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Muss ich meine Masterarbeit abbrechen?

.... als jemand, der Diplom- Magister- Master- und Dissertationsschrift geschrieben hat...
(und einen Freischwimmer habe ich auch..)
sieh` das Ding doch einfach als Teil Deines JOBS!!! Wenn ich bei meinem Arbeitgeber jedes Mal so ein Affentheater machen würde, wenn ich einen Bericht oder einen Antrag schreiben muss, entweder von etwas, von dem ich noch nichts weiß oder mit Leuten, die ich doof finde oder ganz alleine unter Zeitdruck - dann würde der mir nen Vogel zeigen. Hausarbeiten und Abschlussarbeiten sind doch nur das, was ein Akademiker später ständig machen muss - egal, ob das Bericht oder Masterarbeit heißt.... Wer damit nicht fertig wird, sollte eine Lehre machen.
Denk mal an deine Schulzeit. Die Seminararbeit in der Oberstufe- was war das schlimm.... und nun hast du im Studium so ein Ding pro Semester oft mehrmals geschrieben. So ist es mit der Masterarbeit. Im Moment ist es schlimm - aber in ein paar Jahren Berufsleben ist das für Dich Kinderkram....
Mach` nicht so einen Aufriss- belohn` Dich selbst für Deine Mühen und gib` ab. Weil sonst ist das wirklich ziemlich behämmert gewesen, soviel Schweiss und Tränen dareingesteckt zu haben, wenn Du auch gechillter hättest durchfallen können.
 
Es geht mir eher darum, dass ich für das Thema, das ich behandele, wirklich brenne. ich habe tatsächlich etwas herausgefunden und darauf bin ich stolz. Leider ist es mir nicht gelungen das, so wie ich es mir vorstellen und wünschen würde, schriftlich umzusetzen. Bisher war mir keine schriftliche Arbeit so wichtig wie diese. Trotzdem stehe ich momentan bei einem Schnitt von 1,0 und ich weiß nicht wie ich es verkraften sollte, wenn ausgerechnet die eine Leistung an der mein Herzblut hängt schlecht benotet werden würde. Dabei geht es mit gar nicht so sehr um die Note. Viel eher geht damit einher, dass ich nicht möchte, dass mein Ergebnis, in das ich so viel Arbeit gesteckt habe, nicht gewürdigt wird. Dafür wäre dann die schlechte Note der Ausdruck. Ich identifiziere mich enorm mit dieser Arbeit.
Deshalb, so merkwürdig wie es auch klingen mag, bevorzuge ich es nicht abzugeben. So bleibt das Ergebnis in der schwebe und ich muss mich nicht den eventuellen Konsequenzen stellen.
 
Ich stimme da deinem Vorredner zu: Die Abschlussnote interessiert nachher sowieso kaum einen Arbeitgeber.

Er ist fertig? Passt.
Er hat einen Master? Passt.
Er hat eine Eins? Passt (ob das nun eine 1,0 oder 1,3 ist...🙄)
Er ist sozial kompatibel? Den nehmen wir.

So läuft es jedenfalls meistens.

Und ist das Finden einer einer gut bezahlten Stelle nicht das Ziel deines Studiums gewesen?
Oder wolltest du eigentlich doch lieber den Nobelpreis damit erreichen? Sorry, ist jetzt etwas überspitzt dargestellt.

Ich habe sogaaar mit einer Note 1,5 einen guten Job gefunden 😱😱. Wer hätte das gedacht?
 
Wie würde es dann genau weitergehen?
Noch einmal überarbeiten und dann abgeben?
Oder Neustart mit was ganz Anderem (wäre schade)....
Idee: kannst Du das nicht mit Deinem Betreuer besprechen?
 
Also, der Plan ist jetzt eine Lehrstelle zu finden. Ich habe heute 10 Bewerbungen raus geschickt, mal sehen wie das läuft. Je länger ich darüber nachdenke umso erleichterter bin ich, dass ich jetzt doch nicht abgebe. Trotzdem bin ich eben beim binden gewesen und hab meine Arbeit jetzt bei mir im Regal liegen, warum ich das gemacht habe kann ich selbst nicht genau erklären. Trotzdem kann ich sagen, dass ich mit der Entscheidung zufrieden bin.

Ich bedanke mich bei allen, die mir in dieser schwierigen Zeit mit Rat zur Seite standen.
 
Nein, ich werde wohl abbrechen. Den Bachelor habe ich ja immerhin schon und ich bin auch eher der Praxis orientierte Mensch. In einem Beitrag hier im Forum zu einem anderen Thread, habe ich einen Eintrag gelesen der mich bestärkt hat. Da hieß es, dass ein Studium abbrechen nicht wie ein Abbruch in der 10. Klasse ist. Wenn das Lernen nichts für einen ist, dann könne man beruhigt aufhören und einen anderen Lebensweg einschlagen. Genau das hat mir die stressige Phase in den letzten Woche gezeigt: Das universitäre Arbeiten ist nichts für mich! Wahrscheinlich einer der Hauptgründe weshalb es zum Aufschieben überhaupt kam.
 
1. Eine nicht benotete Arbeit ist ihr Papier nicht wert.
2. Du meinst, Du hast so Dein Schicksal in der Hand;
ich könnte... wenn ICH wollte.... da entscheide ich lieber selbst, sieh mein voriges posting.
3. Tu`s nicht.
4. Gib`ab. Musst den Master ja nicht verwenden, aber in ein paar Jahren beisst Du Dich in den Hintern.
5. Das mit der gebundenen Masterarbeit im Schrank, nach soviel Zeit und Mühe...
sorry, das klingt äußerst deviant.
6. Du solltest mal mit jemanden reden.
7. Das wird- wie schon geschrieben- auch so nichts mit dem Berufsleben. Auch da muss man liefern und zwar ständig und immer und zwar so, dass die Masterarbeit Dir wie Kindergarten vorkommt.
8. Als ich mich an der Dissertation aufgerieben habe, meinten meine Kollegen (Professoren) nur:
häh? Was machste denn so ein Theater... das ist doch nur eine Dissertation... ich hab´ gemeint, ich spinn´ - aber sie hatten Recht...
und ja, danach kommt NOCH eine Steigerung, wie eben von Schülerarbeiten zu studentischen Hausarbeiten, zur Bachelor-, zur Masterarbeit... Dissertation.... dann Forschungsanträge...
alternativ Arbeit in der Industrie; Berichte, Modelle....
Gewöhn` Dich dran.
Du kannst doch nicht immer weglaufen.
 
Das sind harte Worte.... ich weiß doch auch nicht was ich machen soll und ja du hast ja recht, ich will mein Scheitern selber in die Hand nehmen und das Bewerbungen schreiben war mehr oder minder blinder Aktionismus, bin ja noch an das Arbeitspensum von der Masterarbeit gewöhnt. Morgen um 9 wäre Abgabe, vielleicht hast du recht und ich sollte mit jemandem sprechen, aber momentan habe ich niemanden, es ist auch schon spät. Insgesamt gehts mir in den letzten Woche nicht gut und ich weiß überhaupt nicht was mit mir los ist. Ob ich die Arbeit binden lassen habe weil ich insgeheim ohne es mir selbst zuzugeben doch abgeben möchte, ich weiß es nicht.... mein ganzes Verhaltene ergibt keinen Sinn, wohl weder für mich, noch für andere
 
Wenn du die Arbeit schon fertig und gebunden hast, dann gib ab!!!

Schlimmstenfalls ist das Ergebnis nicht so prickelnd, aber wenn du nicht abgibst erfährst du es nie. Versau dir doch nicht auf den letzten Metern die Chance.
 

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