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Missbrauch in der Kindheit

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121358
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Ja es ist traurig so etwas.
das Problem ist viele wissen nicht was die Übergriffe für Ausmaße in der Zukunft haben werden- was ich als das schlimmste am ganzen anseh. Es ist nicht nur die Zeit zu überstehen...
Bei mir hat das noch Folgen bis heute- ich mags nicht, wenn man grinst und rüberkommt als geil. Ab da fühle ich mich wie eingeladen zu einem Fußtritt. Es zeigt sich nicht als Fußtritt, ich spürs nur, dass mir danach wäre. Sobald sich jemand so benimmt, ist er out für mich als zärtlich geliebter Mann. Das kann recht anstrengend sein in einer Beziehung, dieses off and out urplötzlich. Ich habe Strategien entwickelt, um trotzdem in den Genuss von Lust und Liebe zu kommen. Zum Beispiel wen zum Partner genommen, der total lieb einfädeln kann, ohne dieses gierige Grinsen im Gesicht und ohne diese bestimmte Stimmlage, oder diesem Gehabe, das Männer einnehmen, wenn sie sich anschleichen an die Frau. Oder, was mir auch auffällt- ich habs gern, wenn das Licht aus ist, oder wo man das Gesicht nicht sieht während des Aktes. Für mich verwandelt sich das Gesicht eines erregten Mannes immer wieder in eine Fratze.

Falls da ein Mann mitliest- nicht persönlich nehmen. Es kann nichts schöner sein für eine Frau, wenn sie sieht, dass er sehr erregt ist. Für mich ist das auch sehr schön, natürlich, aber wie gesagt, es kommt bei mir drauf an, in welchem Zustand ich mich gerade befinde. Wenn ich selbst erregt bin, dann ist das anders.
 
Ich habe mal bei einer einschlägigen Pornoseite nachgeschaut, welche am meisten angeklickt werden. Ganz jung..je jünger, je lieber..
Das ist immer schon so gewesen, so krass das klingt, es geht ein Reiz aus von der Fantasie, haben tun sie sicher viel mehr, als zugegeben wird- wenn man rein wissenschaftlich hinschaut. Wer hätte nicht gern Sex mit einem kleinen Fräulein, hat mal jemand am Stammtisch im Suff rausposaunt, das deine Tochter sein könnte. Nur zur Information- der Mensch hat Triebe und denen fallen die grenzwärtigsten Sachen ein, je verbotener, umso mehr Reiz. Manche leben das in ihren Fantasien aus ( Porno) und manche machen das zur Realität. Da muss uns was einfallen, das kann doch nicht sein, dass das immer so weiter geht.
Ich weiß selbst nicht, was. Den Nährboden entziehen- alle Kinder bestmöglichst vor dieser Gefahr warnen, bzw. helfen, sich gut schützen zu können.
In einem Radiobeitrag sagte mal ein Vortragender über dieses Thema: so früh wie möglich normal darüber reden, diese Eventualität durchgehen, genau so, wie man auch zur Sprache bringt, was tun, wenn man in der Menge verloren geht. Das muss sitzen wie im FF.
Es muss auch jeder Kerl wissen- wehe, denk nicht mal dran.

Als Teenie habe ich mal etwas geklaut. Eine Haarspange. Man hat mich erwischt und zur Polizei gebracht, ich wurde stundenlang dort festgehalten und die ganze Szenerie war an Dramatik nicht zu überbieten. Das hat aber so was von geholfen, das war dermaßen erzieherisch wertvoll, ich war seither geheilt. Das könnte auch funktionieren mit den Männern, die das verharmlosen.


Man hat mich früh aufgeklärt. Ich war bei mehreren Selbsterteidigungseminaren. Das Problem ist, dass man in einer Stresssituation vollkomm anders reagiert. Da setzt nur noch das Überlebensprogramm ein.

Viele Täter wissen, das ihnen kaum etwas passiert. Sie wissen auch das die Scham eines Opfers sie schützt. Und das den wenigsten Opfern geglaubt wird. Der Satz mit ohne das du was gemacht hast wird er schon nichts getan haben ist in vielen Köpfen noch.
Auch ich überlegte oft was ich beitrug. Doch ist es unmöglich sich einzugestehen, das man durch seine Art oder Kleidung den Täter dazu animierte dran genommen zu werden. Das wäre als hätte man es gewollt....
 
Man hat mich früh aufgeklärt. Ich war bei mehreren Selbsterteidigungseminaren. Das Problem ist, dass man in einer Stresssituation vollkomm anders reagiert. Da setzt nur noch das Überlebensprogramm ein.
Zu wissen, wie das ist, wie sich das anfühlt, wie man es überlebt, macht dich zu einem starken Menschen. Die wenigsten kennen solch eine Situation in der man in den Überlebensmodus wechselt. DU aber kennst es und das macht dich stark, weil es dir keine Angst mehr machen sollte. Ich habe auch mal sowas wie Selbstverteidigung gemacht. Der Lehrer sagte mir, er habe keine Angst einstecken zu müssen, was soll passieren, dass er nicht überlebt. Wie wahrscheinlich ist es? Mich hat das fasziniert, aber erst heute verstehe ich, was er damals meinte. Es ist ganz ähnlich wie das Jesusgleichnis. Als er bedroht wird, hält er dem anderen seine zweite Wange auch noch hin. Er wusste, dass er den ersten Angriff überlebt hat, er überlebt auch einen nächsten. Er hat keine Angst davor.
Und ich glaube, dort sollte man versuchen wieder hinzukommen. Keine Angst vor dem Leben zu haben, vor feindlichen Angriffen, verbal oder nonverbal. Und trotzdem selbst friedlich zu sein.
Lass die Menschen aus deinem Leben, die dir nicht gut tun, dir nicht glauben, es verharmlosen...sie wissen nicht, was sie sagen. Du allein kannst entscheiden, wer in deinem Leben einen Platz hat und wer nicht.
Eingestehen musst du dir gar nichts. Dich trifft keine Schuld. Es gibt einfach wirklich kranke Menschen auf diesem Planeten.
Konnten dir die Kurse ein wenig helfen?
Mir hilft es und mir hilft mein Tagebuch. Es hört zu ohne anzuklagen. 🙂
 
Auch ich überlegte oft was ich beitrug. Doch ist es unmöglich sich einzugestehen, das man durch seine Art oder Kleidung den Täter dazu animierte dran genommen zu werden. Das wäre als hätte man es gewollt....

Es gibt Menschen, die erleben so etwas nie, nicht einmal ansatzweise. Ist es nicht so, dass man sich dafür einen bestimmten Typ aussucht? Das sind ja keine starken, taffe Charaktere, die das machen. Ich war damals, zu diesen Zeiten, wo solche Kerle auf mich zugekommen sind, auch nicht gerade stark, oder gar in mir gefestigt, ganz im Gegenteil. Vielleicht lags daran..man sah mir wohl an, dass es mir an gesunder Abwehrkraft mangelte.
Es hat auch bei mir einen mehrjährigen Kurs in Taekwondo gegeben, das war wohl das Beste, was ich für mich tun konnte. Ab da stellte sich in mir etwas ein, das mir unvorstellbar geholfen hat. Wie eine Extraportion Selbstbewusstsein war das. Das war die beste Investition ever. Niemand wagte mehr, mich zu übertölpeln. Ich trat einfach anders auf. Also ist das vielleicht auch ein Indiz, warum das gewissen Frauen, oder Mädchen einfach nicht geschieht. Vielleicht ist der Schlüssel Selbstsicherheit?
 
Das gibt es leider nicht selten. Und alle finden das scheiße, da bist du nicht allein und das ist natürlich vollkommen normal. Ich finde eigentlich nicht, dass du "ganz schön viel" verlangst, wie hier auch geschrieben wurde. Nichts an dem, was du schreibst, ist irgendwie zu viel verlangt. Aber die Realtiät sieht leider durchwegs anders aus, warum soll man das leugnen. Menschen machen sich andauernd aneinander schuldig. Manche mehr, andere weniger und umso näher man Menschen kennenlernt und umso mehr man erfährt, umso mehr stellt man fest, dass Missbrauch kein Ausnahmephänomen ist und es überall Gewalt und Ungerechtigkeit gibt. Das macht es um nichts besser, aber ich glaube, dass manche Menschen auch abstumpfen und ohnmächtig sind. Ich habe das auch oft beobachtet, dass Leute sich so gut wie alles erlauben können und dann wird noch gesagt: Aber der hat MIR doch nichts getan, wieso soll ich nicht weiter mit dem Bier trinken, ... Dafür gibt es viele verschiedene Gründe, warum Menschen sich da nicht auf eine Seite stellen und wenn, dann mitunter noch auf die Seite des Täters. Manche Gründe kann man vielleicht noch irgendwie verstehen, andere sind nur dämlich, all das nützt dir als betroffene Person einfach nichts. Man fühlt sich verraten. Letztendlich kann man immer nur zu sich selbst stehen.
Und ja, man kann doch mit kaum jemandem darüber reden, weil die meisten Leute sowas gar nicht hören können und aushalten. Aber was man schon als Zuhörer nicht aushält, das sollte auch kein Mensch ertragen müssen und diese Dinge gehen nicht weg, wenn niemand hinsieht.
Ich weiß leider nicht, was du tun kannst. Denn der Fehler liegt ja nicht bei dir.


Danke für Deine Worte. Ja auch ich denke das ich nicht viel verlange. Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch. Habe meine Fehler aber sehe mich nicht unheimlich schwierig an. Man kommt vielleicht nicht gut an das was ich denke dran. Aber jeder der mich kennen lernte in echt sagt ich bin ein Sonnenschein. Man denkt auch nie das mir irgendwas schlimmes passiert wäre, was sarum auch dann als Lüge angenommen wird wenn ich mich öffne.
Ich habe irgendwann meine Traumwelt aufgebaut. Eine Welt die nur mir gehört, in der die Menschen leben, die mir die Vergangenheit erleichtern. Es klingt kindisch, aber steckt nicht in jedem von uns ein Kind?
 
Zu wissen, wie das ist, wie sich das anfühlt, wie man es überlebt, macht dich zu einem starken Menschen. Die wenigsten kennen solch eine Situation in der man in den Überlebensmodus wechselt. DU aber kennst es und das macht dich stark, weil es dir keine Angst mehr machen sollte. Ich habe auch mal sowas wie Selbstverteidigung gemacht. Der Lehrer sagte mir, er habe keine Angst einstecken zu müssen, was soll passieren, dass er nicht überlebt. Wie wahrscheinlich ist es? Mich hat das fasziniert, aber erst heute verstehe ich, was er damals meinte. Es ist ganz ähnlich wie das Jesusgleichnis. Als er bedroht wird, hält er dem anderen seine zweite Wange auch noch hin. Er wusste, dass er den ersten Angriff überlebt hat, er überlebt auch einen nächsten. Er hat keine Angst davor.
Und ich glaube, dort sollte man versuchen wieder hinzukommen. Keine Angst vor dem Leben zu haben, vor feindlichen Angriffen, verbal oder nonverbal. Und trotzdem selbst friedlich zu sein.
Lass die Menschen aus deinem Leben, die dir nicht gut tun, dir nicht glauben, es verharmlosen...sie wissen nicht, was sie sagen. Du allein kannst entscheiden, wer in deinem Leben einen Platz hat und wer nicht.
Eingestehen musst du dir gar nichts. Dich trifft keine Schuld. Es gibt einfach wirklich kranke Menschen auf diesem Planeten.
Konnten dir die Kurse ein wenig helfen?
Mir hilft es und mir hilft mein Tagebuch. Es hört zu ohne anzuklagen. 🙂

Die Kurse nicht. Als Jugebdliche war uch im Jujutsu, das half mir. Zu wissen wie man überlebt. Ubd ich muss sagen es hat mir sogar mal das Leben gerettet dieses wissen.

Ich schreibe keine Tagebücher mehr. Ich hab Angst mein Mann liest sie 😀
 
Es gibt Menschen, die erleben so etwas nie, nicht einmal ansatzweise. Ist es nicht so, dass man sich dafür einen bestimmten Typ aussucht? Das sind ja keine starken, taffe Charaktere, die das machen. Ich war damals, zu diesen Zeiten, wo solche Kerle auf mich zugekommen sind, auch nicht gerade stark, oder gar in mir gefestigt, ganz im Gegenteil. Vielleicht lags daran..man sah mir wohl an, dass es mir an gesunder Abwehrkraft mangelte.
Es hat auch bei mir einen mehrjährigen Kurs in Taekwondo gegeben, das war wohl das Beste, was ich für mich tun konnte. Ab da stellte sich in mir etwas ein, das mir unvorstellbar geholfen hat. Wie eine Extraportion Selbstbewusstsein war das. Das war die beste Investition ever. Niemand wagte mehr, mich zu übertölpeln. Ich trat einfach anders auf. Also ist das vielleicht auch ein Indiz, warum das gewissen Frauen, oder Mädchen einfach nicht geschieht. Vielleicht ist der Schlüssel Selbstsicherheit?

Ja so ist es. Ich war und bin ein sehr fröhlicher Mensch. Habe Respekt vor Erwachsenen und habe nie wiedersprochen. Das war mein Fehler. Je älter ich wurde umso mehr konnte ich für mich wissen was richtg oder falsch war.
Ich denke der anfang einer Missbrauchserie ist das man sich hilflos fühlte. Menschen absichtlich weg gingen um den Tätern frei Bahn zu machen. Es gab einem das Gefühl du bist ein Opfer. Irgendwann wirkt man unsicher wenn ein Täter auf einen zu kommt. Bis man Bewegubgsunfähig ist.
Es hat nichts mit Täter aussuchen zu tun. Man wirkt ubsiche rund schwach auch wenn mam 2 Sekunden dafpr Selbstsicher da stand.
Ich konnte andere vor Tätern retten. Doch mich nicht. Es sit schwierig die Mechanismen einer Täter-Oofer Rolle zu beschreiben.

Ich bin mir vollkommem im Klaren, das ich mit meinem Auftreten Täter anzog. Das was mir bei dem Gedanken aber half war, dass statt mir kein anderer Mensch leiden musste. Denn was ist schlimmer, es selber auszuhalten oder aber zuzuschauen wie es einem anderen passiert. Ich entschied mich für mein Leben opfern. Ich wäre mein Leben nicht mehr froh geworden wenn ich nicht ab und zu meine Besten Schulfreunde vor den wahnsinnigen gerettet hätte und dafür dran glauben musste. Sie mussten dafür zuschaun. Auch nicht besser....
 
Ich habe drei Therapien gemacht. Immer mit dem Fokzs auf das Hier und Jetzt und in die Zukunft gerichtet. Dadurch schaute ich immer nur von unten "auf den Berg" , ohne ihn zu begreifen. Mein Sportlehrer, dem auffiel, dass ich "komisch" bin, sprach mich auf meine Erfahrungen an. Ihm selbst ist ähnliches passiert. Er gab mir den Tipp mich in Ruhe hinzusetzen und zunächst alles aufzuschreiben, was passiert war. In allen Details. Dann sollte ich das Geschehen aus der Sicht des Täters niederschreiben. Was ich glaube, was ihn ihm vorging, als er das gemacht hat. Und dann noch einmal aus der Sicht, wenn der Täter kein Mann, sondern eine Frau gewesen wäre. Ich war erst geschockt, von dem was er da sagte. Es klingt irgendwie total krank das zutun.

Aber ich freundete mich mit diesem Gedanken an, dies zutun. Ich sah mir den "Berg" also aus allen Richtungen und Perspektiven an. Es war krass und vielleicht hätte man es mit einem Therapeuten zuvor besprechen sollen. ABER: es hat mir geholfen endluch aus dieser selbstgeschaffenen Opferrolle rauszukommen. Ich spürte plötzlich Wut und keine Schuld mehr. Und so wie du, bin ich gewissermaßen froh, heute der Mensch zu sein, der ich bin. Dieser Versuch war wie ein Befreiungsschlag für mich. Ich fühle mich wieder handlungsfähig und kann offen damit umgehen. So meine Erfahrung nach drei Therapien und diesem Selbstversuch. Es machte den Wunsch, auch mal schwach sein zu dürfen, gewissermaßen überflüssig. Denn weil ich noch stehe und auch du noch stehst, das macht uns stark.
Ich hoffe du findest deinen Weg und Menschen um dich herum, die ihn mit dir gemeinsam gehen. Ganz viel passiert in unserem Kopf und es ist ein Prozess zu erkennen, dass man mehr als die Vergangenheit ist.


Darf ich dich fragen, wie dein Sportlehrer bemerkte das du auch ein Opfer bist?
 
Darf ich dich fragen, wie dein Sportlehrer bemerkte das du auch ein Opfer bist?
Ich wollte mir auf biegen und brechen gerade nichts anmerken lassen. Ihm fiel dann aber auf, dass oft wenn ein Schlag kam, ich nicht zur Seite auswich, sondern wie angewurzelt stehen blieb. Dadurch habe ich schon mehrfach echt eine kassiert, was es dann aber noch blöder machte, weil ich mich dann ganz automatisch aus der Situation beame. Dadurch fiel ihm das auf und weil er das selbst kennt, weil er selbst Betroffener ist, sprach er mich an. Ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Jetzt denke ich mir sber, dass es gut so war, ich fühle mich sicherer im Training.
Bei mir ist es so, dass Sicherheit sowie auch Selbstsicherheit ganz viel ausmacht. Viel Unsicherheit entsteht bei mir ganz aitomatisch in meinem Kopf, in meinen Gedanken. Wenn ich diese Gedanken nicht gestoppt bekomme und mein Trainingspartner mich angreift, dann fährt bei mir "innerlich ein Fahrstuhl" in Sekunden runter und ich kann mich absolut nicht mehr konzentrieren. Weil ich Angst habe, dass ich nochmal an einen Punkt komme, wo das Primatengehirn die Funktion übernimmt und ich unbetechenbares tue, kontrolliere ich mich ganz stark, was diesen Teufelskreis aber irgendwie auch nur verstärkt.
Mein Lehrer macht mir aber Mut, er hat es auch geschafft in schwierigen Situationen wieder einen kühlen Kopf zu bewahren und keine Angst mehr zu haben. Irgendwann überwinde ich diese Hürde auch.
Ich finde es toll, dass du von den Selbstverteidigungskursen profitieren konntest.
Ja, Tagebuch ist nicht jedermanns. Ich wählte diese Form, weil ich mit Menschen schlechte Erfahrungen machte, als ich mich ihnen anvertraute. Und dort kann ich all meinen Frust und meine Wut abladen, ohne zu schaden. Denn auch wenn man das oft gar nicht will, verletzt oder schadet man Menschen (zumindest ist das bei mir so), weil man sich so hilflos und missverstanden fühlt.
Ich wünsche dir sehr, dass du einen guten Weg für dich finden wirst.

Kennst du den keltischen Brauch rund um die Rauhnächte? Man schreibt sich über das Jahr zuvor 13 Wünsche (Täter sollen Durchfall kriegen, mehr Verständnis, Gerechtigkeit, Heilung etc..) für das kommende Jahr auf kleine Zettel und legt sie in eine Schale. In den Rauhnächten verbrennt man dann 12 von diesen 13 Wünschen ohne sie nochmal anzusehen. Man sendet sie quasi direkt als Botschaft ins Universum.
Ich finde, dies ist ein schöner Brauch, ein sehr intimer, wenn man sich Zeit dafür nimmt. Es gab mir irgendwie Zuversicht, dass vielleicht doch noch eines Tages vieles wieder gut wird. Ich möchte daran glauben. 🙂

Gestalte dir dein Leben so, wie es für dich gut ist und werfe alles aus deinem Leben, das böse ist.
 
Ich wollte mir auf biegen und brechen gerade nichts anmerken lassen. Ihm fiel dann aber auf, dass oft wenn ein Schlag kam, ich nicht zur Seite auswich, sondern wie angewurzelt stehen blieb. Dadurch habe ich schon mehrfach echt eine kassiert, was es dann aber noch blöder machte, weil ich mich dann ganz automatisch aus der Situation beame. Dadurch fiel ihm das auf und weil er das selbst kennt, weil er selbst Betroffener ist, sprach er mich an. Ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Jetzt denke ich mir sber, dass es gut so war, ich fühle mich sicherer im Training.
Bei mir ist es so, dass Sicherheit sowie auch Selbstsicherheit ganz viel ausmacht. Viel Unsicherheit entsteht bei mir ganz aitomatisch in meinem Kopf, in meinen Gedanken. Wenn ich diese Gedanken nicht gestoppt bekomme und mein Trainingspartner mich angreift, dann fährt bei mir "innerlich ein Fahrstuhl" in Sekunden runter und ich kann mich absolut nicht mehr konzentrieren. Weil ich Angst habe, dass ich nochmal an einen Punkt komme, wo das Primatengehirn die Funktion übernimmt und ich unbetechenbares tue, kontrolliere ich mich ganz stark, was diesen Teufelskreis aber irgendwie auch nur verstärkt.
Mein Lehrer macht mir aber Mut, er hat es auch geschafft in schwierigen Situationen wieder einen kühlen Kopf zu bewahren und keine Angst mehr zu haben. Irgendwann überwinde ich diese Hürde auch.
Ich finde es toll, dass du von den Selbstverteidigungskursen profitieren konntest.
Ja, Tagebuch ist nicht jedermanns. Ich wählte diese Form, weil ich mit Menschen schlechte Erfahrungen machte, als ich mich ihnen anvertraute. Und dort kann ich all meinen Frust und meine Wut abladen, ohne zu schaden. Denn auch wenn man das oft gar nicht will, verletzt oder schadet man Menschen (zumindest ist das bei mir so), weil man sich so hilflos und missverstanden fühlt.
Ich wünsche dir sehr, dass du einen guten Weg für dich finden wirst.

Kennst du den keltischen Brauch rund um die Rauhnächte? Man schreibt sich über das Jahr zuvor 13 Wünsche (Täter sollen Durchfall kriegen, mehr Verständnis, Gerechtigkeit, Heilung etc..) für das kommende Jahr auf kleine Zettel und legt sie in eine Schale. In den Rauhnächten verbrennt man dann 12 von diesen 13 Wünschen ohne sie nochmal anzusehen. Man sendet sie quasi direkt als Botschaft ins Universum.
Ich finde, dies ist ein schöner Brauch, ein sehr intimer, wenn man sich Zeit dafür nimmt. Es gab mir irgendwie Zuversicht, dass vielleicht doch noch eines Tages vieles wieder gut wird. Ich möchte daran glauben. 🙂

Gestalte dir dein Leben so, wie es für dich gut ist und werfe alles aus deinem Leben, das böse ist.

Die Zeit heilt wirklich manche Wunden. Man wird reifer, evtl. zu manchen Dingen gleichgültiger, lässt es nicht mehr zu sehr an sich ran.

Am Anfang bestimmten mich die Erinnerungen. Und irgendwann konnte ich sie einladen oder ausladen.

Das mit dem versteinern kenne ich. Es ist blöd was die Psyche da macht 🙂 Aber auch ein Selbstschutz.
Ich habe manche Marotten noch die ich unbewusst als Selbstschutz mach. Wie das ich in Türrahmen Gespräche führe oder mich Richtung Türen setze um einen Fluchtweg zu haben.
Aber auch mit Bekannten zusammen zu stehen ist für mich ein graus 😉 Ich fühle mich neben Menschen einfach nicht wohl.

Ich glaub ich bleib mein Leben lang ein Einzelgänger- was ja auch net sooo schlimm ist.
 

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