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Motivation - eure Rituale um den Schlaf zu vertreiben

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Xubertus

Gast
Hallo Forum,

das ist mein erster Beitrag und ich komme auch gleich zu meiner größten Hürde: Ich habe nie richtig gelernt, wie ich morgens pünktlich aus dem Bett komme.

Da kann ich mir keinen Vorwurf machen, denn die Eltern müssen bei sowas dann eben den Willen brechen und das haben sie nicht ordentlich gemacht und ich leide jetzt darunter und muss Lösungen finden, wie ich den Schlaf vertreibe und überhaupt nach dem Wecker Klingeln aufzustehen, denn selbst nach dem hässlichen Geräusch, dass der Wecker macht ist noch keine Selbstverständlichkeit, dass ich auch aufstehe.

Bevor ich dadurch in eine Lapallie komme, was schon hin und wieder passiert ist, dann kann das demnächst ein Kündigungsgrund sein. Ich habe gelesen, dass es Nachteulen oder Lerchen gibt und der Schlafrhytmus angeboren ist, doch ich schlafe in meinen Augen viel zu viel am Tag, manchmal bis zu 10 Stunden! um den Tagesstress abzubauen, denn ich mir selber mache.

Eine Lösung kann sein, Körperübungen als morgentliches Ritual einzuführen wie PMR, doch dafür muss ich jeden morgen pünktlich aufstehen und mein Körper fühlt sicht oft an wie Blei und dann muss ich wieder hetzten, was ich eigentlich hasse, doch das passiert mehrmals in der Woche!

Ich bitte wirklich um Abhilfe, denn " Morgenstund hat Gold im Mund " und ich möchte das zu meinem Lebensmotto machen und nicht die freie Zeit verschlafen ...

Gruß
Xubertus
 

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Kolya

Aktives Mitglied
Wecker so weit weg stellen, daß man aufstehen muß um das nervige Getöne nicht hören zu müssen.

Früher hatte ich mal Kaninchen, die versorgt werden mußten. Das war auch gut :)

Liebe Grüße

Kolya
 

SternSucher

Aktives Mitglied
Wecker nicht am Bett stehen lassen.
Und dann nicht auf die Schlummertaste hauen, sondern stehen bleiben :rolleyes:

Vlt. ein Lied als Zweit-Wecker nutzen, dass du überhaubt nicht leiden kannst, um dich zum Stehen zu motivieren, bevor das Lied los geht.
(Das war mein Trick in der Schulzeit, aber Achtung: Ohrwurmrisiko ;))

Es bringt übrigens nichts, den Eltern die Schuld zu geben.
Wir sind IMMER selbst daran Schuld, wenn wir nicht aufstehen wollen.
Eltern können einen zu Grundschulzeiten noch aus dem Bett werfen, doch spätestens in der 5. Klasse musste ich z.B. mich selbst ums aufstehen kümmern.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
So mache ich das auch.

Ein Hochbett anschaffen und den Wecker bei geöffneten Türen nach nebenan stellen (natürlich muss er laut genug sein).

Das laute Klingeln hat den Vorteil, dass ich auch schnell reagieren muss, denn sonst ist das halbe Haus wach.

Sich dann wieder aufs Hochbett zum Schlafen zu begeben, erfordert eine bewusste Entscheidung. Und dann hat es auch nichts mehr mit "morgens nichts aus dem Bett kommen" zu tun.
 
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Xubertus

Gast
Hallo,

nun ja das mit dem Wecker weiter weg stellen ist ein alter Hut und mit der Schlummertaste kenne ich mich aus ...
Trotzdem ist es bei mir so, dass der innerliche Schweinehund in mir noch soviel Macht hat, mich den Wecker kurzerhand nicht hören zu lassen. Ich bin zwar allgemein etwas schwächer in allen 6 Sinnen veranlagt doch sitzt diese Verweigerung so tief, dass sie mich manchmal den Wecker nicht hören lässt, auch wenn dieser Sturm klingelt.

Dann heißt es wieder: "Hast du dir den Wecker nicht gestellt oder wieder ausgemacht?" und ich muss dann immer sagen: "Nein, ich habe ihn einfach nicht gehört, keine Ahnung was ich noch machen soll." Erstmal nix und dann ernte ich ungläubige Blicke, aber ich habe das jetzt schon so oft bei mir erlebt, dass ich das weiß. Denn wenn ich schlafe bin ich manchmal so taub auf den Ohren, dass ich selbst Feuerwehrsirenen oder Tummulte nicht mitbekomme! Ich schlafe da einfach weiter und das macht mir Sorgen.

Denn es geht hier nicht darum, ob ich weiterschlafe, während das Haus abbrennt, sondern darum es zu schaffen kontinurlich den Wecker zu hören der mir dabei hilft aufzustehen. Ich hoffe jetzt ist die Sachlage etwas klarer. Um das zu untermauern: Ich habe auch schon im Sommer bei 35 Grad mich mit einer Winterdecke zugedeckt! Nur damit ihr bescheid wisst.

Gruß
Xubertus
 
K

kasiopaja

Gast
Das geht oder ging mir auch so.

Aber mit den neuen Handys kann man sich ja die schrecklichsten Töne raussuchen, die fast unerträglich sind und diese dann so oft wiederholen lassen wie man will.

Das hilft schon.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Warum willst Du denn unbedingt gegen Deinen eigenen Rhythmus leben?

Mir geht es ähnlich wie Dir. Ich schlafe zwar keine 10 Stunden, aber ich nehme auch im Normalfall keinen Wecker wahr. Mit sehr großer Kraftanstrengung und ständig nachts aufschrecken und auf den Wecker starren, damit ich bloß nicht verschlafe, gelingt es mir im Ausnahmefall früh aufzustehen. Wobei früh eben die Zeit ist, zu der die Mehrheit der Menschen hierzulande aufsteht. Also nicht das, was andere Menschen als früh bezeichnen würden.

Ich bin jetzt 48 Jahre alt. Ich habe viele Jahre versucht, das in den Griff zu bekommen. Mich anzupassen. Es hat nie länger als ein paar Tage geklappt.

Da das seit meiner Kindheit so ist und ich darüber hinaus auch noch eine seeehr lange "Anlaufzeit" brauche morgens habe ich das irgendwann einfach akzeptiert und mein Leben entsprechend eingerichtet. Das geht nämlich. Auch wenn die meisten Menschen glauben, es sei völlig utopisch, daß man aufsteht, wenn man wach wird, sich seine Zeit nimmt und dann in Ruhe zur Arbeit geht, auch wenn alle anderen schon Stunden da sind. Man muß eben eine Arbeit finden und einen Arbeitgeber, wo das funktioniert und sich einfügt. Das ist schwierig, wenn man Kundenverkehr zu bestimmten Öffnungszeiten hat oder man aus anderen Gründen an bestimmte Anfangszeiten gebunden ist. Aber wenn man quasi einen Einzelarbeitsplatz ohne Kundenkontakt oder nur nach Terminabsprache hat, dann geht das. Auch wenn es für meine Chefs immer gewöhnungsbedürftig war, haben bisher alle irgendwann eingesehen, daß meine Arbeitsergebnisse ausgezeichnet sind, solange ich eben nicht morgens früh kommen muß, sondern im Laufe des Vormittags und dann in den Abend hineinarbeiten kann.

Also ich bin zu dem Ergebnis gekommen, daß es keinen Sinn macht, wider seine Natur zu leben. Sondern besser ist, sich für eine Arbeit und eine Arbeitsweise zu entscheiden, die dem eigenen Rhythmus nahe kommt. Da kann man bei der Berufswahl schon die Weichen stellen und später durch entsprechende Weiterbildungen, so daß man sich für einen solchen Solitärarbeitsplatz qualifiziert und die Kenntnisse und Fähigkeiten so gut und speziell sind, daß auch die persönlichen Besonderheiten akzeptiert werden.

Und übrigens mit dem Versagen der Eltern hat das meiner Ansicht nach nichts zu tun. Wenn Deine Eltern Dich zum Aufstehen hätten motivieren können, dann kannst Du es irgendwann auch selbst. Aber wenn es um einen anderen Lebensrhythmus geht, dann hätten auch Deine Eltern nur mit Zwang Dir einen anderen Rhythmus überstülpen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Xubertus

Gast
Hallo,

ja das mit der "Anlaufzeit" kenne ich nur zu gut! Ständig muss ich mir Sprüche anhören wie: "Du siehst total verschlafen aus" oder "Hast du deinen Verstand verschlafen?" ...

Das schlimme ist selbst Aufputschmittel wie Kaffee oder eine kalte Dusche (gegen die ich nichts habe) hilft mir nur kurzfristig auf Touren zu kommen. Es wird zwar gesagt, dass man abends früh ins Bett gehen soll, damit man morgens ausgeruht ist, doch bei mir fehlt der Schalter um die Gedanken auszunkipsen.

Sonst ist zwar alles ruhig doch in mir kocht sofort der Kritiker und die Enttäuschung, eben all das was sich über den Tag ereignet hat wird kurz vor dem einschlafen verarbeitet. Ich sage meinem Kopf dann oft: "Bitte mach das doch während ich schlafe, dafür sind nämlich die Träume da." - Aber glaubt ihr der Körper hört auf mich? Nein von wegen, da dreht er erst richtig auf, obwohl er weriß, das ich einen langen Schlaf brauche um fit zu sein.

Das ist zwar eine schöne Vorstellung, erst um 8 Uhr sich aus dem Bett zu wälzen und um 10 langsam zur Arbeit zu gehen um dann um 20 Uhr Feierabend zu machen, doch leider habe ich das zusätzliche Problem, dass ich keine Pausen bei der Arbeit vertrage, d.h. nach der Mittagspause fahren bei mir die System runter und ich schaue ständig auf die Uhr um mich endlich nach der Arbeit für eine Stunde hinzulegen.

Wie ich das alles in den Griff bekommen solll? Keine Ahnung. Vom Job her habe ich mir gedacht, tut mir ein Ort gut, wo kaum jemand werkelt ich meine Ruhe vor Menschen habe und einfache Aufgaben erledigen muss, wie z.B. ein Führerhaus besetzen. Für andere mag das sehr ermündend sein, doch für mich wäre so ein Beruf der Topf für den Deckel.

Gruß
Xubertus
 

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