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Miete zahlen bei Eigentumswohnung, die dem Partner gehört?

Der will Dich ausnützen. Lass bloß die Finger davon!
Im Grunde bezahlst Du ja seine gesamte Wohnung und hast nichts davon: Die 650 Euro Miete, wären ja der komplette Tilgungsbetrag (so wie ich dich verstanden hab) plus Nebenkosten und die Kaufnebenkosten sollst Du dann auch noch zahlen: Sprich:er legt es darauf an, seine Eigentumswohnung zu finanzieren und selbst nur seinen Anteil der Nebenkosten zu tragen. Der Typ will Dich besch***en- klare Sache.
wenn es nicht gerade um eine Wohnung in München oder Hamburg geht, sind 650 Euro als Dein ANTEIL!!! der Miete zu viel!
ich würde an Deiner Stelle nur die Hälfte der Ortsüblichen Miete+ Hälfte der Nebenkosten zahlen: Keinen Pfeinnig mehr! Auch nicht die 15000 euro: ER kauft die Bude- er soll sie auch bezahlen. es sei denn, er trägt Dich als Miteigentümer ein (was moralisch richtig wäre, denn zu würdest ja immerhin mehr als die Hälfte- nach seiner Vorstellung ja sogar das ganze Ding zahlen).
Also erkundige Dich, was die ortsübliche Miete für eine Wohnung wie eurer ist und dann setz einen Mietvertrag auf (es gibt so Beispielverträge im Netz- dazu muss man nicht viel wissen).
Gib ihm auf KEINEN Fall die 15000 Euro. (übrigens: wenn der Herr es schon so genau nimmt, dann rechne dir mal aus und rechne ihm vor, wie viel ihn die 15000 kosten würden, wenn er sie bei der Bank aufnehmen würde und mach Dir klar: Er will sich mit Dir nämlich auch noch die Zinsen sparen: Ich schätze jetzt mal grob über den Daumen, dass dann nämlich nochmal 1000 Euro drauf kommen würden - wer es besser weiß, darf mich gern korrigieren- ich bin da nicht so fit-: die will er sich offenbar auch noch sparen und Dich zusätzlich über den Tisch ziehen!)

Ehrlich gesagt würde ich an Deiner Stelle nicht mit jemandem zusammen sein wollen, der mich ausbeuten will. (er scheint gemerkt zu haben, dass Du Dich in solchen Dingen nicht gut auskennst und das nützt er nun aus!)
Meiner Meinung nach solltest du Dir lieber was Eigenenes suchen- Du kannst es Dir ja offenbar leisten!
 
mir fehlen hier einfach zu viele infos um ein urteil zu fällen.
wie viel würde die miete kosten ohne, dass ihr die wohnung kauft?
also mal ganz nüchtern bitte mit nebenkosten auflisten.
dann mal für eigentum auflisten, denn auch da werden nebenkosten und eigentumssteuern usw. fällig.
und er muss auch rücklagen, wenn die hausgemeinschaft das hat vorzeigen.
wieso sollst du ihn die 15.000€ zu beginn geben, wenn es deine miete sein soll?
und als das du miete zahlen sollst fide ich nicht schlimm, allerdings kann man durch die fehlenden zahlen nicht wissen ob es jetzt fair ist oder nicht.

davon abgesehen, würde ich aber auch nicht mit so einen menschen zusammen kommen.
einfach weil er dich mit der ex vergleicht. und schlichtweg einen was böses unterstellt, obwohl man nix getan hat.
mit solchen männern habe ich leider keine guten erfahrungen gemacht. sie versuchen dann einen büßen zu lassen, weil sie es bei der ex nicht hinbekommen haben. und leider zeigt es für mich, dass er noch an die hängt, wenn er euch so vergleicht. das würde mir mehr bauchweh bereiten als die geldsache.
 
Tut mir leid, aber ich kapier den Preis für die Nebenkosten(15000) nicht ? Wozu und für was sind die Gedacht? Kommen ja dann nochmal monatliche Nebenkosten auf dich zu? Was sind das für Nebenkosten die man ein Jahr bezahlt?? Das klingt als solltest du für ihn etwas abbezahlen, hast aber im Endeffekt nichts in der Hand. Ne mich würde da echt interessieren was er mit dem Geld bezahlen will. (Einrichtung? Tiefgaragen Parkplatz?) das man so Mietgeld bezahlt ist klar. Also für mich 🙂 man wohnt ja auch dort, braucht Strom,Wasser etc. Aber preislich finde ich es dann doch etwas überteuert. Wobei dann noch Kosten auf dich zukommen. (Essen, vermutlich auch Putzmittel, Waschmittel etc) klingt wenig aber läppert sich mit der Zeit auch etwas. Bist du dann eigentlich auch Teilhaberin dieser Wohnung? Oder könnte er bei nen Streit sagen"pack deine Sachen und geh"? Ich denke mir mal so, wenn das seine Wohnung ist, seine alleinige soll er selbst diese 15000 Nebenkosten tragen. Monatlich Wohngeld dagegen macht schon Sinn, aber selbst da würde ich persönlich die Kosten teilen und nicht soo viel verlangen/bezahlen. Da bekommst ja selber eine nette kleine Wohnung. Überlege dir das bitte nochmal genau.
 
Hmmm, mir ist nicht klar wir groß die Wohnung nun wirklich ist. Ist sie 55qm oder 110qm groß und dein Mietanteil soll dann für die Hälfte also für 55qm sein?

Die nächste Frage ist auch wo sich die Wohnung befindet und in welchem Zustand? Selbst wenn man von der Hälfte von 110qm, also von 55qm ausgeht finde ich 650€ kalt schon recht hoch, auf den qm umgerechnet wären das 11,82€. Die teuerste Wohngegend in Deutschland ist München und da liegt die Durchschnittsmiete bei 11,18 €/qm (Stand 2017), was allerdings bei gehobener Ausstattung mehr sein kann, das kann ich aus den wenigen Daten hier nicht beurteilen.

Ansonsten finde ich, wenn man nicht wie z.B. in einer Ehe Gütergemeinschaft vereinbart hat, sollte man ein gerechtes Finanzierungsmodell vereinbaren. Hälfte-Hälfte oder auch anteilig nach Einkommen. Das Miete gezählt wird für eine Wohnung die einem nicht gehört sollte doch selbstverständlich sein, meine ich zumindest. Natürlich nur solange es auch gerecht zugeht.
Die Höhe der Zins- und Tilgungsbelastung von deinem Partner ist meiner Meinung nach nicht relevant, er ist Eigentümer und kann dir seine Wohnung (bzw. einen Teil dessen) für den ortsüblichen Mietpreis vermieten.

Wie schon mehrfach geschrieben wurde, wenn du die 15.000€ vorab zahlst würde ich auf jeden Fall einen Vertrag machen mit einer anteiligen Rückzahlungsklausel falls du vor dem Abwohnen des Betrages ausziehen solltest.
 
Hi,

je nach tatsächlicher Lage der Wohnung finde ich 650,00 € warm für Mietanteil nicht zu viel - aber halt auch wirklich mit DER richtigen Lage.

Wenn die Wohnung nicht komplett hälftig finanziert wird - finde ich einen Mietanteil auch richtig - wer ist denn der Buhmann, wenn die Heizung kaputt geht, Armaturen getauscht werden müssen, etc. ? Bei 650 € ist das natürlich allein sein Problem - aber das ist Vereinbarungssache. Der Typ wird sicher auf der einen Seite seinen Kredit abbezahlen müssen und zusätzlich Hausgeld (für die Eigentümergemeinschaft) abdrücken müssen.
Ob es denn nun wirklich 650 € sein müssen lässt sich ohne die Lage zu kennen halt nicht sagen.

Ein anderes Thema sind für mich 15.000 €. So viel Geld verleiht man nicht einfach so. Und da du den Kerl auch nicht lange kennst - würde ich das selbst mit einem Vertrag nicht machen. Wenn du Pech hast bist du deine Beziehung samt der 15.000 € schlicht los und hast als Gegenwert gähnende Leere.

LG
 
Das Miete gezählt wird für eine Wohnung die einem nicht gehört sollte doch selbstverständlich sein, meine ich zumindest. Natürlich nur solange es auch gerecht zugeht.

Die Frage ist ja hierbei, was als gerecht anzusehen ist.

Ehrlich gesagt bin ich sogar am überlegen, ob es "gerecht" sein sollte die hälftigen Kosten zu tragen und damit dem Partner uneingeschränkt helfen, Kapital aufzubauen. Ich finde schon das dies nochmal etwas anderes ist als wenn beide an einen fremden Dritten ( Vermieter ) bezahlen müssen.

Die Höhe der Zins- und Tilgungsbelastung von deinem Partner ist meiner Meinung nach nicht relevant, er ist Eigentümer und kann dir seine Wohnung (bzw. einen Teil dessen) für den ortsüblichen Mietpreis vermieten.

LOL bitte was?
Wer von mir ortsübliche Miete möchte, soll mir auch bitte sämtliche Schlüssel aushändigen und sich eine andere Behausung suchen. Wenn ich ortsüblich Miete, habe ich diese Wohnung dann für mich alleine. Ist doch ortsüblich so, oder sitzt bei dir auch der Vermieter mit am Küchentisch?

Wie schon mehrfach geschrieben wurde, wenn du die 15.000€ vorab zahlst würde ich auf jeden Fall einen Vertrag machen mit einer anteiligen Rückzahlungsklausel falls du vor dem Abwohnen des Betrages ausziehen solltest.

Und wenn er es nicht berappen kann weil er nach der Trennung die Wohnung nicht halten kann? Ich würde doch keine 15k Euro, davon kaufen sich andere ein Auto, einfach mal als Mietvorschuss zahlen. Ist das ortsüblich etwa auch so?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal zu den 15000,-: Es ist niemals gut, wenn man an sein Kapital geht (es sei denn, man erwirbt Eigentum für sich selbst) Du solltest das Geld auf jeden Fall behalten: Es ist immer gut, ein wenig Kapital in der Hinterhand zu haben: zB fürs Alter, oder wenn man eine große Anschaffung sein muss. NIEMALS sollte man das für sowas ausgeben und es im Grunde ohne Sicherheit an jemand anderen schenken.
Du würdest damit ein großes Stück deiner eigenen Sicherheit hergeben (es sei denn, Du hast noch wesentlich mehr Kohle anderso geparkt😉).
Es ist Ok, sich durch laufende (angemessene!!!) Mietzahlungen zu beteiligen, aber niemals einen Batzen Geld einfach so rausrücken.

Wobei -wie gesagt, die Mietzahlung sicher zu hoch ist: ich bin mir sicher, die Wohnung ist kein solchen Top-Objekt, dass sie auf dem freien Markt 1000 Euro Mite + 300 Nebenkosten kosten würde -bei 55 qm. Das könnte zB bei einer Wohnung in München oder Hamburg natürlich der Fall sein.

Wenn das so wäre, wären die Kaufnebenkosten DEUTLICH höher als nur 15000. Ich denke mal, mit Kaufnebenkosten sind Notar, Grundbuch und Makler gemeint. Also Makler bekommen doch so ungefähr 7% (in der Praxis sicher mehr!), Notar 1% und Grundbuch 3% (über den Daumen gepeilt- genaue Zahlen weiß ich nicht)...ok rechnen wir mal mit 10%😉...das würde bedeuten, der Kaufpreis der Bude beträgt 150.000. Dafür bekommst Du in München oder Hamburg nicht mal ein Wohnklo und schon garkeine Wohnung mit 55 qm.

Wie gesagt: Eine Wohnung, die man für 150.000 kaufen kann, wird nie im Leben für 1000 kalt vermietet.
Also ist die Miete, die er von Dir will deutlich zu hoch!
 
........ wer ist denn der Buhmann, wenn die Heizung kaputt geht, Armaturen getauscht werden müssen, etc. ?

Wenn so etwas großes wie die Heizung kaputt geht, dann ist und war es schon immer Sache des Vermieters und nicht des Mieters, daher verstehe ich diesen Einwand mit der Heizung nicht im geringsten und die Amaturen sind sogenannte Kleinreparaturen, welche vom Mieter zu tragen sind.

Aber ich verstehe so langsam was sich einige hier denken, aber dabei wird eben übersehen, dass nicht alles Umlagefähig auf den Mieter ist, sondern eben nur ein Teil.
 
Eben. Genau darum geht es doch.
Der Vermieter bezahlt alles. Wovon? Von der Miete.
Wenn nun in der gemeinsamen Wohnung was kaputt geht, muss der Freund alles zahlen, ohne jemals Miete bekommen zu haben. Ohne dass die Freundin finanziell einen Finger rühren muss, obwohl sie davon profitiert. Sie hat quasi die Rechte eines Mieters, ohne die Pflichten zu haben.
 

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