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nach 26 Jahren ein Aus??

Neue Wasserstandsmeldung:

vor 5 Wochen bin ich spontan für ein paar Tage quer durch Europa gereist um ein wenig meinen Kopf zu lüften und Zeit zum nachdenken zu haben. Nach etwa 25 Tagen bin ich zurück zu meiner Frau gefahren, da ich eine gewisse Sehnsucht nach ihr hatte.
Kaum zuhause angekommen, stellte ich fest, daß diese Sehnsucht eine Sehnsucht nach ihr als Person war, aber nicht als Partnerin. Es kam bei mir sofort das Gefühl einer Wohngemeinschaft zustande. Mein Verhalten wurde natürlich registriert, dazu hat es nicht allzu viel gebraucht - ich sah es mir selber an.
Vor einem Tag kam dann ein Gespräch diesbezüglich auf, allerdings ohne Ergebnis.
Heute waren wir bei unserer Tochter, die sich bereit erklärt hat bei dem Gespräch "moderierend" und unterstützend dabei zu sein.
Ergebnis nach mehreren Stunden und vielen Tränen: ich ziehe kommende Woche aus, kann ein kleines Zimmer für wirklich kleines Geld mieten, Abstand gewinnen und Gedanken neu ordnen. Wie lange weis ich nicht.
Die andere Dame ist im Moment zurückhaltend und macht weder Druck noch nutzt sie diese Lage aus.
Mit meiner Frau habe ich ein Abkommen getroffen, daß wir uns regelmäßig zu einem Essen treffen, ob jetzt ein mal im Monat oder öfters oder seltener, steht offen.
Da sie durch ihren kleinen Verdienst die Befürchtung hatte die Wohnung nicht halten zu können habe ich ihr zugesagt, daß sich an ihrer finanziellen Situation nichts ändern wird - darauf kann sie sich verlassen.
Ich bin überzeugt, daß ich im Moment die richtigen Schritte mache - ob ich meine Frau in meinem Herzen wieder finden werde oder ob ich sonstwo lande kann ich nicht beurteilen....
 
Mit meiner Frau habe ich ein Abkommen getroffen, daß wir uns regelmäßig zu einem Essen treffen, ob jetzt ein mal im Monat oder öfters oder seltener, steht offen.
Da sie durch ihren kleinen Verdienst die Befürchtung hatte die Wohnung nicht halten zu können habe ich ihr zugesagt, daß sich an ihrer finanziellen Situation nichts ändern wird - darauf kann sie sich verlassen.
Ich bin überzeugt, daß ich im Moment die richtigen Schritte mache - ob ich meine Frau in meinem Herzen wieder finden werde oder ob ich sonstwo lande kann ich nicht beurteilen....

Was erhoffst Du Dir von den Treffen?
Warum machst Du es ihr finanziell so einfach?
Immerhin hat sie sich anscheinend jahrelang aus der Beziehung ausgeklinkt. Warum fühlst Du Dich so verpflichtet?

Ich glaube, sie muss erst mal richtig auf die Nase fallen, damit sie ans nachdenken kommt.
 
Was erhoffst Du Dir von den Treffen?
Warum machst Du es ihr finanziell so einfach?
Immerhin hat sie sich anscheinend jahrelang aus der Beziehung ausgeklinkt. Warum fühlst Du Dich so verpflichtet?

Ich glaube, sie muss erst mal richtig auf die Nase fallen, damit sie ans nachdenken kommt.

Nur weil man jemanden verlässt heißt das ja noch lange nicht, dass derjenige einem plötzlich egal ist. Selbst mit weiterer finanzieller Unterstützung dürfte das nicht unsehens an ihr vorbei gehen. Und wer weiß, vielleicht reicht das auch schon aus, dass sie sich wieder mehr auf sich konzentriert und aus ihrem Loch raus kommt. Denn bei einem gebe ich dir recht, manchmal muss erst was passieren, damit einem klar wird so geht es nicht weiter.
 
Was erhoffst Du Dir von den Treffen?
Warum machst Du es ihr finanziell so einfach?
Immerhin hat sie sich anscheinend jahrelang aus der Beziehung ausgeklinkt. Warum fühlst Du Dich so verpflichtet?

Ich glaube, sie muss erst mal richtig auf die Nase fallen, damit sie ans nachdenken kommt.

Ok, die Treffen waren gedacht um es für sie erträglicher zu machen und ihr ein wenig im Alltag zu helfen (die praktischen Sachen des Alltags im techn. Bereich) - mal sehen ob das eine gute Idee ist.

Das finanzielle: wir hatten schon immer ein gemeinsames Konto, das Geld wurde immer auf einen Haufen geworfen.
Wenn ich jetzt meinen Anteil wegnehme, dann ist sie in in ein paar Monaten pleite und kann die Miete usw. nicht mehr zahlen - das finde ich nicht gut, vor allem schafft man es kaum in drei Monaten eine kleinere Wohnung zu finden die soviel günstiger ist bzw. einen Job der mehr einbringt als der jetzige.
 
Das finanzielle: wir hatten schon immer ein gemeinsames Konto, das Geld wurde immer auf einen Haufen geworfen.
Wenn ich jetzt meinen Anteil wegnehme, dann ist sie in in ein paar Monaten pleite und kann die Miete usw. nicht mehr zahlen - das finde ich nicht gut, vor allem schafft man es kaum in drei Monaten eine kleinere Wohnung zu finden die soviel günstiger ist bzw. einen Job der mehr einbringt als der jetzige.

Hallo,
die finanzielle Unterstützung finde ich gut.
Sie wird es nicht schaffen, innerhalb einer recht kurzen Zeit eine kleinere Wohnung zu finden oder zumindest
ihre finanzielle Situation so zu stabilisieren, dass sie es alleine schafft.

Es wirkt auf mich so, als hättest Du innerlich bereits die Entscheidung getroffen und noch Zeit brauchst,
um diese umzusetzen.

alles Liebe
flower55
 
Ich fürchte jedoch, dass ich deine Frau an diese Treffen wie an einen Strohhalm klammern wird.
Du verlängerst damit ihren Trennungsprozess.

Damit könntest Du recht haben, das hatte ich so nicht bedacht gehabt. Von meiner Seite habe ich diese "Treffen" als "Schützenhilfe" für den Alltag angedacht - meine Frau muss jetzt auf einmal vieles aus dem Alltag selbst machen und als Beispiel: "wie bediene ich eine Waschmaschine? / Was mache ich wenn das Licht nicht angeht? / Welcher Keller gehört zu unserer Wohnung? / Wie überweise ich einen Betrag? / Welches Programm ist an der Spülmaschine richtig usw....." - eben all die Sachen, um die sie sich in den letzten Jahrzehnten nicht kümmern musste, weil ich diese gerne gemacht habe. Das war indirekt sicherlich auch mein Fehler etwas von ihr nicht abzuverlangen aber das ist jetzt nicht mehr wichtig.
 
Damit könntest Du recht haben, das hatte ich so nicht bedacht gehabt. Von meiner Seite habe ich diese "Treffen" als "Schützenhilfe" für den Alltag angedacht - meine Frau muss jetzt auf einmal vieles aus dem Alltag selbst machen und als Beispiel: "wie bediene ich eine Waschmaschine? / Was mache ich wenn das Licht nicht angeht? / Welcher Keller gehört zu unserer Wohnung? / Wie überweise ich einen Betrag? / Welches Programm ist an der Spülmaschine richtig usw....." - eben all die Sachen, um die sie sich in den letzten Jahrzehnten nicht kümmern musste, weil ich diese gerne gemacht habe. Das war indirekt sicherlich auch mein Fehler etwas von ihr nicht abzuverlangen aber das ist jetzt nicht mehr wichtig.

Das ist jetzt nicht Dein ernst, oder?
Ich sitze hier gerade mit runtergeklappter Kinnlade...

hast Du sie eigentlich als Partnerin oder als "Kind" wahrgenommen?

Und sie Dich umgekehrt als Partner oder "Betreuer"?
 
Damit könntest Du recht haben, das hatte ich so nicht bedacht gehabt. Von meiner Seite habe ich diese "Treffen" als "Schützenhilfe" für den Alltag angedacht - meine Frau muss jetzt auf einmal vieles aus dem Alltag selbst machen und als Beispiel: "wie bediene ich eine Waschmaschine? / Was mache ich wenn das Licht nicht angeht? / Welcher Keller gehört zu unserer Wohnung? / Wie überweise ich einen Betrag? / Welches Programm ist an der Spülmaschine richtig usw....." - eben all die Sachen, um die sie sich in den letzten Jahrzehnten nicht kümmern musste, weil ich diese gerne gemacht habe. Das war indirekt sicherlich auch mein Fehler etwas von ihr nicht abzuverlangen aber das ist jetzt nicht mehr wichtig.

Ich bin ebenfalls schockiert, wie kann man sich als erwachsener Mensch alles aus der Hand nehmen lassen ?

Mein Gatte und ich, haben solche Dinge aufgeteilt, jeder erledigt seinen Part.
Zudem wohnen wir momentan noch nicht zusammen, also muss ich meinen Kram selbst erledigen.

Ich denke das die Lethargie deiner Frau auch damit zusammen hängt... warum anstrengen? Er macht doch alles....

LG
 
Das Problem mit Spülmaschine und Co lässt sich lösen: klebe einfach überall beim Auszug eine Kurzanleitung ran, wie das bei eurem Modell geht. Bzw. zeige ihr bei deinem Auszug alles einmal (dass du EINMAL mit ihr die Wäsche machst, die Spülmaschine ausräumst, ihr den Keller zeigst etc.) und danach soll sie es alleine hinkriegen. Notfalls gibt es Google.

Zudem würde ich von ihr trotz allem verlangen, auf Dauer auch finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Ich würde sie während des Trennungsjahres noch finanziell unterstützen (Trennungsunterhalt muss eh gezahlt werden), aber nach der Scheidung sollte sie entweder voll arbeiten oder für die Miete aufs Amt. Soll sie sich mit dem darum streiten, ob sie sich eine kleinere Wohnung suchen muss. Es sei denn, du verdienst mit deinen Wertpapieren so viel, dass die Miete eh quasi zur Portokasse gehört. Dann kannst du dich schon noch um sie kümmern, aber bitte nicht so, dass du dich selber finanziell stark wegen ihr einschränken muss. Einfach nach und nach die Gelder kürzen, dass sie zwar Zeit hat, sich an die neue finanzielle Situation zu gewöhnen, aber sie auch nicht ewig pampern.

Ich habe ohnehin etwas den Eindruck, dass du dir tief in deinem Herzen wünschst, dass deine Frau wieder wie früher wird und ihr irgendwo doch wieder eine glückliche Ehe führen könnt. Nur müsste sie dazu aus ihrer Lethargie erwachen und das wird sie erst, wenn sie die Dinge alleine machen muss.
 

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