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Mutter wohnt in veraltetem Haus

Ich finde es schön, wie ihr euch um eure Mutter kümmert.

Deine Mutter möchte aus Scham nicht, dass ihr dort aufräumt. Vielleicht bekommt ihr es hin, ihr zu erklären, dass man es gemütlicher machen kann und dass ihr gerne immer mal ein Wochenende investiert.

Sanieren würde ich da aus Kostengründen auch nicht mehr.
Deine Mutter ist mit 60 noch nicht steinalt und jetzt macht ihr das kalte Haus und das kalte Wasser noch nicht viel aus, das kann sich in den nächsten Jahren ändern. Sie hängt an dem Haus, aber ob sie sich da wirklich wohlfühlt.

Die Entscheidung liegt bei ihr, dennoch würde ich versuchen, ihr mal kleine schnuckelige, aufgeräumte Wohnungen (online oder real) zu zeigen, deren Größe weniger Arbeit macht und möglichst auch in der Nähe der Kinder liegt. Schimmel kriecht irgendwann durchs Haus, auch da mal den gesundheitlichen Aspekt ansprechen. Vielleicht denkt sie doch mal drüber nach. Andernfalls und wenn sie partout nicht will, muss sie eben so leben, bis irgendwann Alter und/oder Krankheit eine alternative Entscheidung erzwingt.
 
Zwei Punkte

Erstens kann man niemanden zwingen was zu ändern.....

Zweitens abwarten bis sie selber was ändern will 😉

So ist das Leben, jeder stirbt für sich allein.

Bei uns macht auch jedes Jahr ein Halbbruder das Treiben verrückt.....
Aber die alte wollen nichts ändern.
So sitz mein Vater bald 90 im Haus, rollt mit den Rollator durch den Garten und macht was ihn einfällt....
Er braucht das so,
Sein Führerschein abgeben?
Sein Jagd Waffen abgeben?
Die Hühner abgeben?

Nein es wird versucht immer mehr Aufgaben umzulagern (Kinder) und mit Vorwürfen etc.
Die Situation ist unhaltbar, wie sie leben.
(Trotze Pflegedienst, Haushaltshilfe)
Meine Mutter will zwar raus ins betreute wohnen 76, schafft es aber wegen Vater nicht.

Ihr Kinder verlängert nur das Leiden....das Haus bleibt auch mit neuer Heizung zu groß und aufwendig.
Hilfe anbieten etwas zu ändern an der Wohnsituation, ansonsten sie machen lassen.
Der Wille muss erst da sein!
 
Ich finde man sollte Menschen gleich welchen Alters, immer respektvoll begegnen.
Auch wenn sie mit einem verwandt sind.
Aber besonders schade ist, daß Kinder und alte oder ältere Menschen oft nicht so ganz ernst genommen werden.
Immer im Austausch bleiben und kreativ. Nie über den Kopf eines Menschen entscheiden, der klar sagen kann was er/sie/es möchte.
Gemeinsam Lösungen suchen, und ein bisschen Geschick im Umgang finden.
Zu sagen wir wollen dir nur helfen, klingt dann oft auch sehr nach, daß der andere als bisle "behindert"
angesehen wird.
Wir wollen dich etwas unterstützen, klingt für mich eher nach die Kompetenz des anderen schon sehen und miteinbeziehen.
(übrigens ich habe mich aus persönlichen Gründen umbenannt, für die die immer gern rätseln, aber es ist eigtl egal finde ich weil es ist ja ein anonymes Forum...)
 
Aber besonders schade ist, daß Kinder und alte oder ältere Menschen oft nicht so ganz ernst genommen werden.
Es ist ebenso besonders schade, wenn die Kinder zusehen müssen, wie ihre Mutter aus Starrsinn und Uneinsichtigkeit verwahrlost. Noch schlimmer ist, das man jetzt zusehen und es respektieren soll, aber wenn dann wirklich Not am Mann ist, erwartet wird, dass man dann unter Hochdruck Hilfe und Lösungen aus dem Hut zaubern soll.

So zu hausen kann auch niemals eine freie Entscheidung sein, sondern basiert auf Überforderung und Angst vor Veränderung.

Ich wäre da knallhart: Entweder sie hört auf den Kopf in den Sand zu stecken, kommt ins handeln und lässt sich von euch unterstützen, oder sie kann, wenn dann bald wirklich alles zusammenbricht, auch nicht mehr mit eurer Hilfe rechnen.

Die Dame ist ja nun auch keine 90, wo man sagen kann, es ist eh alles zeitlich absehbar, sondern sie kann locker noch 25 - 30 Jahre leben. Ich bin selbst 60 und mich gruselt es bei der Beschreibung des Hauses. Allein sich nicht mal duschen oder baden können ist ja furchtbar. Und richtig lustig wird es, wenn irgendwann mal ein Pflegedienst gebraucht wird. Wenn sie sich jetzt schon schämt, sich von euch beim aufräumen helfen zu lassen, was wird dann wohl erst sein? Und dann wird es sehr wohl plötzlich zu eurem Problem, denn dann werden auf einmal Forderungen gestellt. Alles mehrfach selbst und im Freundeskreis erlebt und ich finde es einfach nur verantwortungslos und egoistisch von solchen Eltern, denn am Ende bleibt der ganze Mist, der vermeidbar gewesen wäre, dann doch an den Kindern hängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach wenn der Zugang zu einem Menschen da ist, kann man auch mit ein wenig Geschick Kompromisse finden, und man muß nicht immer unbedingt dem anderen seine
Vorstellungen überstulpen, und die Holzhammermethode aufwarten.
Erst kürzlich beklagte sich eine ältere Dame bei mir, die von der Schwiegertochter quasi zwangsenteignet wurde, eine Dame die sehr fit im Kopf war und mit der man mit etwas Mühe bestimmt das ein oder andere hätte besprechen können, was z.B. mit deren Eigentum geschehen soll, im Sinne der älteren Dame.
Ich bin mir aber sicher das manch einer das garnicht will, weil sie nun mal sehr gerne über andere Menschen bestimmen wollen. Und dann wird gerne mal vorgeschoben: Ich meine es ja nur gut. Bestimmt nicht bewusst, und manchmal nur, weil mit diesen Menschen selber so umgegangen wird, oder wurde, sie es nicht besser wissen.
Einfach ist es sicher nicht, und es kostet bestimmt mehr Mühe, auch die betroffene Person mit einzubeziehen, aber ich finde es sollten immmer "Hoheitsrechte" und die Eigenständigkeit, und persönlichen Grenzen gewahrt bleiben, und Übergriffigkeiten sollten vermieden werden.
 
Meiner Meinung nach wenn der Zugang zu einem Menschen da ist, kann man auch mit ein wenig Geschick Kompromisse finden, und man muß nicht immer unbedingt dem anderen seine
Vorstellungen überstulpen, und die Holzhammermethode aufwarten.
Erst kürzlich beklagte sich eine ältere Dame bei mir, die von der Schwiegertochter quasi zwangsenteignet wurde, eine Dame die sehr fit im Kopf war und mit der man mit etwas Mühe bestimmt das ein oder andere hätte besprechen können, was z.B. mit deren Eigentum geschehen soll, im Sinne der älteren Dame.
Ich bin mir aber sicher das manch einer das garnicht will, weil sie nun mal sehr gerne über andere Menschen bestimmen wollen. Und dann wird gerne mal vorgeschoben: Ich meine es ja nur gut. Bestimmt nicht bewusst, und manchmal nur, weil mit diesen Menschen selber so umgegangen wird, oder wurde, sie es nicht besser wissen.
Einfach ist es sicher nicht, und es kostet bestimmt mehr Mühe, auch die betroffene Person mit einzubeziehen, aber ich finde es sollten immmer "Hoheitsrechte" und die Eigenständigkeit, und persönlichen Grenzen gewahrt bleiben, und Übergriffigkeiten sollten vermieden werden.

Die Eigenständigkeit und Grenzen der anderen Person enden meines Erachtens da, wo sie die Person selbst gefährden.

Auch dann sollte man natürlich mit Einfühlungsvermögen vorgehen, aber vielleicht ist es nötig.

Ich war leider mehrfach in der Situation, für meine alten Eltern Entscheidungen zu treffen, die diese so nicht selbst getroffen hätten. Letztlich ging es aber nicht anders.

Ob das im Fall der TE so ist, weiß ich nicht. Die Mutter scheint objektiv nicht wirklich alt zu sein. Wenn sie aber alleine so gar nicht mehr zurechtkommt, finde ich nicht, dass man sie einfach ihrem Schicksal überlassen und das aus der Ferne bedauern sollte.
Handeln kostet aber Kraft. Mein Vorschlag, dass jedes der Kinder Wochenenden bei der Mutter verbringt, braucht Entschlusskraft und Energie.

Zwischen gar nichts tun und Grenzen überschreiten ist ein weites Feld.
 
Wir haben unsere Mutter gern und wollen nur das Beste für Sie.
Niemand möchte das Haus erben oder überschrieben bekommen.
Es geht nur darum Ihr ein Würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen.
Sie ist offenbar weder senil, noch bittet sie euch um Hilfe.
Ich würde ihr sagen, dass ich da bin, wenn sie Hilfe möchte und sie ansonsten in Ruhe lassen.
 

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