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Nachname unverheiratet

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 127026
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Natürlich. Stell Dich dumm. Dann hast Du es halt auch nicht besser gewusst.
Ich sehe es wie @Splitterbunt . Das wäre ein wirklich grober Vertrauensbruch.

TE, nachdem Dein Freund schon einen Schritt auf Dich zugegangen ist, könnt Ihr die Diskussion ja einfach erst mal ruhen lassen, damit sich die Emotionen wieder etwas normalisieren. Zu einem späteren Zeitpunkt kann das Thema ja noch mal aufgegriffen werden.

Darüber hinaus: setzt euch mit dem Thema auseinander, redet, diskutiert, argumentiert, streitet.

Ich traue Euch als Paar durchaus zu, dass Ihr das auf Dauer hinbekommt, auch wenn es auf Grund unterschiedlicher Kulturen und Prägungen sicher nicht einfach wird. Aber ich vermute, dass Ihr beide ziemlich unter Druck Eurer Familien steht. Und da müsst Ihr Euch deutlich abgrenzen.

Es ist ja vermutlich Euer erstes Kind, nicht wahr? Ich prophezeie Euch jetzt schon, dass das erst richtig lustig wird, wenn das Baby da ist. Viele Großeltern neigen nämlich dazu, sich erst mal in alles einzumischen. Da könnt Ihr jetzt schon mal üben, bei Euch zu bleiben....
 
Natürlich. Stell Dich dumm. Dann hast Du es halt auch nicht besser gewusst.
Wenn er nicht weiß, dass man es besser gewußt hat, dann ist es schlau nichts zu sagen.
Wie soll man sich da noch in den Spiegel schauen können?
Wie will man von seinem Partner Ehrlichkeit, Respekt und Fairness erwarten, wenn man selbst zu solch miesen Tricks greift?

Ich verstehe nicht, wieso hier teilweise so argumentiert wird, als wäre der zukünftige Vater ein Verbrecher, dem die schlimmsten Bösartigkeiten zuzutrauen sind und die es schon jetzt mitzubedenken und präventiv zu verhindern gilt.
Ja, Beziehungen können scheitern und ja, manchmal kann das zu konfliktreichen, schwierigen und sogar richtig schlimmen Situationen führen.

Aber gegenwärtig reden wir hier über den Partner der TE. Sie sind ein Paar. Woher kommt diese Vorverurteilung, das Misstrauen und all die implizierten Unterstellungen?
Brennen da bei manchen User*innen die Sicherungen durch, weil das Herkunftsland des Mannes genannt und verstaubte Begriffe wie "Ehre" ins Spiel gebracht wurden.
Aber ganz ehrlich, Leute, in Deutschland war es über Generationen nicht nur üblich, sondern weit verbreitet und kommt auch heute noch vor, dass deutsche Väter ihren Vornamen an ihre Söhne weitergeben und die wiederum an ihre Söhne. Alles nur aus Eitelkeit und, genau, Ehre. Und ich bin mir sehr sicher, dass genau die Argumentation auch unter werdenden deutschen Elternteilen genutzt wird, um durchzubringen, dass der Nachwuchs den eigenen Nachnamen bekommt (oder der Partner/die Partnerin den Namen bei einer Eheschließung annimmt).
Wenn "Ehre" also im Zusammenhang der Entscheidungsfindung als Argument genannt wird, diskutiert man das mit seinem geliebten Partner aus, argumentiert seine Haltung, hört dem anderen zu und versucht gemeinsam einen Weg zu finden. Total Banane, vor welchem kulturellen Hintergrund.

Es gibt echt keinen Grund so ein verlogenes Schmierentheater zu rechtfertigen. Macht man das in Zukunft auch bei anderen schwierigen Entscheidungsfindungen? Den anderen für dumm verkaufen, um durchzubringen, was man selbst für richtig hält? Was ist das für ne Basis für eine Beziehung?
 
Es gibt eine Geschichte von Wolfgang Niedecken, der von BAP.

Seine Mutter wollte, dass ihr Kind (Wolfgang) den Namen ihres im Krieg verstorbenen Freundes Norbert haben sollte. Papa Niedecken ging zum Standesamt und meldete sein Kind mit dem Namen Wolfgang an. Zu Hause angekommen sagte er zu seiner Frau, er hat den Namen, den sie sagte, vergessen und hat den Sohn als Wolfgang angemeldet und so blieb der Wolfgang ein Wolfgang.
So kann es gehen mit ein bisschen Schläue.
 
Aber gegenwärtig reden wir hier über den Partner der TE. Sie sind ein Paar. Woher kommt diese Vorverurteilung, das Misstrauen und all die implizierten Unterstellungen?
Brennen da bei manchen User*innen die Sicherungen durch, weil das Herkunftsland des Mannes genannt und verstaubte Begriffe wie "Ehre" ins Spiel gebracht wurden.
Aber ganz ehrlich, Leute, in Deutschland war es über Generationen nicht nur üblich, sondern weit verbreitet und kommt auch heute noch vor, dass deutsche Väter ihren Vornamen an ihre Söhne weitergeben und die wiederum an ihre Söhne. Alles nur aus Eitelkeit und, genau, Ehre. Und ich bin mir sehr sicher, dass genau die Argumentation auch unter werdenden deutschen Elternteilen genutzt wird, um durchzubringen, dass der Nachwuchs den eigenen Nachnamen bekommt (oder der Partner/die Partnerin den Namen bei einer Eheschließung annimmt).
Wenn "Ehre" also im Zusammenhang der Entscheidungsfindung als Argument genannt wird, diskutiert man das mit seinem geliebten Partner aus, argumentiert seine Haltung, hört dem anderen zu und versucht gemeinsam einen Weg zu finden. Total Banane, vor welchem kulturellen Hintergrund.

Die TE hat den Begriff "Ehre" mit ins Spiel gebracht. Was früher hier bei uns unter dem Begriff Ehre üblich war oder nicht, ist es ja heutzutage nicht mehr, daher nicht relevant.

Aber der Begriff "Ehre" ist bei vielen Ländern mit islamischem Glauben noch sehr aktuell und es gibt eben leider noch etliche Ehrenmorde.

Es klingt alles etwas einfach: man diskutiert es aus und gut ist. So einfach ist es oft nicht, wenn der Kulturkreis unterschiedlich ist und die Eltern einen noch sehr geprägt haben bzw. einem im Nacken sitzen. Der Kulturkreis spielt oft eine Rolle, besonders, wenn derjenige stark durch ihn geprägt ist und er sehr unterschiedlich zum eigenen Kulturkreis ist. Das kann man nicht so eben mal außer Acht lassen.

TE: lass das Thema doch mal eine Zeitlang ruhen. Belügen würde ich ihn nicht, das tut man nicht.
Seht zu, dass Ihr an Eurer Beziehung so arbeitet, dass Ihr gut kommunizieren könnt und vor allem Euren Eltern klarmacht, dass sie da nichts mitzureden haben. Wenn das Kind erst da ist, sollte Eure Beziehung gut funktionieren, denn das Kind darf dann eventuelle Streitigkeiten diesbezüglich nicht ausbaden müssen.
 
Es klingt alles etwas einfach: man diskutiert es aus und gut ist.
Nee, ich habe nirgendwo behauptet, dass es einfach ist. Im Gegenteil. Sich Meinungsverschiedenheiten und Konflikten zu stellen ist nie einfach, oft ist es hart, nervenraubend, zäh, schmerzhaft und erstmal viel, viel trennender als verbindender.
Wie oft schon habe ich mit meinem Mann gerungen und gekämpft und wirklich böse gestritten, weil unsere Positionen und Sichtweisen nicht unterschiedlicher hätten sein können. Wären wir manchmal einfacher und billiger davon gekommen, wenn wir uns stattdessen gegenseitig belogen hätten? Klar. Trotzdem ist das einfach keine Option.
Der Kulturkreis spielt oft eine Rolle, besonders, wenn derjenige stark durch ihn geprägt ist und er sehr unterschiedlich zum eigenen Kulturkreis ist. Das kann man nicht so eben mal außer Acht lassen.
Auch das habe ich nicht gesagt. Natürlich kann man das nicht außer Acht lassen, man kann nichts außer Acht lassen, was jemanden prägt und daher auch dessen Haltung, Sichtweise, Positionen formt und beeinflusst.
Aber genau deswegen plädiere ich für die direkte Auseinandersetzung mit dem Partner (der Partnerin). Da geht es auch um die Argumente auf Grund des kulturellen Backgrounds. Aber in einem persönlichen Gespräch ist der geliebte Partner hoffentlich in erster Linie geliebter Partner, Mensch, Individuum (mit seinem ganz eigenen Hintergrund) und nicht ein stereotyper Klischeetürke, dessen Identität nur aus Bildzeitungszuschreibungen besteht.

Hier lese ich vor allem scheinheilige Plattitüden, da geht's nicht um ein Paar, das ne Lösung sucht, sondern um den böse, konservativen, zu allem fähigen Moslem-Dude, obwohl kein Mensch hier weiß, ob dieses gezeichnete Bild mit den Tatsachen übereinstimmt.
Daher finde ich es weiterhin viel sinnvoller zu reden, zu reden, zu reden und zu kämpfen (auch für die eigene Position!), anstatt irgendwelche platten, stumpfen Ratschläge, die auf Vorurteilen und Klischees aufbauen, anzuwenden.
 
Keiner kennt Dich, TE, keiner Deinen Partner, das ist klar. Er mag der netteste mensch der Welt sein, aber bei den Begriffen Stolz und Ehre - wenn er sie denn selbst so äußert bzw. sie sehr wichtig für ihn sind - muss man einfach etwas hellhörig werden.

Ich denke, dass wir Dich einfach nur warnen wollen, was möglich wäre, wenn das Kind seinen Namen trägt, wenn er mit ihm ins Ausland fährt. Wie gesagt: möglich wäre.
 

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