Piepel
Aktives Mitglied
Ok, jeder reagiert anders.
Bei mir waren es drei einschneidende Worte des Hausarztes: " weg mit Schaden".
Das wars.
Nachdem ich konsequent seinen Rat befolgt habe und ebenso konsequent alles aus dem Weg geräumt habe, was mich belastet, ging es aufwärts.
Ich habe realisiert, dass ich depressiv war, mir aber gedacht: ist Pech. Kann mich aber nicht hindern.
Ich hab immer genau das Gegenteil willens davon getan, was die Depression verlangte, und reagiert, wenn sie mich runter ziehen wollte. Insoweit war ich quasi fremdgesteuert.
Es hat dazu geführt, dass die depressiven Gefühle nicht mehr gelebt wurden und sie wurden überlernt.
Heute bin ich es vielleicht nicht los, es ist mir aber egal, da es mir nichts mehr anhaben kann. Ich reagiere einfach nicht mehr depressiv, weil ich es nicht mehr will und es hasse.
Mein Feind hat einen Namen.
Meine verborgene Wut richtet sich gegen depressive Gefühle, die daher sofort bekämpft werden, und dabei sogar Priorität vor irgendwelchen weltlich wichtigen Dingen haben. Es kann also alles warten bis ich fertig bin. Dies hört sich egoistischer an als es ist, da solche Phasen mittlerweile selten und sehr kurz geworden sind.
Ich habe einen 7. Sinn entwickelt, der mich warnt.
Für mich ist es normal, so wie die Gefahr für Bauarbeiter auf der Autobahn, die sie ebenfalls zwingt, wachsam zu sein. Dort ist es ok, bei mir ebenfalls. Ich bin also auch in der Sache kein Opfer irgendeiner einer Krankheit.
Gefühlt hab ich nichts (mehr), passe aber auf, dass ich nichts bekomme.
Bei mir waren es drei einschneidende Worte des Hausarztes: " weg mit Schaden".
Das wars.
Nachdem ich konsequent seinen Rat befolgt habe und ebenso konsequent alles aus dem Weg geräumt habe, was mich belastet, ging es aufwärts.
Ich habe realisiert, dass ich depressiv war, mir aber gedacht: ist Pech. Kann mich aber nicht hindern.
Ich hab immer genau das Gegenteil willens davon getan, was die Depression verlangte, und reagiert, wenn sie mich runter ziehen wollte. Insoweit war ich quasi fremdgesteuert.
Es hat dazu geführt, dass die depressiven Gefühle nicht mehr gelebt wurden und sie wurden überlernt.
Heute bin ich es vielleicht nicht los, es ist mir aber egal, da es mir nichts mehr anhaben kann. Ich reagiere einfach nicht mehr depressiv, weil ich es nicht mehr will und es hasse.
Mein Feind hat einen Namen.
Meine verborgene Wut richtet sich gegen depressive Gefühle, die daher sofort bekämpft werden, und dabei sogar Priorität vor irgendwelchen weltlich wichtigen Dingen haben. Es kann also alles warten bis ich fertig bin. Dies hört sich egoistischer an als es ist, da solche Phasen mittlerweile selten und sehr kurz geworden sind.
Ich habe einen 7. Sinn entwickelt, der mich warnt.
Für mich ist es normal, so wie die Gefahr für Bauarbeiter auf der Autobahn, die sie ebenfalls zwingt, wachsam zu sein. Dort ist es ok, bei mir ebenfalls. Ich bin also auch in der Sache kein Opfer irgendeiner einer Krankheit.
Gefühlt hab ich nichts (mehr), passe aber auf, dass ich nichts bekomme.
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