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Neuer Job passe da nicht rein. Fühle mich unwohl.

  • Starter*in Starter*in HarleyQuinn
  • Datum Start Datum Start
AW: Re: Neuer Job passe da nicht rein. Fühle mich unwohl.

Hallo HarleyQuinn,

schön von Dir zu hören und es freut mich sehr, dass Du gefunden hast, was Du suchtest.
Es macht mir Mut und wer weiß, vielleicht wage ich es auch, wenn sich etwas Interessantes bietet.
Leider rät mir mein Umfeld immer wieder durchzuhalten und auf Nummer Sicher zu gehen. Deshalb ist es schön Deine Geschichte zu lesen....dass es auch anders laufen kann.

Dir alles Gute und weiterhin viel Spass am Arbeitsplatz🙂
Sonnenschein

Ich denke, man sollte bis zu einem gewissen Maß auf andere hören. klar Sicherheit ist wichtig, aber heuzutage ist es eben nicht mehr so, dass man immer auf der gleichen Stelle sitzt. Ich finde den Schritt sehr sehr gut und hoffe, dass ich auch bald "glücklich" bin.
 
Hallo zusammen,

also ich sag mal so... Ich bin ein Risiko eingegangen aber das kann sich auch leider nicht jeder leisten.
Damit meine ich:
- welche Chancen bestehen in der Branche, ist sie vielleicht überlaufen?
- wie steht es um meine Fähigkeit und die damit verbundenen Chancen?
- Welche Risiken und damit eventuell verbundenen Einbußen bin ich bereit einzugehen?
- kann ich das überhaupt? Stichwort Verantwortung.
- Mut

Bei mir persönlich war es so, dass der Markt recht überlaufen ist. (Kaufmännischer Bereich, kein Studium) dennoch gute Referenzen.
Keine Verantwortung in Form von Kindern, Familie etc.
Und ich hatte das Glück etwas zur Seite gelegt zu haben, so dass ich einige Zeit hätte "überleben" können (Einbußen).
Das heisst aber nicht das ich keine Sorgen hatte. Ich sah zu wie mein Gespartes immer weniger wurde und hatte eine Höllenangst davor bald beim Arbeitsamt auf der Matte stehen zu müssen.
Nun, ich habe Glück gehabt. Hab eine passende super Stelle gefunden. Aber... das hätte auch nicht passieren können.

Dennoch hätte ich es NIE bereut bei der ungeliebten Stelle gekündigt zu haben. NIEMALS.
In dem Moment wo ich dort aufhörte fiel mir ein Riesen Haufen Gesteinsbrocken vom Herzen. Der ganze Mount Everest bröckelte hinunter.
"Gast" schrieb sowas in der Art von: "mir hätte es dort gefallen. Keine Verpflichtungen. Kein großartiges ins Team einbringen etc".
Mh... Wenn man vielleicht länger in einer Firma ist. Die Strukturen. Abläufe und das drumherum herum kennt. Eventuell. Aber nicht als kompletter Neuling und dazu quereinsteiger. Wer möchte schon wie luft behandelt werden während den ersten. Allerersten Arbeitstagen.

Ich will nichts schön reden. [...] In einer Firma die nicht ganz Koscher war...

Ich hatte mir nur immer wieder gesagt: du arbeitest noch so viele Jahre und hast eine gute Schulbildung und entsprechend gelernt. Da darf es nicht zu viel verlangt sein, dass man mit der Arbeit welche man nunmal 2/3 seines Tages verrichtet glücklich ist (natürlich gibt es schlechte Tage, das darf und sollte aber nicht die Regel sein).

Und das war der Grund dafür das ich volles Risiko eingegangen bin.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass Freunde und Familie komplett hinter mir standen. Das ist viel wert.
 
hab wahrscheinlich so ne ähnliche quali wie du. Merke auch dass es furchtbar überlaufen ist, die ganze branche. Die Firmen haben anforderungen bis in den himmel. Brauche vermutlich viel Geduld? Ich schreibe nicht tagtäglich Bewerbungen. Es gibt auch nicht ständig passende stellen.

Kannst du kurz sagen wie du überzeugt hast im Gespräch?

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Cinne,

Ich hatte bei Vorstellungsgesprächen nie Probleme. Immer wenn ich eingeladen wurde habe ich auch überzeugt.
Aber da war die Schwierigkeit. Überhaupt erstmal eingeladen zu werden...

Generell hab ich mich auf ein Vorstellungsgespräch immer gut, vielleicht auch manchmal zu extrem vorbereitet.

Alles was ich über die Firma rausfinden konnte hab ich vorher auswendig gelernt. Teilweise auch die dort angebotenen Produkte oder Dienstleistungen.

Für mich war das wichtig. So konnte ich selbstbewusst in die Gespräche gehen.

Bin nun übrigens in einem mittelständischen unternehmen. Das hatte noch wer gefragt.
 
Hallo nochmal,

in Deiner Auflistung fehlt "Selbstvertrauen". Du hast darauf vertraut, dass Du selbst so wertvoll bist, dass Du auf jeden Fall wieder einen Job finden wirst. Das finde ich super.🙂

Ich würde es wahrscheinlich so machen, dass ich erst kündige, wenn ich einen neuen Job gefunden habe. Aber selbst das birgt Risiken, denn man weiß ja nicht, ob man die Probezeit übersteht und man nicht - und das ist meine größte Sorge - vielleicht vom Regen in die Traufe kommt, und man im neuen Job feststellt, dass man zwar weg von dem verhassten Job ist, der neue Job aber auch wieder andere "Macken" hat. Das ist auch das, was ich immer wieder von meinem Umfeld zu hören bekomme: "Woanders ist es auch nicht besser" oder "da gibt es dann andere Probleme..."

Bin da wirklich ganz unsicher, was das Beste ist. Zumal man ja auch nicht jünger wird und die Chancen mit zunehmendem Alter auf dem Arbeitsmarkt nicht besser werden. ..und schon steht man wieder unter Druck.

Wünsche allen viel Freude im Job
 
Hallo Sonnenschein.

Ja diese Gedanken hatte ich ja auch. Man kann. Nie wissen ob er neue Job nicht wirklich die "Traufe" nach dem "Regen" ist.

Das hätte mir auch passieren können.

Aber wie du schon sagst. Man wird nicht jünger.
 
Wie hast du geantwortet wenn du gefragt wurdest, warum du dich beworben hast?

Und auch wie hast du es begründet wenn Aufgaben genannt wurden die du bisher nicht gemacht hast?

Ich hab 6 mon küfri ???? Das schreckt viele ab
 
Hallo,

das mit der Kündigungsfrist ist so eine Sache. Viele Arbeitgeber (auch mein alter) sind so kulant und Regeln das mit einem Aufhebungsvertrag.
Ich hatte auch eine Kündigungsfrist. Konnte aber mit beiderseitigen Einverständnis zum Monatsende gehen. So kulant ist aber nicht jeder Arbeitgeber.
Aber... Wenn dich ein neuer Arbeitgeber haben WILL dann wartet er auch.

Bei fehlenden Kenntnissen habe ich immer gesagt, dass ich gern dazu lernen möchte, wachsen möchte und somit neue Herausforderungen begrüße. Stichwort lernbereitschaft und Auffassungsgabe.

Du kannst solche typischen Fragen lernen. Es gibt im Internet etliche Beispiele. Musst das dann nur auf dich beziehen und so formulieren das es nicht gelernt klingt.

Für mich war die Vorbereitung immer die halbe Miete. So hab ich mich sicher gefühlt und das auch ausgestrahlt.
 

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