gut, nur dann würde ich Leuten auf der Tasche liegen, die Ähnliches oder Schlimmeres erdulden müssen. Außerdem reicht Bürgergeld, wenn überhaupt nur für das Nötigste. Meine Hobbys und Haustiere wären damit nicht finanzierbar. Ich hätte auch Angst noch weiter in die Depressionen abzurutschen, weil ich dann gar keinen Sinn mehr hätte. Es ist wirklich kompliziert.

Kann ich verstehen.
Ich wollte dir damit nur sagen, Bürgergeld-Empfänger wäre immer noch besser als Selbstmord.🙂
 
Es ist Wahr, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber Hundejahre sind es auch nicht.

Ich verstehe Deine Sicht auf die Dinge, ich verstehe das es dich stört und fertig macht.
Aber.... beiss die Zähne zusammen und geh da durch! Mach die Ausbildung dort fertig.
Du wirst in deinem ganzen Leben im Beruf immer auf Widerstand stoßen, dich immer etwas anpassen müssen an die jeweilige Führungskraft. Du hast gute Noten, das heißt du wirst im weiteren Berufsleben gute Chancen haben.
Zu sagen nicht geeignet für das Arbeitsleben ist quatsch.
Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht angreifen, aber die Jugend von heute ist schon sehr Sensibel, du weißt doch was du kannst, die Kinder mögen dich, du magst deinen Beruf. Und wenn die Chefin nörgelt lass sie nörgeln, sie sagt du seist Desinteressiert, hast du sie mal gefragt warum sie das so empfindet?
Der Druck in der Arbeitswelt ist schon sehr hoch aktuell, das war früher noch nicht ganz so schlimm. Aber da müssen wir alle derzeit durch, vielleicht wird es irgendwann wieder ruhiger. Das wünsche ich mir für alle Arbeitenden Menschen in unserem Land.
Halte durch, stärke dich, mach dir Klar wer du bist, steh darüber!
 
Hallo Pandas,

Es hört sich wirklich schlimm an, was Du an deiner Ausbildungsstelle durchmachst. Tut mir sehr Leid, dass Du solche Erfahrungen machen musst!

Aber, um mal eine andere Seite aufzuzeigen:
-Wir haben vor ca. 2 Jahren eine neue Mitarbeiterin auf Station bekommen, alles super, wir freuen uns als Team prinzipiell erstmal über jede/n der/die neu kommt.

Dann haben eine Kollegin und ich sie im Spätdienst eingearbeitet. Die neue Kollegin sagte, dass es ja alles ganz schön viel sei (wir sind keine Akutklinik und betreuen daher insgesamt 120 Menschen auf 3 Stationen) und sie nicht weiß, wie sie sich das alles (Namen und Zimmernummern, welche Ärztin wo zuständig ist etc.) merken soll. Kein Problem, wir alle hatten am Anfang solche Probleme😅.
Meine Kollegin und ich haben ihr also versucht Tipps zu geben, Eselsbrücken herzustellen und die Nummern der verschiedenen Ärztinnen inklusive die Bereiche extra klein und laminiert für die Kasacktasche auszudrucken. Am nächsten Tag hat die neue Kollegin sich dann zum Dienst krank gemeldet. Sie sagte, sie sei überfordert und käme gar nicht mehr klar. Okay, kein Problem. Einarbeitung ist wirklich hart bei uns.

Als ich sie dann irgendwann zum nächsten Dienst wieder gesehen habe, roch sie sehr nach altem Schweiß und meinte lachend, dass sie sich ja überhaupt nichts behalten hat, die Karte weggeworfen hat und jetzt aber einen ordentlichen Neustart möchte. Klar, natürlich war ich ein bisschen angesäuert, dass sie die Karte einfach weggeschmissen hat, aber gut... Zum 2. Mal erklärte ich ihr (relativ geduldig, denn sie fasste überhaupt nicht mit an) den Ablauf, die Pat., die Aufteilung usw.
Während des Dienstes wurde der Geruch ihrerseits immer unangenehmer und durch ,,subtile Hinweise" (selbst Deo benutzen, über unangenehme Gerüche sprechen etc....) merkte sie leider nicht, dass es sehr störend (auch für Pat.) war. Also habe ich sie nach 6h Dienst alleine(!) darauf angesprochen, ob sie sich bitte waschen kann unter den Armen und Deo benutzen kann. Sie reagierte vollkommen entsetzt und fing sofort ganz krass an zu weinen. Ich fragte sie, was los sei, doch sie wollte in dem Moment nicht (mit mir wahrscheinlich) darüber sprechen. Sie ist dann nach 6h Stunden einfach gegangen, hat sich weder von der anderen Kollegin noch von mir verabschiedet. Sie hatte dann für 3 Wochen eine Krankmeldung.

Sie warf mir nach diesen 3 Wochen krank heftigstes Mobbing vor und ich wusste nicht, wo mir der Kopf stand. Unsere PDL hatte sie eingeschaltet, unsere Stationsleitung wusste genau wie ich, nicht Bescheid.
Die neue Kollegin fand es entwürdigend, dass ich sie (mit freundlichen Worten wohlgemerkt) auf ihren Körpergeruch angesprochen habe, sie fand, dass ich sie mit ,,den ganzen" Informationen überfordert habe und sie fand, dass schon von Anfang an alle systematisch versucht haben sie fertig zu machen (auf mein Bestreben hin, wie sie sagte) und gegen sie waren. Das stimmte nicht und glücklicherweise stand das restliche Team geschlossen hinter mir. Hätte es das nicht, wäre die Sache ganz ganz blöd für mich ausgegangen, im schlimmsten Falle mit einer Kündigung.

So, jetzt ist besagte Ex-Kollegin im Kindergarten meines Sohnes (blöd formuliert, sorry) angestellt seit März und jetzt wegen (angeblichem?) Mobbing krank geschrieben. Ich weiß davon, weil eine gute Bekannte von uns dort auch Erzieherin ist und mir erzählt hat, dass sie am Freitag ein Gespräch mit der Leitung hat. Sie wusste bis gestern nichts davon, dass ich die ,,Neue" kenne und was bei mir vorgefallen ist.

Will sagen, vielleicht ist es manchmal auch ein bisschen ,,verschobene Eigenwahrnehmung", die einen (vermeintlich?) zum Mobbingopfer werden lässt🤔...?

Wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und steh die Ausbildung irgendwie durch🙏!
Du schließt von deinen negativen Erfahrungen auf mich, ohne meine Arbeit und Erfahrungen zu kennen. Ich kann aufgrund von eigenen Erfahrungen verstehen, dass es Kollegen gibt, die nichts machen und ihre Unfähigkeit auf Andere schieben. So eine Kollegin haben wir auch im Kindergarten. Zum Glück ist sie in einer anderen Gruppe und ich muss sie selten sehen. Ich musste oft genug Arbeiten für sie übernehmen, ohne dass sie unsere Gruppe mal unterstützt hat. Zwei Kolleginnen haben sogar nach kürzester Zeit gekündigt. Ich weiß von einer, dass es am Team gelegen hat. Die andere Kollegin hat es nicht direkt gesagt, aber Andeutungen gemacht. Die Stelle bekommen wir seit Monaten nicht besetzt, obwohl Bewerber zum Hospitieren kommen.
Es kann nicht nur an mir liegen, sonst würden nicht so viele kündigen. Ich stehe im Austausch mit meinen Mitschüler/innen und bei keinem hören so viele Leute innerhalb kürzester Zeit auf wie bei uns.
 
Es ist Wahr, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber Hundejahre sind es auch nicht.

Ich verstehe Deine Sicht auf die Dinge, ich verstehe das es dich stört und fertig macht.
Aber.... beiss die Zähne zusammen und geh da durch! Mach die Ausbildung dort fertig.
Du wirst in deinem ganzen Leben im Beruf immer auf Widerstand stoßen, dich immer etwas anpassen müssen an die jeweilige Führungskraft. Du hast gute Noten, das heißt du wirst im weiteren Berufsleben gute Chancen haben.
Zu sagen nicht geeignet für das Arbeitsleben ist quatsch.
Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht angreifen, aber die Jugend von heute ist schon sehr Sensibel, du weißt doch was du kannst, die Kinder mögen dich, du magst deinen Beruf. Und wenn die Chefin nörgelt lass sie nörgeln, sie sagt du seist Desinteressiert, hast du sie mal gefragt warum sie das so empfindet?
Der Druck in der Arbeitswelt ist schon sehr hoch aktuell, das war früher noch nicht ganz so schlimm. Aber da müssen wir alle derzeit durch, vielleicht wird es irgendwann wieder ruhiger. Das wünsche ich mir für alle Arbeitenden Menschen in unserem Land.
Halte durch, stärke dich, mach dir Klar wer du bist, steh darüber!
Mit weit über 20 zähle ich nicht mehr zur Jugend. Zum Anderen haben viele Firmen Probleme Nachwuchs oder überhaupt geeignetes Personal zu finden. Leider verstehen die Arbeitgeber nicht, dass ein Obstkorb und pünktliche Lohnzahlubg niemanden mehr hinter dem Ofen hervor lockt. Mir ist Wertschätzung, Selbsterfüllung und ein nettes Team wichtiger als viel Geld zu verdienen. Das mag und kann jeder anders sehen, aber ich möchte meine Gesundheit nicht noch weiter ruinieren. Bei mir wurde eine Depression diagnostiziert und mir zu unterstellen, dass ich sensibel bin, ist wirklich frech. Allgemein nervt es mich, dass ältere Menschen immer gegen jüngere Generationen wettern müssen. Wir Arbeitnehmer sollten zusammen halten und es nicht vom Alter abhängig machen.
 
Du schließt von deinen negativen Erfahrungen auf mich, ohne meine Arbeit und Erfahrungen zu kennen. Ich kann aufgrund von eigenen Erfahrungen verstehen, dass es Kollegen gibt, die nichts machen und ihre Unfähigkeit auf Andere schieben. So eine Kollegin haben wir auch im Kindergarten. Zum Glück ist sie in einer anderen Gruppe und ich muss sie selten sehen. Ich musste oft genug Arbeiten für sie übernehmen, ohne dass sie unsere Gruppe mal unterstützt hat. Zwei Kolleginnen haben sogar nach kürzester Zeit gekündigt. Ich weiß von einer, dass es am Team gelegen hat. Die andere Kollegin hat es nicht direkt gesagt, aber Andeutungen gemacht. Die Stelle bekommen wir seit Monaten nicht besetzt, obwohl Bewerber zum Hospitieren kommen.
Es kann nicht nur an mir liegen, sonst würden nicht so viele kündigen. Ich stehe im Austausch mit meinen Mitschüler/innen und bei keinem hören so viele Leute innerhalb kürzester Zeit auf wie bei uns.
Ich wollte dich nicht verletzen, oder dir unterstellen, Du seist so wie meine Ex-Kollegin. Tut mir ehrlich Leid, wenn es bei dir so ankam!
Ich wollte nur aufzeigen, dass es eben manchmal(!) durchaus auch am eigenen Auftreten, bzw. der eigenen Wahrnehmung liegen kann, wenn man sich gemobbt fühlt.

Aber natürlich, wenn bei euch in der Einrichtung eine so hohe Fluktuation herrscht und viele Mitarbeitende sich nicht wohlfühlen, ist leider der Nährboden für ein schlechtes Behandeln von neuen Mitarbeitenden sehr schnell gelegt...

Wie geschrieben, kämpf dich die restliche Zeit durch und sei hinterher stolz auf dich😊!
 

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