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Müssen wir unseren Sohn ewig unterstützen?

Es ist ne Frechheit, wie man seine Eltern so ausnehmen kann in dem Wissen, dass sie nur eine kleine Rente haben werden während er normalen Lohn bezieht.

Aber so ist das halt, wenn man gerne gibt. Dann wird auch genommen. Und irgendwann auch ganz ohne schlechtes Gewissen. Ist lediglich Gewöhnungssache.
Pfui! Ich kann mit solchen Nassauern einfach nichts anfangen. Besonders wenn er dann noch schmollt. Geldhahn zudrehen. Am Besten gestern schon.
 
Ich finde es unverschämt und ignorant von deinem Sohn, mit
38 Jahren (!!) noch Geld von Euch anzunehmen.
Und jetzt schmollt er auch noch, weil Du endlich die Reißleine ziehst. Frech!!!
Er scheint ein Narzisst zu sein. Wie viele junge Leute aktuell. Völkig verwöhnt, unselbständig, aber mit absolut überzogenen Ansprüchen.

Selbst wenn es irgendwelche Krankheiten sind, die ihn am Arbeiten hindern, soll er Rente oder Hartz4 beantragen. Es gibt öffentliche Unterstützung genug.
Als Eltern seid Ihr schon.lange raus aus der Verantwortung. Es tut den Kindern nicht gut, über die Maßen versorgt zu werden. Dein Sohn ist nur einer von vielen, aber ein typisches Beispiel.

Warum setzt er eigentlich ein Kind in die Welt, wenn er nicht dafür sorgen kann? Mehr Verantwortungslosigkeit geht doch gar nicht.

"Ideell", wie es hier jemand schrieb, sind Eltern keinesfalls lebenslang für ihre " Kinder" da. Mit Rat und Tat, sicher, aber nicht versorgungstechnisch.
Junge Leute sollten nicht nur mit 18 Jahren volljährig sein und Rechte genießen, sondern auch erwachsen und selbständig sein und ihre Pflichten sich selbst und anderen gegenüber erfüllen.
Es gibt keine Rechte ohne Pflichten.
Das realisieren viele nicht, weil sie von Haus aus überversorgt und gepampert werden.

Wer Abitur gemacht hat, kann je nach wirtschaftlicher Lage der Eltern von ihnen sein Studium finanziert bekommen, das war's dann aber.
Wer nur 10 Jahre zur Schule ging, macht danach eine Ausbildung.
Danach sind die Eltern raus.

Die Kinder müssen selbstständig sein.
Die Generationen der Null bocks, der Dauerstudenten und Dauerarbeitslosen, die nie auf die Idee kommen, auch mal als Putzfrau oder als Servicekraft bei Mäkkes zu arbeiten, hat gelernt, dass es nur Rechte gibt, keine Pflichten. Sie stellen Ansprüche ohne Ende, tun selbst aber nichts für andere.
SO funktioniert das Leben nicht.

Du hast genau richtig gehandelt! Wenn auch ca 15 Jahre zu spät. Dein Sohn muss endlich für sich selbst sorgen. Es scheint ihn überhaupt nicht zu interessieren, wie es Euch geht.
Er denkt offenbar nur an sich.
Ein Narzisst!?
Was ist er für ein Vorbild seinem Kind gegenüber? Läßt sich im mittleren Lebensalter immer noch von den Eltern versorgen.
Eine Schande ist das!
Ihr habt Euch das Theater viel zu lange gefallen lassen.
Warum?
 
Was sagt denn eigentlich seine Freundin/Frau/Mutter des Kindes zu dem ganzen? Normalerweise wollen ja die meisten Frauen eher einen Mann der für die Familie sorgen kann und nicht ständig bei den Eltern um Geld schnorren muss^^.
 
Das Schlafen unter der Brücke ...

... ist für solcher Fälle das ideale Erziehungsmittel, abgesehen davon, daß alle Obdachlose in Deutschland Anspruch auf Unterbringung, Nahrung und finanzielle Unterstützung haben, falls nicht anders möglich, sogar in bequemen Pensionen.

Ich habe im Rahmen der Caritas viele Obdachlose betreut und konnte sie auf Wunsch innerhalb von wenigen Stunden in der Stadt im Rahmen der Sozialhilfe ansiedeln, oder in verschiedene Heimen unterbringen, wo sie arbeiten konnten, aber nicht mußten, wo sie rauche und trinken, aber je nach Wunsch auch therapeutische, soziale und finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen konnten.

Ich empfehle allen Eltern, deren Kindern nicht in die Gänge kommen, das Schloß auszuwechseln und ihnen einen heilsamen Schubs zu geben, damit sie endlich die gesunde Härte des Lebens erfahren können.

Doch viele Eltern bringen es zum großen Schaden Ihrer erwachsenen Kinder und der ganzen Familie leider oft Jahrelang nicht übers Herz, ihren Kindern das kühle Lüftchen des wirklichen Lebens zuzumuten!

Wobei die gesunde Härte in Deutschland, aus der Sicht vieler Ausländer, als eine überaus weiche Hängematte empfunden wird, die für sie im Vergleich mit dem was in den meisten anderen Ländern dieser Welt passiert, im Grunde der pure Luxus ist!
 
Es ist im Grunde schon alles gesagt worden, Geldhahn zu und Gut ist. Und wenn er einschnappt dann schnappt er eben ein das ist doch normal. Er kennt es ja nicht anders, Logisch das er sich nicht freut das er nun jetzt Verantwortung übernehmen muss, aber davon solltet ihr euch nicht weiter beeindrucken lassen.
Abnabeln ist für Beide Seiten ein schwieriger Prozess und geht Ab und An auch nicht ohne Porzellan zu zerschlagen.😉
 
Was sagt denn eigentlich seine Freundin/Frau/Mutter des Kindes zu dem ganzen? Normalerweise wollen ja die meisten Frauen eher einen Mann der für die Familie sorgen kann und nicht ständig bei den Eltern um Geld schnorren muss^^.

Er hat nie mit der Mutter zusammen gelebt. Es war wohl ein one night stand. Sie ist auch keine Traum Schwiegertochter. Sie hat 6 Kinder von 5 Männern. Lebt ihr ganzes Leben von staatlicher Unterstützung. Aber das ist ein anderes Thema
 
Am besten wäre ja dann eventuell das Sorgerecht eures Enkelkindes für euch zu beantragen. Aber ich weiß schon Großeltern haben schlechte Chancen wenns ums Sorgerecht geht, allerdings bei euren Fall dürften die Chancen doch nicht so schlecht sein wenn der Vater mit seinem Leben nicht zurecht kommt und der Mutter ihr Kind scheiss egal ist. Ihr seid noch nicht so alt, habt Erfahrung mit Erziehung von Kindern, habt eine gesicherte Existenz, ein gesichertes Umfeld usw. . Euer Enkelkind wirds euch irgendwann danken.
 
Mein Mann und ich sind 61 bzw. 67 Jahre alt. Mein Mann ist Rentner und ich bin selbständig in Vollzeit. Finanziell geht es uns noch gut. Gehe ich auch in Rente müssen wir uns sehr einschränken. Das kann bei mir schnell gehen. Ich hatte vor 1 1/2 Jahren Krebs und wurde bisher vor weiteren Metastasen verschont. Ich hoffe für immer, aber man weiß ja nie. So viel zum Vorwort.
Wir haben zwei Söhne. Unser jüngerer Sohn wird 38 Jahre alt und ist unser Sorgenkind. Er kann einfach nicht mit Geld umgehen. Bisher haben wir oft finanzielle Engpässe von ihm überbrückt. Mal haben wir das Geld wieder bekommen und meist nicht. Er hat auch einen ziemlich merkwürdigen Freundeskreis. Kaum einer arbeitet. Er hat mit einer Frau aus diesem Freundeskreis ein Kind. Um ihn kümmert er sich gut. Den Unterhalt zahlen wir. Unser Enkel hat leider wie unser Sohn auch ADHS. Ich glaube das unser Sohn wegen dieser Erkrankung so leichtsinnig und unsteht ist.
Gestern habe ich ihm mitgeteilt das er ab April für seine finanziellen Sachen komplett selbst verantwortlich ist und das es von uns nur noch zum Geburtstag und zu Weihnachten fin. Zuwendungen gibt. Ich kann und will nicht mehr. Er ist erwachsen und wenn ich nicht mehr arbeite, möchte ich nicht noch für ihn zahlen. Ich arbeite seitdem ich 16 bin. Obwohl ich gerne arbeite , habe ich mir dann den Ruhestand verdient. Ich kann auch den Stress nicht gut verkraften, wenn er mal wieder mit Geldforderungen kommt. Mein Sohn spricht seit gestern nicht mehr mit mir und mein Mann macht mir Vorhaltungen das er unter der Brücke landen würde, wenn wir ihm nicht helfen. Ich will aber nicht mehr.
Wie denkt ihr darüber?

also erstmal hut ab, so viel unterstützung ist echt eine leistung.
erkrankung hin oder her, dass kann nicht für ewig die ausrede sein.
dein sohn ist einfach zu verwöhnt.
lasst euch kein schlechtes gewissen einreden.
und ich finde es auch nicht richtig das ihr für das kind aufkommt.
es ist sein kind, wenn er da icht verantwortung lernt auch finanziell, wo soll er es den sonst lernen?
mit einem kind werden die meisten erwachsen.
also stellt es ein, damit er endlich ein ziel sieht, wenn nicht um seite willen, dann wird er es für sein kind tun.
hat er den ein job?

das kind zu euch zu holen, davon rate ich eher ab.
meine es nicht böse, aber sehe es an meinen eltern (58/68).
für ein kleinkind braucht man mehr energie und die könnt ihr nicht mehr aufbringen.
und außerdem sollte man auch mal oma/opa sein dürfen und nicht wieder ein kind erziehen müssen.
 
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