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Mit 30 noch Single und am verzweifeln

Wer depressiv ist, der nimmt leider keinen Rat an. Der liest diese und schlüpft wieder unter die Decke..

Man müsste dieser Depression den Stinkefinger zeigen und statt elend fühlend unter die Decke zu schlüpfen, diese abziehen und in die Waschmaschine stecken 🙂 samt allem Schwermut, den man sich dauernd hingibt, statt mit Leben anfangen.
 
Wenn das so einfach wäre, gäbe es keine Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten. 😕
Es ist ein langer, harter und unschöner Weg, da raus. Es kann mit entsprechend geschulter Unterstützung relativ schnell gehen, oder man knabbert Jahrelang an dem Problem.
Wichtig ist, erst mal irgendwo einen Anfang zu finden, um das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Um zu verstehen, dass es weitergeht. Und mit jedem weiteren Schritt wird es immer einfacher.
 
Mit diesen Worten ist zusammengefasst bereits alles gesagt, was gesagt werden musste. Kann man vollständig so unterschreiben! 👍

Beziehungen sind in erster Linie ein permanentes geben und nehmen, möglichst im stetigen Wechsel, wie mein Vorposter es ja bereits erwähnte. Wie dieses geben und nehmen schlußendlich aussieht, liegt an jedem selbst und den Erwartungen, Hoffnungen und Wünschen des jeweiligen Parts innerhalb der Beziehung. Das kann ein einfaches Händchen halten sein, streicheln, kuscheln, bis hin zu "komplexen" Handlungen, die vollen Geistigen und Körperlichen Einsatz fordert.
Die Komfortzone muss hierbei oftmals zwingend verlassen werden, wenn man es wirklich ernst meint. Und manchen ist das bereits zu viel Arbeit.

Auch was den nächsten Punkt angeht, muss ich leider zustimmen. Ich war selbst auch mal in dieser Vorstellung und diesem Gedankenmuster gefangen. Ich bildete mir ein, ich allein könne einer Frau das bieten, was sie wirklich will und braucht. Alle anderen Männer können den Frauen gar nicht bieten, was ich alles habe. Und im Grunde stehen doch eh alle Frauen nur auf Badboys und würden jeden dieser Typen, die mit den Frauen nur spielen, sofort links liegen lassen, wenn sie wüssten dass ich existiere.

Es hat lange gedauert, sehr lange, um einzusehen, dass diese Denkweise zu 100 Prozent nur Selbstbetrug war. Zu erkennen, dass ich einer Frau gar nichts bieten kann, in keinster Weise, war frustrierend und demütigend. Das hat in mir einen gewissen Hass auf alle Frauen hervorgebracht und tödlichen Neid auf alle glücklichen Kerle, die eine hübsche Freundin hatten. Und auch diese Phase war nicht gerade förderlich, sondern katapultierte mich eher noch weiter in's Aus.
Inzwischen sehe ich es ganz locker. Es hat sehr lange gedauert, aber nun betrachte ich es aus der Sicht eines Beobachters, der, wenn wieder ein Kontakt im Sande verläuft, höchstens mit den Achseln zuckt und sich denkt: auf, zur Nächsten. ...

Der TE muss im Prinzip ganz, ganz von vorne beginnen. Wurde hier ja schon auf verschiedenste Art und Weise kommuniziert. Er muss erst einmal aus dem Hotel Mama ausziehen, sich nebenbei einen Job suchen, wenn es denn klappt, dann erst einmal lernen sein Leben zu managen und dann kann er mit neuem Selbstbewusstsein und neuem Mut und Sichtweise noch einmal ran.
Wie ich das jetzt gelesen habe, dachte ich mir, beim Zuhören solcher Erfahrungen lernt man mehr, als wenn man mit Ratschlägen aufwartet. Man erkennt dann meist, es geht anderen auch nicht anders.
 
Wenn das so einfach wäre, gäbe es keine Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten. 😕
Es ist ein langer, harter und unschöner Weg, da raus. Es kann mit entsprechend geschulter Unterstützung relativ schnell gehen, oder man knabbert Jahrelang an dem Problem.
Wichtig ist, erst mal irgendwo einen Anfang zu finden, um das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Um zu verstehen, dass es weitergeht. Und mit jedem weiteren Schritt wird es immer einfacher.
Ich bin auch für Jahre festgesteckt in tiefen Miesgefühlen. Dann habe ich den Tiefststand erreicht, eine schwere Krise gabs, ab da kam dann alles anders.
Ich kann mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen, je in so eine Krisenstimmung wieder zu kommen.
Wie wenn ich ausgewechselt worden wäre damals. Diese Denke habe ich nicht mehr, die mich in depressive Gefühle verfrachten könnte.
Oder sagen wir so- ich kann sehr wohl recht depressiv sein, aber mit einem Fingerschnipsen wieder aussteigen aus dieser Befindlichkeit. Das ist so ähnlich, als ob ich mitgehen würde mit diesem Feeling und abtauche, aber weil ich "jetzt schwimmen kann" ersaufe ich wegen dem nicht mehr in diesem Gefühlszustand. Bin irgendwie stärker wie dieser.
 
Du musst nicht das ganze Leben auf einmal und schnell umkrempeln, aber Du solltest anfangen mit einem Schritt, einem kleinen Schritt, aber den dann auch gehen. Und dann den nächsten. Ich weiß nciht mehr genau, ob Du in Therapie bist. Wenn nicht: mach eine Therapie wegen Deinen Depressionen, lass Dir ev. Antidepressiva verschreiben.

Mach Dir eine Liste, welche kleinen Schritte nötig sind, das kannst Du ja auch hier tun.
Ja ich nehme Antidepressiva seit 3 Jahren
 
Es ist völlig verständlich, dass du nicht bei deinen Eltern ausziehen willst, solange es dir gesundheitlich schlecht geht.

Auch wenn du ein gutes Verhältnis zu ihnen hast, sollte es dennoch dein Ziel sein, eine Arbeit zu finden und auszuziehen, sobald es dir möglich ist.

Ein Grund dafür sind die Erwartungen, die die meisten potentiellen Partnerinnen an dich stellen werden - dieser Gesichtspunkt ist meiner Meinung nach aber noch nicht einmal der entscheidende.

Wenn du eine Partnerin finden solltest und ihr direkt zusammen zieht, überspringst du eine wichtige Phase in deiner Entwicklung bzw versuchst , sie zu überspringen:

Du hast dann keine Chance heraus zu finden, wie du dich fühlst und wer du bist, wenn du mit dir alleine bist, deine Gedanken, Vorlieben und Abneigungen - unbeeinflusst von deiner Liebsten oder deinen Eltern.

Das zu wissen, ist aber sehr wertvoll.

Wenn du weißt, was du brauchst, wenn du herausfindest, wie du deine Bedürfnisse selbst erfüllen kannst, legst du nicht nur den Grundstein zu deinem Glück, sondern auch zu einer gelungenen Partnerschaft.

Denn wen auch immer du triffst: jeder Mensch hat seine Wünsche, seine Werte, seine Bedürfnisse.

Und auch, wenn dich eine Frau liebt, bedeutet das dann nicht, dass automatisch ihre eigenen Bedürfnisse verschwinden oder sie auf einmal nur noch den Wunsch hat, dich glücklich zu machen oder deine Bedürfnisse zu erfüllen.

Es ist schwer, mit dem Alleinsein zurecht zu kommen - auch für gesunde Menschen ohne Krankheit.

Die meisten haben Angst vor der Stille mit sich selbst und versuchen, sie zu verjagen, mit Fernsehen, Streaming, Computerspielen, Social media oder sonst etwas.

In der Stille, allein, begegnet man sich selbst.

Versuche, dich kennen zu lernen und dich mit dir selbst anzufreunden.

Beziehungen können zerbrechen, Freundschaften bleiben.
 
Finde ich nicht gut.
Ich möchte nicht die Verantwortung für Selbstwert und das Gefühl von Glück, Zufriedenheit meines Partnwrs zugeschoben bekommen.
Außerdem würde es ihn für mich unsexy machen, wenn er mir diese Rolle der Ersatzmami zuschieben will.
Er wird meinen, dass das dann leichter wäre, er wäre motivierter, wenn ein Coach anwesend wäre in Form eines liebenden, geduldigen Menschen an seiner Seite.

Ich stelle mir den selbst, diesen Betreuer. Ich mach so, als wäre ich zugleich mein Kind, zugleich meine Mutter. Komm, das schaffen wir, komm, das bringen wir fertig, oder toll, niemand hat geholfen, ich habs trotzdem geschafft- ich lobe mich, ich beglückwünsche mich, ich bemühe mich und freue mich, tröste mich, verwöhne mich, bemitleide mich, versorge mich und so weiter, auch wenn niemand neben steht, der mir diesen Coach abgibt, dann mach ich den halt selbst.
Man kann Hand in Hand mit sich Wanderungen machen, alles bestaunen, alles bewundern, sehen, wie alles blüht und "überzuckert" ist von Schönheit. Da braucht man keinen anderen, um sich ein frisches Eis auf der Zunge zergehen lassen, oder um stolz darauf zu sein, weil man sich duftig sein Bett selbst frisch überzogen hat und wohnt, lebt wie ein König, wegen dem, weil man sich das selbst so gestaltet hat. Das würden selbst die allerbesten Freunde nicht für mich machen, wie ich auch nicht ihr Bett frisch überziehe, oder für sie koste, wie mein selbstgemachter Kuchen schmeckt.
Es kann unvorstellbar lustig und beglückend sein, selbst sein allerbester Lebensgefährte zu sein, der sich alles richtet, wie er es haben möchte, oder einfach meint, nun ist gut, jetzt machen wir mal Nix... das genießen wir mal so richtig.
Bleibt bei euch, schaut auf euch gut, dann ist auf jeden gut geschaut, wenn man das so macht.
 

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