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Mutter verprasst ihr Geld

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Wenn ihr Geld all ist, muss sie dann in ein sehr einfaches Heim umziehen, das vom Sozialamt bezahlt wird. Extras gibt es dann 0,0.
Falls du über 100.000 verdienst könntest du zur Kasse gebeten werden, was du dann zu vermeiden weißt durch weniger arbeiten. Sollte sie nichts für ihre Bestattung zurücklegen, gibts auch da nur das allereinfachste.
Du solltest ihr mitteilen, das du auf keinen Fall sie finanzieren wirst. Mehr kannst du nicht tun, ihr Geld kann sie ausgeben bis es weg ist.
 
Ich verstehe deine Irritation betreffend der Sorglosigkeit deiner Mutter und vermute (vielleicht liege ich aber falsch - dann gerne Richtigstellung deinerseits), dass diese Verwunderung auch darauf zurück zu führen ist, dass zu Lebzeiten deines Vaters sehr viel sparsamer gelebt wurde und auch du so erzogen wurdest, dass man sorgsam seine Mittel verwendet.

Nun möchte ich (vielleicht etwas provozierend) aber mal eine Lanze für deine Mama brechen.

Kann es sein, dass deine Eltern jung geheiratet, eine Familie gegründet und eher traditionell gelebt haben? Dein Vater hat für das Familieneinkommen gesorgt und dies auch verwaltet. Deine Mutter hatte kein nennenswertes eigenes Einkommen, keine eigene Karriere und musste für jede (unnötige) Ausgabe Rechenschaft ablegen oder sogar um Erlaubnis bitten?

Das kann sehr frustrierend sein und so ist es durchaus nachvollziehbar (aus ihrer Perspektive), dass sie nun - wo sie finanziell gut versorgt ist, und kein knauseriger Gatte mehr den Spass verderben kann - erstmal lebt und alles nachholt, was sie vermeintlich über Jahrzehnte verpasst hat.

Krass gesagt, kannst du da wenig ausrichten, weil es aktuell einfach ihr Geld und Einkommen ist. Sie ist noch jung genug um ein paar Träume nachzuholen, die sie während der Ehe 'begraben' musste.

Wenn dich das nun unfassbar aufregt, investierst du Energie, die du anderweitig wahrscheinlich dringender bräuchtest.

Beim Erbrecht ist es übrigens ja so, dass im Todesfall eines Elternteils nicht automatisch der verbleibende Ehepartner alles erbt. Sondern auch die Kinder werden ja vom Gesetzgeber bedacht. Wenn du damals also nicht auf deinen Anteil verzichtet hast, bist du ja nicht leer ausgegangen.

Und das Geld, was deine Mutter aktuell ausgibt ist auch nicht dein Erbe. Erbe ist es erst, wenn jemand verstorben ist. Da sie quicklebendig ist, ist es aktuell einfach ihr Vermögen/Einkommen.

Also entspann dich und atme tief durch. Ändern kannst du es eh nicht. Also mach dir deshalb keine schlaflosen Nächte. Deine Energie benötigst du sicher für deine eigenen Herausforderungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, wenn es wirklich so sein sollte, dass sie so sehr ihr Geld verprasst, dass es im.Falle des Falls es nicht mehr für ein gutes Pflegeheim reicht, dann muss einmal das Sozialamt einspringen, und wenn die Kinder genügend Einkommen haben, auch die Kinder ein bisschen.

Wäre schon schön, wenn die Mutter ein bisschen auch für ihr Leben bei möglicher Beeinträchtigung zurücklassen würde, und sich dabei nicht auf ihr Kind verlässt.

Ansonsten gönne ich allen Senoiren, dass sie ihr Leben genießen, solange sie noch leben.
 
Ansonsten gönne ich allen Senoiren, dass sie ihr Leben genießen, solange sie noch leben.
Das finde ich auch wichtig und richtig. Das Augenmaß sollte aber dabei nicht verloren gehen und das scheint hier ein bisschen der Punkt zu sein. Ein sorgloses In-den-Tag-leben ohne zu bedenken, dass man eher selten aus solch einem Moment umkippt und stirbt, stattdessen leider noch Phasen folgen, in denen man teils deutlich mehr Hilfe braucht.

Und - das kam hier ja noch gar nicht zur Sprache - das Kind kann maximal für die Pflegekosten herangezogen werden. Wie unwürdig ist es dann, kein Geld für Frisör, Fußpflege oder sonst ein Taschengeld zu haben, um sich mal etwas Kleines leisten zu können.

Sich mit alledem so gar nicht zu befassen mutet schon arg seltsam an.
 
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