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mobbing

Hallo Germ!

Man sollte sich an jenen Schulen das Verhalten
ausrichten, wo am wenigsten Gewalt vorkommt...
Deinen vorletzten Beitrag habe ich verstanden, aber nicht diesen Satz.

...Hier mit Schülermord "zu drohen" ist geradezu absurd
und lächerlich...
Es handelt sich nicht um eine "Drohung", sondern um eine fast jedem interessiertem Jungendlichen und Erwachsenen bekannte Tatsache, dass pro Jahr eine gewisse Anzahl an Jugendlichen durch Mobbing verstirbt (oft Selbstmord).

...Es wird immer noch oft genug weggeguckt. Das gilt
auch für ein Weggucken, wenn nebenan das Kind
verprügelt wird. Es ist das gleiche Verhalten.
Und das kann es ja wohl nicht sein...
Die MobbingOpfer erfahren in der Tat wenig oder überhaupt keine Hilfe. Umso schwerer ist es für sie, mit der Situation fertig zu werden.
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: mobbing. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Du kannst es drehen wie du willst oder versuchen
dich herauszureden. Deine Argumente sind nicht
gerade der Bringer.

Auch deine Drohungen mit Selbstmord oder Mord
bringen keinen Fortschritt in der Diskussion, sind
contraproduktiv.

Gerade ältere Schüler haben über die Lehrerschaft,
die Schülervertretung, den Eltern, die Presse, das
Jugendamt, sowie die Mädchenbeauftrage, den
Rat der Stadt, AWO, Caritas und viele anderen Einrichtungen
die Möglichkeit sich viele geeignete MitkämpferInnen
zu suchen. Flucht ist und bleibt feige, contraproduktiv
und auch gesamtgesellschaftlich gesehen ein absurdes
und destruktives Theater. Schüler haben zu lernen sich
solidarisch zu verhalten. Das bedeutet hier Kontakt mit
Gleichgesinnten zu suchen. Im Übrigen gibt es an sehr
vielen Schulen sogenannte Streitschlichter. Auch diese
sind AnsprechpartnerInnen.

In der Schule soll für's Leben gelernt werden. Und
dazu gehört auch das produktiv-konstruktive positive
Sozialverhalten. Was hier versäumt wurde, kann später
kaum noch nachgeholt werden.

Gemäß von Horst Eberhard Richter, dem Psychotherapeuten
Flüchten oder Standhalten, ist hier Standhalten zur
Entwicklung einer gesunden, sozial-intakten Persönlichkeit
unabdingbar und unerlässlich, wobei die Inhalte des
"Standhaltens" in meinem Sinne und entsprechend von
Horst Eberhard Richter zu erfolgen hat.

Wer hier als Jugendlche flüchtet, verliert.

Literaturempfehlung zu diesem Thema:

www.mobbingberatung.info/media/kommunikation_watzlawik.pdf

Aller-Herzlichst

mit freundlichem Gruß

Germ
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme von einer Schule, die auch in Deutschland
dafür bekannt ist, zu jenen Schuleinrichtungen zu
gehören mit dem geringsten Gewaltanteil. Mit der
Zeit bekommt man ein Gespür dafür, wann Gewalt
- und ich schreibe hier von Mobbingverhalten und der
direkten körperlichen Gewalt- im Verzug ist. So konnte
Gewalt schon in den Anfängen meist gestoppt werden.

Das merkt man, denn du hast keine Ahnung, wie man sich als Betroffener fühlt.

Wenn alle friedlichen Schüler fliehen würden, hätten wir
überall Rütli-Schulen. Und das kann es ja wohl nicht sein.
Friedliche Schüler haben die soziale Verpflichtung an ihrer
Schule zu verbleiben und für einen Abbau der Gewalt
zu sorgen.
So ein Nonsens. Ein Schüler hat die Verpflichtung sich ordentlich zu verhalten, sich den Lernstoff anzueignen und das Schulziel zu erreichen, sonst gar nichts. Für soziale Interaktion der Schüler tragen die Lehrer und Eltern via Erziehung die Verantwortung. Ich bitte dich, das klingt ja wie Hohn: du wirst zwar gemobbt, aber du hast die Verantwortung dafür, dass die damit aufhören. Das ist an jeder Realität vorbei.

Hierzu sind Eltern, das Jugendamt, die
Mädchenbeauftragte und die Presse in einem einzigen
Boot zu holen.
Prima, da wären dann die Blinden, Stummen und Gehörlosen Affen allesamt beieinander. Weisst du, warum Lehrer weggucken? Weil sie selber mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen hätten, wenn bekannt würde, dass sie dabei zugesehen haben, wie sich in ihrer Klasse Mobbing etabliert und nichts dagegen tun konnten. Meine Klassenleiterin damals hat immer gesagt: Ja aber sowas kommt doch in meiner Klasse nicht vor! Dann hat sie zu einem Gespräch eingeladen und die Folgen davon war, dass ich nach jedem Sportunterricht kaputte Kleidung in der Umkleide fand. Die Klassenleiterin: Aber die hat doch im Gespräch versprochen, dass sie das nicht mehr macht, dann macht sie das auch nicht mehr. Großartige Hilfe, was?

In der Schule lernen wir auch für's Leben.
Alles andere würde keinen Sinn machen. Spätestens im Studium,
bzw. in der Ausbildung/Arbeitsplatz kannst du nicht mehr
so ohne weiteres weglaufen. Du musst bis dato gelernt haben,
dich zu verteidigen. Wenn du das nicht gelernt hast, dann
gute Nacht.
Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen... in der Schule lernt man für die Prüfungen, um das Klassenziel zu erreichen, das wars. Keine verklärt-romantische Vorbereitung aufs Leben. Wer sollte das auch leisten?

Das Leben lernt man erst danach in der Ausbildung, im Studium, im Job - aber nur, wenn man während der Schulzeit in gesundem sozialen Umfeld seine Persönlichkeit entwickeln durfte.

@sad bird:
Letztlich musst du entscheiden, was du tun möchtest. Wir können dir hier nur Wege aufzeigen, gehen musst du sie selber. Ausserdem kannst du deine persönliche Situation auch besser einschätzen, wie wir hier. Fakt ist, dass du eine Entscheidung treffen musst. Wie die aussieht, kannst du nur allein bestimmen. Leider gibt es kein Patentrezept, schief gehen kann immer was, das ist das Leben. Lass dir die Ratschläge durch den Kopf gehen, lass dich dabei aber nicht unter Druck setzen, das ist ganz wichtig.

Edit:
Du trägst nur und auschließlich nur für DICH die Verantwortung.
Für das Verhalten der anderen tragen sie selbst die Verantwortung. Lass dir nicht einreden, du müsstest sie zu einem anständigen Benehmen "bekehren"!
 
Zuletzt bearbeitet:
Unqualifizierter Beitrag. Schulnote ungenügend !

Kein Wunder das die Gewalt an Schulen zunimmt
bei solcher Einstellung inner Birne, wie von dir, wenn
gleichermaßen mit solchen unqualifizierten Einstellungen
Streitschlichter und andere angagierte SchülerInnen
vor dem Kopf gestoßen werden; kompromittiert werden.
Kein Wunder aber auch, dass bei denjenigen die Gewalt
eher abnimmt, dort wo Schüler
als Streitschlichter in Verantwortung mit anderen
Schülern ständig Streit erfolgreich schlichten, mit Unterstützung
der Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte.

Weiterführende Websiten

1. ---> Jugendportal des Deutschen Bundestages

Mitmischen MdB-Blog Blog Archiv Ursachen der Jugendkriminalität erkennen


Zitat Anfang

Das erste Beispiel betrifft die Schule, also einen Bereich, für den die
Länder verantwortlich sind. Hier hat ein "Fachverband für Prävention
und Rehabilitation" in Freiburg ein Programm entwickelt, das an
Schulen Baden-Württembergs umgesetzt und dort auch staatlich
gefördert wird. Es handelt sich um das Programm "Konflikt-Kultur". Der
Fachverband bildet Lehrkräfte, Schüler und Eltern, aber auch
Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie und Sozialarbeit in
bestimmten Techniken der Konfliktlösung aus. Diese Möglichkeiten
sollen dann im schulischen Alltag verankert werden.
Sie enthalten im
Wesentlichen folgende Bausteine: Durch Mediation, also durch
einverständliche und von einem Mediator geleitete
Streitschlichtung, sollen Schüler ihre Konflikte selbst lösen.
Der
Mediator hat nicht die
Funktion eines Richters, sondern die eines Vermittlers. Die betroffenen
Schüler sollen überlegen, was sie selbst zum Konflikt beigetragen
haben, und sich auf eine Lösung einigen. Als Mediatoren, auch
Streitschlichter oder Konfliktlotsen genannt, kommen nicht nur
Lehrer oder andere Erwachsene, sondern auch Schüler in
Betracht.

Zitat Ende, weiterlesen, Quelle:

Bundsjustizministerium, Rede der Bundesjustizministerin Zypries bei den Osnabrücker Friedensgesprächen

BMJ | Reden | Rede der Bundesjustizministerin*Zypries bei den Osnabrücker Friedensgesprächen: Für Dramatisierung gibt es keinen Grund

Zitat Anfang

Bei den Schulschiedsstellen richten Schüler über Mitschüler
Im Namen der Schule ergeht folgendes Urteil
Von Christian Herrmanny
Raufereien auf dem Schulhof, Beleidigungen gegen Mitschüler, Stören
im Unterricht: Um unsozialem Verhalten nachdrücklich
entgegenzuwirken, hat das Schulministerium so genannte
Schulschiedsstellen eingerichtet. Entsprechend ausgebildete Schüler
diskutieren den Fall, hören den Beschuldigten - und sollen schließlich
auch Sanktionen aussprechen.

Zitat Ende, Quelle und weiterlesen:

Im Namen der Schule ergeht folgendes Urteil - Schulwelt hautnah - Schule.WDR.de

Das Lehrpersonal ist verpflichtet Schüler zur sozialen
Verantwortung zu erziehen. Schule bedeutet vor
allem "Erziehung". Offensichtlich hat sich das noch nicht
überall herumgesprochen. Herumgesprochen aber hat sich
das mit der Verantwortung und der notwendigen Mitarbeit
der Schüler dabei, zu einem angemessenem Sozialverhalten,
welches natürlich vor allem ( sic ! ) in der Schule erlernt
wird und erlernt werden muss. Schon deswegen, weil die Erziehungsfähigkeiten der Eltern immer mehr nachlassen,
wie Experten, auch aus dem Deutschen Bundestag,
richtig erkannt haben.

Aller-Herzlichst

und mit Freude freundlichst

Germ
 
Zuletzt bearbeitet:
Kein Wunder aber auch, dass bei denjenigen die Gewalt
eher abnimmt, dort wo Schüler
als Streitschlichter in Verantwortung mit anderen
Schülern ständig Streit erfolgreich schlichten, mit Unterstützung
der Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte.

Ziemlich absurd und abwegig, aus der freiwilligen Leistung einiger Schüler eine verpflichtende Verantwortung für alle Schüler herzuleiten. *Kopf schüttel*
http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/schulwelt_hautnah/archiv/schulschiedsgericht/index.phtml
Das Lehrpersonal ist verpflichtet Schüler zur sozialen
Verantwortung zu erziehen. Schule bedeutet vor
allem "Erziehung". Offensichtlich hat sich das noch nicht
überall herumgesprochen. Herumgesprochen aber hat sich
das mit der Verantwortung und der notwendigen Mitarbeit
der Schüler dabei, zu einem angemessenem Sozialverhalten,
welches natürlich vor allem ( sic ! ) in der Schule erlernt
wird und erlernt werden muss. Schon deswegen, weil die Erziehungsfähigkeiten der Eltern immer mehr nachlassen,
wie Experten, auch aus dem Deutschen Bundestag,
richtig erkannt haben.

Achso... anstatt die Erziehungsleistung von den Verantwortlichen, also den Eltern, zu verlangen, sollen die Lehrkräfte diese Verantwortung für gleich 40++ Schüler pro Klasse übernehmen. D.h. wir ersetzen an der Stelle Personen, die mit sich und 1-3 Kindern überfordert sind, durch Personen, die per se mit sich und 40++ Kindern nicht überfordert sein dürfen. Achso und natürlich sollen neben dem Wissen noch alle sozialen Kompetenzen vermittelt werden, die in den Prägejahren der Kindern nicht vermittelt wurden. Sehr schlauer Plan. Kommen die Kinder in deiner virtuellen Schule wenigstens zum Schlafen und Essen nach Hause?
 
@sad bird:
Würde mich interessieren, wie es inzwischen bei dir läuft. Welche Strategie du gerade machst und ob es was bringt 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
@ child of storm
Bei mir geht´s grad wieder.... außer ein paar prüchen muss i mir grad nix anhören...... und i benutz grad die ignorier-strategie😉
Aber vor dem klassenausflug hab i scho a bissle schiss...... na ja i bin jedenfalls mit meinen beiden fast besten freundinnen im boot, kanufahren, aber na ja mir gehts grad wieder ganz gut....... muss wohl an meinem neuen fast freund liegen 😀😀
hehe
na dann euch alles gute i mel mi spätestens wieder wenn mir von dem ausflug zurück sind!!! also Dienstag, aber i bezweifle es dass i es so lang aushalte..... also von dem her..... 🙂

Bis denne Grüßle sad bird
 
Setz dich durch ich wurde auch gemobbt habe das mobben auf einer ok nicht alt zu schlauen art vermeidet also da kamm wieder der den mobbing auslösen wollte zu mri und spuckt mir ins gesicht.

ok ich dann übels wütend habe so eine adrenalin auf gebaut und ..

bin zu ihn habe ihn eine gegebn das er sich sein nasenbein gebrochen.

jetz hat die ganze klasse vor mir respekt und es traut sich keiner mehr sowas .

ok zwar scheise sowas aba haubtsache es ist weg die mobberei
 

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