Danke für eure mutmachenden und konstruktiven Denkanstöße. Ich gehe auch mit vielen eurer Meinungen konform. Ja ich hätte idealerweise zu dem 80% Job einfach Nebenjob annehmen sollen. Heute sehe ich das auch so. Die Bewerbung hab ich damals sehr spontan online kurz und knapp im Affekt abgeschickt, gar nicht mit Zusage gerechnet. Dann ging aber alles irgendwie sehr fix. Der Personaler ist selbst sehr spontan und hat mich vermutlich aufgrund spezieller Branchenerfahrung eingestellt. Zudem ist/war dort die Fluktuation sehr hoch...was ich jetzt erst mitbekam. Die brauchen ständig Neue.
Kurz beschrieben läuft die Schikane so ab. Entscheidungen, die sehr zeitnah und variabel getroffen werden müssen sind nicht "in Stein gemeißelt" bzw. fest reglementiert, sondern oft individuelle Ermessenssache. Sage ich also A, sagt sie B, obwohl sie in gleicher Situation auch schon A sagte...so in der Art. Dann das Übliche wie Informationen vorenthalten, nicht absprechen, bei Fragen nicht kooperativ/zugänglich, da heißt es nur lapidar: DEINE Entscheidung. Der zweite neben ihr (eingeschworenes Team die zwei, sid selbst so um die 50, er 40, beide lange dort) geht auch mal unter die Gürtellinie. Einige Aussprüche von ihm O-Ton:
Snipping Tool,
bestimmt weißt du gar nicht was das ist (klar weiß und benutze ich es....!)
Da ist jemand fehl am Platz.
Ständiges affektiert herablassendes Fragen, ob ich verstanden habe, was er sagt. Unerträglich präpotentes Gehabe!
Verstehst du wovon ich rede, kannst du mir folgen (einmal verkniff ich mir nicht zu sagen, dass ich ja nicht geistig behindert bin)
Ist das zu kompliziert für dich.
Du musst ans Telefon gehen... bzw. du sollst nicht ständig sofort ans Telefon gehen. Hüh-Hott-Hüh-Hott...
Telefonieren kann jeder Harz-4-Empfänger
Dein Denken ist katastrophal.
Despektierliche Gesten wie Augen verdrehen, aufstöhnen, affektierte Aussprüche und Anreden. Subtil beleidigende Fragen stellen (verstehst du das/was ich sage/ist das zu kompliziert für dich). Anfangs, als alles noch frisch war, erzählte er mir mal, dass er selbst am Anfang krasse Probleme hatte, nachts sogar Albträume bekam, das stressige just-in-time ihn fertigmachte, er nah dran war wieder zu schmeißen. Anfangs, als es noch hieß ich soll mich nicht stressen, weil es mindestens 6 Monate hart werden würde usw....das nur am Rande. Er fragte anfangs auch immer mal nach, ob und warum ich noch keine Albträume habe und dass ich doch gefälligst genauso leiden sollte wie alle Neuen. Was Stress angeht bin ich aber hart im nehmen, scheinbar verkraftet er das nicht.
Ich bleibe fast immer ruhig und sachlich während solcher Attacken aber innerlich kocht halt die Wut. Einmal fragte ich ihn: WAS an meinem Verhalten hat dich eigentlich dazu eingeladen, dich so zu verhalten???
Er war tatsächlich kurz konsterniert, stritt jedoch sofort ab, dass er mich anders behandelt als andere.
Mir kann er mit solchen Mätzchen nicht ans Selbstbewusstsein, da bin ich altersmässig im Vorteil. Ich zweifle wegen all dieser Unverschämtheiten nicht an mir und weiß was ich kann oder nicht kann
Aber es neeervt....
Ja, ich tausche Lebenszeit gegen Geld. Diesen Gedanken hatte ich erst kürzlich als ich den Gehaltszettel bekam. Ah...mein Schmerzensgeld dachte ich.
Seit ich ü50 bin denke ich aber auch oft, wie wertvoll doch die Zeit ist....da ist das Gehalt eher ein Witz, noch dazu unter diesen Umständen. Aber es ist wie es ist und ich werde, wie ihr vorschlagt nichts überstürzen, ruhig, sachlich und freundlich bleiben und meine Arbeit bestmöglich ausführen. Und meine letzten Energien nach Feierabend doch in Bewerbungen stecken und auf Wunder hoffen.
Danke an alle und euch auch alles Gute.
Simmi
Kurz beschrieben läuft die Schikane so ab. Entscheidungen, die sehr zeitnah und variabel getroffen werden müssen sind nicht "in Stein gemeißelt" bzw. fest reglementiert, sondern oft individuelle Ermessenssache. Sage ich also A, sagt sie B, obwohl sie in gleicher Situation auch schon A sagte...so in der Art. Dann das Übliche wie Informationen vorenthalten, nicht absprechen, bei Fragen nicht kooperativ/zugänglich, da heißt es nur lapidar: DEINE Entscheidung. Der zweite neben ihr (eingeschworenes Team die zwei, sid selbst so um die 50, er 40, beide lange dort) geht auch mal unter die Gürtellinie. Einige Aussprüche von ihm O-Ton:
Snipping Tool,
bestimmt weißt du gar nicht was das ist (klar weiß und benutze ich es....!)
Da ist jemand fehl am Platz.
Ständiges affektiert herablassendes Fragen, ob ich verstanden habe, was er sagt. Unerträglich präpotentes Gehabe!
Verstehst du wovon ich rede, kannst du mir folgen (einmal verkniff ich mir nicht zu sagen, dass ich ja nicht geistig behindert bin)
Ist das zu kompliziert für dich.
Du musst ans Telefon gehen... bzw. du sollst nicht ständig sofort ans Telefon gehen. Hüh-Hott-Hüh-Hott...
Telefonieren kann jeder Harz-4-Empfänger
Dein Denken ist katastrophal.
Despektierliche Gesten wie Augen verdrehen, aufstöhnen, affektierte Aussprüche und Anreden. Subtil beleidigende Fragen stellen (verstehst du das/was ich sage/ist das zu kompliziert für dich). Anfangs, als alles noch frisch war, erzählte er mir mal, dass er selbst am Anfang krasse Probleme hatte, nachts sogar Albträume bekam, das stressige just-in-time ihn fertigmachte, er nah dran war wieder zu schmeißen. Anfangs, als es noch hieß ich soll mich nicht stressen, weil es mindestens 6 Monate hart werden würde usw....das nur am Rande. Er fragte anfangs auch immer mal nach, ob und warum ich noch keine Albträume habe und dass ich doch gefälligst genauso leiden sollte wie alle Neuen. Was Stress angeht bin ich aber hart im nehmen, scheinbar verkraftet er das nicht.
Ich bleibe fast immer ruhig und sachlich während solcher Attacken aber innerlich kocht halt die Wut. Einmal fragte ich ihn: WAS an meinem Verhalten hat dich eigentlich dazu eingeladen, dich so zu verhalten???
Er war tatsächlich kurz konsterniert, stritt jedoch sofort ab, dass er mich anders behandelt als andere.
Mir kann er mit solchen Mätzchen nicht ans Selbstbewusstsein, da bin ich altersmässig im Vorteil. Ich zweifle wegen all dieser Unverschämtheiten nicht an mir und weiß was ich kann oder nicht kann
Aber es neeervt....
Ja, ich tausche Lebenszeit gegen Geld. Diesen Gedanken hatte ich erst kürzlich als ich den Gehaltszettel bekam. Ah...mein Schmerzensgeld dachte ich.
Seit ich ü50 bin denke ich aber auch oft, wie wertvoll doch die Zeit ist....da ist das Gehalt eher ein Witz, noch dazu unter diesen Umständen. Aber es ist wie es ist und ich werde, wie ihr vorschlagt nichts überstürzen, ruhig, sachlich und freundlich bleiben und meine Arbeit bestmöglich ausführen. Und meine letzten Energien nach Feierabend doch in Bewerbungen stecken und auf Wunder hoffen.
Danke an alle und euch auch alles Gute.
Simmi