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Mittelmeerunion

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Nein, ich hab nicht gesagt, ihr seid an der verfehlten Einwanderungspolitik schuld. Nur, dass ich euch für Anhänger der Ideologie halte, die schuld daran ist.

Ihr wollt mir ja ständig ein Etikett geben.
Nun, anhand der Autoren die mich in meiner politischen Haltung beeinflusst haben, Daniel Pipes, Mark Steyn usw., könnte man ehesten noch Neo-konservativ sagen.

Die Neo-Cons sind ja zum großen Teil schuld am Irak-Krieg.
Aber nur weil die Neo-Cons in Washington und ich in großen Teilen der selben Ideologie anhängen, bin ich nicht schuld am Irak-Krieg. Und von daher seid ihr auch nicht schuld an der verfehlten Einwanderungspolitik.

Und nein, es hat keine wirkliche Mehrheit entschieden.
Du verwechselst immer die Mehrheit im Parlament, mit dem eigentlichen Willen des Volkes. Dass die sog. "Volksvertreter" schon lange nicht mehr den Willen des Volkes umsetzen, ist unbestreitbar.
 
Tut mir leid wenn ich irgendwelche Diskussionen unterbreche, aber da dieser Post direkt an mich gerichtet ist werde ich darauf antworten, auch wenn er alt ist.


Und dieser Kommentar von Dumbledore ist völliger Unsinn.

Du maßt dir also an, aus den geschrieben Worten hier im Forum sofort die Gesinnung erkennen zu können? Was bringt dich zu dieser Annahme? Du weisst doch überhaupt nichts über Gestik und Mimik, die wesentliches Bestandteil der Kommunikation sind - woher also willst du wissen, wie etwas gemeint ist?

Missverständnisse sind ja keine Seltenheit hier im Forum. Allerdings verstehe ich House ganz gut und er mich auch. Wir kennen uns ja auch ein bisschen inzwischen. Und ja, bis zu einem gewissen Grad kann ich die Gesinnung eines Menschen aus den Postings hier herauslesen. Doch das können wir alle. Außerdem muss man ja gar nichts herauslesen, weil wir unsere Ansichten ja immer klar und deutlich artikulieren.
Bezogen auf das mit der Kommunikation. Tolles Argument. Du hast recht. Es ist leichter zu verstehen was gemeint ist, wenn man Menschen direkt sehen kann. Aber auch geschriebene Sprache kann ungemein präzise sein. Sonst würde ja niemand mehr Bücher schreiben, oder?

Du behauptest, wer dieses und jenes Argument benutzt ist rechter Gesinnung. Du machst dir dabei überhaupt keine Gedanken über den Inhalt des Argumentes. Für dich ist folglich ein Argument schon allein dadurch schlecht, dass es von einer Person kommt, die du für schlecht hältst? Wie unreif ist das denn?

Hmpf. Wenn jemand die gleichen Argumente benutzt wie Menschen, die keinen Hehl aus ihrer rechten Einstellung machen, dann liegt der Schluss nahe, dass er oder sie rechts ist.

Ich glaube nicht das House rechts ist. Auch wenn ich das manchmal schreibe. Er sucht sich einfach Argumente die sehr kontrovers, aber inhaltlich schwer zu widerlegen sind um andere aufzuregen. Und das gelingt ihm auch vorzüglich. Vielleicht findet er das einfach geil oder sonstwas ist ja auch egal.

Für mich ist ein Argument nicht unbedingt schlecht, weil es rechts ist. Und ich bin auch gerne bereit über solche Argumente zu diskutieren. Nur sollte man dabei eines immer bedenken: Wir sind nicht die ersten die hier diskutieren und wir sind auch nicht die ersten, die zu keiner Lösung kommen. Es gibt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Allerdings ist es Fakt, dass Rassisten und Rechte früher und auch noch heute ähnlich argumentiert haben, wie manche das auch heute noch tun. Und es ist ebenfalls Fakt das dies zu sehr traurigen Ergebnissen geführt hat. Ich hoffe das möchte hier niemand leugnen.

Und deswegen frage ich mich und euch: Wenn ihr wisst wozu es führen kann (nicht muss) warum argumentiert ihr dann so?

Es geht mir einzig und allein um diese Parallele.


Wie JaneDoe schrieb: es gibt Probleme und Gutmenschen wie ihr versuchen diese immer dadurch wegzudiskutieren, dass sie diejenigen, die darauf hinweisen immer in die rechte Ecke schieben wollen. Ihr habt eines vergessen: Diese Probleme gibt es nicht, weil es rechtsradikale Idioten gibt, sondern es gibt rechtsradikale Idioten weil es diese Probleme gibt. Ein Problem verschwindet nicht dadurch, dass es ein rechtsradikaler Idiot ist, der zuerst darauf hinweist.

Es ist ein Teufelskreis. Es gibt Rechte weil es die Probleme gibt. Die Rechten verstärken die Probleme, was wieder zu mehr Rechten führt.
Irgendwann sind die Probleme so groß, dass die Rechten mit ihrer Meinung in der Mitte der Gesellschaft sind. Diese Entwicklung kann dir jedes Umfrageinstitut bestätigen. Willy hat hier ja schon stolz zitiert, dass 58% der Deutschen finden es gibt hier zu viele Ausländer. Genau diese Entwicklung empfinde ich als sehr enttäuschend. Das ist wie wenn alle sagen: Wir ham nix gegen Schwule und wenn sie dann von einem angemacht werden, ihm eine reinhauen.

Ich glaube auch nicht das irgendein Problem verschwinden würde, wenn House oder sonst irgendjemand verschwindet. Habe ich auch nicht gesagt. Weiß nicht wie du darauf kommst.

Nebenbei zum dem Quatsch mit der Aussage "du benutzt das Argument, du musst rechts sein": Du hast in der Schule doch auch die Formel "E=mc^2" angewendet... macht dich das auch gleich zu Einstein, nur weil du seine Formel verwendet hast?

Nö. Ich habe auch bereits mehrfach hier und an anderer Stelle gepostet, dass beide Seiten über das Ziel hinausschießen. Auch ich. Noch einmal: ich glaube nicht das House rechts ist. Ich habe oft genug mit ihm diskutiert. Bei manch anderem bin ich mir da nicht so sicher. Bei House entschuldige ich mich auch dafür. Hier bitte.
Durch diese Anschuldigungen ist die Diskussion wie ich sehen konnte auch leider total daneben gegangen. Eigentlich schade weil wir an einem interessanten Punkt angelangt waren. Zu dumm, dass ich auch noch sonstige Interessen habe und nicht da war😀.
Ich, und manch anderer mag durch den "du bist rechts" Vorwurf versuche den anderen dazu zu bringen, seine Argumente zurückzunehmen. Da aus diesen Argumenten böse Dinge geschlussfolgert werden können. Das mit der Parallele früher heute habe ich ja schon versucht zu erklären. So nach dem Motto: Wer A sagt muss auch B sagen. Aber B darfst du nicht sagen, weil das Hitler schon getan hat. Also musst du auch A zurücknehmen.

Das funktioniert natürlich nicht sondern provoziert nur.

Ich kann hier und in anderen, ähnlichen Diskussionen nur den Kopf schütteln. Ihr drei, Dumbledore, Benjamin und mikenull, ihr zieht euch da derart gegenseitig an einer fixen Idee auf... sowas nennt man auch Paranoia.

Paranoia nennt man es wohl eher nicht. Wir haben nur einen sehr ausgeprägten Sinn dafür.

Du kennst doch bestimmt diese nervigen Menschen mit extremem Gerechtigkeitssinn. Vielleicht bist du ja sogar selbst einer. Kämpfst immer und überall dafür wenn es einfacher und sinnvoller wäre es zu lassen und selbst die Opfer sagen, komm lass gut sein, war doch eigentlich ganz lustig.

So geht es uns mit Rassismus. Ich finde es nicht lustig wenn jemand den Hitlergruß macht. Ich finde es nicht lustig sich einen Schnauzer anzumalen. Ich weiß auch, dass ich damit manch Anderen nerven mag, aber ich halte es schlichtweg für eine Notwendigkeit fortgesetzt darauf hinzuweißen. Und zu sagen: "Es ist schon so lange her", ist absolut kein Argument.

Jemand fängt nach 5 Jahren wieder mit dem Rauchen an. Er hatte Lungenkrebs. Du sagst: "aber du bist fast daran gestorben". Er sagt: "och. ist doch schon so lange her".

Und warum ich mich nicht in jedem Posting von mir davon distanziere, eine Rechte zu sein? Ganz einfach: ich bin keine Rechte und habs nicht nötig mich vor irgendwelchen selbsternannten Gesinnungspolizisten hier derartig zu rechtfertigen.

Wenn du nicht rechts bist, dann brauchst du dich auch wirklich nicht zu rechtfertigen. Dann solltest du dich aber eigentlich auch nicht angesprochen fühlen. Also liegt da wohl kein Problem. Es ist nur interessant, dass manch einer immer dann die Lust verliert weiterzudiskutieren (ich sage nicht rechtfertigen), wenn er merkt, dass er die Diskussion nicht erfolgreich fortsetzen kann. Du musst zugeben, dass das komisch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat House:

Und nein, es hat keine wirkliche Mehrheit entschieden.
Du verwechselst immer die Mehrheit im Parlament, mit dem eigentlichen Willen des Volkes. Dass die sog. "Volksvertreter" schon lange nicht mehr den Willen des Volkes umsetzen, ist unbestreitbar
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Nur mal so zur Info. Das Parlament wird vom Volk gewählt und die darin vertretenen Parteien haben Programme. Und diese werden umgesetzt - oder ( in der Opp. ) auch nicht.
Die Behauptung "das will das Volk gar nicht" oder "die gesunde Volksmeinung ist eine andere" erinnert an düstere deutsche Zeiten.
Genau das ist . mit Verlaub - die Sprache der Rechtsradikalen. Nur nicht anerkennen, was da gewählt wurde.
Die Politik ist vom Volk genau so gewollt. Und wenn das mal nicht mehr so ist, sind die nächsten Wahlen abzuwarten.
 
@Dumbledore:
Na das ist doch mal ein Wort. Bei einer Diskussion passiert es immer gern mal, dass dem einen oder anderen die Gäule durchgehen, das ist normal.

Ich hatte mich bisher kaum an der (leidigen) Diskussion beteiligt, weil mir in gewissem Grad schon klar war, worauf es hinaus läuft.

Wie du schon festgestellt hast: jeder Mensch hat so seine Reizthemen. Bei mir ist es die Anschuldigung "rechts" zu sein. Hatte da mal einen Disput mit einer Deutschlehrerin, die mich aufgrund einer Äusserung zu Unrecht rigoros als Nazi stigmatisierte und mir daraufhin meine Abinote versaute von 1 auf 5.

Ich betrachte vor allem politische Vorgänge sehr nüchtern und versuche diverse Ereignisse in Kontext zu setzen, um Schlüsse daraus zu ziehen. Anders macht es House auch nicht. Er geht mir auch manchmal tierisch auf die Nerven. Aber mit einigen Dingen hat er einfach recht. Es bringt auch niemanden weiter, die Diskutanten in diese und jene Lager zu sortieren. Eine Diskussion sollte eigentlich Lösungen durch Meinungsaustausch bringen.

Zum Beispiel die Sache mit dem demographischen Faktor. Zuwanderung ist da nur ein Aspekt. Mein Einwand, man könne statt dessen auch überlegter dran gehen und bspw. die Familienpolitik besser gestalten, wurde gar nicht aufgenommen, obwohl die Stärkung der Familien eigentlich der naheliegendste Gedanke sein sollte: Warum haben wir zu wenig Kinder? Wie können wir Kinder und Familie wieder attraktiv machen?

Vielleicht kehren wie, wie du schon vorgeschlagen hast, einfach zur ruhigen, sachlichen Diskussion zurück 😉

Beispielweise denke ich seit Tagen über die Frage nach, warum Deutschland eigentlich die MU finanzieren soll. Aber auch nach etlicher Lektüre zum Thema habe ich bisher keine Antwort darauf gefunden. Ich glaube eher, man ist es in der EU gewohnt, dass die Deutschen zahlen, also soll es bequem weiter so laufen. MIr stellt sich dann als nächstes die Frage: wie lange kann unser Staatssystem das noch bewerkstelligen? Könnte man die Fördergelder nicht besser bspw. in den strukturellen Aufbau der Familienpolitik stecken?
 
Wenn man voraussetzen würde, das man mit Geld Kinder produzieren könnte, wäre es einfach und die BRD sicherlich ein Land der Kinder.
So einfach ist es aber leider nicht.
 
@mikenull: Ein Zusammenhang zwischen Geld und Kinder muss einem förmlich ins Gesicht springen. Von natur aus, ist der Mensch, wie jede andere Spezies auch, kinderlieb. Nur wenn man es den Familien, wie hierzulande immer schwieriger macht, erstens Kinder und Job unter einen Hut zu bringen und zweitens dafür sorgt, dass sich die Eltern in den meisten Familien Gedanken über die nächste Mahlzeit, statt auch mal bspw. Urlaub, machen müssen, dann muss man sich nicht wundern, dass die meisten Singel bleiben und ihr Leben genießen wollen. Familie muss einfach wieder attraktiv sein. Kinder werden doch heute eher als Klotz am Bein und Hemmnis betrachtet.

Bin selbst auch so veranlagt: stünden mir mit Kindern genausoviel Möglichkeiten offen - ja warum denn eigentlich nicht? Aber ich will jetzt erst mal mein Leben genießen, will was von der Welt sehen. Realistisch betrachtet geht das mit Kindern nicht, weil es finanziell einfach nicht drin ist, also - keine Kinder.
 
Ach, ja! 🙄 Jetzt kommt wieder der rechte Vorwurf......

Dann lass mal schauen, welche Gesetze das Parlament in den letzten Jahren auf den Weg brachte, die vom Volk, also der Mehrheit, nicht unterstützt wurden:

* Hartz IV
* Afghanistan Krieg
* Einführung des Euro (Die Quellen hatte ich dir dazu mal genannt)
* Streichung der Pendlerpauschale
* Erhöhung der Diäten
* Erweiterung des Schengen-Raums
* Gesundheitsreform
* So gut wie alle Gesetze zur Datenspeicherung

Noch viele mehr, die mir jetzt nicht einfallen.

Und was war mit all den Gesetzen, die vom BVerfG oder BGH kassiert worden?

Klar, die Mehrheit im Parlament bedeutet auch tatsächlich die Mehrheit im Volke. Eine ganz einfache Idee: Wenn das wahr ist, kann man doch zu den ganz wichtigen Themen, Einführung des Euro, Afghanistan-Einsatz, Vertrag von Lissabon usw., Volksentscheide durchführen.

Na? Warum wird das denn nicht gemacht? Jetzt komm mir bloß nicht mit der Verfassung! Die kann man ganz leicht ändern......

Weil du ganz genauso wie ich weißt, dass nichts von diesem Unsinn (Afghanistan halte ich für richtig), durchgekommen wäre!
 
So einfach wird es nicht sein. Wer Kinder will, muß dafür zweifellos auf anderes verzichten. Meine Meinung dazu ist aber, das sich damit der Deutsche besonders schwer tut. Was ich zunächst für eine Mentalitätsfrage halte.
 
So einfach wird es nicht sein. Wer Kinder will, muß dafür zweifellos auf anderes verzichten. Meine Meinung dazu ist aber, das sich damit der Deutsche besonders schwer tut. Was ich zunächst für eine Mentalitätsfrage halte.

Ist es denn noch erstrebenswert Kinder zu bekommen ?
Wenn man sich genauer umschaut und in der Lage ist
weiter zu denken ,als von Zwölf bis Mittag ?

Erweist man damit den Kindern tatsächlich einen Gefallen?
 
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