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Mitarbeiter ist beleidigt und gekränkt

Ich glaube, du hast das menschlich gemeint, aber ehrlich gesagt war es nicht die beste Idee ihm so dirkt zu sagen, was der Bereichsleiter über ihn gesagt hat.
Du wolltest wahrscheinlich nur fair sein und ihm zeigen, dass du eigentlich hinter ihm stehst. Das Problem ist nnur: Für ihn ändert diese Info nichts an der Situation, außer dass er jetzt weiß, dass der Bereichsleiter ein ziemlich negatives Bild von ihm hat. Das kann natürlich verletzen und sorgt schnell für Frust oder Unsicherheit.
In so Fällen ist es oft besser, etwas diplomatischer zu bleiben. Zum Beispiel einfach zu sagen, dass der Bereichsleiter diesmal jemand anderen einsetzen möchte, ohne die genaue Begründung zu wiederholen.
Du hast es aber sicher nicht böse gemeint, eher im Gegenteil. Für die Zukunft würde ich nur versuchen, Kritik von oben etwas zu filtern und sie konstruktiver weiterzugeben.
Ich glaube, du hast das menschlich gemeint, aber ehrlich gesagt war es nicht die beste Idee ihm so dirkt zu sagen, was der Bereichsleiter über ihn gesagt hat.
Du wolltest wahrscheinlich nur fair sein und ihm zeigen, dass du eigentlich hinter ihm stehst. Das Problem ist nnur: Für ihn ändert diese Info nichts an der Situation, außer dass er jetzt weiß, dass der Bereichsleiter ein ziemlich negatives Bild von ihm hat. Das kann natürlich verletzen und sorgt schnell für Frust oder Unsicherheit.
In so Fällen ist es oft besser, etwas diplomatischer zu bleiben. Zum Beispiel einfach zu sagen, dass der Bereichsleiter diesmal jemand anderen einsetzen möchte, ohne die genaue Begründung zu wiederholen.
Du hast es aber sicher nicht böse gemeint, eher im Gegenteil. Für die Zukunft würde ich nur versuchen, Kritik von oben etwas zu filtern und sie konstruktiver weiterzugeben.
Ja wenn ich hinterher so denke war es sicher nicht ganz richtig von mir.
Aber ich finde es war besser die Wahrheit zu sagen damit er weiss warum er nicht mehr die Vertretung macht.
Ich stehe hinter ihm und habe ihn auch für die Leistung gelobt. Ich habe ihm gesagt er soll sich da nicht hineinsteigern und zu viel nachdenken weil es eigentlich egal ist ob nun der BL negativ von ihm denkt. Er macht eine Arbeit gut und das habe ich dem BL auch gesagt.
Nur das er nervös ist und sich schlecht ausdrücken kann in der kommunikation mit anderen stört ihn und einigen Kollegen.
 
Ja wenn ich hinterher so denke war es sicher nicht ganz richtig von mir.
Aber ich finde es war besser die Wahrheit zu sagen damit er weiss warum er nicht mehr die Vertretung macht.
Ich stehe hinter ihm und habe ihn auch für die Leistung gelobt. Ich habe ihm gesagt er soll sich da nicht hineinsteigern und zu viel nachdenken weil es eigentlich egal ist ob nun der BL negativ von ihm denkt. Er macht eine Arbeit gut und das habe ich dem BL auch gesagt.
Nur das er nervös ist und sich schlecht ausdrücken kann in der kommunikation mit anderen stört ihn und einigen Kollegen.
Das wäre aber der Job des BL gewesen. Hast du die Arch disziplinarische Führung der Mitarbeiter? Wieso wurde im Vorfeld kein Gespräch mit dem MA bezüglich seiner nervösen Art geführt? Anscheinend hast weder du, noch der Bereichsleiter das getan. Wie soll der MA da an sich arbeiten?
Das ist nicht nur "nicht ganz richtig", es ist schlechte Mitarbeiterführung.
 
Zum konkreten Vorfall wurde ja schon alles gesagt, ich möchte aber noch einen anderen Gedanken loswerden: Du bist ja nach meinem Verständnis der Chef dieses unsicheren Mitarbeiters. Von großen Unternehmen kenne ich es so, dass es regelmäßige Mitarbeitergespräche gibt, in denen zu Leistung und Entwicklung gesprochen wird. Das würde ich nutzen, um gemeinsam mit der Person zu überlegen, wie sie an ihrem Defizit arbeiten kann, das ja offenbar so gravierend ist, dass es gleich mehreren Personen auffällt. Wenn der Mann sich weiterentwickeln möchte, sollte er genau an dieser Schwachstelle ansetzen. Er könnte ein Rhetoriktraining besuchen oder ein Training zur Persönlichkeitsentwicklung. Ich fänd auch wichtig, ihm zu sagen, dass es dabei nicht nur um ihn geht, sondern im Sinne des Unternehmens ist, dass er an seinem Manko arbeitet. Mitarbeiter brauchen Sicherheit und Verlässlichkeit, sie wollen in Fähigkeiten eines Ranghöheren (der er ja in der Vertretungszeit war) vertrauen können. Außerdem wird von der Unsicherheit eines Menschen auch schnell auf seine Kompetenz geschlossen bzw. ihm diese abgesprochen.

Vielleicht kann er den Vorfall als Chance begreifen, zu lernen und sich zu verbessern. Wenn du das nächste Mal mit dem Bereichsleiter sprichst könntet ihr vereinbaren, dass der Mitarbeiter dann noch einmal eine Chance bekommt, um sich neu zu beweisen.

Gut wäre, wenn er versteht, dass er sich auch selber für seine zukünftige Entwicklung verbessern würde und ihr es schafft, die Irritation im Rahmen des Gesprächs aufzulösen. Ich fänd es z. B. gut, wenn du ihm gegenüber zugestehst, dass auch du einen Fehler gemacht hast, als du ihm nicht sofort mitgeteilt hast, dass bei deiner nächsten Abwesenheit ein anderer deine Vertretung übernehmen wird. Hier einen falschen Grund anzugeben und z. B. eine Rotation vorzuschieben, die ja gar nicht geplant ist, fänd ich einmal mehr unglücklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen ist doch nicht zuviel verlangt, oder?
Wenn du so willst könnte auch hier, also dir, liebem TE, ein Rhetoriktraining helfen. Mitarbeitern unangenehme Dinge zu sagen und die so zu verpacken, dass sie konstruktiv ankommen, während man authentisch bleibt, ist auch nicht jedem gegeben. Nach meiner Erfahrung können das sogar ganz viele FK nicht. Man sollte das erwarten können, ja - und es daher auch lernen wollen, wenn man es eben nicht kann. Empathie ist nicht jedermann angeboren, man kann sie aber lernen.
M. E. sollte jede (angehende) Führungskraft ein entsprechendes Training besuchen in dem auch solche Situationen z. B. in Rollenspielen trainiert werden.
 
ein Rhetoriktraining helfen. Mitarbeitern unangenehme Dinge zu sagen
Unbedingt. Daran mangelts bei den Herren Grossverdienern ungemein (ganz bewusst 'Männer', denn die Frauen haben mehr Empathie).

In einer ehemaligen Firma habe ich mal was erlebt, das schlägt dem Fass den Boden aus. Während ein Projektleiter in Urlaub war hat die GL beschlossen ihm zu kündigen. Alle haben es gewusst, alle, ausser dem PL (keine Ahnung wie solche Informationen immer aus der Personalabteilung entweichen). Der PL kommt aus dem Urlaub zurück und kaum sieht ihn sein Chef (war auch mein Chef), packt dieser seinen Lappi und versteckt sich im Sitzungszimmer. Der PL merkt dass was in der Luft liegt, fragt, niemand will von nix wissen und der Chef spielt Solitaire im Sitzungszimmer. Der PL kommt zu mir, sagt: "Was ist los, die benehmen sich alle so komisch mir gegenüber." Also gehe ich ins SiZi zum Chef und sage ihm er sei ein jämmerlicher Feigling und es sei seine Aufgabe, endlich mit dem PL zu reden. Tut er dann auch und der PL kommt schockiert und weinend zurück. Vermutlich hat ihm der Chef gesagt: "Du bist gekündigt, aber nimm's nicht persönlich." ...
 
Ausgerechnet zu dem hypernervösen Kollegen sagst du, er soll es gelassen nehmen.

Der kann einem wirklich leid tun bei euch.

Dass er gut arbeitet zählt weniger als seine Nervosität, an der er mit Unterstützung hätte arbeiten können.

Ist für mich eine Form von Mobbing.
Es klingt auf jeden Fall nach ziemlicher Gleichgültigkeit dem Kollegen gegenüber.

Dem geht es schlecht jetzt da kannst du sicher sein.
 

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