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Neue Stelle ist mir "too much".

Machst du das bewusst?
Erstes: Ja, bin Elektroniker Betriebstechnik.

Zweites: Ja, hab ich deswegen gemacht, um Erfahrung zu
sammeln, weil viele Firmen mit guten Stellen Erfahrung
haben wollen.

Dachte mir halt, man nimmt halt bissl Weniger Geld in
Kauf und kann sich dafür halt ganz zwanglos Betriebe
anschauen bzw. in einem dann auch länger bleiben, um
dann eben die Erfahrungen in einer neuen Bewerbung
anbringen zu können.

Leider haben auch einige Firmen gerade Einstellstop, wo
ich hoffe, es gibt demnächst wieder Ausschreibungen.
 
Na, dann mach, was du geplant hattest: Dir zwanglos ein paar Betriebe anschauen.
Sammle Erfahrungen, schau, was dir gefällt und was deine NoGos sind.
Wie und unter welchen Bedingungen du arbeiten willst.

… unter den Aspekten ist doch dieser Laden zumindest für dich keinen weiteren Gedanken wert, oder?
 
Wenn du 5 Jahre unter dem bist, bist du lange kein Neuling mehr.
Du hast jetzt nicht wirklich die Wahl, bei wirklich allem so wählerisch zu sein, der Job hört sich mega an, Perspektive ohne Ende, und lernen wirst du unheimlich viel.
Du musst dich schon entscheiden: Willst du ne ruhige Kugel oder gefördert werden? beides gleichzeitig geht nicht.
Raus bei den Eltern und näher an die Arbeitsstelle ziehen.

Ist das auch wieder über Zeitarbeit?
 
Raus bei den Eltern und näher an die Arbeitsstelle ziehen.

Ist das auch wieder über Zeitarbeit?

Punkt 1 wird wohl nicht funktionieren.

In meiner derzeitigen Situation hänge ich an jedem Sozialkontakt.
Neue finden ist für mich mit meinen Macken extrem schwer.

Punkt 2 ja, ist über die gleiche Leihfirma.

Aber was mir unabhängig von allem sehr zusetzt, scheinen die
Umgebungsbedingungen zu sein.

Wie gesagt, ich merke inzwischen ganz deutlich, dass ich, wenn ich
dort bin, starke Kopfschmerzen bekomme. Teils so doll, als wenn
man den Kopf eingespannt hätte und langsam zudreht.

Das beginnt kurz nach Arbeitsbeginn und verfliegt auch recht
schnell, wenn ich da weg bin.

Ist ja wie gesagt eine Galvanik und ich vermute mal, mir setzt da
irgendwas aus der Luft stark zu.

Daher würde ich schon der Gesundheit wegen gern tauschen wollen.
 
Hab mal gerade bei uns in der Nähe geschaut - da gibt es Stellenangebote wie doof.

Firmen + Zeitarbeitsfirmen gemischt.

Die fordern z.T. nur Grundkenntnisse.

Google sagt, man verdient zwischen 33-38 k im Jahr.

Ich würde mir eine "echte" Firma suchen, die gut bezahlt 🙂
 
Ich verstehe nicht warum du dir jetzt schon Gedanken machst, es ist angedacht in 5 Jahren, da kann viel passieren.
An Dämpfe kann man sich bedingt gewöhnen.
Bei Zeitarbeit wird man halt dort hin geschickt wo gerade Personalmangel ist, deswegen habe ich von Anfang an nicht verstanden warum Zeitarbeit.
 
Ich bräuchte mal eine ehrliche Einschätzung von Außerhalb.

Ich bin jetzt nach meinem ersten Einsatz über die Zeitarbeitsfirma in eine
kleine Galvanik gerutscht, wo so um 40 Leute arbeiten.

3 Schlosser und ein einziger Elektroniker reißen da alles, was an Aufgaben anfällt.

Der Elektroniker ist da quasi als One Man Show zuständig für ALLES. Anlagen
Neubau, Wartung, Reparatur, KNX, Brandmelde, Kameras, IT, Drucker,
Beleuchtung, KNX, SPS Programme und und und.

Nu ist es so, dass der plant, für in 5 Jahren, wenn der geht, einen als Nachfolger so
weit zu bekommen, dass der das auch alleine schafft.

Die Leute da sind zwar super, nur habe ich für mich realistisch die Ansicht, dass
könnte für mich als absoluter Neuling wenigstens eine Nummer zu groß sein.

Ich weiß halt, dass mein Organisationstalent begründet durch ADHS nicht gut ist
und die Eigeninitiative, die er ansprach, auch ein Problem sein könnte.

Den Bereitschaftsdienst würde der andere weiter machen, daher hätte ich damit
bis auf weiteres nichts zu tun und wäre nur in den Arbeitszeiten tagsüber dort.

Noch dazu muss ich auch relativ weit fahren, was recht hohe Benzinkosten bedeutet.

Wie würdet ihr das einschätzen vor dem Hintergrund, wenn man ADHS bzw. ADS
hat, so eine Stelle zu besetzen?

Welche Faktoren würdet ihr noch mit einbeziehen bei der Entscheidung dafür oder dagegen?
Das einzig Positive, das ich aus deiner Beschreibung herauslese, ist "Leute super".
Wenn du dem die ganzen negativen Aspekte gegenüberstellst dürfte die Entscheidung doch klar sein. Stress, hohe Spritkosten, geringes Gehalt, wenig Urlaub, Galvanikbetrieb (bedeutet m. E. häufig krebserzeugende Verbindungen)...

Wenn ADHS bei dir zudem dazu führt, dass du dich nicht gut organisieren kannst, verursacht das zusätzlich Stress. @57-55: Was beim einen ADHSler gut klappt, muss beim nächsten noch lange nicht klappen. Meine Tochter ist auch ADHS-diagnostiziert, habe daher ganz unterschiedliche Ausprägungen kennengelernt.

Interessieren würde mich auch noch ein bisschen die Erklärung zu deinem Benutzernamen. Wenn da eine wie auch immer geartete realistische Belastung hintersteckt könnte das ein weiterer nicht zu vernachlässigender Aspekt auf der Negativseite sein.
 

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