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Nachbarin beschwert sich ständig

Selbst würde ich niemals auf die Idee kommen in unserem Mietshaus mit über zehn Parteien ein Musikinstrument jeden Tag laut zu spielen, weil ich niemanden damit unnötig stören und belästigen möchte. Dauerhaft laut musizieren geht, wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt, wo genug Abstand zu den anderen Häusern vorhanden ist, ansonsten ist es für die anderen Mietparteien im Haus eine Zumutung. Mit einem E-Piano kann das Problem mit einem Kopfhöhrer sehr leicht und schnell für alle Anwohner gelöst werden.
Sehe ich auch so. Ich finde, dass es in einem gewissen Rahmen geht, auch im Mehrfamilienhaus Klavier zu üben. Aber täglich ist auch meiner Ansicht nach zu viel, auch wenn es offenbar nur 60 Minuten sind; da kann man durchaus mit einem e-Piano und Kopfhörern oder indem man sich mit den Nachbarn abspricht, Abhilfe schaffen. Zumal egal, was die Hausordnung sagt, sonntags Ruhe zu sein hat - und zwar ganztags.
 
Ich versuche durchaus Verständnis für sie zu erbringen, ich habe ja mehrfach das Gespräch gesucht und Lösungen angeboten. Aber ich selber wurde wiederholt gestört und geweckt weil sie geschrien/ gegen Wände geschlagen hat/ Sturm geklingelt hat.

Ich übe nicht ejden tag genau eine Stunde, ich übe maximal eine Stunde, meist sind es eher 20-30 minuten. Ausserdem die Musik ist ja nur ein Punkt von mehreren! Die vollständige Liste von was ich angeblich tue:

-regelmässig tanzen (ich tanze nie)
-regelmässig Laute Bassmusik ablassen (wenn ich nicht selber musiziere höre ich Musik nur mit Kopfhörern)
-ständig ab morgens um sechs laut herumlaufen und telefonieren
-Türen knallen
-ständig bis nach Mitternacht laute Gäste haben (ich habe selten Besuch, und wenn dann machen wir nach 22 Uhr etwas leises)
-mit irgendetwas auf den Fliesen kratzen
-laut TV schauen
-abends X-Mal die Treppe hoch und runter laufen (ich gehe nicht mehr ein- und aus als normale Menschen)

Und eben war es wieder. Ich habe mich mit einer Freundin in normaler lautstärke in der Küche unterhalten, worauf sie plötzlich gegen die Tür gehämmert hat und "verdammte S****, Ruhe!" gebrüllt hat, obwohl gar keien Ruhezeit war.
 
Ich versuche durchaus Verständnis für sie zu erbringen, ich habe ja mehrfach das Gespräch gesucht und Lösungen angeboten. Aber ich selber wurde wiederholt gestört und geweckt weil sie geschrien/ gegen Wände geschlagen hat/ Sturm geklingelt hat.

Ich übe nicht ejden tag genau eine Stunde, ich übe maximal eine Stunde, meist sind es eher 20-30 minuten. Ausserdem die Musik ist ja nur ein Punkt von mehreren! Die vollständige Liste von was ich angeblich tue:

-regelmässig tanzen (ich tanze nie)
-regelmässig Laute Bassmusik ablassen (wenn ich nicht selber musiziere höre ich Musik nur mit Kopfhörern)
-ständig ab morgens um sechs laut herumlaufen und telefonieren
-Türen knallen
-ständig bis nach Mitternacht laute Gäste haben (ich habe selten Besuch, und wenn dann machen wir nach 22 Uhr etwas leises)
-mit irgendetwas auf den Fliesen kratzen
-laut TV schauen
-abends X-Mal die Treppe hoch und runter laufen (ich gehe nicht mehr ein- und aus als normale Menschen)

Und eben war es wieder. Ich habe mich mit einer Freundin in normaler lautstärke in der Küche unterhalten, worauf sie plötzlich gegen die Tür gehämmert hat und "verdammte S****, Ruhe!" gebrüllt hat, obwohl gar keien Ruhezeit war.


Mal grundsätzlich: was DU als "normale Lautstärke" findest, wenn du die selbst produziert, kann ein Aussenstehender schon ganz anders wahrnehmen.

Du kannst ja mal schauen, ob du bei einigen der Punkte etwas mehr darauf achten kannst, leiser zu sein. Allerdings ist tanzen, oder auch stampfen wahrscheinlihc einfach normales gehen. Das hört man nämlich sehr gut, wenn jemand direkt über deinem Kopf rumläuft.

Mach dich nicht verrückt. Ich denke, die Frau ist psychisch labil und nimmt das alles sehr viel stärker wahr, als es eigentlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal grundsätzlich: was DU als "normale Lautstärke" findest, wenn du die selbst produziert, kann ein Aussenstehender schon ganz anders wahrnehmen.

Du kannst ja mal schauen, ob du bei einigen der Punkte etwas mehr darauf achten kannst, leiser zu sein. Allerdings ist tanzen, oder auch stampfen wahrscheinlihc einfach normales gehen. Das hört man nämlich sehr gut, wenn jemand direkt über deinem Kopf rumläuft.

Das ist mir schon bewusst. Nur tanze und stampfe ich angeblich zu zeiten, wo ich gar nicht zuhause bin oder wie neulich im Bett bin.

Ich habe jetzt mal einen Zettel in den Briefkasten der andere Nachbarn unter mir geworfen. Und gefragt, ob sie es auch hören. Das Klavier (im Flur) steht nämlich eigentlich über deren Wohnung, genauso die Küche.
 
Das ist mir schon bewusst. Nur tanze und stampfe ich angeblich zu zeiten, wo ich gar nicht zuhause bin oder wie neulich im Bett bin.

Ich habe jetzt mal einen Zettel in den Briefkasten der andere Nachbarn unter mir geworfen. Und gefragt, ob sie es auch hören. Das Klavier (im Flur) steht nämlich eigentlich über deren Wohnung, genauso die Küche.


Das Klavier ist im ganzen Haus zu hören, das kannst du mir glauben.
 
Die Situation ist sehr verfahren. Ich kann natürlich auch verstehen, dass du wütend bist, wenn die Frau dir Geräusche unterstellt, die du deiner Meinung nach nicht verursachst (tatsächlich hört man in hellhörigen Mietshäusern Geräusche oft laut, insbesondere von den darüberliegenden Nachbarn - also kann es gut sein, dass du dich normal verhältst, aber die baulichen Gegebenheiten dazu führen, dass die Frau dich tatsächlich so hört bei ganz normalen Tätigkeiten).

Du scheinst zu der Frau nicht durchzudringen bzw. auch gar keinen Kompromiss mehr zu wollen. Ich würde in den nächsten Wochen Protokoll führen über das Verhalten der Frau und einen Brief mit Protokoll und Fristsetzung (wie beschrieben, ggf. durch einen Anwalt, dann rechtssicher) an die Hausverwaltung schicken mit Hinweis darauf, dass du die Miete ab jetzt z.B. unter Vorbehalt der Rückforderung zahlst, wenn die Belästigungen nicht abgestellt werden. Ist besser, wenn das ein Anwalt macht, aber kannst du, wie gesagt, auch selbst machen.

Dann würde ich bei den Schiedspersonen in deinem Quartier/Gemeinde anrufen und darüber versuchen, einen Termin zu bekommen.

Sollte man sich bei der Schiedsperson nicht einigen können und sollte die Hausverwaltung auch keine Abhilfe bringen (auch, wenn die ihr einen Brief schreiben, heisst das ja noch lange nicht, dass die Beschwerden durch sie aufhören und sie sich nicht mehr an dir und deinen angeblichen und tatsächlichen Geräuschen stört), kannst du dann Unterlassungsklage einreichen. Würde ich aber, wie gesagt, mit regelmässiger Protokollführung ab jetzt (lückenlos, detailliert) und mit dem Anwalt gemeinsam gut vorbereiten.

Nachbarschaftsklagen sind eine Überraschungstüte und müssen, gerade in Fällen, die nicht "klar" geregelt sind, gut vorbereitet werden (Lärm tagsüber z.B. oder Beschwerden). Für dich getestet - wird in Deutschland nicht anders sein. 🙂

Liebe Grüsse
Santino
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich spiele selber Klavier und wohne mit mehreren Parteien zusammen. Da ich kein E-Piano sondern ein richtiges Klavier habe, habe ich mir dort einen Kopfhöreranschluss einbauen lassen. Das war für mich selbstverständlich, da ich die Nachbarn nicht stören wollte. Und so kann man auch mal spät Abends oder Nachts spielen.
Also mal ganz abgesehen davon das die Dame bei dir echt Probleme zu haben scheint, aber das wäre vielleicht mal eine Überlegung wert. Das sie dich für andere Dinge beschuldigt, das hätte ich mir auch nicht gefallen lassen. Ich würde mir alles genau aufschreiben wann ich zu Hause bin und wann nicht usw. und auch wann sie bei dir klingelt und was sie sagt. Dann würde mich an die Hausverwaltung wenden und mich da selber über sie beschweren, weil das ist in meinen Augen von ihr schon Belästigung.

Ich hatte auch mal so eine Nachbarin, hat selber ständig lärm gemacht, sich dann aber immer beschwert, wenn ich Staubgesaugt habe. Sie hat dann mit einem Besenstil teilweise an die Decke geschlagen und geschrien ich sollte doch endlich ruhig sein. 😅
 

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