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Mit 30 zu spät für Neuanfang?

Hallo,

nein, mit 30 ist es definitiv nicht zu spät für einen Neuanfang!

Ich bin auch neuerdings 30 Jahre alt geworden. Irgendwie behandeln mich die Leute auch teilweise wie abgelaufene Ware. Igendwie lustig, wie beschränkt viele Menschen sind. Dadurch, dass ich durch den 1. Versuch im Examen durchgefallen bin, werd ich halt den 2. mit 30 machen. Das Leben geht weiter. Find ich übrigens toll, was du vor hast! Man muss nicht ständig der Masse nachlaufen, um erfolgreich zu sein. Die Kreation eigener Wege fand ich schon immer interessanter.

Viel Erfolg dir und machs 🙂
 
Dass kann man so und so sehen. Ich habe mich mit 26 selbständig gemacht und obwohl es wirklich lange ein harter Kampf war und ich sogar alles hinschmeißen wollte, bin ich dran geblieben und habe jetzt sehr viel mehr Kunden reinbekommen, die auch bleiben und bereit sind, meine Preise zu zahlen. Es ist aber noch Luft nach oben und ich weiß, dass ich noch einige Jahre dran bleiben muss.

Ich habe aber viele Selbständige kennen gelernt, die haben sich erst mit Anfang 30 oder noch später selbständig gemacht und alles aufgebaut. Viele haben dann noch ein Studium dran gehängt und nebenbei studiert.

Ein Umschwung, die große Karriere oder dass man sich neue Perspektiven aufbaut, kann also immer kommen, in jedem Lebensjahr.

Wäre sehr dramatisch, wenn quasi ab 30 alles schon vorbei wäre und nur noch vor sich hinplätschert. Viele gründen in dem Alter eine Familie, was wieder Veränderungen reinbringt und einen verändert.

Ich denke, wenn man NUR sieht, dass man keine 20 mehr ist und man in den letzten 10 Jahren viele falsche Entscheidungen getroffen und emotionale Verletzungen davongetragen hat und deshalb manches nicht mehr so unbedarft und offen angeht wie früher, ja, dann fühlt man sich irgendwo alt.

Es ist wichtig, immer in Bewegung zu bleiben und offen für Neues zu bleiben. Sich weiterzubilden, zu reisen, neue Sprachen zu lernen oder neue Hobbys zu finden und immer wieder neue Menschen in sein Leben zu lassen. Die Ausbildungen sind größtenteils oder gänzlich halt schon ab 30 abgeschlossen und oft hat man schon einige Jahre Berufserfahrung. Das wirkt dann für manche so, als würde da nicht viel Neues mehr kommen, weil man seine Ausbildung ja bereits erledigt hat. Und das übertragen dann einige auch öfters gerne auf das ganze Leben.

Aber eigentlich ist das Quatsch, wenn man bedenkt, dass Menschen heute gut und gerne über 80 werden. Wenn da schon mit 30 Schluss ist ... fantastisch. Da muss man ja zwangsläufig depri werden und einrosten.
 
Auch wenn hier alle sagen bilde dich fort und studiere. Ich würde dir eher zum Gegenteil raten und deinen jetzigen Job behalten solange du ein angemessenes Gehalt bekommst. Fakt ist du bist schon 30, fakt ist auch, dass heutzutage schon jedes Kind Abitur macht und später studiert. Es gibt auch immer mehr Bacheloranten und Masteranten. Sozusagen ist deine Konkurrenz selbst mit erfolgreichem Master sehr groß, zumal deine Konkurrenz noch 5-10 Jahre jünger ist trotz gleichem Abschluss. Dann kommt noch hinzu, dass du den Master auch erstmal schaffen musst. Vorher reden ist leicht. Wenn du Pech hast könnten dann jahrelange Plagerei in der Oberstufe und im Studium umsonst sein wenn die Konkurrenz dich aussticht oder du vorher durchfällst. Ich dachte auch ich werde in der Regelzeit die Matura (Abitur) erfolgreich bekommen und dann erfolgreich studieren. Das Ergebnis war dann 4x sitzenbleiben in der Schule + 2 Jahre verloren wegen des Bildungsinstitutesunterschiedes + 4 Studienjahre umsonst gemacht. Wenn ich nochmal zurück könnte, würde ich einfach etwas anderes machen sei es eine richtige Lehre oder so aber keine Bildungsscheisse mehr.

Also, dazu muss ich meinen Senf geben. 4 mal Sitzenbleiben ist aber ein Ausnahmefall...Das hat mit der TE rein gar nichts zu tun. Ja, für dich wäre eine Lehre sicherlich der besser und richtige Weg gewesen. Aber von deinem Ausnahmefall auf die TE zu schließen und ihr abzuraten, find ich nicht richtig, zumal da keinerlei Zusammenhang vorliegt.
 
Bei 30ern wird i.d.R. ja auch beruflich noch nichts gesagt, wenn man sich umorientiert, in den 40ern/50ern wird es meistens ja eher belächelt.

Meine Güte, wenn man bis 67 arbeiten muss? Das sind 37 Jahre in meinem Fall noch 😀

Studien- und Ausbildungszeiten werden ja eh angerechnet. 😉

Wenn z.B. so was wie Selbstständigkeit gut läuft, kann man sich ja auch noch andere Altersvorsorgesachen zulegen, in Immobilien investieren oder halt nach der eigentlichen Verrentung dennoch weiter arbeiten.
Ich mache mich ja in einem Bereich selbstständig, den ich ohne Weiteres bis in die Rente rein machen könnte.
 

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