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Na ja, letztenendes Der Mensch selbst. Und zwar unanbhänig einer psychischen Erkrankung.@noname21
Wer entscheidet, ob ein psychisch kranker Mensch, gewalttätig ist oder nicht, wenn er vorher nicht auffällig geworden ist? Hat für mich die Anmutung, dass eventuell alle psychisch Erkrankten erst einmal unter Generalverdacht kommen.
Natürlich kostet eine bessere psychische Gesundheitsversorgung Geld. Aber die Gegenfrage ist doch: Was kostet es uns nicht zu investieren? Chronisch unbehandelte psychische Erkrankungen führen zu Arbeitsausfällen, Langzeiterkrankungen, Obdachlosigkeit, Suchterkrankungen und im schlimmsten Fall zu Gewalttaten - all das verursacht enorme gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgekosten, ganz abgesehen vom menschlichen Leid.Wo willst Du das alles herzaubern und wer finanziert es, die Allgemeinheit mal wieder? Und was ist mit denen die zwar therapiert werden aber bei denen es nicht anschlägt, oder denen die eine Therapie verweigern? Mit Zwangsmaßnahmen ist man bekanntlich ziemlich zögerlich, aber längst nicht alle Patienten sind einsichtsfähig.
Hier mal ein Artikel dazu:Hallo Ihr Lieben,
es wundert mich, dass hier noch keiner einen Thread zu diesem Thema aufgemacht hat.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich entsetzt über diesen erst einmal sehr lapidar in den Raum gestellten Vorschlag. Dazu noch eine engmaschigere Überwachung von bereits gewalttätig gewordenen psychisch Erkrankten.
Was meint ihr dazu?
Dann sollte man da ansetzen. Die Gerichte leisten unzureichende Arbeit, aber stattdessen das sie einfach einen besseren Job machen, gibt es wieder mehr Überwachung. Spielt unserem Überwachungsstaat ja wunderbar in die Hände.Die Staatsanwaltschaft hat mehrfach die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik beantragt, was mehrfach von Lübecker Gerichten abgeschmettert wurde....
Statt den Datenschutz auszuhebeln oder die ärztliche Schweigepflicht aufzuweichen, sollten wir uns endlich der eigentlichen Baustelle widmen: der chronischen Unterversorgung im Bereich der psychischen Gesundheit. Was langfristig hilft, ist nicht mehr Kontrolle, sondern bessere Betreuung. Der Mangel an Therapeuten und Klinikplätzen führt dazu, dass Menschen gar nicht oder nicht ausreichend behandelt werden - oder zu früh entlassen werden, weil das Bett schon für den nächsten gebraucht wird.
Ich finde die Informationen dazu bisher noch ziemlich wirr und widersprüchlich. Nach dem, was bisher berichtet wurde, könnte es auch gut sein, dass die Gerichte (und Psychiatrien) ihren Job ihren derzeitigen Möglichkeiten entsprechend korrekt gemacht haben.Dann sollte man da ansetzen. Die Gerichte leisten unzureichende Arbeit, aber stattdessen das sie einfach einen besseren Job machen, gibt es wieder mehr Überwachung. Spielt unserem Überwachungsstaat ja wunderbar in die Hände.
Woran erkennt "die Bevölkerung" denn die registrierten Menschen? Markieren wir die irgendwie für alle sichtbar? Eine innovative neue Idee wäre ja zum Beispiel ein aufgenähter Stern! Ach ne, da war ja mal was!Ergänzung: und deshalb wäre so ein Register für bereits auffällig gewordene Gewalttäter und solche die generell zu Gewalt neigen, eine notwendige Sache. Sonst ist früher oder später das Geschrei der "Gutmenschen" groß, wenn die Bevölkerung sich nämlich tatsächlich selber hilft und die Angreifer ins Gras beißen.
Für die Bevölkerung ist das Register nicht gedacht, sondern für die Polizei. Damit die sofort wenn sie die Meldung über einen Angriff bekommen bzw. erfahren dass Kollegen zu einer Gefahrensituation gerufen werden, die Örtlichkeit durchs System laufen lassen können und merken, hier ist eine Risikoperson gemeldet und die Beamten müssen besondere Vorsicht walten lassen. Dann gehen die nämlich gleich ganz anders an die Sache ran als wenn sie nicht wissen womit sie es zu tun bekommen.Woran erkennt "die Bevölkerung" denn die registrierten Menschen? Markieren wir die irgendwie für alle sichtbar?
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