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Meine Tochter hat einen Freud! Hilfe!

Hallo Lajana,
aus der Sicht einer Mutter.
Unsere Tochter hatte einen Freund, der, kaum kannten sie sich, relativ schnell bei ihr übernachten sollte.
Damit war ich nicht einverstanden. Sie zog die Konsequenz und blieb bei ihm an den Wochenenden.
Irgendwann an den Wochenenden kam sie zu uns zum Kaffeetrinken, zum Reden etc. Sie lernte
ihn an den Wochenenden kennen. Sie sprach mit uns über das, was sie an seinem Verhalten in seiner
Familie nicht gut fand. Hörte mir das an und sprach mit ihr darüber, wie wertvoll es war, auch mit
ihm über das zu reden, was ihr nicht gefiel. Sie entschied sich dafür. Habe ihr damaliges Vertrauen
sehr zu schätzen gewußt.

Aus meiner damaligen Sichtweise heraus betrachtet, hielt ich es für wertvoll, daß sie ihn im
familiären Kreise erlebte.

Es hat halt alles zwei Seiten. Zuhause verhält man sich als junger Mensch anders wie in der
Familie des Freundes oder der Freundin.

liebe Grüße
 
Hallo!

Das Kind ist 18!

Zudem finde ich es erstaunlich, dass du zugleich meinen kannst, es zu akzeptieren, aber de facto offenbar GAR NICHTS akzeptierst.

Deine Tochter SCHREIBT dir dazu, trotz dass sie noch zu Hause wohnt?

Anfangs schriebst du, HEUTE MORGEN hättest du sie beide "erwischt"; später im Text erzählst du, dass du irgendwann merktest, dass die Freundschaft intensiver wurde. WATT DENN NUN?


w

Ich habe schon Kinder gesehen, die auch mit 18 Kinder sind. Das möchte ich nicht von meiner Tochter behaupten, nur hat sie noch etwas "erhabene" Vorstellung von der Welt und daran bin ich wohl nach genz unschuldig. In unserer Familie legt man altmodischerweise immer noch viel Wert auf Moral und Ethik. Es klingt vielleicht etwas wichtigtuerisch, ist es aber nicht. Es sind echte Überzeugungen gemischt mit Lebenserfahrung. Bei meiner Tochter kommt noch eine riesen Portion an Lebensneugierde dazu. Eine explosive Mischung 😀

🙂
🙂🙂 Das mit schreiben muss ich wohl erklären. Unser Haus ist mehrstöckig. Die Schlafzimmer liegen oben und ich war in der Küche unten. Meine Tochter wollte erst nicht nach unten gehen (die beiden waren wohl auch etwas überrascht), also schrieb sie mir über WhatsApp. Übliche Politik bei uns, wenn man die Treppe nicht laufen will 😀

Ich akzeptiere die Situation tatsächlich, nur brauche ich Zeit um sich anzupassen. Und in dieser Zeit möchte ich möglichst wenig Schaden anrichten 😱 Eine Sache ist es, theoretisch zu wissen, dass die Tochter irgendwann auch einen Freund mitbringt, und eine ganz andere, wenn man mit Tatsachen konfrontiert wird. Ja-ja, ich weiß, ich grüble zu viel :nerv:

Freundschaft bleibt für micht Freunschaft. Meine Tochter hat viele Freunde und ist sehr extrovertiert. Zu viel, wenn man mich fragt, aber diese Tatsache akzeptiere ich ebenfalls und mir macht es inzwischen nichts mehr aus, wenn sie am WE länger unterwegs ist. Meine einzige Bedinung war - schulische Leistungen sollen nicht darunter leiden. Sie hatte aber noch nie einen Jungen ins Haus gebracht, obwohl sie viele kennt und auch mit ihnen Zeit verbringt zu sammen mit der ganzer Clique. Das ist ein Anzeichen für mich, dass sie an diesem Jungen etwas mehr interessiert ist, als an den Anderen. Und das meine ich mit der Vertiefung der Freundschaft. Es ist noch nichts körperliches, ist aber erhöhte Interesse. Vielleicht für manche unbedeutend, für mich schon.

In diesem Sinne noch einen schönen Tag!
 
ich hab es gehasst wenn man ohne "herein" in mein zimmer gekommen ist...hat sie dich echt reingebeten.

alleine die info,.es sei nichts gelaufen, zeigt schon, wie bedrängt sie sich von dir fühlt. sie ist wegen einer normalen sache im rechtfertigungszwang.

gespräch mit der mutter über den ersten freund ist auch unpassend, da passt besser die beste freundin.

nimm dich einfych zurück und kümmere dich lieber um dein eigenes liebesleben.
 
Hey.

Mach dir keinen Stress. Natürlich ist das jetzt gerade nicht so einfach zu verdauen. Ich kann das ganz gut verstehen. (Obwohl ich keine Kinder habe und eher aus der Tochter-Perspektive spreche).

Für meine Mutter war das, als ein Kumpel bei mir übernachtet hat, auch unangenehm, bzw. wusste sie nicht so Recht wie sie darauf reagieren sollte. Sie versuchte es mir mit Humor gegenüber zu treten. Ich fand den Versuch schätzenswert. Sie fragte, ohne aufdringlich zu werden, ob alles okay ist, ob ich mich gut fühle und ob ich Fragen hätte. War halt aber wirklich nur ein Kumpel und so wirklich reden wollte ich darüber auch nicht.

Das hat sich aber mit der Zeit geändert, da sich unsere Dynamik, mit Auszug und generellem "Sinneswandel" den man irgendwann hat, verändert hat. Wir können heute viel lockerer über solche Dinge sprechen als wir es mit, für mich war es etwas jünger, 16 getan hätten. Ich erzähle dann auch, wenn mir jemand irgendwie "quer im Magen liegt" und ich nicht so Recht weiß wie das ist. Da kann sie mir mit ihrer Erfahrung oft helfen. Aber wie gesagt, das hat sich entwickelt.

Vorallem mit 18 fängt der "Abkapselungsweg" an. Das heißt man fängt an viel eigenständiger zu handeln, und sich von der Mutter zu lösen. Natürlich ist das wie mit einem Tannenzweig in einen Schwertkampf zu laufen, weil vorallem als Mutter sieht man, dass viele Vorstellungen noch etwas naiv sind, bzw. darauf hinauslaufen, dass man als Kind vermutlich auf die Schnauze fliegt. Aber da muss man sich drauf einstellen, denn früher oder später wird das passieren, ich würde sowieso darauf hinausgehen, dass es sogar notwendig ist um seine eigene Handlungskompetenz unter Beweis zu stellen. Ich bin zum Beispiel auch sehr oft aufs Maul geflogen, mit Konsequenzen. Geschadet hat es mir im Nachhinein, Jahre später, nicht. Im Gegenteil. Das Gute war, dass meine Mutter sich selbst auch von der mütterlichen Rolle gelöst hat (was, wie sie mir dann erzählte, sehr schwer war) und eine, anstatt Führungs"rolle" eine "Ratgeberrolle" eingenommen hat. D.h. in brenzligen Situationen, konnte ich mich auf ihre Hilfe verlassen.

Für die Mutter ist so ein Abnabelungsprozess, in denen man über gewisse Dinge nicht mehr spricht, natürlich auch schwer. Aber man sollte sich immer wieder vor Augen führen, dass dies der Weg zur Selbstständigkeit ist. Man kann zwar den Boden vor den Füßen mit Matratzen auslegen, aber Kinder sind ja so, dass sie dann umdrehen und volles Karacho in die andere Richtung rennen, nur um dann mit geschlossenen Augen in die nächste Eisenwand zu rasen.

Meine Mutter hat damals mehr Dinge allein gemacht um auch sich selbst davon "Abzunabeln", das heißt sie ist öfter verreist, was sie vorher nicht konnte, bzw. wollte. Hat sich auch einer Gruppe angeschlossen, die über solche Dinge spricht.

Im Grunde muss man nur die Zeit abwarten, bis es einfacher wird. Einen anderen Rat gibt es nicht.

Und ich sag es mal so, du hattest diese ähnlichen Gefühle ja auch schon als deine Kinder geboren wurden "Ich will nichts falsch oder kaputt machen." und es hat doch trotzdem alles ganz gut funktioniert. Vertrau darauf.

Auch wenn Kinder sich "abnabeln", die eigenen Kinder bleiben immer Kinder, auch wenn diese schon 50 sind.
 
Für meinen Geschmack betonst Du viel zu sehr dieses "wir haben ja noch Moral" "wir sind ein Team mit unseren Kindern" "wir besprechen alles ganz intensiv". Du willst irgendwie Sonderstatus für Dein super Team (Frage: ist Familienmanagerin Dein Hauptberuf oder jedenfalls ganz gross?) herauserklären.

Wobei das auch etwas beschreiben kann was sich für Dich gut anfühlt, aber tatsächlich eher eine Abweichung darstellt. Mit 18 den ersten Freund, das ist erstens eher spat und zweitens nimmst Du nicht zur Kenntnis sondern steigst da halb obsessiv drauf ein, was sie da wohl gerade für Erfahrungen macht, wie ihr erleben ist usw. Was machst Du da in ihrem Kopf? Das ist ihrs, da hast Du gar nichts mitzuerleben. Du bist raus. Ganz normal raus. Man ist auch normalerweise in der Abnabelungsphase gerade KEIN Team, sondern die Teens machen den Libero - weil es GESUND und NOTWENDIG ist. Dazu gehört auch, dass man sich mit FREUNDEN bespricht und nicht mehr unbedingt mit den Eltern.

Es ist mehr so ein Gefühl das ich beim Lesen habe - ich glaube nicht dass Ihr emotional den Mittelweg darstellt, sondern ganz leicht in eine zu enge Richtung tendiert. Das ist nun kein Urteil. Bestimmt ist sehr viel anderes bei Euch extrem gut gelungen und es gibt andere, wesentlich ernstere Defizite die bei Euch nicht auftreten.

Trotzdem überlege Dir mal was Du in dieser Phase im Leben und Schlafzimmer Deiner Tochter zu suchen hast. Was war Eure elterliche Botschaft, dass sie sich offensichtlich als erstes sowas wie ertappt fühlt und meint Dich beruhigen zu müssen?

Wenn Du ein Problem hast, sie in Ruhe zu lassen (und dazu zählt auch das rein gedankliche be-ruhen lassen des Themas) dann heist die Baustelle nicht "erster Freund".

Dass sie einen kennen gelernt hat, und der auch sicherlich früher oder später zwischen ihren Schenkeln liegen wird, ist normal. Das ist der Lauf der Dinge. Und wenn sie in Eurem Haus nicht genügend ungestörte Intimität vorfinden, wird das ganze unter weniger geregelte Bedingungen ausgelagert.

Also: Gelassenheit. Grösseres Geschenk kannst Du ihr nicht machen. (Falls der erste Heartbreak inclusive ist kommt sie dann ganz sicher zum Ausheulen wieder ins Team!)
 
Hallo,

ich habe jetzt die Antworten meiner Vorredner nicht gelesen, aber ich kann dir sagen wie ich reagiert hätte.
Ich hätte ein Gedeck mehr auf den Frühstückstisch gestellt und dann einfach abgewartet bis die Beiden von alleine auf dich zukommen 😉

Das deine Tochter die Dinge die ihren Freund betreffen nicht mit ihrer Mutter bespricht, sondern eher mit Freundinnen ist normal. Egal wie gut euer Verhältnis ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass auch dies zum Abnabelungsprozess gehört. Auch wenn es uns Müttern schwer fällt.. irgendwann sind sie dann wirklich nicht mehr unsere Kleinen.

Aber bei mir war es dann irgendwann so, das ich quasi als Erwachsene auf Augenhöhe später wieder sehr gut mit einer Mutter sprechen konnte, und ihre Erfahrungen und Ratschläge weiss ich heute als Erwachsene sehr wohl zu schätzen.

Kopf hoch, da müssen wir alle durch 🙄
 
Ich kann es verstehen, dass es für Eltern ein Schock ist , wenn ihre Tochter zum ersten Mal einen Mann im Bett hat. (So erlebte ich es auch bei meiner Pflegetochter ).
Ich denke, das Beste wäre sie einfach in Ruhe zu lassen und man muss als Elternteil selber erst innerlich mit der neuen Situation klar kommen. Wenn deine Tochter von sich aus reden will ist es okay, aber dränge ihr lieber kein Gespräch auf.
Es ist normal, dass sie nicht alles mit der Mutter besprechen möchte.

Wenn ich früher als Jugendliche einen Jungen mit nach Hause brachte, hatte meine Mutter eher locker reagiert und dafür war ich ihr dankbar.
 

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