Finde ich nicht gut.
Ich möchte nicht die Verantwortung für Selbstwert und das Gefühl von Glück, Zufriedenheit meines Partnwrs zugeschoben bekommen.
Außerdem würde es ihn für mich unsexy machen, wenn er mir diese Rolle der Ersatzmami zuschieben will.
Er wird meinen, dass das dann leichter wäre, er wäre motivierter, wenn ein Coach anwesend wäre in Form eines liebenden, geduldigen Menschen an seiner Seite.
Ich stelle mir den selbst, diesen Betreuer. Ich mach so, als wäre ich zugleich mein Kind, zugleich meine Mutter. Komm, das schaffen wir, komm, das bringen wir fertig, oder toll, niemand hat geholfen, ich habs trotzdem geschafft- ich lobe mich, ich beglückwünsche mich, ich bemühe mich und freue mich, tröste mich, verwöhne mich, bemitleide mich, versorge mich und so weiter, auch wenn niemand neben steht, der mir diesen Coach abgibt, dann mach ich den halt selbst.
Man kann Hand in Hand mit sich Wanderungen machen, alles bestaunen, alles bewundern, sehen, wie alles blüht und "überzuckert" ist von Schönheit. Da braucht man keinen anderen, um sich ein frisches Eis auf der Zunge zergehen lassen, oder um stolz darauf zu sein, weil man sich duftig sein Bett selbst frisch überzogen hat und wohnt, lebt wie ein König, wegen dem, weil man sich das selbst so gestaltet hat. Das würden selbst die allerbesten Freunde nicht für mich machen, wie ich auch nicht ihr Bett frisch überziehe, oder für sie koste, wie mein selbstgemachter Kuchen schmeckt.
Es kann unvorstellbar lustig und beglückend sein, selbst sein allerbester Lebensgefährte zu sein, der sich alles richtet, wie er es haben möchte, oder einfach meint, nun ist gut, jetzt machen wir mal Nix... das genießen wir mal so richtig.
Bleibt bei euch, schaut auf euch gut, dann ist auf jeden gut geschaut, wenn man das so macht.