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Nachbarin beschwert sich ständig

Juristisch wird Musizieren definitiv nicht wie ein Baby behandelt. Ein Baby muss man ertragen, ja. Ein Haustier aber nicht. Und Musizieren vermutlich auch nicht uneingeschränkt.

Na ja, du solltest dich fragen: Wenn ein Nachbar sich derart störend verhält, dass es dich so belastet, dass du weinen musst, und wenn der dann nicht kompromissbereit ist, wie würdest du dich fühlen? Man ist halt nicht allein auf der Welt.

Letztlich steht dir der juristische Weg offen, wenn du dich durch die Beschwerden der Dame belästigt fühlst. Dann entscheidet ein Richter, wann und wie die Dame sich beschweren darf. Du darfst aber nicht vergessen, dass auch die Dame sich juristisch wehren kann. Dann entscheidet ein Richter, wann und wie oft du musizieren darfst. Das kann zu deinen Gunsten ausfallen, muss es aber nicht.

Je nach Bauweise, wenn das Musizieren bei der Dame derart laut hörbar ist (und offenbar auch andere Geräusche, wo auch immer sie herkommen mögen), sollte vielleicht auch der Vermieter von der Dame aufgefordert werden, eine bauliche Abhilfe zu schaffen (Lärmschutz). Vielleicht könntet ihr euch dahingehend sogar zusammentun. Dafür muss man aber halt kompromissbereit sein und zumindest etwas auf die andere Person zugehen.

Eine weitere Idee wäre, der Dame für die Stunde, die du am Tag musizierst, noise-cancelling-Kopfhörer zu spendieren, wenn du dich nicht zeitlich auf sie abstimmen kannst. Aber auch dafür muss man kompromissbereit sein.

Liebe Grüsse
Santino
 
Zuletzt bearbeitet:
Welches Instrument spiels du? Klavier hört man immer. Da braucht sie kein oropax nehmrn

Blasinstrumente können extrem nerven.
 
Offenbar hört die Nachbarin doch nicht nur Geräusche von Dir. Schlag ihr doch vor, wenn sie das nächste mal was hört, soll sie Dir Bescheid sagen, dann kommst Du vorbei. Wenn es dann noch nicht still ist, bist Du unschuldig und ihr könnt schauen, wo es herkommt.
LG
Leonard
 
Juristisch wird Musizieren definitiv nicht wie ein Baby behandelt. Ein Baby muss man ertragen, ja. Ein Haustier aber nicht. Und Musizieren vermutlich auch nicht uneingeschränkt.

Du hast schon in deinen vorherigen Post "mehrere Stunden" geschrieben, und heir schreibst du "uneingeschränkt". Ich weiss nicht, woher du das hast, ich übe, wie im Anfangspost geschrieben, maximal 60 Minuten.

Welches Instrument spiels du? Klavier hört man immer. Da braucht sie kein oropax nehmrn

Blasinstrumente können extrem nerven.

Ich spiele Klavier und habe dies schon gedämpft.

Ich habe ihr heute morgen vorgeschlagen, in die Wohnung zu kommen wegen dem Lärm, sie wollte leider nicht ("nein,ich kann ihnen einfach nicht glauben") und Zeiten auszumachen ("für mich ist das kein Unterschied, es ist NIE erträglich").
 
Das Problem hatte ich auch schon, nur anders herum. Unter mir wurde laut Klavier geübt und das jeden Tag bis zu zwei Stunden. Am Anfang übte ich mich in Nachsicht, da ich selbst ein musikalischer Mensch bin. Aber nach zwei Wochen täglich "Für Elise", mit immer den gleichen Fehlerstellen riss auch bei mir den Geduldsfaden. Ich konnte irgendwann schon sagen, wann und wie der nächste Fehler kam.
Nach einem Gespräch wies sich heraus, dass es ein E-Piano war und ich legte Nahe, dass ein Kopfhörer genutzt werden kann. Ich war aber auch nicht die Einzige die diesbezüglich mit den Nachbarn gesprochen hat. Im Haus wohnen einige Menschen mit Nachtschicht, die nur tagsüber schlafen können. Das gab dann natürlich einen gewissen Unmut im ganzen Mietshaus.
Die Nachbarn waren zum Glück einsichtig und schafften sich einen Kopfhöhrer an, seitdem wird nicht mehr laut gespielt.

Selbst würde ich niemals auf die Idee kommen in unserem Mietshaus mit über zehn Parteien ein Musikinstrument jeden Tag laut zu spielen, weil ich niemanden damit unnötig stören und belästigen möchte. Dauerhaft laut musizieren geht, wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt, wo genug Abstand zu den anderen Häusern vorhanden ist, ansonsten ist es für die anderen Mietparteien im Haus eine Zumutung. Mit einem E-Piano kann das Problem mit einem Kopfhöhrer sehr leicht und schnell für alle Anwohner gelöst werden.
 
Klavier ist echt durchdringend. Ich finde auch, Tonleitern hoch und runter können das Aggressionspotential erhöhen. Ich würde das mit den Nachbarn echt absprechen.

Deine Nachbarin ist aber aus meiner Sicht echt nicht gesund.
 
Du hast schon in deinen vorherigen Post "mehrere Stunden" geschrieben, und heir schreibst du "uneingeschränkt". Ich weiss nicht, woher du das hast, ich übe, wie im Anfangspost geschrieben, maximal 60 Minuten.
Auf mich wirkt es so, als wolltest du einfach von uns hören, dass die Frau im Unrecht ist und damit die Absolution, dir keine Gedanken um die Vorfälle machen zu müssen bzw. gegen die Frau vorgehen und schimpfen zu können. Verständnis für die Gegenseite ist hier gar nicht vorhanden und zudem weiss ich persönlich natürlich nicht, wer da die Wahrheit sagt und wie die Situation tatsächlich ist vor Ort - ich bin ja auch nicht dabei, wenn du übst oder wenn die Dame Geräusche hört, die angeblich von dir kommen sollen (laut ihr). Der Erfahrung nach liegt die Wahrheit bei solchen Geschichten irgendwo dazwischen.

Du willst der Frau keinen Schritt entgegenkommen und einfach weiter deinen Stiefel durchziehen. Dann mach das. Gegen die Beschwerden kannst du versuchen, juristisch vorzugehen. Der juristische Weg steht dir offen. Bedenke aber, dass auch die Frau gegen dich vorgehen kann und dass das nicht so für dich ausgehen muss, wie du es dir erhoffst - man muss nämlich nicht alles ertragen. Es kann durchaus sein, dass ein Gericht befindet, 60 Minuten täglich sei zu viel (sonntags ist übrigens ganztägig Ruhetag).

Alles Gute.
 

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