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Mit dem Ex von meiner Schwester zusammen

Es tut mir auch etwas leid, das jetzt über meine Schwester zu sagen, aber es war nicht schlau. Sie hat gegenüber der Polizei wohl zugegeben, dass sie es gemacht hat.
Ach, ich weiß noch nicht mal, ob das wirklich ein Fehler war. Je nachdem, wie sie es zugegeben hat und wie sie sich jetzt im weiteren Verlauf verhält.

Die Beweislage wäre immerhin auch ohne Geständnis nicht schlecht. Und wenn deine Schwester die Tat bestreiten würde, wäre das Verfahren viel aufwendiger... falls sie hinterher verurteilt würde, die Strafe möglicherweise auch noch höher, weil sie keine Verantwortung übernommen und Reue gezeigt hat.

Wenn sie sich dagegen jetzt kooperativ und einsichtig verhält und glaubhaft zum Ausdruck bringt, dass sie den Angriff auf deinen Freund sehr bedauert und sich zukünftig auf alle Fälle beherrschen will, könnte sich das sehr günstig für sie auswirken. Vielleicht müsste dann noch nicht mal eine Hauptverhandlung stattfinden (je nachdem natürlich, wie die Tatumstände genau waren). Das wäre doch gut für euch alle. Eurem langfristigen Verhältnis zueinander ist es sicherlich zuträglicher, wenn die Wogen in dieser Sache nicht allzu hoch schlagen.

Ich weiß, dass das, was meine Eltern so generell machen, nicht gut ist. Sie sind aber dennoch meine Eltern, ich kenne sie nicht anders, und man versucht eigentlich dennoch ein gutes Verhältnis zu haben. Ich bin meinen Eltern ja auch dankbar z.B. dafür, dass sie mir ihr Haus geschenkt haben. Es ist nur schon immer so, dass für meine Eltern Leistung mehr als alles andere zählt. Das bezieht sich nicht nur auf Karriere, sondern auch auf privates. Abitur, Studium, Karriere, Familie, gründen usw. Wenn man das nicht schafft, dann ist man faul oder nicht gut genug.
Ich hätte an deiner Stelle auch versucht, ein gutes Verhältnis aufrechtzuerhalten. Aber so, wie deine Eltern gestrickt sind, wäre mir dabei innere Distanz und emotionale Unabhängigkeit sehr wichtig. Sonst würde ich das auch gar nicht hinbekommen...
 
Mein Freund und ich haben entschieden, dass seine Kinder aktuell von unserer Beziehung nichts wissen sollen. Das hat noch Zeit. Das hat er meiner Schwester gesagt, und sie soll den beiden sowieso nichts sagen. Das ist nicht ihre Angelegenheit. Wenn sie den beiden es doch erzählt und es total negativ hinstellt, dann ist es natürlich nur ihre alleine Verantwortung.



Ich habe nicht mehr ewig Zeit. Ich bin 28, hatte bisher keine dauerhafte Beziehung, keine Kinder, … gar nichts. Die Zeit läuft gegen mich. Ich habe daher keine Möglichkeit mehr, ständig Chancen verstreichen zu lassen, weil es anderen nicht gefällt. Das habe ich oft getan und will es auch nicht mehr.
Es ist schön, Freunde und Familie zu haben. Ich finde es auch sehr schade und traurig, dass es aktuell da ganz anders aussieht. Die Frage ist nur immer, was genau habe ich durch mein handeln verloren und was überwiegt?!
Von den positiven Dingen: Familie und Freunde
Von den negativen Dingen: Einsamkeit ausgeschlossen werden, täglicher Kampf gegen die Single-Hölle,
Wenn das Umfeld überwiegend vergeben/verheiratet ist, dann zieht man als Single immer den kürzeren. Ein paar Beispiele aus meinem Leben:
Ausgeschlossen werden von Verabredungen, weil man keinen Partner mitbringen kann.
Feiertage überwiegend alleine verbringen. Zum Beispiel an Weihnachten erlauben meine Eltern mir, seit ich ausgezogen bin nicht, sie Heiligabend zu besuchen.
Ich war mit meinem Freund vor kurzem das erste mal im Urlaub. Vorher musste ich immer alleine, also mal abgesehen von meiner Kindheit.
Der tägliche Kampf gegen die Single-Hölle ist extrem anstrengend. Online-Dating mit Typen schreiben, Dates am laufenden Band rausgehen und Typen kennengelernt und das die meiste Zeit. Nur um am Ende wieder festzustellen, dass alles zwecklos war. Ich bin nicht gerne Single und finde es richtig schlimm. Ich hatte aber noch nie eine Beziehung, die länger als ungefähr 3 Monate ging.



Ich kann nicht wegziehen. Mein Haus steht hier. Ich habe Eigentum. Das kann ich schlecht einpacken und mitnehmen.

Paar Sachen, die du hier von deinem Umfeld schreibst, klingen echt schlimm.

Ich war sehr lange Single, wurde aber deshalb vom Freundeskreis nie von Veranstaltungen ausgeschlossen. Wäre das mal passiert, weiss ich ehrlich gesagt nicht, wie ich reagiert hätte. Vermutlich mit einem 'Tschüß, Leute!'

Entweder, jemand mag mich, oder nicht. Bei Freunden gehe ich davon aus, dass sie mich mögen und dass eine entspannte Unterhaltung möglich ist, auch mit ihren Freunden, Partnern oder Bekannten.

Das mit deinen Eltern finde ich noch schlimmer. Dein Leben ist dein Leben.

Gut, erwachsene Kinder sollten ihren Lebensunterhalt nach Möglichkeit selbst verdienen können und ihren Eltern nicht zur Last fallen.

Der Rest ist Sache der Kinder - Egal, ob es um berufliche oder um private Ziele geht.

Vielleicht wollten deine Eltern Weihnachten alleine als Paar verbringen, ohne erwachsene Kinder, aber auch das kann man anders kommunizieren als so, wie sie es getan haben. Das ist schon lieblos.

Und Partnerschaft und Familiengründung einem anderen als Ziel vorzugeben, ist massiv übergriffig.

Das geht deine Eltern schlicht nichts an!

Vielleicht könnte es wirklich sinnvoll sein, wenn du dir jemand suchst, um dich mal über alles auszusprechen und für dich zu sortieren (z B einen Psychotherapeuten).
 
Für die Eltern ist es vielleicht auch nicht ganz einfach, mit den verfeindeten Schwestern unterm Weihnachtsbaum zu sitzen.
Es wäre verlogen, vor dem geschilderten Hintergrund gemeinsam das Fest der Liebe zu begehen.
Sehe ich auch so. Und ganz ehrlich wenn ich zwei Töchter hätte und die eine Tochter hätte genau das abgezogen was die te gemacht hat würde ich sie auch nicht einladen.
 
Für die Eltern ist es vielleicht auch nicht ganz einfach, mit den verfeindeten Schwestern unterm Weihnachtsbaum zu sitzen.
Es wäre verlogen, vor dem geschilderten Hintergrund gemeinsam das Fest der Liebe zu begehen.
Das ändert ja nichts, da sie als Single ja auch nicht kommen durfte.

Sowas hab ich echt noch nie gehört, finde das extrem lieblos von den Eltern.
 
Ich vermute auch, dass die Schwester keine Strafe erhält, wenn sie Einsicht und Reue zeigt..
Wir wissen natürlich nicht viel darüber, wie die Tat genau abgelaufen ist... darauf kommt es ja entscheidend an. Aber da es grundsätzlich schon mal um gefährliche Körperverletzung geht, kann die zu erwartende Strafe eigentlich gar nicht gering sein, geschweige denn, dass ganz darauf verzichtet werden könnte. Selbst beim mildestmöglichen Urteil geht es wohl eher tatsächlich schon um eine Freiheitsstrafe, die noch zur Bewährung ausgesetzt werden könnte.

Was schlimmstenfalls zu erwarten wäre, nämlich wenn das Ganze als Mordversuch gewertet würde... darüber reden wir mal besser erst gar nicht.

Das ist alles nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es ist ziemlich kritisch und da hängt verdammt viel dran...
 

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