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Mit 30 noch Single und am verzweifeln

Dieses Gehirn kann man manipulieren und so, wie du es beschreibst, Dalmatiner, so erlebe ich das selbst auch immer wieder, nach dem Motto: wie wollte ich sein...??
Ich habe früher Übungen mit Teilnehmern eines Bewerbungstrainings gemacht. Wir haben immer gespielt: so tun, als ob man den Job kriegen würde. Da ging es darum wie man eine Jacke aufhängt, wie oft man an eine Tür klopft, wie man am Tisch sitzt, wen man anschaut. Die scheinbar banalsten Dinge. Und gerade die machen den Unterschied. Denn was man sagen soll, das wussten die eigentlich.
 
Nein. Frauen wollen einen lustigen Mann, aber keinen witzigen. Das wirkt sehr ähnlich aber es ist ein großer Unterschied. Ein lustiger Mann erklärt seiner Frau, dass die Streifen auf dem Toast vom Tiger abstammen aus dem das Brot gemacht wurde. Ein witziger erzählt vom explodierten Toaster.
Mir scheint, das ist wie mit dem Tanzen, man wird immer tollpatschiger, je mehr man drauf achtet, was man mit seinen Beinen macht, statt der Musik zu folgen und sich dieser Musik locker hinzugeben.

So wird es auch bei den anfangs recht stolprigen Gesprächen sein, das ist, weil man (noch) Angst hat, was falsch zu machen. Das ist halt so, das legt sich aber, das muss man wissen. Je öfter man das macht, umso unkomplizierter sitzt es, wie beim Autofahren.

Hier wurde gesagt, ich muss doch lustig rüberkommen, sonst punkte ich leider nicht, also bemühe ich mich witzig zu sein, weil das gefragt ist und gut ankommt.
Ich sag dann drauf, als Frau, nein, musst du nicht. Bleib normal, das ist mir lieber, als jede Show.
Ich kann nicht für andere sprechen, ich bin eine Einzelne, nicht DIE Frauen.
 
Nein. Frauen wollen einen lustigen Mann, aber keinen witzigen. Das wirkt sehr ähnlich aber es ist ein großer Unterschied. Ein lustiger Mann erklärt seiner Frau, dass die Streifen auf dem Toast vom Tiger abstammen aus dem das Brot gemacht wurde. Ein witziger erzählt vom explodierten Toaster.
Das spricht nicht gerade für die explodierenden Männer. Demnach sind sie nicht mehr in der Lage, ihr Scherze zu überdenken.
Also wirklich, man kann sich ja vieles zusammen konstruieren, um ein/seine Erklärung für den Misserfolg zu haben, dass verstehe ich, aber bitte bissle mit Niveau! ;-) Aber Vorsicht, dass Ergebnis könnte interessant wirken und spuren von Interesse auslösen! 😉
 
Wieder die Frauenversteher, die genau wissen "was Frauen wollen". Der TE hat sich nicht mehr gemeldet. Wahrscheinlich sind die Antworten nicht genehm. Die sind jedenfalls näher an der Realität als die Wünsche, alles wird gut, wenn ich total passiv bin, wenn ich nur einen Partner finden würde ...
 
Beziehungen bestehen aus beiderseitigem Geben und Nehmen, in einem für beide möglichst ausgeglichenen Verhältnis. Wenn einer nur nimmt und der andere nur gibt, gerät die Beziehung in eine Schieflage, die sie meistens nicht lange überlebt.

Du suchst ja im Wesentlichen jemanden, der dein ganzes Leben für dich auf die Kette bekommt, dir hilft, dich mit 30 langsam mal von Mama und Papa zu lösen usw. D.h. die "Nehmen"-Seite ist bei dir schon mal geklärt, und da steht eine ganze Menge. Jetzt ist die Frage, was du der Frau im Gegenzug zu bieten hast. Selbstzweifel, einen Rucksack voller Probleme? Ein eigenes Kinderzimmer im Hotel Mama, vielleicht sogar mit eigenem Haustürschlüssel? Beeindruckend, gleicht aber das, was du von der Frau erwartest, bei weitem nicht aus. Du willst nehmen, ohne irgendwas zu geben zu haben. Frag dich selbst: Was kannst du einer Frau bieten? Warum sollte sie eine Beziehung mit dir eingehen wollen? Klingt unromantisch, aber im Grunde genommen sind alle zwischenmenschlichen Beziehungen immer auch Kosten-Nutzen-Rechnungen. Wer immer nur nimmt, steht am Ende alleine da.

Was du der Frau zu bieten hast, hast du dich auch schon gefragt, aber die Antworten, die du bislang auf diese Frage gefunden hast, sind nicht wahr. Du denkst, dass du eine Frau besser verstehen und respektieren und für sie besser sorgen kannst als andere Männer. Dass du Verständnis und immer ein offenes Ohr für die Frau hast, während es allen anderen Männern ja nur um GV geht. Was außer dir niemand begreift, erst recht nicht die betroffene Frau selbst, weil sie ja so oberflächlich ist und sofort schwach wird, wenn der Charakter des Mannes nur mies genug ist. Das ist alles Unsinn, den du dir einredest. Du bist nicht ohne Beziehung, weil dein Charakter so toll ist und jeder außer dir zu blind ist, das zu erkennen, sondern weil du keine Ahnung hast, wie Beziehungen funktionieren. Hat sich deine Mutter aufgrund seines schlechten Charakters in deinen Vater verliebt? Obwohl es ihm doch immer nur darum ging, sie ins Bett zu bekommen? Und bei deinen Großeltern und deren Eltern, genauso? War da nie mal ein bisschen "Tiefe" im Spiel, die sich dir vielleicht einfach nur nicht so erschlossen hat?

Aufgrund deiner Unkenntnis in Beziehungsfragen gehst du die Sache falschrum an. Nicht erst nach einer Frau Ausschau halten, die dann deine Probleme für dich lösen darf. Sondern erst erwachsen werden, Probleme aktiv angehen, Leben in den Griff bekommen, dann Frau suchen. Als Kerl mit 30 noch bei den Eltern zu wohnen, ist für die meisten Frauen in deinem Alter ein komplettes Ausschlusskriterium. Weißt du, wie creepy das für eine Frau ist, wenn sie mit dir im Bett liegt und nebenan schnarchen Papa und Mama? Da hat doch keine Frau Lust drauf.

Du bist keine 20 mehr. Mit 30 stellt dein Umfeld an dich die Erwartung, dass du auf eigenen Beinen stehst, Entscheidungen für dich selbst triffst, weißt, was du erreichen willst und wie du es erreichen kannst. Und spätestens mit Mitte/Ende 30 wird niemand mehr Verständnis haben, wenn du immer noch so lebst wie heute. Was dich natürlich nicht kümmern muss. Wenn du so leben und dich weiter auf Mama und Papa fixieren willst, tu es. Aber es wird Frauen noch mehr abschrecken als heute schon.
 
Beziehungen bestehen aus beiderseitigem Geben und Nehmen, in einem für beide möglichst ausgeglichenen Verhältnis. Wenn einer nur nimmt und der andere nur gibt, gerät die Beziehung in eine Schieflage, die sie meistens nicht lange überlebt.

Jetzt ist die Frage, was du der Frau im Gegenzug zu bieten hast. Selbstzweifel, einen Rucksack voller Probleme? Ein eigenes Kinderzimmer im Hotel Mama, vielleicht sogar mit eigenem Haustürschlüssel? (...) Klingt unromantisch, aber im Grunde genommen sind alle zwischenmenschlichen Beziehungen immer auch Kosten-Nutzen-Rechnungen. Wer immer nur nimmt, steht am Ende alleine da.

Was du der Frau zu bieten hast, hast du dich auch schon gefragt, aber die Antworten, die du bislang auf diese Frage gefunden hast, sind nicht wahr. Du denkst, dass du eine Frau besser verstehen und respektieren und für sie besser sorgen kannst als andere Männer. Dass du Verständnis und immer ein offenes Ohr für die Frau hast, während es allen anderen Männern ja nur um GV geht. (...)

Weißt du, wie creepy das für eine Frau ist, wenn sie mit dir im Bett liegt und nebenan schnarchen Papa und Mama? Da hat doch keine Frau Lust drauf.

Mit diesen Worten ist zusammengefasst bereits alles gesagt, was gesagt werden musste. Kann man vollständig so unterschreiben! 👍

Beziehungen sind in erster Linie ein permanentes geben und nehmen, möglichst im stetigen Wechsel, wie mein Vorposter es ja bereits erwähnte. Wie dieses geben und nehmen schlußendlich aussieht, liegt an jedem selbst und den Erwartungen, Hoffnungen und Wünschen des jeweiligen Parts innerhalb der Beziehung. Das kann ein einfaches Händchen halten sein, streicheln, kuscheln, bis hin zu "komplexen" Handlungen, die vollen Geistigen und Körperlichen Einsatz fordert.
Die Komfortzone muss hierbei oftmals zwingend verlassen werden, wenn man es wirklich ernst meint. Und manchen ist das bereits zu viel Arbeit.

Auch was den nächsten Punkt angeht, muss ich leider zustimmen. Ich war selbst auch mal in dieser Vorstellung und diesem Gedankenmuster gefangen. Ich bildete mir ein, ich allein könne einer Frau das bieten, was sie wirklich will und braucht. Alle anderen Männer können den Frauen gar nicht bieten, was ich alles habe. Und im Grunde stehen doch eh alle Frauen nur auf Badboys und würden jeden dieser Typen, die mit den Frauen nur spielen, sofort links liegen lassen, wenn sie wüssten dass ich existiere.

Es hat lange gedauert, sehr lange, um einzusehen, dass diese Denkweise zu 100 Prozent nur Selbstbetrug war. Zu erkennen, dass ich einer Frau gar nichts bieten kann, in keinster Weise, war frustrierend und demütigend. Das hat in mir einen gewissen Hass auf alle Frauen hervorgebracht und tödlichen Neid auf alle glücklichen Kerle, die eine hübsche Freundin hatten. Und auch diese Phase war nicht gerade förderlich, sondern katapultierte mich eher noch weiter in's Aus.
Inzwischen sehe ich es ganz locker. Es hat sehr lange gedauert, aber nun betrachte ich es aus der Sicht eines Beobachters, der, wenn wieder ein Kontakt im Sande verläuft, höchstens mit den Achseln zuckt und sich denkt: auf, zur Nächsten. ...

Der TE muss im Prinzip ganz, ganz von vorne beginnen. Wurde hier ja schon auf verschiedenste Art und Weise kommuniziert. Er muss erst einmal aus dem Hotel Mama ausziehen, sich nebenbei einen Job suchen, wenn es denn klappt, dann erst einmal lernen sein Leben zu managen und dann kann er mit neuem Selbstbewusstsein und neuem Mut und Sichtweise noch einmal ran.
 

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