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nach den suizid:

  • Starter*in Starter*in sandra_86
  • Datum Start Datum Start
Hallo,

ich stimme den Vorbeiträgen zu, dass Selbstmord keine Lösung ist und es IMMER wesentlich bessere Lösungen gibt.
In meinen Augen ist Selbstmord oft feiges Davonlaufen vor unbequemen Realitäten...Als Buddhistin glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod, sondern an ein NIchts...ala Prinzip der ewigen Wiederkehr...wer sich im Leben würdig verhält, der schafft es nach dem (natürlichen!) Tod Frieden zu erhalten. WEr sich unwürdig verhält und SElbstmord zählt für mich zu unwürdigem Verhalten, der wird ggf. als Kellerassel wiedergeboren...😀 😀

Das mit dem Geisterkram ist Quatsch..du solltest deinen REalitätssinn mit mehr wissenschaftlicher Aufklärung anstatt Fernsehaberglaubenszeugs schulen!

Falls es ein höhere Instanz gibt, einen Gott z.B denkt der gewiss genauso. Es heißt ja auch: hilf dir selber, dann hilft dir Gott. Es wäre Blasphemie zu erwarten, dass man sich faul hinsetzen darf und Gott soll's schon richten...

Jeder ist also immer selber verantwortlich für das was er tut, dafür dass er sich bemüht im Leben klarzukommen und nicht einfach feige per Selbstmord vor dem Leben und eventuellen Schwierigkeiten davonrennt.
Das Leben ist ein wertvolles Geschenk dass man achten sollte. Wer es einfach wegwirft zeigt unreifen Geist, unwürdige Haltung da null Achtung vor sich selber und dem Leben.
Aber dogmatisch sehe ich das nicht...ich denke wenn jemand todkrank ist mit null Aussicht auf Heilung und viel Aussicht auf krasses Leiden..dann ist Selbstmord o.k.
Grundsätzlich sehe ich auch das Recht jedes Menschen zu entscheiden ob er leben oder sterben will...aber man muss hier natürlich gucken wer hier aus freiem Willen entscheidet..wenn ein Depressiver Selbstmordabsichten hat, also jemand krank ist, entspringt dessen Entscheidung ja nicht dem freien Willen sondern eher einem kranken Geist.
Und es ist auch ein Unterschied ob ein fünfzigjähriger lebenserfahrener und geschulter Geist sone Entscheidung trifft oder ein verwirrtes Mädel in der Pubertät mit Gewalttrauma od.ä.

Der Mensch - jeder Mensch - ist ein Meisterwerk der Evolution und so angelegt äußerst flexibel mit allen auftretenden Schwierigkeiten im Leben klarzukommen. Man muss diese Fähigkeiten natürlich mit harter Arbeit an sich selber entwickeln, lernen, bereit sein Leistung zu bringen.

In Hinsicht auf den Tod sollte man sich meiner Ansicht nach erst Gedanken drüber machen, wenn es soweit ist, bis dahin gibt es ohnehin genug zu tun und zu erLEBEN.

Gruß
Tyra
 
und als Kellerassel darf man dann auch noch mehrere Jahre weiterleben 😱

nee nee keine Religion für mich 😉
 
Ist glücklicherweise viele Jahre her, dass ich mir um (meinen) Freitod Gedanken gemacht habe. Irgendwann kam ich zu dem Schluss, dass es zwar gut sein mag, dass das Leben keinen Sinn hat, dass das aber noch lange nicht heißt, dass man es sich nehmen sollte. Tod ist man noch ziemlich lange, die zeit, die man lebt, ist recht begrenzt. das Leben ist oft absurd und hat auch so viele schöne Momente, man kann es genausogut leben und gucken, was danach passiert (falls etwas passiert).

An strafende höhere Wesen glaube ich nicht.
Für all diejenigen, die sich aus rein philosophischer Sicht für Suizid interessieren: camus, eine wahre Schatztruhe (allerdings nur mit Sekundärliteratur, sonst liest er sich zwar toll, aber die Auseinandersetzung fällt deutlich mickriger aus).
 
"Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho soll auch gut sein.

Das habe ich zwar noch nicht gelesen, "Der Alchemist" fand ich aber schon toll von ihm.
 
ja, veronika ist auch ganz nett, aber camus befasst sich mit der Theorie des Absurden, das geht ein ganzes Stück weiter =)
nu schreib ich aber keine Büchertips mehr, ist ja doch OT.
 
Hallo Sandra,
ich möchte dir nur eines sagen - Mißbrauch ist eine schlimme Sache, sie kann ein Leben (fast)zerstören....Trotzdem, und das weiß ich von einer meiner wirklich besten Freundinnen, die selbst mißbraucht wurde, trotzdem lohnt es sich immer weiterzuleben. Das Leben ist schön - und lebenswert, immer wieder. Es gibt die Möglichkeit, das erlebte langsam und vorsichtig aufzuarbeiten, und trotzdem dein Leben weiterzuleben.Klar wird es immer wieder schmerzvoll sein, aber es gibt auch immer wieder schöne Momente, Stunden ,Tage. Gib nicht auf, kämpfe für dein Leben!
LG Nevada
 
Ich gebe zu: Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod - und deshalb auch nicht an ein Leben nach dem Suizid.
Der Suizid wird von den Betroffenen (vor dem Suizid natürlich) als einziger Ausweg, als Erleichterung erlebt.
Man sollte jede Suizid-Äußerung sehr ernst nehmen. Schon der Gedanke daran lässt drauf schließen, dass der Betroffene ein Problem hat.

Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat verloren.
 
Man sollte jede Suizid-Äußerung sehr ernst nehmen. Schon der Gedanke daran lässt drauf schließen, dass der Betroffene ein Problem hat.

Also ist jeder in Deinen Augen, der einmal sich darüber Gedanken macht über Suizid schon gleich mit Problemen belastet? 😕

Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat verloren.

Lieblingssprüche von Menschen mit psychologischer Ausbildung.
(Sorry jahrelange Erfahrung damit)
 
Wir alle Leben,um uns von diesem Planeten,zu verabschieden.Ob zwanzig Jahre,oder fünfzig,ist somit,von geringer Bedeutung.Außerdem ist es Ansicht,der Kirche,das der Suizid eine Sünde darstellt und wir dann ruhelose Geister werden.
 
Hallo Gast, der du hier gestern nen Beitrag schriebst über den Selbstmordversuch deiner Freundin. Dein Beitrag gibts leider nicht mehr (Forumsbackup eingespielt wegen Datenbankfehler), aber meine Antwort gibts noch:

Wenn sie das nächste Mal wirklich ne Pulsader/Arterie erwischt, wars das. Das war ganz sicher bisher nur die Venen am Handgelenk, sonst wärs das jetzt schon gewesen.

Was ist dir lieber, ne tote Freundin oder eine die dir sauer ist? Sie ist hochgefährdet!!! Helfe ihr gegen ihren Willen, auch wenn das im ersten Augenblick vermutlich die zwangsweise stationäre Unterbringung ist. Das ist alles besser, als wegen eines Traumas oder einer Depression zu sterben. Sie ist jetzt nicht Herr ihrer selbst, und muss vor sich selbst geschützt werden!

Rede mit ihren Eltern und dann informiert einen Arzt. Oder informiere selbst einen Arzt und zwar schnellstens. Schau in der Zeitung nach psychatrischen, oder sozial-psychatrischen Notdienst, wenn du nix findest ruf direkt bei der Notrufleitstelle an, meist die 19222, oder halt 112.

Wenn du zweifelst, stell dir nur einmal vor, wie man in ihr Zimmer kommst und sie weiß,ausgeblutet, und kalt aufm Boden liegt.

Irgendwann wird sie dir vllt. danken können, wenn nicht, musste dir später nicht vorwerfen wegen so eines Grundes ihr nicht geholfen zu haben, als du es konntest.
Und du kannst ihr nur so helfen, oder denkst du, du hast die Kompetenz sie zu heilen oder sie von weiteren Versuchen abzuhalten?
 
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