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Mortifer

  • Starter*in Starter*in Steffel
  • Datum Start Datum Start
ich glaub ich denk zuviel und bei weniger gehirn zellen sollte es mir leichter fallen. is vllt naiv zu denken aber naja. ich glaub nicht das du weisst in welche richtungg das geht sry. auch wenn ich einigermassen agetrunken bin bin ich nur kaum emotional undbin noch ziemlich klar bei gedanken. mich konnten die meisten therapeuten net nach monaten durchleuchten also sag net das du es jetzt scho kannst das würde mich beschämen. ich will net klugscheisserich sein oder sonstwas aber bitte beschäftige dich länger mit mir bevor du vorurteile bekründest. meine situation is verwirrender als ich immo wahrnehmen kann und klarer als ich denken kann dabei aber grausamer als ich je fassen kann. ich spreche nur so klar da ich etwas getrunken hab. ich hoffe ich kann es auch iwann normal
 

Hallo Steffel,

schau mal hier: Mortifer. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Entschuldige bitte,
es ist absolut nicht meine Absicht dich wege irgend etwas zu verurteilen. Ich behaupte gar nicht das ich dich kenne, ich versuche lediglich dich zu verstehen. Ob ich dabei eine diagnose deiner Krankheit stellen kann, lassen wir mal lieber dahingestellt sein. Gesetzt den Fall es würde mir gelingen eine korrekte Diagnose zu stellen, müsstest nicht du dich schämen sondern die Therapeuten.
Wir zwei würden dann allerdings von einem Fernsehsender zum nächsten ziehen, so als Wunder der Medizin 😉
Den Anfang deines Threads halte ich wirklich für naiv.
Zuviel nachdenken gehört wohl auch zu der Angst. Man denkt und denkt und denkt. Dabei wächst die Angst, weil man über dinge nachdenkt die eigentlich keinen Gedanken wert sind.
 
Ich merke wenn ich mit jmd rede der etwas vom leben versteht. du bist auf 50% prozen gestossen was relativ sehr viel ist. das du mit reden wolltest lies mich auf die vermutung stossen das du mich für naiv hälst was ich zu widerlegen versuche. dabei ist es sinnlos das dir zu beweisen. naiv bin ich bestimmt aber nur zu einem gewissen grad des ich seins. ich fühle mich alt und kaputt und das miot 18 jahren. das lässt mich noch mehr verzweifeln an mir. ich glaube daran das weg das ziel ist doch der weg ist sehr schwierig für mich. ich muss mich kurz ausruhen um weiter zu schreiben. ds ist selbst im bedämmerten zustanbd schwierig für mich
 
Aha 50% ....
hier solltest du mal deinen eigenen Thread von 3🤐9 Uhr lesen. Du solltest für deine Mitmenschen auf jeden Fall die gleichen Regeln beherzigen, die du für dich erwartest.
Bis heute Nacht bin ich davon ausgegangen, zu wissen woher der Wind weht und worauf es im Leben ankommt.
 
ich glaub durch den alk vergass ich leider ein paar worter die wichtig waren um meinen beitrag nicht falsch zu verstehen. das tut mir leid. Ich meinte das ich merke das du was vom leben verstehst. wie du auf meinen beitrag geanwortet hast entbarg für mich die vermutung das du mich naiv halten könntest. falls du den beitrag beleidigent aufgenommen hast dann tud mir das leid. war nicht in meiner absicht
 
Ist schon o.K.
Ich halte dich nicht für Naiv, keine Sorge.
Respekt vor seinem Gegenüber ist für mich ein Grundsatz, damit vermeidet man meistens Menschen von vornherein in eine Schublade zu stecken. Denn da bekommt man die Leute so furchtbar schlecht wieder raus wenn sie erst mal drin sind.
 
Hallo,

da scheint ja bisher einiges schief gelaufen zu sein in deinem bisherigen Leben, was allerdings nicht heißen muss, dass das so weitergehen muss.
Ich habe einige Fragen: warum dein erster Selbstmordversuch? B
Und warum immer nur sporadische, nie richtige Therapien?
Ich denke bei deinem Erkrankungsbild wird es ohne sorgfältige und auch längerfristige Therapien nicht gehen. Depression oder auch diese Angstzustände sind biochemische Ungleichgewichte im Gehirn, die man an sich recht leicht und mit guten Erfolgschancen behandeln lassen kann. Und das ohne dafür in unserem Sozialsystem einen Cent zahlen zu müssen.

Im Leben ist Eigenverantwortung entscheidend..sich um sich selber zu kümmern, sich den Problemen zu stellen..weglaufen per Selbstmord etc. ist einfach..auch immer neben Verzweiflung die WEigerung Leistung zum Leben zu bringen. Du wirst dich grundlegend entscheiden müssen ob du sterben willst und dein Leben krank und derartig beschissen wie derzeit weiter führen willst oder ernsthaft daran interessiert bist gesund und erwachsen zu werden...und halt dafür ne Menge zu tun...Schritt für Schritt und mit entsprechenden Hilfen durch Fachärzte (Psychologe + Psychiater) + Lebensberatung.

Warum hast du nie über deine Ängste mit den Therapeuten geredet? Wieso verweigerst du dort die Mirarbeit indem du schweigst und nicht offen über ALLE deine Probleme redest?
Dir sollte klar sein, dass dir nur die Flucht nach vorne in die Wahrheit und in ehrliches Bemühen gesund zu werden, in Therapien mitzuarbeiten retten kann.
Der Sinn des Lebens besteht darin seinen Hintern hochzukriegen und selber etwas FÜR sich und nicht gegen sich zu TUN. Also Betonung auf Handlung..etwas für sich machen, aktiv werden, in Bewegung bleiben und einen Weg für sich suchen.

Der erste richtige Schritt wäre schnellsten mit dem Therapeuten oder einem Psychiater über die Angstzustände zu reden..die müssen eine zeitlang sorgsam medikamentös behandelt werden..zudem radikale Schritte gegen die Alkoholsucht..Drogen sind Auslöser und Verstärker psychischer ERkrankungen wie Angstzustände und Depressionen! Ich rate zu einer mindestens 2-3 monatigen vollstationären Thearpie, danach teilstationär und dann für einige Jahre ambulanter Kombitherapie psychiatrisch-medikamentös + psychologische Betreuung. Am besten Auszug aus dem Elternhaus..oft liegen die Ursachen oder Mitursachen für psychische Erkrankungen im Elternhaus. Stattdessen wäre betreutes Wohnen außerhalb der family ein guter Schritt in die Selbstständigkeit und auch Gesundheit.
Genesis hat REcht damit, dass zu vieles Nachdenken also grübeln krank macht..es wird Zeit etwas zu TUN und wenn nachdenken, dann kontrolliert und zielorientiert zusammen mit Therapeuten und Beratern einer Lebensberatungsstelle. Für Menschen ist nebenbei wichtig auch zu lernen nicht an Gedanken, insbesondere ungünstigen Gedanken zu sehr anzuhaften, auch mal nicht zu denken, sondern einfach zu sein, bei sich zu sein...was man gut trainieren kann indem man Sport macht, sich körperlich betätigt..was oft auch Suchtverhalten eleminiert...Mir hat Langlauf sehr geholfen...die dabei im Hirn freigesetzten Endorfine = Glückshormone sind ein natürliches Mittel gg. Depressionen. Ein Arbeitskollege von mir, der an Depressionen leidet (bzw. früher gelitten hat..heute hat er es im Griff und leidet nicht mehr) macht ebenfalls seit geraumer Zeit Langlauf..fängt an Marathons zu laufen....und zwar statt Alkohol wie er es früher gemacht hat..Sport kann halt auch ne Droge sein..aber ne wesentlich gutartigere und wesentlich weniger schädliche Droge. Natürlich ist es schon anstrengender sich aufzuraffen und zu laufen oder irgend einen andere Sport zu machen, anstatt einfach zu saufen....da muss man sich halt enscheiden: für sich oder gegen sich mit Alkoholismus und etwas für sich tun indem man bereit ist Leistung zu bringen...in Therapien mitzuarbeiten, sein Leben umzukrempeln, Verantwortung für sich selber zu übernehmen etc. Zu Hause zu sein, ewig krank zu sein hat ja auch seine Bequemlichkeit..oft funktionalisieren Kranke ihre Krankheit...aber letztlich mit der negativen Konsequenz immer krank und abhängig zu bleiben. Aus diesem Kreislauf muss man dann erstmal rauskommen. Dazu nochmals Verweis auf meinen RAt zur stationären Therapie, dann teilstationär, dann ambulant mit betreutem Wohnen etc...damit könntest du das Ruder nochmals zu deinen Gunsten rumreißen.

Viel Erfolg!
Tyra
 
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