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Mitte 30, keine Ausbildung, viele Schulden, aus Umschulung geworfen worden, sehe keine Zukunft mehr

noob2012

Mitglied
Du brauchst überhaupt keinen Beruf. PUNKT

Lass Dir nicht so einen Scheiß einreden. Was Du brauchst ist;

Pünktlichkeit
Willen
Fleiss
Freundlichkeit
Durchhaltevermögen
Flexibilität
Vernunft und Gelassenheit

Dann viel Erfolg
Ist einfach mist ohne Ausbildung. Kaum eine gute Firma wird mich ohne Ausbildung einstellen. Die Erfahrung habe ich in den letzter Zeit gemacht. Sollte ich auch mal mit ü40, fast 50 oder so den Job verlieren, sieht es ohne Ausbildung ganz schlecht aus.

Hallo, erstmal arbeiten egal was. Dann trotzdem mal zu einer Beratungsstelle gehen oder anrufen. Fehlende Sozialkompetenz ... das ist schon nicht einfach so geschrieben und fristlose Kündigung auch nicht. Der Lebenslauf macht mich auch stutzig. Mit 30 noch nichts auf die Reihe bekommen ... ehrlich wenn ich das lese denke ich du hast deinem Vorgesetzten eine reingehauen ... also ich würde versuchen Hilfe zu bekommen um mich selber zu verstehen und kontrollieren zu können.
Das ist aber nur "mein persönlicher Eindruck"
Nein, ich hatte ein paar Dinge gesagt, die ich besser nicht gesagt hätte.

Was ist da konkret passiert? Ggf. wäre es noch möglich, nachträglich zu klagen, aber hier kenne ich mich zu wenig mit deutschen Arbeitsgesetzen aus. Lass dich unbedingt von einem Anwalt beraten. Da du dir das nicht leisten kannst, geh zum Amtsgericht und beantrage Beratungshilfe.
Das war vor einem halben Jahr, Arbeitsagentur meinte, dort hätte ich keine Chance mehr. Glaube kaum das klagen etwas gebracht hätte...
Was ist da konkret passiert? Ggf. wäre es noch möglich, nachträglich zu klagen, aber hier kenne ich mich zu wenig mit deutschen Arbeitsgesetzen aus. Lass dich unbedingt von einem Anwalt beraten. Da du dir das nicht leisten kannst, geh zum Amtsgericht und beantrage Beratungshilfe.


Wie ist das passiert, wenn du nur kurz psychisch labil warst deiner Aussage nach?


Okay, allerdings solltest du diesen Grund einem Anwalt verraten. So schnell wird man nicht wegen "sozialem Fehlverhalten" rausgeworfen. Da muss also entweder etwas sehr Triftiges passiert sein, oder du wurdest schlichtweg nicht rechtens rausgeworfen. Daher: anwaltliche Beratung aufsuchen.
Arbeitsagentur kennt den Grund.

Melde dich mal zur Beratung bei einer psychosozialen Beratungsstelle in deiner Nähe. Die schreiben dich nicht gleich krank, die wollen dir helfen.

Es gibt z.B. auch Bildungswerke, die psychisch Kranken den Wiedereinstieg erleichtern. Vielleicht wäre das etwas für dich. Die können dich dann auch im Umgang mit Behörden unterstützen.

Du bist mit Mitte 30 nicht mehr jung und es wird schwer, noch eine Lehrstelle zu bekommen, ja. Aber das heisst nicht, dass alles für dich gelaufen ist. Hol dir Hilfe: alleine kannst du den Dschungel an Angeboten gar nicht durchdringen!

Liebe Grüsse
Santino
Beim Bildungswerk zum Beispiel BFW muss man ja Behinddert sein, selbst da braucht man einen Bildungsgutschein oder zumindest irgendeine Stelle die die Ausbildung zahlt + Geld zum leben.

Such dir einen Job.

Du bist rausgeflogen, den Grund willst du ja nicht nennen.

Du solltest jetzt nicht deine ganze Hoffnung auf das Jobcenter setzen, du hast dir die Umschulung selbst verbaut und dir daher selbst weitere Chancen verhindert. Dein Fehlverhalten.

Verdiene Geld, mach klar, dass du an dir arbeiten willst, vielleicht ergibt sich noch mal was.
Deshalb geht es mir sehr schlecht. Ich habe am Dienstag einen Termin vom Jobcenter beim Bildungsträger. Dort werden nur Bewerbungscoachings und so ein Mist gemacht. Macht mich genau so fertig daran zu denken. Hatte immerhin die Chance einen Berufsabschluss zu machen.

Vielleicht wäre auch eine Psychotherapie nicht falsch für Dich, wenn es an Deinem Sozialverhalten liegt, dass Du rausgeworfen wurdest.
Da werde ich Krank geschrieben und dann ist es erst recht gelaufen. Glaube nicht das der Psychiater mit helfen kann. Werde aber eventuell trotzdem den weg mit Psychiater gehen. Glaube mir wird nichts anderes übrig bleiben.

Die Sache ist für mich ein extremer Rückschlag, glaube nicht das ich mich davon erhole. Schlafe schlecht, bin dünn geworden. Bin gebrochen seit dem rauswurf.

Mein Leben würde sich zwischen Zeitarbeit und Arbeitslos abspielen. An eine übernahme glaube ich nicht mehr und selbst wenn, irgendwann stehe ich eventuell mit 50 auf der Straße ohne Ausbildung.

Dann wäre da noch die Bezahlung, extrem schlecht. 10,15 €, wirklich super!
 

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Doratio

Aktives Mitglied
Jetzt zu jammern bringt dich nicht weiter.
Das Problem hast du doch schon länger, und ganz unschuldig an deiner Lage bist du doch auch nicht.
Also versuche wieder in Arbeit zu kommen.
Psychologische Unterstützung kann doch auch nebenbei stattfinden. Da musst du dich nicht krankschreiben lassen.
Ich glaube auch daran, dass dir vielleicht in 12 - 18 Monaten evtl. wieder eine Umschulung oder ähnliches vom Amt angeboten wird. Man wird erkennen, dass du mit der Arbeit Eigeninitiative ergriffen hast. Da kann deine Situation dann auch neu bewertet werden.
 
G

Gehtweiter

Gast
Da du wohl psychisch krank bist , hilft das:
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" (LTA) ist der sozialrechtliche Begriff für die Leistungen zur beruflichen Reha.
Dies umfasst alle Reha-Maßnahmen, die die Arbeits- und Berufstätigkeit von Menschen mit Krankheiten und/oder Behinderungen fördern: Hilfen, um einen Arbeitsplatz erstmalig oder weiterhin zu erhalten, Vorbereitungs-, Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen, Zuschüsse an Arbeitgeber sowie die Übernahme vieler Kosten, die mit diesen Maßnahmen in Zusammenhang stehen, z.B. für Lehrgänge, Lernmittel, Arbeitskleidung, Prüfungen, Unterkunft und Verpflegung.
Die Leistungen werden von verschiedenen Kostenträgern übernommen, meist aber von der Agentur für Arbeit, vom Rentenversicherungs- oder Unfallversicherungsträger.
Hab ich auch so ,gemacht:
 
S

Selberdenken

Gast
Das Jobcenter will dich loswerden. Die helfen dir nicht mehr. Bewirb dich selber im Handwerk um eine Ausbildung. Am gefragtesten ist derzeit SHK!
Blödsinn, er ist dazu ja nicht allein in der Lage:
 

noob2012

Mitglied
Ich glaube auch daran, dass dir vielleicht in 12 - 18 Monaten evtl. wieder eine Umschulung oder ähnliches vom Amt angeboten wird. Man wird erkennen, dass du mit der Arbeit Eigeninitiative ergriffen hast. Da kann deine Situation dann auch neu bewertet werden.
In der Ablehnung der Arbeitsagentur steht drin, das ich für eine weitere Umschulung nicht geeignet bin.
 

Berdine

Aktives Mitglied
Such dir einen Job und versuche weiter eine Ausbildung zu beginnen, alles unabhängig vom Jobcenter. Wenn die dich nach Prüfung so eingestuft haben, werden die nichts mehr genehmigen
 
Ich finde, dass du dich zunächst um deine psychische Gesundheit kümmern solltest. Diese stellt die Basis für gute Arbeitsleistung dar. Ist diese überhaupt nicht bzw. nur rudimentär vorhanden, kannst du nicht die gewünschte Arbeitsleistung erbringen. Also erstmal die Ursache bekämpfen statt nur hier und da an Symptomen zu dottern.

Der nächste Schritt ist die passende Ausbildung/Arbeit für dich zu finden. Viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, wenn du den Leuten glaubhaft machen kannst, dass du es ernsthaft meinst, ist die Chance sehr auch, auch eine Ausbildung zu erhalten.

Sich nur mit der Vergangenheit zu beschäftigen, bringt dich nicht weiter. Wir sollten die Vergangenheit als guter Ratgeber für die Zukunft nehmen, aber nicht in dieser verweilen. Ich drück dir die Daumen!
 

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