• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

nach den suizid:

  • Starter*in Starter*in sandra_86
  • Datum Start Datum Start
Nach dem Tode egal welcher Art als ruheloser Geist herumzuirren finde ich auf den ersten Blick sehr fragwürdig, doch hat mir auch noch niemand das gegenteil bewiesen. Die Ansichten des Suizid haben sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt, so bin ich jedoch der Meinung das Suizid sofern es aus freier Entscheidung getroffen wird eine Lösung ist wenn man mit sich selber dadurch Frieden schließen kann. Ich war oder bin es vielleicht immer noch Suizid gefährdet und dies aus für mich berechtigten Gründen: Keine Freunde, oft verprügelt worden und runtergemacht, sowie Eltern die mich teilweise ablehnen und mir nicht zuhören wollen oder nicht begreifen können. Daher glaube ich das man keineswegs als Geist weiterherumirrt, sofern man sich damit für sich befriedigtes Ende gesetzt hat.
 
die Ansichten über Suizid haben sich an sich nicht geändert...

Suizid aus freiem Willen ist extrem selten und ein freier Wille existiert z.B nicht bei einer Depression mit Suizidabsichten, die in den allermeisten Fällen vorliegt. Es ist ein Unterschied ob man sich mit einem gesunden Kopf oder einen kranken, verwirrten Kopft zum Suizid entschließt.

Wenn jemand der körperlich krank ist, Krebs im Endstadium hat z. B. ohne geringste Aussicht auf Genesung sondern höchstens Aussicht auf schlimmes Siechtum..dann fände ich die Wahl des Freitods o.k...

@ Gast: die Gründe die du da angibst...Misshandlungen (die ich auch erlebt habe) oder dass man dir nicht zuhört etc. sind keine Gründe für Selbstmord, da diese Dinge lediglich eine Episode deines Lebens darstellen und du es in der Hand hast dein Leben besser und glücklicher zu gestalten. Bei dir liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Depressionserkrankung vor. Diese läßt sich behandeln und dann verschwinden die pathologischen (= krankheitsbedingten!) Gedanken zu Selbstmord auch relativ schnell wieder.

Bei Depression ist man geistig irregeleitet (Hirn biochemisch im Ungleichgewicht und produziert kranke und negative Gedanken...auf die man NICHT hören sollte!) und entscheidet sich fürs Wegrennen in den Tod da der kranke Kopp keine andere Möglichkeiten sieht bzw. sehen WILL...das ist nicht in Ordnung. Komm hier also bitte nicht mit Ausreden und so krummen Ansätzen dass der Tod der einzige Ausweg ist, was NICHT stimmt.

Du solltest dich verantwortungsbewusst und vernünftig benehmen und fachärztliche Behandlung zulassen und nicht all diejenigen Menschen beleidigen, die sich täglich bemühen und abstrampeln ihr Leben auf die Reihe zu kriegen..während du versuchst dich aus diesem Job raus zu ziehen, raus zu mogeln d.h. vor dem Leben weg zu rennen.
Das Leben ist ein wertvolles Geschenk und dein Job ist es das Beste draus zu machen.

Auch ich wurde von meinen Eltern verprügelt, mein Vater war ein boshafter Soziopath und meine Mutter ne devote ebenfalls boshafte Kuh......na und? Dann wehrt man sich ab der Pubertät, zieht die Eltern zur Verantwortung und rennt wech (aber nicht per Selbstmord sondern per pedes in eine Beratungsstelle oder betreutes Wohnen etc.) und sucht sich Freunde und Menschen, die einen besser behandeln und zuhören etc. Das (und nicht wegrennen, Verweigerung per Selbstmord) ist ein legitimes und befriedigendes Ende bzw. ein Neuanfang.

Wann das Ende kommt solltest nicht du und schon gar nicht mit einem depressionskranken verwirrten Kopf entscheiden! Wende dich umgehend an den sozialpsychiatrischen Dienst oder einen Psychiater und geh in Therapie.

Tyra

Dein Aufbauprogramm: Therapie, Elternhaus ggf. vorzeitig verlassen, Freunde suchen, Sport machen, Kampfsport machen...
 
In einem muss ich dir leider etwas wiedersprechen und zwar in dem punkt das ich mir keine Ausreden zurechtmache...ich bin 17 Jahre alt und ich wurde nicht von meinen Eltern auf diese Art und Weise misshandelt wie es vielleicht bei vielen üblich ist...nein ich wurde von gleichaltrigen runtergemacht und das schon in sehr jungen Jahren...es kann sein das ich dadurch etwas komisch wirke auf andere und meist zurückgezogen da ich niemanden mit meiner Art verletzen will, was sehr schnell der Fall sein kann, aber daraus mach ich mir nichts weiter, jedoch werde ich mal deine Ratschläge ausprobieren...
 
ja, das kenne ich. ich werde auch ständig von gleichaltrigen runtergemacht...jetzt bin ich 13 und hab einen suizidversuch hinter mir, ritze mich bis auf die adern und weiß echt nich mehr weiter!!
für mich ist suizid eine lösung - allerdings eine ziemlich feige! -; danach ist man all seine probleme los...🙁
 
tut mir leid - ich wollte durch meinen beitrag jetzt keine suizidgedanken bei anderen wecken oder bestärken!! das, was ich da geschrieben hab, ist nur auf mich allein bezogen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Ich habe am 23.10.08 versucht mir das Leben zu nehmen. Ich habe 50 Tabletten Antideprissiva genommen und das mit erst fast 16 jahren. Das dumme ist, das meine Mutter mich am nächsten Tag gefunden hat. ich weiß von diesem Tag gar nichts mehr oder hatte auch keine Schmerzen, aber ich habe überlebt. Nur...die Tabletten haben einiges kaputt gemacht, z.B. Die nerven meines linken Beines. Ich kann es gar nicht mehr bewegen und werde es auch nie wieder können... Also, wer sagt das Tabletten nehmen sicher ist, der lügt!!!!
 
Da hast du recht ColdAngel!!

Auch ich habe versucht mit Tabletten mir das Leben zu nehmen, es ist schwieriger als ich dachte.... Ich hatte 100 Schmerztabletten genommen und 40 Schlaftabletten..

Zu Error: Sich das Leben nehmen zu wollen ist nicht feige, sondern die das tun haben keinen anderen Ausweg mehr gesehen... aus welchen Gründen auch immer!


Liebe Grüsse

SchwarzeSeele
 
Ich hab mal ne frage an euch, versteht das bitte nicht falsch... das soll keine ankündigung an meinen selbstmord sein... mich interessiert nur eure meinung.
Ich habe letztens mit zwei freunden über den sinn des lebens und suizid geredet...
eine meinte das es unsere aufgabe auf dieser welt ist irgendwie klar zu kommen und versuchen glücklich zu werden, egal wie schwer es auch ist.. ich fragte ob man nicht das rehct hat das leben wenn man diesen sinn nicht sieht oder nicht erreicht das leben zu beenden..
naja und beide waren sich dann einig das wenn man suizid begeht (hört sich jetzt blöd an) man im tod nicht glücklich wird.. das man dann nicht weiter kommt...
mich hat das ziehmlich erschreckt, ich dachte immer das suizid vielleicht ein ausweg aus allen ist, aber wenn man sich umbringt und es dann nicht wieter geht, sondern mann als "ruheloser geist" hier bleiben musss, will ich das auch nicht...
was meint ihr? wird man "bestraft" von einer "höheren gewalt" wenn man sich das leben nehmen will, weil wir nicht das recht haben zu bestimmen wann es aus ist?
Der Gedanke macht mir irgendwie angst
liebe grüße
sandra

Hallo Sandra,
mein Vater hat sich 2003 das Leben genommen. Ich hatte früher, also in der Pupertät selbst Selbstmordgedanken. Aber seít mein Vater das getan hat, WEIß ich:
Wenn man seine Hausaufgaben im Leben nicht macht, kriegt man die nochmal aufgebrummt....
Selbstmord ist keine Lösung. Ich denke es ist feige und es kann schiefgehen und dann überlebst du vielleicht und bist dein Leben lang behindert oder so. Selbstmord tut den Menschen, die dich lieben, etwas an, was man nicht in Worte fassen kann. WEnn man also selbst liebt, dann bringt man sich auch nicht um.
Umbringen kann man sich nur, wenn man selbst nicht liebt.
 
Gott verläßt keinen, der sich selber gerichtet hat. Theremin, (1780 - 1846), deutscher evangelischer Theologe

Habe ich heute noch gelesen, auch wenn ich nicht an Gott glaube.
 
zum leben gehört der Tod ohne tot kein leben, ohne leben kein tot. Man sollte das leben so annehmen wie es kommt und seine lernaufageb im leben erfüllen nur dadurch kann jeder mensch in seinem leben veränderungen herbei rufen. sich das leben zu nehmen ist ja so zu sagen ein davon laufen seiner lernaufgabe und wenn man es esoterisch sieht und an die reinkarnation glaubt wirst du so lange weider geboren bist du deine dir gestelle lernaufgabe erfüllt hast.
es stimmt schon deine seele wird keinen frieden finden wenn du den freitot als notaustieg des lebens wählst. frag dich liber mal was du im leben falsch machst dass du so unglücklich bist und keinen sinn darin siehst. geh raus in die natur bewundere sie schaudir an wie wundebar die welt sein kann jede blume jeder baum alles ist leben. gehe in den wald und höre auf die leisen töne und du wirst sehen wie viel sinn in deinem leben ist. fange an an dich zu glauben, dich zu lieben die schönen seiten an dir vorzuheben. und du wirst sehen wie schöne das leben sein kann.
Such dir ein Hobby befasse dich mit der unendlichen liebe des universums und den engeln nd die kraft die darin steckt.
und du wirst leben lieben.

lG Avatar
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben