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Meine Tochter ist mir manchmal peinlich

Mich überläufts grad eiskalt, wenn ich lese, wie hier von einigen Usern "auf Krampf" versucht wird, normales Kindsverhalten zu pathologisieren.

Ich finde, damit tut man den Kindern heute keinen Gefallen. :mad: Früher z.B. war ein Kind eben einfach lebhafter als die anderen - heute hat es sofort ADHS.
Das Mädchen aus dem Thread hier hat Stimmungsschwankungen - und zack, hat es entweder Borderline oder Asperger oder ADHS (oder am besten alles zusammen).

Wäre mal ein schöner Buchtitel... "Die pathologisierte Kindheit".

Es funktionieren nun mal nicht alle Kinder gleich. 🙄
 
Als ich deinen thread las, schossen mir - ohne Anspruch auf irgendwelche Verbindlichkeit! - 2 Gedanken spontan durch den Kopf in Bezug auf deine Tochter:

Hochbegabt und möglicherweise Borderlinerin.

Ich lasse es so stehen; ob du etwas damit anfangen kannst und möchtest, ist deine Entscheidung.

Alles Gute!
 
@momo: Nicht zwangsläufig - ich schrieb dies aus eigener bitterer Erfahrung, denn ich selbst war schon im Kindesalter Bordi....😱

Aber das nur am Rande - mein Focus lag auch mehr, und das kam wohl nicht deutlich genug heraus (insofern danke ich dir für deinen Vorwurf, momo), auf der Hochbegabung.

Ist deine Tochter daraufhin schon einmal getestet worden, TE?
 
Hier noch mal die TE.

Ich danke für die weiteren Antworten.

Einige von Euch schreiben ja dass es ein ganz normales kindliches Verhalten unserer Tochter ist.
Andere wiederum vermuten eine psychische oder neurologische Störung dahinter.

Also neurologisch untersucht worden ist sie noch nie.
Aber das wäre sicher auch aus dem Grund mal sinnvoll, weil sie motorisch ziemlich ungeschickt ist. Sie hat dadurch Probleme beim Sport oder wenn bei Klassenausflügen Wanderungen gemacht werden. Da muss sie sich immer eher ausruhen als andere Kinder, weil sie mit dem Tempo nicht so ganz lange Schritt halten kann. Sie hat auch erst spät (im Alter von 20 Monaten) das Laufen gelernt.

Hier wurde das Asperger Syndrom angesprochen wo ich erst mal googeln musste, was das überhaupt ist.
Das scheint mir aber eher ausgeschlossen weil Maike keine Probeme hat mit Blickkontakt und ihre Gestik und Mimik sind auch ganz natürlich. Sie hat auch nie Sprachauffälligkeiten gezeigt.
An Borderline habe ich gedacht weil hier etwas von "Grenzgänger" geschrieben wurde. Auffallend sind ja auf jeden Fall ihr Rückzugsverhalten und ihre starken Stimmungsschwankungen.

An Hochbegabung glaube ich nicht.
Wie gesagt ist sie eine durchschnittliche Schülerin. Sie ist sehr gut in Rechtschreibung und kann sehr flüssig lesen.
Auch Gedichte hat sie ganz schnell auswendig gelernt. Aber sie tut sich schwer mit dem Rechnen, vor allem mit Textaufgaben. Ihre mündliche Mitarbeit im Unterricht lässt auch sehr zu wünschen übrig. Daher hat uns die Klasssenlehrerin auch zur Hauptschule geraten.
 
Durch die ganzen Spekulationen kommst du nicht weiter.

Nur ein Arzt kann entscheiden ob bei deiner Tochter eine Störung vorliegt oder nicht.
Geh mit ihr zu einem Neurologen und schildere ihm die ganze Symptomatik. Er wird bestimmt auch entscheiden können ob ein Kinderpsychologe mit involviert werden soll. Egal was für eine Diagnose gestellt wird, peinlich braucht dir das Verhalten deiner Tochter nicht zu sein.

LG Punto
 
Zum Beispiel dass sie sogar im Kommunionsunterricht schon so gestört hat dass der Pastor sie vor die Tür setzen musste.
Einige von Euch schreiben ja dass es ein ganz normales kindliches Verhalten unserer Tochter ist.
Religionen kennen ja ganz genaue Verhaltensregeln, die jeder beachten kann oder auch nicht. Zumindest früher wars angeraten, mindestens um der eigenen Reputation willen, sich daran zu halten. Auch das kann man als Massstab nehmen, ob man etwas als normal oder unnormal einschätzt.

Seid ihr denn mit dem Pastor als Erwachsene einig - als Orientierungsvorbild?
 

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