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Morgens schlechte Laune

G

Gast

Gast
Hallo,

in letzter Zeit wache ich morgens (wieder) auf und bin irgendwie schlecht gelaunt.
Eine Zeit lang war das nicht so, da bin ich voller Tatendrang aus dem Bett gesprungen, weil ich etwas hatte, das mich fasziniert hat (ein Themengebiet, ich studiere). Diese Anfangseuphorie hat jetzt nachgelassen und jetzt liege ich, nachdem ich aufgewacht bin, wieder im Bett, starre im Dunkeln an die Wand und mag nicht aufstehen.

Ich schlafe nicht schlecht, schlafe nicht schlecht ein, bin auch nicht müde, wache oft sogar von selber morgens rechtzeitig auf, eigentlich gehts mir grade auch okay, aber morgens ist immer so ein Jammertal, da sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels und habe das schlimmste Gefühl der Welt (für mich): Das Gefühl, einfach keine Kraft für die Zukunft zu haben. Sie nicht überstehen zu können. Praktisch weiß ich, dass ja immer eines nach dem anderen kommt und man das alles schon irgendwie regelt, aber dann verhagelt mir doch wieder irgendwas die Laune. Eigentlich immer die gleichen Sachen. Meine Gesundheit z.B., irgendwelche chronischen Wehwehchen, für die ich noch eine Lösung finden muss, und mit denen ich nicht leben will. Meine Zukunft z.B., für die ich auch noch eine Lösung finden muss. Dann gehts meist ganz bergab, dann fällt mir ein, was ich noch tun sollte, und die einzige Antwort ist so ein bleiernes: Keine Lust. So richtig keine Lust. So keine Lust dass ich lieber tot umfallen würde als auch nur einen Schritt aus dem Bett zu machen (wobei man dann ja auch nicht großartig umfallen kann ;))

Hab das Gefühl, ich muss jeden Morgen mit Müh und Not jeden Funken Lebensfreude und so aus mir rauskitzeln. Jetzt ist es 11 und ich muss eigentlich was für die Uni machen, ich muss meinen Gasversorger anrufen, ich muss Termine vereinbaren, ich muss eine Magenspiegelung klarmachen, ich muss einkaufen, ich hab Schuppen (alle paar Wochen das gleiche), mir ist schlecht, ich hab Angst, zuzunehmen, ich hab neue Pickel, ich seh hässlich aus, die Nachbarin geht mir auf den Sack mit ihrem Gekruschtel und Gehämmer schon wieder den ganzen Morgen, morgen kommt der Heizungsableser und ich muss aufräumen (nicht viel, aber trotzdem)..und das ist ja nicht ein schlechter Tag, so beginnt ja jeder Tag. Am liebsten würde ich mir jetzt einen Film anmachen und wieder ins Bett gehen. Der einzige Lichtblick ist echt Walther bei "Traumfrau gesucht" heute Abend. Und wenn das schon ein Lichtblick ist, weiß ich auch nicht.

Die gesundheitlichen Themen finde ich am schlimmsten. Dauernd das Gefühl, ich sollte anders leben, weiß aber nicht, wie, so gefangen in einem Kreis der Unverträglichkeiten. Was soll ich denn noch essen wenn ich keinen Reis und kein Gluten vertrage und Kartoffeln auch nicht so gut, aber Milchprodukte sind ja auch nicht so toll und Nüsse alle verschimmelt und in Grünzeug sind nicht genug Kalorien und von Fleisch fange ich an, komisch zu riechen und Obst mag ich nicht. WAS SOLL ICH ESSEN? Es bleibt nichts übrig. Ich kann nichts mehr essen. Alles ist ungesund und schlecht. Wie soll ich meine gesundheitlichen Probleme je in den Griff bekommen wenn ich jeden Tag Schrott essen muss?

Zeit, im Kreis zu rennen, mit den Armen zu wedeln und "Oh mein Gott!" zu rufen!
 

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T

the hell is frozen

Gast
Hallo,

ich habe mir sehr aufmerksam dein Threat durchgelesen.
Musstest du dich für dein Traumstudium sehr anstrengen? Denn es klingt ja wirklich nach einem lang gehegten Traum.
Denn auch dann kann es, dass man voller Ehrgeiz ans Werk geht, denn man hat dieses Ziel vor Augen und dann hat man es erreicht und plötzlich ist alles leer. Man hat dann zwar sein Studium nicht beendet, aber der große Traum ist erfüllt.
Was kommt als nächstes?, fragt man sich dann. Und darauf hast du noch keine Antwort.
Die Antwort auf seine Zukunft zu finden ist sehr schwer. Denn es ist Zukunft und man kann sie nicht festlegen. Man kann nur die Gegenwart gestalten.

Für mich klingt es allerdings auch sehr nach einer Depression.
Dieser zwang morgens aufzustehen, obwohl man nicht die Kraft dazu hat. Das alles einen sehr nervt. Mit sich selbst unzufrieden ist... Das klingt sehr danach.
Hast du mal mit einem Arzt darüber geredet?!
Denn du erwähnst auch hier noch einen sehr großen Aspekt die Ernährung.
So wie es klingt setzt du dich damit sehr auseinander? Hast du in letzter Zeit viel abgenommen oder wenig gegessen, denn daher könnte auch deine Schwäche her kommen.
Auch wenn du sagst, dass man nichts mehr essen kann, kann ich dir sagen, doch man kann.
Ich selber habe eine Essstörung und kenne mich daher aus.
du brauchst aufjedenfall genügend Vitamine und Obst und Gemüse schadet nie.
Zum denken brauchst du deine Kohlenhydrate, die genauso wichtig für deine Muskeln sind.

Ich hoffe, das war ein kleiner Denkanstoß, was mit dir sein kann.
Gruß
 
G

Gast

Gast
Hallo hell,

danke dass du es gelesen und geantwortet hast.
Heute morgen gehts mir irgendwie schon wieder etwas besser, aber komischerweise körperlich auch, irgendwie fitter. Ich hab keine Ahnung, was da alles im Spiel ist. Eigentlich fühle ich mich körperlich ja recht fit und ich esse zur Zeit nur Schrott, also nicht wenig, weil ich momentan resigniert habe. In Gemüse und Obst sind ja Pestizide, es ist bestrahlt, Nüsse sind erhitzt, bestrahlt, verschimmelt, manchmal kommt es mir vor, als wären wir einfach zu Zivilisationskrankheiten verdammt bei dieser Ernährung. Ich habe Neurodermitis und würde das gerne mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen, zumal ich auch Unverträglichkeiten habe, aber worauf denn umstellen? Von einem Müll auf den nächsten? Wozu? Bringt doch auch nichts. Ich war noch nie symptomfrei.

Kohlenhydrate - welche denn? Alles mit Gluten geht ja nicht. Reis vertrage ich nicht. Von Kartoffeln kriege ich Bauchschmerzen. Zuviel Fleisch und Fisch, wie gesagt, da fange ich an, ekelhaft zu riechen, und das ist keine Einbildung, zumal ich mir teures Biofleisch nicht leisten kann und alles andere voll ist mit Schrott, Milchprodukte beinhalten ja Laktose (keine Ahnung, ob ich da intolerant bin oder nicht) und das böse böse Kasein. WAS essen? Es bleibt nichts.

Und zum Studium: Ich weiß, was ich in meinem Leben MACHEN will, ich meine, du triffst es schon sehr gut auf den Kopf - es stimmt. Man hat bis zum Studium gekämpft und sich dann im Studium häuslich eingerichtet, mit dem Gefühl, die nächsten 20 Jahre zu studieren. Es kam einem so endlos vor. Und jetzt beenden viele es schon bald (nur ich natürlich nicht, weil ich nicht zu Potte komme) und ich hab schon Angst davor, dann quasi nackt in die Welt gestoßen zu werden und... ach, eigentlich weiß ich, dass sich immer ein Weg findet, zur Not kann man auch als Tellerwäscher arbeiten. Aber manchmal stimmt es mich schon sehr missmutig, weil ich in dem, was mich interessiert, nicht gut genug bin, weil es so schwierig ist, sich alles selbst zu erarbeiten (das Studium ist da keine große Hilfe), weil die Welt nicht auf Pfeifen wie mich gewartet hat, und weil ich dann oft so verzagt bin und mich nicht mehr dransetzen will, weil die ganze Welt des Themengebiets mich schon abschreckt. Alle sind so heididei und auf Teufel komm raus und auf gute Laune und Heiterkeit gebürstet und so voller Energie und F**** yeah und ich halt gar nicht. Diese Durchbeißerei...und mir schwebt natürlich kein Plan vor. Ich weiß, was ich machen will und wo ich leben möchte, auch, wie ich leben möchte, aber wie ich das jetzt verbinde, das weiß ich nicht. Im Grunde fühle ich mich wie einer bei DSDS, der nicht gut singen kann und grad zu Dieter Bohlen sagt, er möchte heute seinen Lebenstraum verwirklichen. Das trifft es. Und ich kann nicht mal sagen, ob es bei mir wirklich mangelnde Fähigkeit oder mangelnde Arbeit ist. Keine Ahnung.

Danke noch mal fürs Lesen!

LG!
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Die gesundheitlichen Themen finde ich am schlimmsten. Dauernd das Gefühl, ich sollte anders leben, weiß aber nicht, wie, so gefangen in einem Kreis der Unverträglichkeiten. Was soll ich denn noch essen wenn ich keinen Reis und kein Gluten vertrage und Kartoffeln auch nicht so gut, aber Milchprodukte sind ja auch nicht so toll und Nüsse alle verschimmelt und in Grünzeug sind nicht genug Kalorien und von Fleisch fange ich an, komisch zu riechen und Obst mag ich nicht. WAS SOLL ICH ESSEN? Es bleibt nichts übrig.
Hallo Gast,
ich will mal nur auf den einen Punkt eingehen, da er
mich an eine Episode aus meinem eigenen Leben er-
innert. Vor über 20 Jahren merkte ich endlich, dass
viele gesundheitliche Probleme bei mir einfach daher
kommen, dass ich keine tierischen Eiweiße vertrug.
Also ließ ich sie weg und stand vor einem ähnlichen
Problem wie du: was noch essen?
Ich fing damit an, dass ich ein Lebensmittel identifi-
zierte, das ich auf jeden Fall gut essen konnte und
auch gut verdauen: Haferflocken mit Wasser. Das aß
ich dann zunächst und ergänzte nach und nach bzw.
probierte aus. Äpfel, Honig, Rosinen usw. - ich fing
an, selbst Brot zu backen, eigene Rezepte zu ent-
wickeln mit Bestandteilen, die ich verdauen konnte.
Ich lernte alle möglichen Früchte und Gemüsesorten
kennen und irgendwann (viel zu spät) merkte ich auch,
dass es so etwas wie Nährstoffe (Vitamine, Mineralien)
gibt, und welche davon man in welchen Mengen be-
nötigt, um gesund zu bleiben. Dann habe ich mich
schlau gemacht, was in den Lebensmitteln, die ich
esse, drin ist und was von den Nährstoffen darin fehlt.
Dann die Suche, wo es gute Präparate gibt oder wie
ich die Nährstoffe aus verträglichen Lebensmitteln
bekomme. Eine ziemlich intensive Lernerei, aber es
macht echt Sinn.
Ich sage es mal so: seit Ende 1989, seit ich mich selbst
um meine Gesundheit kümmere (meine damaligen Ärzte
waren völlig hilflos, litten z.T. selbst an den Beschwerden,
mit denen ich zu ihnen kam) war ich so gut wie nie mehr
beim Arzt (Zahnarzt ausgenommen), dafür weiß ich heute
mehr über Nährstoffe und Ernährung als die meisten
Ärzte (klingt hart, aber ist leider so - Ärzte lernen fast
nichts über Ernährung im Studium).
Zwei Hinweise möchte ich dir aus meinem Fundus geben:
zum Einen gibt es einen kostenlosen Test, mit dem du
nachsehen kannst, ob dir jetzt schon bestimmte Nährstoffe
fehlen könnten (ich vermute z.B. dass dir Zink und Vitamin
B12 fehlen): www.vitamineraltest.de - und dann gibt es
eine kleine Broschüre mit kompakten Infos, welche Stoffe
in welchen Lebensmitteln drin sind und woran man erkennt,
dass einem etwas fehlt - sie ist hier gratis als Download
erhältlich: www.winkler-verlag.de/20mineralstoffe.htm

In der Hoffnung, dir ein bisschen Perspektive gegeben zu
haben, grüßt dich
Werner
 
G

Gast

Gast
Hallo Werner,

es gibt aber nichts, auf dem ich symptomfrei bin. Das ist ja das Problem. Auslassdiäten habe ich auch shcon probiert, brachte nichts. Auch Zinknahrungsergänzungsmittel nicht und von Zinksalbe wird leider auch nichts besser, eher im Gegenteil.

Mir wurde gesagt, auf welche Sachen die meisten Leute nicht reagieren (z.B. Reis, Kartoffeln) und ich hatte darauf wahre Schübe. Ansonsten habe ich ununterbrochen Symptome, egal, was ich esse, und komme auf keinen grünen Zweig, ob es jetzt am Nahrungsmittel an sich liegt oder den Pestiziden usw., dazu kommt Ärger darüber, dass man hier als Endverbraucher kaum eine Chance hat, keinen Müll zu erstehen, dass man von Großkonzernen willentlich und wissentlich vergiftet wird und das so hinnehmen muss, weil Alternativen wahnsinnig teuer oder gleich gar nicht vorhanden sind.

Danke für die Links. Laut Test fehlt mir (bei dem Bild mit der Frau und der Schokolade rollen sich mir ja die Fußnägel hoch) Calcium, Vitamin A, K und B12, wobei ich mir letzteres jetzt nicht vorstellen kann, ich esse imho schon zuviel Fleisch.

Ja, es ist eine intensive Lernerei. Manchmal bin ich so mit meiner Gesundheit beschäftigt, dass alles andere zu kurz kommt. Und das nervt mich tierisch an.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
... ich esse imho schon zuviel Fleisch.
Wenn du auf Milchprodukte allergisch wirst, ist die
Chance hoch, dass du auf alle tierischen Eiweiße
mit der Zeit allergisch wirst. Das kann sich tatsäch-
lich auf alle Lebensmittel ausweiten, die Eiweiße
enthalten, auch auf pflanzliche.

Mein Tipp wäre, dass du mal für 2-4 Wochen ganz
konsequent keine (auch keine Spuren!) von tierischen
Eiweißen mehr isst oder trinkst, zur Not dich nur von
Gemüsesuppe (selbstgemacht, nicht aus der Dose)
ernährst und dann schaust, ob die Beschwerden we-
niger werden und ob du z.B. wieder Kartoffeln essen
kannst. Dann nach und nach mit glutenfreien Sachen
anfangen (und weiterhin frei von tierischen Eiweißen),
bis dein Körper "vergisst", dass er sich die allergische
Reaktion angewöhnt hat.

Falls dir je Vitamin A fehlen sollte (häufig!), wird das
Zink nicht gut verstoffwechselt, auch nicht als Präparat.
Eine Ergänzung wäre wohl sinnvoll.

Viele Grüße,
Werner
 
G

Gast

Gast
Hallo Werner,

es gibt aber nichts, auf dem ich symptomfrei bin. Das ist ja das Problem. Auslassdiäten habe ich auch shcon probiert, brachte nichts. Auch Zinknahrungsergänzungsmittel nicht und von Zinksalbe wird leider auch nichts besser, eher im Gegenteil.

Mir wurde gesagt, auf welche Sachen die meisten Leute nicht reagieren (z.B. Reis, Kartoffeln) und ich hatte darauf wahre Schübe. Ansonsten habe ich ununterbrochen Symptome, egal, was ich esse, und komme auf keinen grünen Zweig, ob es jetzt am Nahrungsmittel an sich liegt oder den Pestiziden usw., dazu kommt Ärger darüber, dass man hier als Endverbraucher kaum eine Chance hat, keinen Müll zu erstehen, dass man von Großkonzernen willentlich und wissentlich vergiftet wird und das so hinnehmen muss, weil Alternativen wahnsinnig teuer oder gleich gar nicht vorhanden sind.

Danke für die Links. Laut Test fehlt mir (bei dem Bild mit der Frau und der Schokolade rollen sich mir ja die Fußnägel hoch) Calcium, Vitamin A, K und B12, wobei ich mir letzteres jetzt nicht vorstellen kann, ich esse imho schon zuviel Fleisch.

Ja, es ist eine intensive Lernerei. Manchmal bin ich so mit meiner Gesundheit beschäftigt, dass alles andere zu kurz kommt. Und das nervt mich tierisch an.

du mssut genau heraus finden worauf du reagierst. schreibst milch wäre nichts für dich, aber weisst nicht ob du laktoseintolerant bist? häh?
deine gedanken drehen sich zuviel ums negative finde ich. statt mal zu sehen,das die intoleranzen dich hin führen zu gesunder ernährung,drehst du dich im kreis und bemitleidest dich...
kann es ein das dir etwas ganz entscheidenes fehlt in deinem leben?

für mich bist du das,derjenige er fehlt. der mensch mit wünschen und zielen. hast du welche? wo willst du hin,was möchtest du in zukunft tun und welche wege kannst du jetzt gehen,um zu ereichen was du möchtest?

statt sich gedanken zu machen was an nahrung schlecht ist, soltest du leben im hier und jetzt. nicht bös gemeint. ich selbst lebe auch mit gesundheitlichen mängeln,doch das ding ist, du machst dir ja nur noch egdanken darum. nichts anderes was wichtig ist,gedanken dorthin zu wenden?
 
T

the hell is frozen

Gast
Hello again,

mal eine Frage, hattest du erst die Symptome oder wurde dir erst bescheinigt, dass du darauf allergisch bist?!
Denn es gibt zwar Menschen die auf vieles eine Kreuzallergie entwickeln, allerdings muss ich hier auch anmerken, dass es ziemlich nach Hypochonder klingt.
 
G

Gast

Gast
Ich bin nicht allergisch gegen Milchprodukte, aber es weiß doch jeder, dass die nicht so gut sind. Stichwort "Die Milchlüge". Nein, ich hab schon auch andere Sachen, denen ich mich zuwende, aber die Ernährung bzw. die Gesundheit funkt mir eben immer wieder rein. Ich weiß nicht, was hypochondrisch daran ist, wenn man eine Krankheit hat und versucht, diese loszuwerden. Oder ist Neurodermitis normal? Um ehrlich zu sein, traue ich mich nicht, tierische Produkte wegzulassen, weil ich damit in der Vergangenheit schon ein paar mal übelst auf die Schnauze gefallen bin (Körper konnte sich nicht mehr so gut regenerieren, d.h., Entzündungen usw. brauchten ewig zum Abheilen, und total kraftlos).

Stimmt wohl, dass Meckern nichts bringt, aber so ein Segen ist unsere westliche Ernährung wirklich nicht :S

Offenbar reagiere ich ja auf ALLES. Sonst hätte es ja irgendwas gegeben, worauf ich mal symptomfrei gewesen wäre. Gab es aber nicht.

Ich schau mal nach Vitamin A. Zum Schluss noch ein Zitat zum Nachdenken: Wir werden reingeboren in diese kranke Welt in der man dich, wenn du gegens Kranke kämpfst, für den Kranken hält.

Natürlich bin ich jetzt der Hypochonder und derjenige, der überreagiert, denn wenn ich Recht hätte, würde es ja bedeuten, dass man sich Gedanken machen muss, dass man sich umstellen muss und dass man bemerkt, dass man sich jeden Tag vergiftet. Es stimmt aber auch, dass es nichts bringt, wenn man eh nichts ändern kann, sich täglich verrückt zu machen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Wie immer.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Um ehrlich zu sein, traue ich mich nicht, tierische Produkte wegzulassen, weil ich damit in der Vergangenheit schon ein paar mal übelst auf die Schnauze gefallen bin (Körper konnte sich nicht mehr so gut regenerieren, d.h., Entzündungen usw. brauchten ewig zum Abheilen, und total kraftlos).
Hallo Gast,
zunächst: du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, weil
du versuchst, eine Krankheit loszuwerden - ich kann dich
hier gut verstehen, weil mir das lange auch vorgeworfen
wurde und weil jemand meint, es sei schon eine "Krankheit",
dass ich tierische Eiweiße nicht gut verdauen kann - dabei
geht es vielen Menschen weltweit gesehen so und nur im
Norden leben eben mehr Leute, die sich an den Milchkon-
sum angepasst haben (nach der letzten Eiszeit, habe ich
mal gelesen, weil sie ohne die Milch ihrer Tiere verhungert
wären).

Deine Erfahrung mit dem Weglassen des Tierischen kann
ich auch verstehen und erklären: wenn du plötzlich kein
Fleisch mehr isst, fehlen dir Eisen und Zink und das macht
kraftlos und die Wunden heilen nicht mehr usw. - deshalb
würde ich dir raten, beim nächsten Versuch parallel eine
Zinkkur zu machen und Eisen sowie Vitamin B12 und viel-
leicht auch die Vitamine A und D zu ergänzen, ebenso
Jod. Ich weiß, das klingt kompliziert, aber unsere "normale"
Ernährung ist eben so angelegt, dass wir viele Stoffe nur
über die tierischen Lebensmittel bekommen. Aber wenn
dein Körper inzwischen auf so viele Eiweiße abwehrend
reagiert, spricht das sehr dafür, dass es ursprünglich die
Milcheiweiße waren und von dort aus auf die tierischen
und dann auf einige pflanzliche übergesprungen ist. Der
Haken ist, dass die Oberflächen der Eiweiße sehr ähnlich
sind und das Immunsystem irgendwann überlastet ist,
die auseinander zu halten.

Du solltest es wirklich nochmal kombiniert versuchen - alle
tierischen Eiweiße weglassen und die kritischen Nährstoffe
mit Präparaten ersetzen. Ich bin fast sicher, dass hier der
Schlüssel liegt.

Gruß, Werner
 

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