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Narzissmus in der Familie

Es ist aber nicht Dein Kind und Du kannst da nicht groß was tun.
Sie muss für ihr Kind sorgen, kein anderer.

Oh Gott du und deinesgleichen schon wieder! Bei allem Respekt, könnt ihr nicht endlich mal aufhören, Leuten, die einfach nur helfen wollen, zu sagen, dass es sie halt nichts angeht?!

Die Familie der TE ist in mehreren Generationen kaputt bis zum Gehtnichtmehr und euresgleichen wedelt von vorn bis hinten mit der Kausalität des Universums, und sagt, dass man eben nichts machen kann. Es kommt halt wie es kommt, man steckt da nicht drin. Dumm gelaufen, Nichte hatte halt das Pech, das Kind der Schwester zu sein, nicht der TE!

Niemand will dass die TE das Kind für ihre Schwester erzieht!

Aber verdammt noch mal, man kann doch wohl wenigstens für ein Kind da sein als Tante oder Onkel, wenn die Eltern GANZ OFFENSICHTLICH völlig kaputt sind?!!! Ohne dass euresgleichen ankommt und faselt, dass es niemanden was angeht?

Wann geht es denn das Jugendamt was an?
Wann geht es denn die Polizei was an?

Muss wirklich immer erst was furchtbares in irgendwelchen kaputten Familien passieren, bevor euresgleichen aufwacht?

Solches Heile-Welt-Getue macht mich so wütend!
Unverantwortlich!
 
A

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Re: Narzissmus in der Familie
Hey Styx.85meinte

Es stimmt absolut, ich hätte dem Thema meiner Anderen Schwester viel mehr Text widmen sollen, aber das tue ich gedanklich immer wieder. Meine Große Schwester wollte nach dem letzten Angriff von meiner Schwester mit ihr darüber reden und sie quasi zur Rede stellen, aber ich habe ihr das ich das nicht will, weil sie mir und dem Rest der Familie nichts schuldet. Das habe ich gesagt, weil ich nicht will, dass sie wieder so involviert ist...das geht so schnell.
Sie kann wirklich stolz auf sich sein.
Sie hat zu mir gehalten und mit meiner Therapie werde ich das auch schaffen.
Ich habe vor einiger Zeit meine Passion und meinen Lebensweg gefunden und arbeite daran.
Ich kann durch meine Vergangenheit und ausgeprägter Gerechtigkeitssinn aber noch nicht den gesunden Abstand finden der gut für mich wäre. Ich liebe die Kleine einfach schon so doll.

Hör um Gottes Willen auf, dich weiter als Fußabtreter und als Opfer geradezu anzubieten.
Du sollst deine große Schwester nicht in den Shit mit reinziehen sondern von ihr lernen, sich davon fernzuhalten.

Deine Nichte...

ist momentan ein unschuldiges kleines Kind, ein Baby und du hast Sorge um sie. Das ehrt dich ja...
Sie lernt jedoch in erster Linie von ihrer Mutter. Sie schaut sich ihr Verhalten ab.
Wundere dich nicht, wenn die jetzt noch süße kleine Nichte irgendwann ebenfalls gegen dich das Wort erhebt und dich ganauso dreckig behandelt, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat.

Dieses Szenario ist vor dem Hintergrund deiner Familie erschreckend und realistisch zugleich!
Wie würde es dir dann gehen? All die Mühe, all die Zeit, all die Liebe, die du ihr zuteil werden liesest?

Man gewinnt keine Menschen für sich, indem man sich ihnen permanent unterordnet und anpasst.
Du hast bereits jetzt viel zu lange mit deinem Befreiungsschlag gewartet. Deine Familie und die Verletzungen sind in deinen Gedanken stark überrepräsentiert. Der Wunsch nach Lösung dieses Problems, nach Gerechtigkeit ("Mama, Papa, Schwester, seht her, ich bin auch was wert") ist eine ILLUSION.

Du wirst diese verheerende Dynamik nicht durchbrechen können! Sie ist pathologisch, weißt du was das heißt?
Achte auf dich selber... ich kann das nicht deutlich genung sagen.
Je mehr Erniedrigung du erduldest, desto mehr schwindet auch der letzte Respekt, den du noch vor dir selber hast.
 
Oh Gott du und deinesgleichen schon wieder! Bei allem Respekt, könnt ihr nicht endlich mal aufhören, Leuten, die einfach nur helfen wollen, zu sagen, dass es sie halt nichts angeht?!

Die Familie der TE ist in mehreren Generationen kaputt bis zum Gehtnichtmehr und euresgleichen wedelt von vorn bis hinten mit der Kausalität des Universums, und sagt, dass man eben nichts machen kann. Es kommt halt wie es kommt, man steckt da nicht drin. Dumm gelaufen, Nichte hatte halt das Pech, das Kind der Schwester zu sein, nicht der TE!

Niemand will dass die TE das Kind für ihre Schwester erzieht!

Aber verdammt noch mal, man kann doch wohl wenigstens für ein Kind da sein als Tante oder Onkel, wenn die Eltern GANZ OFFENSICHTLICH völlig kaputt sind?!!! Ohne dass euresgleichen ankommt und faselt, dass es niemanden was angeht?

Wann geht es denn das Jugendamt was an?
Wann geht es denn die Polizei was an?

Muss wirklich immer erst was furchtbares in irgendwelchen kaputten Familien passieren, bevor euresgleichen aufwacht?

Solches Heile-Welt-Getue macht mich so wütend!
Unverantwortlich!
Sie wird es aber nicht ändern können.
Man muss einsehen, wenn man etwas nicht ändern kann, sondern sich nur selber kaputt macht.
Das ist Realismus.
 
Sie wird es aber nicht ändern können.
Man muss einsehen, wenn man etwas nicht ändern kann, sondern sich nur selber kaputt macht.
Das ist Realismus.

Das ist in erster Linie mal Fatalismus.

Eurer Logik nach sollten wir uns alle einfach wie die Igel zusammenrollen und uns nur noch um unseren eigenen Scheiß kümmern, aber genau deswegen ist unsere moderne Gesellschaft doch so kaputt. Weil sich keiner mehr für den anderen zumindest interessiert, allerwenigstens noch Hilfe anbietet wenn sie ganz offensichtlich benötigt wird

Alle sind reicher als jemals zuvor, aber doch alle so arm.
Jeder hat nen Hund, aber keinen zum Reden, und zwar wegen Leuten wie dir.

Ich hab vor 5 Jahren auf dem Weg zur Uni eine Frau am Hauptbahnhof bitterlichst weinen sehen, und was hab ich getan? Gar nichts. Ich hab hingeguckt, aber ich bin genau so vorbeigelaufen wie der Rest der Meute. Ich weiß nicht, warum sie so schrecklich weinte, nur dass es ganz sicher nicht war weil sie grade jemandem Tschüss gesagt hatte.

Das war ein schlimmeres Weinen.
Ich hätte fragen sollen, was los ist.
Vielleicht hätte ich helfen können.
Vielleicht hätte es einen Unterschied gemacht.
Das hängt mir bis heute noch nach.
 
Das ist in erster Linie mal Fatalismus.

Eurer Logik nach sollten wir uns alle einfach wie die Igel zusammenrollen und uns nur noch um unseren eigenen Scheiß kümmern, aber genau deswegen ist unsere moderne Gesellschaft doch so kaputt. Weil sich keiner mehr für den anderen zumindest interessiert, allerwenigstens noch Hilfe anbietet wenn sie ganz offensichtlich benötigt wird
Nein, das nicht. Aber man braucht sich auch nicht für etwas aufzureiben, was doch nicht zu ändern ist.
Das ist vergeudete Zeit und Kraft, die man lieber wo einsetzen sollte, wo wirklich Hilfe gewollt wird.
 
Das ist vergeudete Zeit und Kraft, die man lieber wo einsetzen sollte, wo wirklich Hilfe gewollt wird.

Und wer bist du, zu entscheiden, dass die Tochter in ein paar Jahren sich nicht sehnlichst jemanden wünscht, der ihr das kaputte Verhalten ihrer Mutter erklärt, in eine Perspektive sitzt, ihr zuhört, ihr hilft?

Bevor man blinzeln kann ist das Kind in der Schule und muss an seiner eigenen Zukunft feilen. Und dann sitzt daheim so eine Mutter und du stehst heute hier und sagst der TE als Tante des Kindes, sie soll den Familienzweig mal machen lassen.

Das ist sowas von rücksichtslos und unverantwortlich.
 
Du, @Mandrayke , du weißt ja, dass ich dich durchaus für einen wortgewandten, erfahrenden und schlauen Menschen halte. Da du nicht nur @kasiopaja hier ansprichst sonder auch "ihresgleichen" (= in diesem Thread dann wohl ich), erlaube mir bitte hierzu auch Stellung zu nehmen:

Oh Gott du und deinesgleichen schon wieder! Bei allem Respekt, könnt ihr nicht endlich mal aufhören, Leuten, die einfach nur helfen wollen, zu sagen, dass es sie halt nichts angeht?!

Deine Meinung sollte keinesfalls hier geschmälert werden und wenn du andere Erfahrungen im Leben gemacht hast, kannst du diese selbstverständlich auch ausführen.
Bitte beachte aber auch, dass es darüber hinaus andere Lebensläufe gibt, die ebenfalls mit dieser Thematik eines "nicht ganz einfachen" Elternhauses zu tun hatten und hier der TE ebenfalls helfen wollen.

Die Familie der TE ist in mehreren Generationen kaputt bis zum Gehtnichtmehr und euresgleichen wedelt von vorn bis hinten mit der Kausalität des Universums, und sagt, dass man eben nichts machen kann. Es kommt halt wie es kommt, man steckt da nicht drin. Dumm gelaufen, Nichte hatte halt das Pech, das Kind der Schwester zu sein, nicht der TE!

Volle Zustimmung für den ersten Part, das sehe ich ähnlich. Doch man kann, in solche Strukturen geboren, leider eben nichts daran ändern, außer für sich selber die richtigen Schlüsse zu ziehen und das eigene Leben neu zu ordnen. Über Generationen eingefahrene pathologische Strukturen änderst du am wenigsten aus einer Position der Schwäche heraus... die TE scheint das schwächste Glied zu sein. Was bleibt sind endlose, energieraubende, zermürbende Versuche, es zu tun. Energie, die defakto, beim Aufbau des eigenen Lebens viel besser aufgehoben ist. Und genau hier besteht die Möglichkeit, den Teufelskreis zu druchbrechen... die nächste, eigene Blutlinie.

Niemand will dass die TE das Kind für ihre Schwester erzieht!

Aber genau das wäre ironischerweise nötig, um das zu erreichen, was du andeutest und die TE ehrenwerterweise auch will.

Aber verdammt noch mal, man kann doch wohl wenigstens für ein Kind da sein als Tante oder Onkel, wenn die Eltern GANZ OFFENSICHTLICH völlig kaputt sind?!!! Ohne dass euresgleichen ankommt und faselt, dass es niemanden was angeht?

Wie sich das Kind entwickelt kann heute niemand sagen, dazu wissen wir viel zu wenig. Im besten Fall erkennt es selber die Missstände und wird sich an die beiden Tanten erinnern. Dann hat man in der Tat die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen. Alles andere würde, aus meiner Sicht, einer weiteren Selbstzerstörung der TE gleichkommen. Das Kind lernt in erster Linie von der Mutter... es ahmt sie nach. Was das für die TE im worst case bedeuten kann, beschrieb ich in meinem vorherigen Post.

Wann geht es denn das Jugendamt was an?
Wann geht es denn die Polizei was an?

Muss wirklich immer erst was furchtbares in irgendwelchen kaputten Familien passieren, bevor euresgleichen aufwacht?

Nein, und was sich da anbahnt ist durchaus bedenkenswert. Doch nochmal... all das ist unsere Vermutung auf Basis einer sehr parteiischen Schilderung. Und so hart das auch klingt... man hat hier keine Eingriffsmöglichkeit als Außenstehender bis etwas Gravierendes passiert.

Die TE ist durch ihre Familie mit sehr vielen Beispielen belegt worden, wie man es nicht macht. Diese zu erkennen, daraus zu lernen und den Kreislauf bei sich und ihrer eventuell späteren Familie zu durchbrechen ist eine Lebensaufgabe. Der Blick auf die mittlere Schwester ist eher ein Schritt zurück.

Ich weiß schon, dass ich wahrscheinlich für diesen Post wieder ordentlich Kritik ernten werde... zu hart... zu unemotional...

Doch würde es etwas ändern, wenn ich sagen würde, dass ich genau weiß wovon ich schreibe?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wer bist du, zu entscheiden, dass die Tochter in ein paar Jahren sich nicht sehnlichst jemanden wünscht, der ihr das kaputte Verhalten ihrer Mutter erklärt, in eine Perspektive sitzt, ihr zuhört, ihr hilft?

Bevor man blinzeln kann ist das Kind in der Schule und muss an seiner eigenen Zukunft feilen. Und dann sitzt daheim so eine Mutter und du stehst heute hier und sagst der TE als Tante des Kindes, sie soll den Familienzweig mal machen lassen.

Das ist sowas von rücksichtslos und unverantwortlich.
Das ist Deine Meinung.
Jetzt am Anfang kann man eh nichts machen.
Wenn sie älter ist vielleicht.
Aber man kann das Kind nicht vor der Erziehung der Eltern bewahren.
 
Aber man kann das Kind nicht vor der Erziehung der Eltern bewahren.

Keiner hat das behauptet. Es geht verdammt noch mal darum, dass man dem Kind die Möglichkeit gibt, mehr als eine Welt kennenzulernen, statt es kaltherzig den Tunnel hinabzuschicken.

Genau wegen Leuten wie dir steh ich nämlich heute da mit völlig kaputter Kindheit, in der ich nie was anderes kennengelernt habe außer Bosheit, Grausamkeit und Desinteresse, und nun mit 30 muss ich lebensnotwendige Erkenntnisse, die andere im Alter von 5 machen, hart erlernen!

Plötzlich heißt es nämlich, ach wäre doch schön, wenn er mal wieder zu Besuch kommt.
Wäre doch schön, wenn wir ein besseres Verhältnis zu ihm hätten!

Selbst wenn die TE als Tante statt die Ersatzmutter zu geben, einfach nur fucking nett zu dem Kind ist, während daheim die Mutter ein pathologisches Narzisstenmonster ist, dann ist schon viel getan.

Ich bin jedenfalls heilfroh, dass meine Tante mir einfach nur eine gute Freundin ist und ab und zu Ratschläge gibt.

Wer dem nicht zustimmt, den will ich nicht zum Freund, denn Feinde brauch ich dann keine mehr.
 
Keiner hat das behauptet. Es geht verdammt noch mal darum, dass man dem Kind die Möglichkeit gibt, mehr als eine Welt kennenzulernen, statt es kaltherzig den Tunnel hinabzuschicken.

Genau wegen Leuten wie dir steh ich nämlich heute da mit völlig kaputter Kindheit, in der ich nie was anderes kennengelernt habe außer Bosheit, Grausamkeit und Deinteresse, und nun mit 30 muss ich lebensnotwendige Erkenntnisse, die andere im Alter von 5 machen, hart erlernen!

Selbst wenn die TE als Tante statt die Ersatzmutter zu geben, einfach nur fucking nett zu dem Kind ist, während daheim die Mutter ein pathologisches Narzisstenmonster ist, dann ist schon viel getan.

Wer dem nicht zustimmt, den will ich nicht zum Freund, denn Feinde brauch ich dann keine mehr.
Die TE kann niemanden retten oder beschützen, solange sie selber direkt in der Familien-Misere steckt.
Irgendwann mit Abstand vielleicht.
Und den braucht sie , damit sie selber gesunden kann.
Solange sie zu dicht dran ist geht das aber nicht.

Deine Geschichte tut mir wirklich leid. Nur ist es auch eine Frage , ob es nicht noch mehr Bosheit und Streit gegeben hätte, wenn sich jemand von Außen eingemischt hätte.

Ja, jetzt musst Du es lernen und kannst es selber mal besser machen.

Aber auch dazu brauchst Du Abstand zur Familie, sonst funktioniert das nicht.
 

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