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Neues Leben beginnen - Freundschaft dafür zerstören

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Wenn du ehrlich bist, ist die Situation mit Gabi und dem Unfall doch nur eine vorgeschobene Ausrede. Oder wie passt das hiermit zusammen:
Er meinte dann, dass ich seine absolute Traumfrau bin und er mich schon seit dem Tag als wir uns das erste mal begegnet begehrt.

Wir haben dann wieder hemmungslos miteinander gevögelt.
Nein in dem Moment haben wir beide nicht an Gabi gedacht. Es ist nicht leicht es zu begreifen aber das war für Holger eine Art das ganze zu bewältigen.
Aussage 1 und Aussage 2 passen nicht ganz zusammen, oder?
 
Dass er auch zugrunde geht und es schwer für ihm ist, ist ja auch verständlich. Aber warum man sich da, ausgerechnet eine gemeinsame Freundin für Betrug aussuchen muss?

Fühlst du dich denn schuldig? Es klingt nämlich so, als hätte nur Holger etwas falsch gemacht..

Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Holger hat mir dieses aber genommen. Er sagt er bereut nichts und er würde es immer wieder machen.
 
@PrincessPinar

Du und Holger habt in den letzten Wochen mehrere sehr folgenreiche Entscheidungen getroffen und werdet sie weiterhin treffen.
Ich persönlich mag darüber nicht urteilen, denn die Katastrophe, die passiert ist, ist so groß, dass sie mein Vorstellungsvermögen übersteigt und ich faktisch nicht nachvollziehen kann, wie man danach fühlt und handelt und miteinander umgeht.

Was ich mir aber vorstellen kann: wenn jemand stirbt, noch dazu ein Kind, noch dazu unter unerwarteten und tragischen Umständen, wird das nicht mehr gut, nie wieder. Damit umzugehen ist für viele Menschen mehr, als sie schaffen können.

Hinzu kommt, dass Trauer komplex ist. Es scheint so, als habe Holger für sich eine Perspektive und eine Richtung gefunden, mit dem Verlust seiner Tochter umzugehen. Du bist bereit ihn zu unterstützen, das ist gut für ihn und für euch.
Aber lasst zur Hölle doch Gabi in Frieden. Lasst sie ebenso für sich Perspektiven finden oder auch nicht. Vielleicht schafft sie das gar nicht, vielleicht braucht sie noch viel mehr Zeit im Standbye-Modus, weil sie derzeit noch kaum gradeaus denken kann, vielleicht ist Holger im Umgang mit dem Tod des Kindes schon drei Schritte gegangen, sie noch keinen einzigen. Vielleicht sind beide grundverschieden in der Bewältigung und in dieser ungeheuerlichen Tragödie, vielleicht steht so viel zwischen ihnen, so viele ausgesprochenen und unausgesprochene Vorwürfe, so viel Verzweiflung und Hass, dass es ohnehin kein Miteinander mehr geben kann. Deswegen: lasst sie in Ruhe. Erwartet keine Absolution, fordert nichts. Du schon gar nicht, denn du bist kein Teil dieser Paarbeziehung und warst auch kein Teil des Familienkonstrukt aus Eltern und Kind.
Was eure Affäre oder Beziehung oder wie auch immer ihr das definiert angeht: ich weiß selbst nicht, was "besser" oder "richtig" ist.
Im Normalfall finde ich Ehrlichkeit gut, aber die Situation ist so schwierig und kompliziert. In meinem Kopf ist die Vorstellung, dass eine Frau, die nach dem Tod ihres Kindes in stationärer, psychiatrischer Behandlung ist, von ihrem Mann die Nachricht bekommt, er möchte sich trennen und mit der gemeinsamen Freundin, Patin des verstorbenen Kindes, neu anfangen, sehr, sehr furchtbar. Aber vielleicht wird sie noch furchtbarer, wenn ihr damit wartet und Holger ihr in einem Jahr Bescheid gibt und sie dann erfährt, wann das alles begonnen hat. Ich weiß es wirklich nicht.
 
Wenn du ehrlich bist, ist die Situation mit Gabi und dem Unfall doch nur eine vorgeschobene Ausrede. Oder wie passt das hiermit zusammen:


Aussage 1 und Aussage 2 passen nicht ganz zusammen, oder?

Möglich dass beides eine Rolle gespielt hatte. Ich wusste aber ja nicht, dass er schon länger scharf auf mich ist.
 
Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Holger hat mir dieses aber genommen. Er sagt er bereut nichts und er würde es immer wieder machen.
Es ist erstaunlich, wie nachdrücklich ein Schuldbekenntnis von Gabi gefordert wird und wie leichtfertig zugleich eure fragwürdigen Entscheidungen gerechtfertigt und jegliches schlechtes Gewissen vom Tisch gewischt wird.
 
Wir haben es so oft mit Empathis probiert. Wenn einem aber nur Agression und Abstreiten entgegenschlägt geht es einem an die Substanz.
Wir ... mir stößt hier das "wir" auf. Also heißt es schon du und Holger gegen sie?
Für mich klingt es so, als ob du nur noch eine Rechtfertigung für euer Verhalten suchst. Eine Bestätigung, um kein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das macht mich sprachlos.

Wut, Verzweiflung, Hass und Trauer ... diese Gefühle und viele mehr haben ihre Berechtigung, wenn Eltern ihr Kind verlieren. Und ja, man (Holger) kann nach der Schuld suchen, nur hilft das hier weder ihm noch Gabi. Vielleicht sollte er sich besser einer Trauergruppe anschließen, in der auch andere Eltern sind, die ihr Kind verloren haben, oder das Gespräch mit jemandem, der professionell bei der Trauerbewältigung helfen kann.

Über "Freundschaft" kann man in eurer Situation gar nicht mehr sprechen. Das ist keine Freundschaft. Gabi hat nicht nur ihr Kind verloren, sondern auch ihren Mann und einen Menschen, den sie wahrscheinlich als Freundin sah.
 
Für Gabi wird es grausig gewesen sein ihre kleine Tochter zu verlieren.
Fehler passieren nicht absichtlich.
Es wäre zusätzlich grausam ihr noch dafür die Schuld zugeben.
Die Schuldfrage ist bei solch einem Unglück nicht mehr wichtig.
Es war keine Absicht.

Ihr Mann liebt sie nicht mehr.
Es ist euer Leben.
Ich kann es verstehen, wenn ihr beide nun die Beziehung habt.

Mit Gabi würde ich sehr vorsichtig und behutsam umgehen.
Sie hat alles verloren.
 
Sehr kaltschnäuzig von euch das Ganze. Es kann gut sein, dass die Gefühle wegen solch einer menschlichen Katastrophe verschwinden, vor allem, wenn man dem Partner die Schuld gibt. Hier möchte ich nichts mehr lesen von dir, Pinar, von wegen die Schuld sei bewiesen, sie hat ja nicht aufgepasst. Gabi hat eine menschliche Katastrophe erlebt, dass sie so lange nicht damit zurecht kommt, Holger aber schon, liegt mit Sicherheit an den Vorwürfen, die sie sich macht.

Du und Holger habt die Gelegenheit genutzt, die da war. Frau in Therapie, du musst Holger "trösten". Ich halte dich wie gesagt für sehr kaltschnäuzig und um Gabi ging es dabei nie. Lasst die arme Frau in Ruhe und freut euch an eurer Affäre. Keiner von euch ist ohne Schuld. Du zerstörst die Beziehung und er ist ein Fremdgeher.
 
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