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Mobbing im Quereinstieg

Hospitieren alleine ist kein Mobbing. Das kann man ertragen, Kritik annehmen und daraus lernen. Und wenn du Quereinsteiger bist, dann macht das aus meiner Sicht noch mehr Sinn.

Mein Vater war jahrelang für die Ausbildung der Referendare an einem Gymnasium zuständig. Der hätte einen Besprechung zur Lehrprobe nie vor den Schülern gemacht.

Bewertung und Kritik vor den Schülern geht gar nicht. Ich weiß nicht, ob es so schlimm ist, wenn die Schüler befragt werden, wie sie dich finden. Ist das tatsächlich so unvorstellbar?

Wie gehst du allgemein mit Kritik um? Wenn die Schulleitung das angeordnet hat, dann muss es eben gemacht werden.

Du hast den Eindruck, du machst einen guten Unterricht, du warst anfangs alleine und dann wurde hospitiert, also die saßen hinten in der Klasse und haben zugehört. Warum stört dich das so? Warum bist du nicht selbstbewusst genug und kannst das einfach ignorieren.

Ab wann wurde es unsachlich?

Ich denke mal, das Tischtuch ist zerschnitten. Den Kolleginnen passt nicht, dass du da bist, der Schulleiter steht nicht hinter dir. Es gab aus meiner Sicht auch kein vernünftiges Gespräch. Dass die Schüler und Eltern aufgehetzt wurden, nehme ich mal nicht an. Die können auch selber denken und dich beurteilen.

Du bist erst mal krankgeschrieben. Ich denke, du brauchst ein Rüstzeug: anwaltliche Beurteilung des ganzen, eine Hilfe, wie du besser mit Konflikten umgehen kannst. Wie gesagt, man kann sich Kritik anhören und das mitnehmen, was man für wichtig hält. Unsachliche Kritik und einen falschen Rahmen kann man ablehnen und das auch kommunizieren.
 
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Re: Mobbing im Quereinstieg
Hospitieren alleine ist kein Mobbing. Das kann man ertragen, Kritik annehmen und daraus lernen. Und wenn du Quereinsteiger bist, dann macht das aus meiner Sicht noch mehr Sinn.

Mein Vater war jahrelang für die Ausbildung der Referendare an einem Gymnasium zuständig. Der hätte einen Besprechung zur Lehrprobe nie vor den Schülern gemacht.

Bewertung und Kritik vor den Schülern geht gar nicht. Ich weiß nicht, ob es so schlimm ist, wenn die Schüler befragt werden, wie sie dich finden. Ist das tatsächlich so unvorstellbar?

Wie gehst du allgemein mit Kritik um? Wenn die Schulleitung das angeordnet hat, dann muss es eben gemacht werden.

Du hast den Eindruck, du machst einen guten Unterricht, du warst anfangs alleine und dann wurde hospitiert, also die saßen hinten in der Klasse und haben zugehört. Warum stört dich das so? Warum bist du nicht selbstbewusst genug und kannst das einfach ignorieren.

Ich habe nichts gegen Kritik. Wenn sie sachlich und konstruktiv bleibt. Du glaubst nicht, von wie vielen Menschen ich mir in anderthalb Jahren Kritik angehört und auch umgesetzt habe. Es gab aber einen Unterschied: Sie war sachlich und wertschätzend. Hier ist das nicht der Fall und von Anfang an vorbelastet. Man sieht seine eigene Stellung gefährdet, will sich nichts wegnehmen lassen. Das wurde genauso mir gegenüber geäußert. Welche Basis soll das dann noch haben?

Und ob das schlimm ist, dass die Schüler befragt werden? Na, wenn du es normal findest, dass über dich über Dritte Erkundigungen eingeholt werden? Ich weiß nicht als was du arbeitet, aber stell dir mal vor du bist Altenpflegerin und dein Chef befragt die Patienten wie sich Frau Tanja Susi denn so macht und bittet sie Listen über dich zu führen und Kritikpunkte aufzuschreiben. Merkst du was?
Wie du richtig sagst ist die Kritik vor den Schülern ein K.O Kriterium. Das geht nicht.
Dass die Schüler und Eltern aufgehetzt wurden, nehme ich mal nicht an. Die können auch selber denken und dich beurteilen.
Dann denkst du falsch.

Wie gesagt, man kann sich Kritik anhören und das mitnehmen, was man für wichtig hält. Unsachliche Kritik und einen falschen Rahmen kann man ablehnen und das auch kommunizieren.
Ja.
 
Warum solltest du die Ausbildungsschule nicht wechseln können?
Du bist im Referendariat, richtig?
Ich bin im Quereinstieg nicht im Referendariat.

Du bist sehr unsicher und dies ist im Lehrerberuf nicht angebracht. Du bist abhängig vom gnädigen Verhalten Deines Gegenüber, sei es Kollegen, Schüler oder Eltern. Aber Stop! Das heißt nicht, dass Du als Lehrerin ungeeignet bist. Alles ist erlernbar. Ich war früher auch unsicher und wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir aus heutiger Sicht dafür in den H.....beissen. im Laufe der Jahren, leider Jahrzehnt habe ich Selbstwertgefühl mir gegenüber gelernt. Was soll ich sagen? Angriffsfläche = 0. Erfolg oder Misserfolg, Mobbing oder kein Mobbing hängt soviel vom Auftreten, vom echten Respekt mir selbst gegenüber ab.
Ich wurde verunsichert. Ich bin anfangs sehr selbstbewusst in diese Ausbildung gegangen. Nach diesen anderthalb Jahren hat sich mein Selbstwert massiv reduziert, weil ich permanent verunsichert wurde. Das war am Anfang nicht so.
Für mich wird die Sache auch von hinten aufgezogen. Mobbing wird meist an der schwächsten Kette im Glied ausgelassen. Ich bin die schwächste Kette im Glied. Wie gesagt, ich war anfangs sehr selbstbewusst. Ich wurde systematisch klein gemacht. Das ging nach 3 Wochen los. Ich wäre so streng. Ich würde zu konsequent sein wurde mir von der Abteilungsleitung gesagt. Da war ich mitten in der Phase meine Lehrerpersönlichkeit zu finden. Hat mich massiv irritiert. Dann hatte ich einen Schüler, der permanent zu meiner ersten Stunde zu spät kam. Nach dem sechsten Mal hatte ich die Nase voll und stellte ihm nach mehreren Gesprächen in Aussicht, dass er eine Verweisandrohung bekommt. Ich fragte bei der Leitung meiner Abteilung nach und wurde zum Tribunal geladen. Die Klassenlehrerin eröffnete mir, dass sie die Konsequenz nicht mitträgt. Der Straßenverkehr wäre für die Schülerin immer so stressig. Und so ging es weiter. Da ich von vielen Kollegen aber noch nett behandelt wurde dachte ich mir nichts dabei. Dann wechselte die Leitung und ich kam für mein zweites Fach ganz an die Schule und das Mobbing begann.
Ich teile das nicht ganz. Sicher fällt auch viel mit dem Auftreten, aber da wo unklare Strukturen herrschen, gibt es Nährboden für Mobbing. Das ist dort gegeben. Mobbing ist mit nichts zu rechtfertigen und einfach daneben.

Ich werde mir aber dennoch einen Coach suchen. Auch damit das dauerhaft nicht an mir haften bleibt. Therapeutische Hilfe habe ich schon.

Was du bisher nicht ausgeführt hast ist das Motiv des Schulleiters und die - wie du es nennst "andere Geschichte". Was hat es damit auf sich? Kann es sein, dass er mit den beiden mobbenden Kolleginnen Erfüllungsgehilfinnen auf den Weg geschickt hat, um dich mürbe zu machen? Dann hättest du natürlich keine Chance.
Das Konstrukt ist sehr komplex und es sind viele Personen beteiligt. Es gibt noch eine Ausbilderin, die die gesamte Ausbildung begleitet. Mir war ursprünglich eine ganz andere Ausbilderin zugeteilt. Vor den Ferien bekam ich dann eine Mail von Ausbilderin Frau F., warum ich den Unterrichtsbesuch meiner Fachleiterin nicht abgesprochen hätte. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt aber nicht mal, dass sie meine Ausbilderin ist. Das wurde nie mit mir kommuniziert. Sie machte mir Vorhaltungen obwohl mich die Fachleiterin gebeten hatte allein zu hospitieren, unterstellte mir eine schlechte Kommunikation obwohl nie mit mir kommuniziert wurde. Ich kann den Wechsel der Verantwortlichen ja nicht erahnen.
Ich antwortete ihr und dem Schulleiter, dass ich nichts davon gewusst hatte. Das Seminar fragte mich was denn los sei und hatte die Mail ebenfalls erhalten, da sie im Server waren. Das war aber nicht gesteuert, sondern automatisch so. Ab da gingen die Spielchen los. Der Schulleiter kündigte sich einen Tag vorher zur Hospitation an, unterstellte während der Hospitation meine Schüler hätten die Themen gehabt und als ich ihn mit den Aussagen konfrontierte, dass ich meine Versetzung komplett an die Schule zu spüren kriege hieß es, ich solle nicht Täter Umkehr vollziehen.
Es fielen permanent solche Behauptungen, die meine Wahrnehmung in Frage stellten. Wenn ich bei meiner Ausbilderin um Mediation fragte oder Probleme anbrachte wurde mir das Problem vorgehalten und landete direkt bei der Leitung und vieles mehr was ich hier zum Schutz meiner Anonymität gar nicht ausführe.
 
Mit Sicherheit hat weder die Schulleitung noch die Kolleginnen die Schüler und Eltern aufgehetzt.

Glaubst du ernsthaft, du wirst von den Schülern nicht beurteilt? In Zeiten von social media? Da bist du aber sehr naiv. Wenn sich ein Schüler beim Vertrauenslehrer beschweren würde, weil du ihn schlecht behandelst, so rein theoretisch, wäre das vollkommen normal.

Wie oft wurde die Kritik vor den Schülern gemacht und warum hast du dir das nicht verbeten? Da hättest du gleich etwas sagen müssen.

Noch mal: du arbeitest da noch nicht lange, du wirst bewertet. Du kannst nur nicht mit Kritik umgehen. Natürlich wirst du bewertet. Ich sehe da erst mal überhaupt keinen Fehler dabei. Wie es kommuniziert wird und ob es sachlich ist, das ist der Knackpunkt.

Deine Art der Kommunikation trägt nicht gerade dazu bei, deine Situation zu entschärfen. Merkst du was, oder bist du völlig abgehoben? "Dann denkst du falsch" ist nicht gerade sachlich.
Stopp. Was möchtest du in diesem Faden wirklich erreichen? Du überschreitest hier eine Grenze der Beurteilung, die dir nicht zusteht.
Du warst nicht dabei, kannst daher also nicht beurteilen wie es war. Wenn ich hier schildere, dass die Schüler aufgebracht wurden, dann werde ich dafür meine Gründe haben. Ob ich die aus Gründen der Anonymität hier aufzähle ist eine andere Sache. Neben Befragungen von Schülern liegen mir noch andere Beweise vor. Der Text wurde nicht von Schülern verfasst, sondern von Erwachsenen, was mir von mehreren Professionellen nachweislich bestätigt wurde. Die Schüler wurden aber befragt und aufgebracht.
Auch wenn du das nicht wissen solltest, ist es wie überall ein leichtes Schüler bei korrekter Steuerung gegen eine Lehrkraft aufzubringen. Kommentare wie naiv oder einfältig verbitte ich mir, ansonsten melde ich deinen Beitrag.

Bitte halte dich im weiteren Verlauf von meinem Faden fern. Ansonsten werde ich dementsprechend verfahren. Ich lasse mir weder fehlende Kritikfähigkeit unterstellen noch mich beleidigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du Beweise hast, dann gehe zu einem Anwalt.
Dort in der Schule ist alles verbrannt. Kämpfe dafür, dass du die 15.000,- € nicht zurück zahlen musst.
Vielleicht bist du an einer Privatschule besser aufgehoben.
 
Wenn du Beweise hast, dann gehe zu einem Anwalt.
Dort in der Schule ist alles verbrannt. Kämpfe dafür, dass du die 15.000,- € nicht zurück zahlen musst.
Vielleicht bist du an einer Privatschule besser aufgehoben.
Du hast gelesen, dass meine Rechtschutzversicherung eine Sperre hat und erst in 3 Monaten greift? Ich werde mich aber beraten lassen was die Paragraphen der 15 000 Euro angeht. Das Mobbing und dies sind ja 2 verschiedene Bausteine. Die 200 Euro ist es aber wert. Dann weiß ich, ob ich mit dem Paragraphen nicht noch eine Möglichkeit habe aus dem Vertrag zu kommen.
 
Stopp. Was möchtest du in diesem Faden wirklich erreichen? Du überschreitest hier eine Grenze der Beurteilung, die dir nicht zusteht.
Du warst nicht dabei, kannst daher also nicht beurteilen wie es war. Wenn ich hier schildere, dass die Schüler aufgebracht wurden, dann werde ich dafür meine Gründe haben. Ob ich die aus Gründen der Anonymität hier aufzähle ist eine andere Sache. Neben Befragungen von Schülern liegen mir noch andere Beweise vor. Der Text wurde nicht von Schülern verfasst, sondern von Erwachsenen, was mir von mehreren Professionellen nachweislich bestätigt wurde. Die Schüler wurden aber befragt und aufgebracht.
Auch wenn du das nicht wissen solltest, ist es wie überall ein leichtes Schüler bei korrekter Steuerung gegen eine Lehrkraft aufzubringen. Kommentare wie naiv oder einfältig verbitte ich mir, ansonsten melde ich deinen Beitrag.

Bitte halte dich im weiteren Verlauf von meinem Faden fern. Ansonsten werde ich dementsprechend verfahren. Ich lasse mir weder fehlende Kritikfähigkeit unterstellen noch mich beleidigen.
So wie du das beschreibst ist das anfangs zumindest eine ganz normale Beurteilung deiner "Leistung" und dein Verhalten als Lehrerin den Schülern gegenüber.

Ich sehe das schon, dass du Kritik als Angriff auf dich verstehst. Zeigt sich doch, du warst selbstbewusst, dann kam Kritik, dann wurdest du immer unsicherer.

Deine Beurteilung der Situation ist deine subjektive, persönliche Beurteilung. Ich kommentiere, wie du auf mich wirkst. Und Aussagen wie "da liegst du falsch" oder dergleichen hat in einer Diskussion nichts zu suchen.

Geradezu paranoid finde ich, dass Kolleginnen die Schüler gegen dich aufgehetzt haben sollen. Die Sache mit der Schülerin, die zu spät kam, werden auch die Schüler entsprechend bewertet haben.

Ich bleibe dabei: das Tischtuch ist zerschnitten, du bist krankgeschrieben. Versuche dich zu erholen, lass das nicht an dich ran, arbeite an deinem Selbstwert.

Ich habe dich nicht beleidigt, du drohst mir hier. Das ist lächerlich.
 
@Milena226. In deiner Situation wird du die 10-15t nicht zahlen müssen. Da wirst du raus kommen.

In der heutigen Zeit ist Lehrer spielen kein Zuckerschlecken. Bei Unsicherheiten, und die zeigst du nun mal, wirst du gnadenlos von den Kids auseinander genommen und natürlich nicht nur von denen.
Aus dieser Geschichte kommst du nur durch Abgang raus. Viel Glück.
 
@Milena226. In deiner Situation wird du die 10-15t nicht zahlen müssen. Da wirst du raus kommen.

In der heutigen Zeit ist Lehrer spielen kein Zuckerschlecken. Bei Unsicherheiten, und die zeigst du nun mal, wirst du gnadenlos von den Kids auseinander genommen und natürlich nicht nur von denen.
Aus dieser Geschichte kommst du nur durch Abgang raus. Viel Glück.
"Lehrer spielen" ist gut und treffend.
 

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