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Mit Aktienhandel Geld machen?

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Re: Mit Aktienhandel Geld machen?
Also, ich persönlich bevorzuge ja Online-Brokerage. Gut, man hat da nicht die persönliche Beratung wie bei einer Bankfiliale, aber ich habe zumindest das Gefühl, dass man bei einem Online-Broker mehr Möglichkeiten hat und flexibler ist. Vom Prinzip her ist so ein Online-Broker ja auch nicht viel anders oder komplizierter als Online-Banking.

Auf den Rat anderer kann man ja immer noch hören, aber ich würde meinen, dass man sich solides Wissen/Informationen gewissermaßen autodidaktisch auch einfach aus dem Internet besorgen kann.

Es hat ja auch niemand "Geheiminformationen" oder so, außer "Insider-Trader", aber das ist vermutlich ein anderes Thema.
 
Achja, ich sag mir gerade die Krise wird wohl noch ein Stück weiter gehen und ich mache doch nur den normalen Sparplan🙂

Ich denke, als konsequenter Langfristanleger wird man ohnehin eher selten umschichten, verkaufen oder von seiner Strategie abweichen - die Höhen und Tiefen nimmt man eben alle mit.

Ich persönlich würde jetzt gerade nur nicht groß einkaufen. Ob man verkaufen sollte?
 
Ich denke, als konsequenter Langfristanleger wird man ohnehin eher selten umschichten, verkaufen oder von seiner Strategie abweichen - die Höhen und Tiefen nimmt man eben alle mit.

Ich persönlich würde jetzt gerade nur nicht groß einkaufen. Ob man verkaufen sollte?

Ich frage das, weil manche ja munkeln, dass uns der größte Börsencrash aller Zeiten bevorsteht. Aber gut, das wurde schon oft gesagt und es hat sich nicht immer bewahrheitet.
 
Ich frage das, weil manche ja munkeln, dass uns der größte Börsencrash aller Zeiten bevorsteht. Aber gut, das wurde schon oft gesagt und es hat sich nicht immer bewahrheitet.
Ist eine Frage der Zeit, wird aber kommen.
Ich würde einen Zweitwohnsitz kaufen, irgendwo fernab wo es ruhig und sonnig ist.
Ich meine, wenn ich das Geld dazu hätte. In was anderem würde ich derzeit nicht investieren.
 
Ich denke, als konsequenter Langfristanleger wird man ohnehin eher selten umschichten, verkaufen oder von seiner Strategie abweichen - die Höhen und Tiefen nimmt man eben alle mit.

Ich persönlich würde jetzt gerade nur nicht groß einkaufen. Ob man verkaufen sollte?
Das kann dir keiner wirklich beantworten ^^ Aber ich bin derzeit froh, dass ich frühzeitig (vor dem Irankrieg) für die Sanierung meines Hauses einen entsprechenden Betrag aus dem Depot genommen habe und würde aktuell auch nur Summen investieren, auf die ich X Jahre verzichten kann.

Menschen denken oft in Risiken aller "ist jetzt ein guter Zeitpunkt um ...."
Ich bevorzuge es in Fälligkeiten zu denken aller "Wann brauche ich das Geld?" Und so staffel ich meine Anlage. Geld welches ich 10 Jahre+X nicht brauche, kann in Aktien ETFs. Geld welches ich vielleicht in 3-5 Jahren brauche, wandert z.B. in Euro Anleihen mit kurzen bis mittleren Fälligkeiten. Will ich mir hingegen in einem Jahr ein Auto kaufen, sollte das Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen.

Vom "größten Börsencarsh aller Zeiten" höre ich munkeln seit ich angefangen habe zu investieren. Und ja, irgendwann kommt er wahrscheinlich, vielleicht Morgen, vielleicht in 100 Jahren. Das Problem ist, dass Warten statistisch keine gute Taktik ist. Man hat zwar im Crashfall dann all sein Geld bereit, aber auf dem Weg dahin seit Jahren und Jahrzehnten Rendite verpasst.

Menschen glauben, es senkt das Risiko, nicht zu investieren weil man damit einem Crash entgeht. Ich sage: Es ist nur ein anderes Risiko. Nicht-Investieren hat das Risiko, dass dir Rendite entgeht. Und langfristig ist das beides das gleiche. In der Bilanz nach 30 Jahren ist es egal ob du zwischendurch einen Crash von 30% hattest oder dir nur 30% Gewinn entgangen sind. Im Ergebnis hast du 30% weniger (vereinfacht gesprochen).

Ich glaube aber dass den meisten Menschen dafür Disziplin und Nerven fehlen. Vielleicht ist es auch evolulutionstechnisch so, dass Menschen eher Angst vor Verlust haben als Angst vor einer entgangenen Chance. Es ist vermutlich aber auch eine Frage der Fehlerkultur und hinderlich wenn man so erzogen wird, dass die Vermeidung von Fehlern wichtiger ist als Erfolg. Und mal ehrlich: Es ist auch mehr sexy zu sagen "Ich habe im Crash Super Deals gemacht" als "Ich habe über 30 Jahre 7% mit Indexfonds erzielt" 😉
 
Wenn jetzt hier wohl die meisten damit rechnen dass es einen Crash geben wird, dann würde mich interessieren was eurer Ansicht nach der Grund dafür ist. Also nicht der Auslöser (Krieg, Blase platzt, politische Eingriffe...?) sondern die Ursache, die das Crash-Potential aufgebaut hat.
Und wie bzw. ob man sich eurer Ansicht nach darauf einstellen und/oder vorbereiten sollte.
 
Wenn jetzt hier wohl die meisten damit rechnen dass es einen Crash geben wird, dann würde mich interessieren was eurer Ansicht nach der Grund dafür ist. Also nicht der Auslöser (Krieg, Blase platzt, politische Eingriffe...?) sondern die Ursache, die das Crash-Potential aufgebaut hat.
Und wie bzw. ob man sich eurer Ansicht nach darauf einstellen und/oder vorbereiten sollte.
Ich denke dazu muss man verstehen, wie Kurse entstehen.

Sagen wir mal du kaufst für 100 € eine Aktie und lässt diese einfach in deinem Depot liegen. Wie passiert es nun dass sich der Wert verändert? Durch Transaktion Dritter. Wenn jemand Anderes eine Aktie des gleichen Unternehmens für 110 € kauft, wird auch deine Aktie wie von Zauberhand 110 € wert. Aktienkurse sind immer die aktuellen Kaufkurse. Das heißt auch, dass der Wert des gesamten Aktienmarktes auf magische Weise steigt. Plötzlich sind ALLE Aktien des Unternehmens 110 € wert.

Das ist insofern magisch als dass du 100 € investiert hast, ein weiterer Käufer 110 und ihr habt jetzt zusammen Aktien im Wert von 220 €. Magische Geldvermehrung!

Und genauso magisch können Aktienwerte fallen. Oder um deine Frage zu beantworten: Crash Potenzial entsteht wenn das Vertrauen in den Markt stark steigt (und dies nicht fundamental begründet ist).

Der S&P 500 ist in den letzten 10 Jahren um ca. 12,4% p.a. gestiegen. Das muss nicht zu einem Crash führen, baut aber Potenzial auf, weil die historische Durchschnittsrendite eher so bei 10% lag. Sprich hier war sehr viel Marktvertrauen aufgrund von Technologie und zuletzt KI enthalten. Auch auf Basis der USA als stabile Demokratie und freie Marktwirtschaft.

Trump hat beispielsweise Anfang 2026 angefangen, Rüstungskonzernen Aktienrückkäufe und Dividenden zu verbieten, damit mehr Geld in der Rüstung bleibt. Solche Markteingriffe drücken das Marktvertrauen (#NoKingDemos). Warum sind deutsche Aktien verhältnismäßig schlecht bewertet? Auch weil linkspolitische Markteingriffe in Deutschland seit langem normal sind.

Sich darauf vorzubereiten ist schwierig, außer dass man Bereiche meiden sollte, die Spielball solcher Markteingriffe sind. Ich würde keine deutschen Energieaktien kaufen wenn ich weiß: Der Staat kann hier nach Lust und Laune Preise deckeln. Man kann zudem gezielt Dinge ins Depot mischen, die antizyklisch oder zumindest mit wenig Korrelation zum Weltmarkt laufen: Gold, Rohstoffe, Krypto ...
Ich besitze einen IShares Bloomberg Commodity ETC, der seit Ausbruch des Iran Konfliktes 13% gestiegen ist. (Leider bin ich hier aber viel zu wenig investiert ^^)

Das Prinzip ist aber immer das gleiche: Will man Risiko senken, sollte man rebalancen. Sprich Geld aus Assetklassen entnehmen, die überdurchschnittlich gut gelaufen sind (z.B. US Aktien) und rein in Assets die gemessen an ihrem historischen Durchschnitt underperformt haben (z.B. Rohstoffe).

Ray Dalio bildet das in etwa so in seinem Allweather Portfolio ab. Davon bin ich nicht der größte Fan, weil dieses Portfolio von sehr hohen historischen US Renditen ausgeht, aber es zeigt grundsätzlich die Sinnhaftigkeit ein Depot für alle "Wetterlagen" auszurichten.

Das alles ist aber Statistik und ebenso statistisch ist es, dass dass auf lange Sicht eine sehr hohe Aktienquote am besten war, auch wenn man damit in jeden Crash voll reinläuft.
 
Und genauso magisch können Aktienwerte fallen. Oder um deine Frage zu beantworten: Crash Potenzial entsteht wenn das Vertrauen in den Markt stark steigt (und dies nicht fundamental begründet ist).
Das ist aus meiner Sicht nur eine klassische Blase und wenn sich die Bewertung als unbegründet heraus stellt gibt es eine Kurskorrektur. Das ist für mich kein Crash, sondern im Gegenteil ein ganz normaler und gesunder Vorgang.
Insbesondere staatliche Markteingriffe führen natürlich sehr oft zu Blasen aufgrund von Fehlanreizen und Erwartungshaltung. Wenn ich weiß Griechenland (also die Banken, die Bewohner haben davon nichts), kann ich natürlich höchstes Risiko fahren. Bezahlt ja dann der Steuerzahler.

Deswegen bin ich ein Fan von Anti-staatlichem investieren.

Bei Crash denke ich an massive Wertverluste über praktisch alle Anlageklassen hinweg, Pleiten im größeren Stil, abgeschnittene Lieferwege, verlorenes Vertrauen von Banken und Kreditinstitutionen, auch untereinander, schlimmstenfalls leere Supermarktregale.
Also das wo wir 2008 ganz nah dran waren.
Oder habt ihr immer nur von Blasen und Korrekturen gesprochen bzw. nur das gemeint?
 

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