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Messerangriff in Hamburg: Polizeigewerkschaft fordert Änderung des Datenschutz und Aufweichung der ärtzlichen Schweigepflicht für psychisch Kranke

Inwiefern besondere Vorsicht?
Wie sähe das aus?
Wenn Du, warum auch immer, bei 2 Nachbarn anklingeln müßtest.
Einer ist nett und grüßt jeden Tag, und der andere ist ein Schläger, der auch schon mal die Bude zerlegt hat.
Bei wem würdest Du Dich, wie verhalten?
Und schätzungsweise handelt die Polizei genau so.
 
Bedeutet das, registrierte Personen mit psychischer Erkrankung werden eher erschossen als unregistrierte Gewalttäter ohne?
Wenn sie mit einem gefährlichen Gegenstand auf jemanden losgehen dann schon. Allerdings hängt das auch von den Polizisten ab. Ich wies schon in einem anderen Thread zum gleichen Thema darauf hin wie die Polizisten in Japan sowas machen, die lernen alle Kendo - die Kunst des Stockkampfes, gehört dort zur Grundausbildung - und sind daher blitzschnell im Gegenangriff, so schnell guckt bei denen ein Messerangreifer gar nicht, da liegt er schon am Boden, ganz ohne Schusswaffengebrauch, denn Pistolen haben da immer noch den Ruf der Waffe des Feiglings der sich nicht zum Nahkampf stellen traut. Man weiß ja nie wie gut sich deutsche Polizisten weiterbilden, die können sich da locker eine Scheibe abschneiden. Und wenn entsprechend ausgebildete Leute vorhanden sind, werden die vermutlich vorrangig dorthin geschickt wo es um einen bereits amtsbekannten Gewalttäter geht.
 
Mit dem Stock hast Du - oder eben der Japaner - auch gleich eine super Waffe zur Hand. Lang genug um den Angreifer auf Abstand zu halten und stark genug um den Gegner auch noch zu entwaffnen bzw. selber diesen in Probleme zu bringen.

Zu meinem WingTsung gab es auch noch eine art Stockkampf. Ich habe da ein paar Stunden mitgemacht, war super interessant und hat mir gezeigt, was so alles alltägliche als Waffe verwendet werden kann.

Wer aber intensiv irgendwelche dieser Stile trainiert hat, bei dem ist die Psyche schon ganz anders ausgeprägt. Da ist das Leben schon ganz anders unter Beobachtung, anders wird der Abstand eingenommen und ich habe aus solchen Reihen noch nicht leichtfertige Wut gesehen oder gespürt. Da sind sich Kopf und Körper einig.

Gruß von Grisu
 
Beim Kendo oder dem europäischen Stockkampf (Ende 19. Jahrhundert als Degenduelle verboten waren sehr beliebt bei Männern der gehobenen Schichten) geht es weniger um die Waffe als um die Entschlossenheit, mit dem Gegner fast auf Tuchfühlung zu gehen (bei unserer Polizei herrscht da die gegenteilige Einstellung, möglichst viel Abstand damit man selbst nicht in Gefahr gerät und ggf. gutes Schußfeld hat) und die Schnelligkeit des Angriffes, ein freundliches Kendo-Match oder auch ein echtes Duell mit Samurai-Schwertern (für das Kendo ursprünglich die Vorausbildung war) ist im Handumdrehen vorbei. Als Waffe taugt alles was lang und stabil genug ist, Gehstock, Schirm, Zaunpfahl, Besenstiel oder polizeilicher Schlagstock, da ist man im Ernstfall nicht wählerisch.
 

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