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Mobbing im Quereinstieg

Ach ja: Ich würde dir auch noch empfehlen, dir mal ein paar Stichworte zu machen, wie man konstruktiv streitet oder Konflikte austrägt, sofern du dieses Wissen noch nicht hast. Es gibt total viele gute Seiten im Netz dazu und so manchen Psychotrick. Da du Zeit hast, kannst du dazu ein bisschen recherchieren und die Infos in deinen Auftritt einbauen.
Hier mal ein Beispiel: https://karrierebibel.de/gespraechstechnik/
 
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Re: Mobbing im Quereinstieg
ch finde den Punkt trotzdem valide. Du hast zwar geschrieben, wer ins Gespräch mitkommt. Wer aber legt das denn fest? Du könntest m. E. durchaus sagen, dass du aufgrund der für dich sehr verunsichernden Situation auch gerne noch eine Vertrauensperson dabei hättest. Und dann suggestiv nachschieben, dass das für die andere Seite ja sicherlich kein Problem ist.
Weißt du, ob ich das darf oder hat der Schulleiter Hausrecht und kann mir verweigern jemanden mitzubringen? Ich meine außer dem Personalrat oder der Schulaufsicht.

. Den Druck, direkt reagieren zu müssen, machst du dir doch nur selber. Vielleicht erwartet das der Schulleiter auch - aber erwarten kann man viel, wenn der Tag lang ist; denk hier daran, was für DICH das beste ist. Ich würde immer dieselbe Tonalität wählen: Natürlich wirst du gerne überlegen, ob du Fehler gemacht hast, schließlich lernst du noch. (Schon allein deshalb wird man dir nichts können - spiel diesen Trumpf doch einfach aus. Was soll denn schlimmstenfalls passieren?) Und gerne auch noch einmal betonen, dass dir an einer Lösung gelegen ist, mit der sich alle gut fühlen.
Danke. Das erstaml etwas hinauszuzögern ist gut.

Für den Fall, dass es dir nicht gelingt, dich zurückzunehmen, würde ich dennoch ein paar vorbereitende Notizen machen, da man einfach in der Aufregung sonst vieles vergisst. Je hektischer du antwortest, desto weniger souverän wirkst du. Wir Frauen tendieren auch dazu, mit zunehmender Aufregung mit der Stimme hochzugehen. Auch das wirkt wenig souverän und wenn man dann noch überlegen muss, wie sich wann was wie verhalten hat, ist das doppelt schwierig. Dass es da eine unterbliebene Einladung zur Weihnachtsfeier gegeben hat, die sonst übliche Gratulation zum Geburtstag fehlte könnte man schon als Ausgrenzung einordnen, "obwohl du natürlich nicht ausschließen möchtest, dass das lediglich dumme Zufälle waren". Dazu dürften sich die Beteiligten dann gerne ihren Teil denken. Allerdings solltest du das parat haben, wenn du es brauchst. Also bereite dich auf alle Eventualitäten vor.
Ich habe schon Notizen vorbereitet, aber es ist dennoch eine Black Box.

Ich finde es auch durchaus legitim zu fragen, ob es an der Schule immer schon üblich war, neue Kolleginnen vor der Klasse offen zu kritisieren oder dass Schüler aufgefordert werden, deren Leistungen in Listenform zusammenzutragen. So etwas kanntest du bisher noch nicht.
Danke. Das ist sehr gut.

Auf solche Vorwürfe wie die sich beklagende Mutter würde ich tatsächlich nur ganz knapp eingehen und ihnen gar keinen Raum zugestehen. "Eltern, die mit der Leistungsbewertung ihrer Kinder nicht zufrieden sind, hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ich habe meine Entscheidung begründet und stehe dazu." Keinesfalls würde ich mich auf solche Spielchen einlassen,
Die Mutter hatte mir eine Korrektur meiner Korrektur geschickt und wollte sich einfach mal spontan zum Gespräch einladen. Das fand selbst der Personalrat eine Frechheit.
 
Ach ja: Ich würde dir auch noch empfehlen, dir mal ein paar Stichworte zu machen, wie man konstruktiv streitet oder Konflikte austrägt, sofern du dieses Wissen noch nicht hast. Es gibt total viele gute Seiten im Netz dazu und so manchen Psychotrick. Da du Zeit hast, kannst du dazu ein bisschen recherchieren und die Infos in deinen Auftritt einbauen.
Hier mal ein Beispiel: https://karrierebibel.de/gespraechstechnik/
Ich denke, dass ich dafür ein Coaching brauche. Überlege auch langfristig sowas zu besuchen.
 
Viel wichtiger fänd ich auf jeden Fall die anwaltliche Beratung vor dem Termin. Dann könntest du auch diese Frage klären
Weißt du, ob ich das darf oder hat der Schulleiter Hausrecht und kann mir verweigern jemanden mitzubringen?
Denn nein, ich kenn mich mit schulischen Sachverhalten nicht aus. Im unternehmerischen Kontext darf man das. Tipp hier für die Klärung also erneut www.lehrerforen.de. -> Warst du da schon mit deiner Story oder willst du das eher nicht? Das zu wissen würde mir helfen, da ich mir dann nämlich die wiederholte Empfehlung kneifen kann.
 
Viel wichtiger fänd ich auf jeden Fall die anwaltliche Beratung vor dem Termin. Dann könntest du auch diese Frage klären

Denn nein, ich kenn mich mit schulischen Sachverhalten nicht aus. Im unternehmerischen Kontext darf man das. Tipp hier für die Klärung also erneut www.lehrerforen.de. -> Warst du da schon mit deiner Story oder willst du das eher nicht? Das zu wissen würde mir helfen, da ich mir dann nämlich die wiederholte Empfehlung kneifen kann.
Ich hatte mich dort schon anvertraut und leider nicht das Gefühl, dass man mich verstehen wollte. Insofern nein. Da ist es hier besser. Hatte das Gefühl die Lehrer dort identifizieren sich sehr mit der Kollegin.
 
Viel wichtiger fänd ich auf jeden Fall die anwaltliche Beratung vor dem Termin. Dann könntest du auch diese Frage klären

Denn nein, ich kenn mich mit schulischen Sachverhalten nicht aus. Im unternehmerischen Kontext darf man das. Tipp hier für die Klärung also erneut www.lehrerforen.de. -> Warst du da schon mit deiner Story oder willst du das eher nicht? Das zu wissen würde mir helfen, da ich mir dann nämlich die wiederholte Empfehlung kneifen kann.
Ich hatte mich dort schon anvertraut und leider nicht das Gefühl, dass man mich verstehen wollte. Insofern nein. Da ist es hier besser. Hatte das Gefühl die Lehrer dort identifizieren sich sehr mit der Kollegin.
 
Viel wichtiger fänd ich auf jeden Fall die anwaltliche Beratung vor dem Termin. Dann könntest du auch diese Frage klären

Denn nein, ich kenn mich mit schulischen Sachverhalten nicht aus. Im unternehmerischen Kontext darf man das. Tipp hier für die Klärung also erneut www.lehrerforen.de. -> Warst du da schon mit deiner Story oder willst du das eher nicht? Das zu wissen würde mir helfen, da ich mir dann nämlich die wiederholte Empfehlung kneifen kann.
Ich hatte mich dort schon anvertraut und leider nicht das Gefühl, dass man mich verstehen wollte. Insofern nein. Da ist es hier besser. Hatte das Gefühl die Lehrer dort identifizieren sich sehr mit der Kollegin.
 
Milena, ich finde die Idee mit dem Coach wirklich sehr gut. Du bist sehr unsicher und dies ist im Lehrerberuf nicht angebracht. Du bist abhängig vom gnädigen Verhalten Deines Gegenüber, sei es Kollegen, Schüler oder Eltern. Aber Stop! Das heißt nicht, dass Du als Lehrerin ungeeignet bist. Alles ist erlernbar. Ich war früher auch unsicher und wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir aus heutiger Sicht dafür in den H.....beissen. im Laufe der Jahren, leider Jahrzehnt habe ich Selbstwertgefühl mir gegenüber gelernt. Was soll ich sagen? Angriffsfläche = 0. Erfolg oder Misserfolg, Mobbing oder kein Mobbing hängt soviel vom Auftreten, vom echten Respekt mir selbst gegenüber ab. Als Azubi (im Allgemeinen) ist man in der "defensiven" Rolle....das ist ein Aspekt, nur wenn man Angriffen ausgesetzt ist, ist man aufgebracht oder gelassen. Gelassenheit aus ECHTER Überzeugung, ich bin ok, ist die beste Art dem Kritiker (respektvoll) gegenüber zu stehen.

Ich bin überzeugt, wenn Du da jetzt Dich durchbeisst, Dir Hilfe sucht, Coach in Anspruch nimmst, dass Du dadurch wächst. Gebe Deiner Ausbildung eine Chance, Deinen Kollegen eine Chance, Dich von einer anderen Perspektive sehen zu dürfen und gebe Dir auch die Möglichkeit zu wachsen. Ich meine keine Ellenbogen Mentalität, sondern eine Souveränität: ich bin respektvoll zu behandeln wie ich Dich respektvoll behandel. Du wirst auch Deinen Schülern, ganz relaxt respektvollen Umgang beibringen

Alles Gute

Kolya
 
Ich habe jetzt gerade auch deinen anderen Thread gelesen und kann jetzt noch besser verstehen, wie du dich fühlst.

Was du bisher nicht ausgeführt hast ist das Motiv des Schulleiters und die - wie du es nennst "andere Geschichte". Was hat es damit auf sich? Kann es sein, dass er mit den beiden mobbenden Kolleginnen Erfüllungsgehilfinnen auf den Weg geschickt hat, um dich mürbe zu machen? Dann hättest du natürlich keine Chance.

Was mir auch auffällt ist dass du dir zuviel bieten lässt von diesen Frauen. Ich hätte mir Kritik vor den Schülern verboten und hätte sich das wiederholt auch vor der Klasse gesagt, dass du dir gerne anhörst, was sie zu sagen hat, aber nicht vor der Klasse. Ab dann hätte ich nur noch gesagt "Nicht hier!" Und hätte sie auch einfach stehen lassen, wenn sie damit nicht aufgehört hätte. Du scheinst auch während des Unterrichts viel zu häufig zu ihr zu schauen. Warum? Blende sie doch aus! Soll sie doch ihre Grimassen schneiden; du weißt doch mittlerweile, dass sie das aus Schikane machen. Würde eine solche Kollegin dann noch meinen Gesichtsausdruck kommentieren, hätte ich sie aufgefordert, sachlich zu bleiben. Wie man guckt ist sicherlich kein valider Kritikpunkt, das sind mimische Momentaufnahmen und die Deutung rein subjektiv. Ob du mit dem Lehrplan durchkommst könntest du selbstkritisch hinterfragen. Womöglich vermischt sich hier berechtigte und unberechtigte Kritik. Solltest du wieder in die Klasse müssen unter unveränderten Umständen würde ich wesentlich offensiver werden, entschiedener auftreten (bei deinen Erzählungen entstand vor meinem geistigen Auge ein kleines Mädchen, das mit gesenktem Haupt vor der sie maßregelnden Mutter steht - du darfst und solltest (!) dieser Person auf Augenhöhe begegnen)... und früher Grenzen setzen.

Helfen könnte dir auch noch, dein Problem mal chat gpt zu schildern. Da kannst du sehr detailliert werden mit deiner Schilderung und immer tiefer in die Sachverhalte vordringen. Hast du das schon mal probiert? Meine Tochter hat eine extrem zickige WG-Mitbewohnerin und über die KI wirklich tolle Tipps erhalten. Das ist schon sehr beeindruckend.
 

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