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Miete zahlen bei Eigentumswohnung, die dem Partner gehört?

Bei uns ist dies so geregelt, wenn Heizung, Sanitär Einrichtungen etc. kaputt werden, gehen diese Kosten auf die Hausverwaltung über. ( für die man im vorhinein aufkommt und dann Monatlich bisschen was dazu zahlt.) erinnert mich gerade an die 1500 Euro Nebenkosten, die du berappen solltest.
 
Eben. Genau darum geht es doch.
Der Vermieter bezahlt alles. Wovon? Von der Miete.
Wenn nun in der gemeinsamen Wohnung was kaputt geht, muss der Freund alles zahlen, ohne jemals Miete bekommen zu haben. Ohne dass die Freundin finanziell einen Finger rühren muss, obwohl sie davon profitiert. Sie hat quasi die Rechte eines Mieters, ohne die Pflichten zu haben.
Ich kenne aber keinen Mieter, der seine Miete Jahre im Voraus bezahlen muss / soll.

Und welche Pflichten hat den eine Mieter groß?

Und wenn ich schon das Geld bezahlen würde, dann für meine eigene Wohnung, die ich auch nutzen kann wie ich will, wann ich will, ohne Mitbewohner und für mehr als ein bisschen mehr als 20 qm.
 
Ich kenne aber keinen Mieter, der seine Miete Jahre im Voraus bezahlen muss / soll.

Und welche Pflichten hat den eine Mieter groß?

Und wenn ich schon das Geld bezahlen würde, dann für meine eigene Wohnung, die ich auch nutzen kann wie ich will, wann ich will, ohne Mitbewohner und für mehr als ein bisschen mehr als 20 qm.

hier muss sich halt die te entscheiden, ob sie überhaupt mit ihren partner zusammen ziehen möchte unter diesen bedingungen. aber auch ohne die 15000€ finde ich es schon schräg, dass sie dachte das sie nur nebenkosten von 150€ zahlen müsste? außer ihr partner ist top verdiener, aber sonst stemmt man das zu zweit oder durch die miete.
ich würde einfach einen mietvertrag aufsetzen und fertig.
 
Eben. Genau darum geht es doch.
Der Vermieter bezahlt alles. Wovon? Von der Miete.
Wenn nun in der gemeinsamen Wohnung was kaputt geht, muss der Freund alles zahlen, ohne jemals Miete bekommen zu haben. Ohne dass die Freundin finanziell einen Finger rühren muss, obwohl sie davon profitiert. Sie hat quasi die Rechte eines Mieters, ohne die Pflichten zu haben.

Das ist hier aber kein Vermieter / Mieter Verhältnis. Die beide sind ein Paar. Anschaffungen und Reparaturen, trägt man gemeinsam. Das hat doch nix damit zu tun wem die Hütte rechtlich gehört.
 
Eben. Genau darum geht es doch.
Der Vermieter bezahlt alles. Wovon? Von der Miete.
Wenn nun in der gemeinsamen Wohnung was kaputt geht, muss der Freund alles zahlen, ohne jemals Miete bekommen zu haben. Ohne dass die Freundin finanziell einen Finger rühren muss, obwohl sie davon profitiert. Sie hat quasi die Rechte eines Mieters, ohne die Pflichten zu haben.
Sie soll doch Miete bezahlen. Einen ganzen Haufen sogar.

15.000 Euro jetzt auf einen Schlag für die zukünftigen Jahre. Bis das Geld für die fiktive Miete aufgebraucht ist.

Wer macht denn sowas, als normaler Mieter. Niemand. Schon gar nicht für die paar qm.
 
hier muss sich halt die te entscheiden, ob sie überhaupt mit ihren partner zusammen ziehen möchte unter diesen bedingungen. aber auch ohne die 15000€ finde ich es schon schräg, dass sie dachte das sie nur nebenkosten von 150€ zahlen müsste? außer ihr partner ist top verdiener, aber sonst stemmt man das zu zweit oder durch die miete.
ich würde einfach einen mietvertrag aufsetzen und fertig.
Mich würde es gar nicht stören, an ihrer Stelle , Miete zu bezahlen.

Aber eben nicht in dieser Höhe, nicht ohne Mietvertrag und schon gar nicht für so lange Zeit im Voraus.
 
Mich würde es gar nicht stören, an ihrer Stelle , Miete zu bezahlen.

Aber eben nicht in dieser Höhe, nicht ohne Mietvertrag und schon gar nicht für so lange Zeit im Voraus.

genau. wenn die te alles getrennt halten will, weil sie selber keine wohung erwerben will, sollte sie das mit einen mietvertrag einfach festhalten.
es hat mich nur etwas gewundert, wieso ihr partner mit den 15000 rechnet. das kenne ich eher bei paaren die auch wirklich lange zusammen sind, aber auch zusammen es erwerben.
aber wie gesagt, die te klang trotzdem etwas so als ob sie davon ausging mit 15000 und den 150€ nix mehr zahlen zu müssen. te kam er oder du darauf, dass dein polster dafür eingesetzt wird?
 
denke auch, dass dann die nebenkosten angepasst werden müssen und natürlich mit den mietpreis der in der stadt herrscht gerechnet werden muss.
und te, überlegt euch wie eure zukunft aus sieht. kann nur von meinen eltern reden, aber um es schnell ab zu bezahlen haben die schon an einigen ecken gespart. beeinflusst der kredit dann ach dein leben? also kann er auch ohne das du da wohnst die wohnung sich leisten? könnt ihr weiterhin urlaub machen usw.
 
Ich sehe es nur für richtig an, dass ein Lebensgefährte den Anderen in seiner Eigentumswohnung nicht mietfrei wohnen lassen muss. Außerdembedeutet ein Mietvertrag auch eine gewisse Sicherheit, wenn die Partnerschaftin die Brüche geht – dann kann der Eigentümer den Partner nämlich auch nichteinfach vor die Tür setzen, sondern er muss den Vereinbarungen im Mietvertrag folgen (ich weiß, dass das mit dem ‚vor die Türe setzen‘ auch sonst nicht einfach so geht, aber mit klar und eindeutig vereinbartem Vertrag hat man es immer leichter, seine Rechte durchzusetzen).

Nun wissen wir ja nicht, wo die TE wohnt und ob 23,60 Miete/m² (650/27,5) dort ortsüblich sind – das lässt sich aber ja herausfinden. Natürlich sollte die Miete sich nur auf die hälftige Nutzung beziehen – UND es muss seitens des Vermieters eine Nebenkostenabrechnung über die hälftige Nutzung erfolgen – dann wird man ja schnell sehen, ob die 150 €/Monat gerechtfertigt sind oder nicht, die können ja dann angepasst werden.

Wenn aber dieser Vertrag geschlossen wird, dann bitte auch ein anderer, nämlich:
Ein Darlehensvertrag über die 15.000 €, von dem beide Seiten etwas haben sollten – die TE eine etwas bessere Verzinsung als derzeit auf der Bank und der Lebensgefährte etwas weniger Zinsbelastung als für das sonstige Darlehen. Und der Vertrag muss unbedingt eine Regelung enthalten, wie das Geld zurückgezahlt wird, wenn die TE ausziehen sollte.

Die Zinsen sind dann jedes Jahr sauber zu errechnen und der Darlehenssumme zuzuschlagen – dann muss die TE etwas länger keine Miete zahlen - oder auszuzahlen – dann hat sie das Geld halt gleich.


Weiterhin braucht es eine andere Vereinbarung über die allgemeinen Lebenshaltungskosten – die müssen sich die beiden dann natürlich teilen.Viele Paare errichten dafür ein gesondertes Konto, auf das jeder Partner monatlich einen Betrag einzahlt und von dem die Lebensmittel- und sonstigen Einkäufe getätigt werden. Das kann halbe/halbe geschehen oder auch anders –wenn z.B. der eine am liebsten Filetsteaks isst und der andere sich auf Salatbeschränkt J oder wenn ein Partner noch ein Kind hat, für dessen Lebensunterhalt er alleinverantwortlich ist. Manche Paare vereinbaren auch noch andere Teilbeträge – im Verhältnis der Einkünfte, z.B., es liest sich allerdings nicht so, als würde der Partner sich hier auf so etwas einlassen.

Und der Grund dafür, alles im Voraus (!! Vor dem Einzug!!) vertraglich zu regeln, ist natürlich, dass sich die TE finanziell nicht ausnutzen lassen will (da kann er ja wohl kaum gegen argumentieren…)

Der Vermieter sollte sich darüber im Klaren sein, dass er vom Einzug an die Mieteinkünfte zu versteuern hat - das Darlehen über die 15.000 € mindert sich ja jedes Jahr um die vereinbarte Miete, er wird also "reicher" das geht nicht einfach so! Die Zinseinnahmen aus dem Darlehen sind natürlich auch steuerpflichtig, dürften aber unter dem Freibetrag liegen.

Mit der Sache nichts zu tun hat die Rate, die der Eigentümer auf das Darlehen abzahlt. Wären die beiden kein Paar und hätten sie einen stinknormalen Mietvertrag abgeschlossen, dann könnte es je nach Wohngegend auch sein, dass die Miete höher ist als die Darlehensrate – so what?. Wer das nicht will, muss selber kaufen.
 
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