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Mitarbeiter ist beleidigt und gekränkt

Guten Tag und einen schönen Sonntag,

Ich möchte euch eine Situation schildern die einen Kollegen von mir betrifft.
Ich bin Abteilungsleiter (Team 5 Personen) in einer großen Firma. Mein Vorgesetzter und der der anderen Abtielungen ist der Bereihsleiter.
Immer wenn ich im Urlaub bin vertritt mich ein bestimmter Kollege aus der Abteilung. Er ist Ansprechpartner und bekommt all meine Emails von anderen Abteilungen und Kollegen welche mit mir (uns) zusammenarbeiten. Vor meiner Abwesenheit schreibe ich ihm alles auf was in welcher Reihenfolge erledigt werden muss und was bei Problemfällen zu tun ist. Auch der Bereichsleiter schaut in meiner Abwesenheit manchmal vorbei ob alles in Ordnung ist und stellt auch Fragen bzgl. Lieferungen usw.
Der Kollege der mich immer vertreten hat hat seine Arbeit immer super gemacht und ist auch fachlich sehr kompetent. Ein Manko ist das er sehr nervös ist, vor allem wenn er mich vertreten muss (kann ich auch verstehen, da will man natürlich alles perfekt machen). Wenn er redet ist er oft aufgeregt. Sonst halte ich sehr viel von ihm und er ist auch sehr nett und kollegial.

Ich bin Ende Mätz 2 Wochen im Urlaub. Mein Bereichsleiter allerdings meinte zu mir das er nicht will das dieser Kollege mich vertritt da ihm seine nervöse und unsichere Art nicht passt und er schlecht im Kommunizieren ist. Ich habe mal andere Kollegen gefragt um eine zweite Meinung einzuholen wie er seine Arbeit gemacht hat während meiner Abwesenheit. Einige meinten das er sehr aufgeregt ist und beim Reden nie auf den Punkt kommt und immer um die heiße Suppe herumredet.
Ich habe trotzdem versucht beim Bereichsleiter zu intervenieren und gesagt das ich seine nervöse und unsichere Art kenne, aber es sonst immer geklappt hat. Er meinte das ihn diese Art und einigen anderen mit denen er im Kontakt war stören würde und sie jemanden brauchen der gelassen auf dieser Position ist.

Daraufhin habe ich den anderen Kollegen eingewiesen und ihm alles gezeigt was während meiner Abwesenheit gemacht werden muss. Auch habe ich ihm erklärt das er all meine Emails in dieser Zeit bekommen wird.
Bei der gemeinsamen Sitzung habe ich allen die Aufträge während meiner Abwesenheit erklärt und zugeteilt.
Der eine Mitarbeiter fragte mich nach der Sitzung privat ob er etwas beachten muss während meiner Abwesenheit da er davon ausging das er die Vertretung macht. Ich habe ihm dann gesagt das die Vertretung Kollege yz macht weil der Bereichsleiter das nicht mehr will das er die Vertretung macht, wegen seiner nervösen und komplizierten Art. Sonst habe ich gesagt das ich immer voll zufrieden bin und ich eigentlich ihn als Vertreter wollte, aber der Bereichsleiter dagegen war.


Nun ist fühlt sich der Mitarbeiter gekränkt und beleidigt über die Aussagen des Bereichsleiters.

Habe ich hier richtig gehandelt? Wäre es besser gewesen nicht die ganze Wahrheit zu sagen?
Ich glaube, du hast das menschlich gemeint, aber ehrlich gesagt war es nicht die beste Idee ihm so dirkt zu sagen, was der Bereichsleiter über ihn gesagt hat.
Du wolltest wahrscheinlich nur fair sein und ihm zeigen, dass du eigentlich hinter ihm stehst. Das Problem ist nnur: Für ihn ändert diese Info nichts an der Situation, außer dass er jetzt weiß, dass der Bereichsleiter ein ziemlich negatives Bild von ihm hat. Das kann natürlich verletzen und sorgt schnell für Frust oder Unsicherheit.
In so Fällen ist es oft besser, etwas diplomatischer zu bleiben. Zum Beispiel einfach zu sagen, dass der Bereichsleiter diesmal jemand anderen einsetzen möchte, ohne die genaue Begründung zu wiederholen.
Du hast es aber sicher nicht böse gemeint, eher im Gegenteil. Für die Zukunft würde ich nur versuchen, Kritik von oben etwas zu filtern und sie konstruktiver weiterzugeben.
 
Ich finde der Teamleiter hat hier richtig gehandelt. Es ist besser die Dinge transparent anzusprechen als wenn es der Mitarbeiter über 5 Ecken zufällig mitbekommt
Das der Mitarbeiter denkt der Bereichsleiter hat ein negatives Bild von ihm ist eigentlich egal solange sein Chef mit ihm zufrieden ist.
 
Ich finde der Teamleiter hat hier richtig gehandelt. Es ist besser die Dinge transparent anzusprechen als wenn es der Mitarbeiter über 5 Ecken zufällig mitbekommt
Das der Mitarbeiter denkt der Bereichsleiter hat ein negatives Bild von ihm ist eigentlich egal solange sein Chef mit ihm zufrieden ist.
Das ist nicht der Punkt. Wenn Bereichsleiter und/oder Vorgesetzter unzufrieden sind, muss das angesprochen werden und mich kommentarlos einfach etwas entzogen werden. Dass eine andere Person, die besser geeignet ist den Posten übernimmt ist "richtig". Das WIE war aber unterirdisch.
 
Ich finde der Teamleiter hat hier richtig gehandelt. Es ist besser die Dinge transparent anzusprechen als wenn es der Mitarbeiter über 5 Ecken zufällig mitbekommt
Das der Mitarbeiter denkt der Bereichsleiter hat ein negatives Bild von ihm ist eigentlich egal solange sein Chef mit ihm zufrieden ist.

He? Der Teamleiter hat doch überhaupt nichts angesprochen, sondern einfach still und heimlich einen anderen Mitarbeitenden angelernt. Der langjährige Stellvertreter hat ihn dann nach einer Sitzung unter vier Augen gefragt, was mit der Übergabe vor den Ferien sei....

Das ist sowas von schlechter Führungsstil, dass ich mir durchaus vorstellen kann, warum eine sehr gute Fachkraft trotz offensichtlich hervorragender Arbeit unsicher und nervös auftritt. Scheinbar führt das Management dort mit einer Art Schreckensherrschaft und verbreitet ein Klima der Angst.

Ein seriöser und kompetenter Teamleiter hätte sich hinter seine Top Fachkraft gestellt und dem Management gesagt, dass der Mann 'eine Bank' sei und er ihn im Team braucht. Wenn nun jemand anders die Stellvertreterrolle übernehmen soll, dann muss dies strategisch geschickt vermittelt werden, um diese wichtige Fachkraft zu stärken und nicht bloß zu stellen.
 
Du hättest mit dem Mitarbeiter vorher zu zweit ehrlich und offen reden sollen.

Wenn er nun beleidigt ist dann rede jetzt mit ihm offen und freundlich zu zweit, sage ihm was den Vorgesetzten an ihm störte und lobe ihn für seine sehr gute Arbeit.
 
Hallo alle zusammen,
Ja ich bin die Sache definitiv falsch angegangen.
Beim privaten Gespräch habe ich den Mitarbeiter auch für seine Leistung gelobt und das er meine Vertretung immer gut gemeistert hat.
Allerdings ist mein Vorgesetzter dagegen ihn weiter auf dieser Position einzusetzen und deswegen habe ich auch ihm die Wahrheit gesagt warum diesmal jemand anderes die Vertretung übernimmt.
Der BL kommt leider mit seiner nervösen Art nicht zurecht deswegen habe ich ihm es gesagt damit er vielleicht an sich arbeitet. Ich habe ihm auch gesagt er soll es gelassen und nicht persönlich nehmen sondern nur als Kritik.
Wenn ich ihm nicht den Grund genannt hätte wäre er vermutlich auch sauer gewesen.
 

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