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Meine Tante soll nach Stroke Unit in die Geriatrie - ich habe aber einiges Schlechtes darüber gelesen

Andererseits - deine Tante war nun einen knappen Monat in der Geriatrie. Hat es in dieser Zeit erkennbare Verbesserungen gegeben?
Immerhin kann meine Tante ihre Brei-Nahrung alleine essen. An der Lähmung hat sich wohl nichts geändert.
Dort ist es kein Problem, wenn die Patienten noch relativ schlecht sind - da kommen die auf die Frühreha-Station.
Ok, die gibt es nicht überall.
Aber auch in der "normalen" neurologischen Reha hatten wir Pat., die Schluckbeschwerden hatten. Da gibt es ja auch Mittel und Wege - und genau dafür ist ja die Reha da. Um schlucken zu lernen, .... .
Und ein Großteil der Pat. waren auch nicht in der Lage, aufs Klo zu kommen. Da wurde das eben in der Reha geübt.
Sie ist ja auf der Früh-Reha. Wir wussten nur nicht, dass dies nur nach Punkten geht. Hast du nicht alle Punkte erfüllt nach vier Wochen, gibt es keine weiterführende Reha. Dann musst du gehen.

Uns erscheint das unmenschlich, aber was soll man tun?
 
Uns erscheint das unmenschlich, aber was soll man tun?
Das mit der Einteilung nach Status - dass erzählt mir meine Tochter auch immer. Das stimmt schon.

Man muss einen gewissen Stand haben, um in ein anderes "Level" zu kommen.

Sie arbeitet auf der Reha-Station. Die Pat. werden von der Herkunfsklinik dafür angemeldet und kommen an - und dann stellt die Reha-Klinik fest: zu schlecht für diese Station = Wechsel in Früh-Reha, zu gut = Wechsel auf AHB.

Leider bin ich da nicht mehr ganz auf dem Laufenden - wie das mit den Verweildauer in den Phasen aussieht. Wo man quasi die Grenze zieht.

Wäre es nicht eine Option - wenn auch nicht so optimal - das deine Tante erstmal in (Kurzzeit) Pflege o.ä. geht. Und man schaut, wie es ihr in ein paar Wochen geht (mit Therapie in der Einrichtung) und dann evtl. noch mal über weiterführende Reha nachdenkt.
Hat meine Große in der Klinik mitbekommen- dass es das auch gibt. Meist aber beim Wechsel von Reha zu AHB.
 
Dann gibt es dort wenigstens Physiotherapie oder?
Die Verordnung muss über den Hausarzt erfolgen.
Und die Praxis kommt dann die Einrichtung. Quasi wie Hausbesuch - aber eben ins Heim.

Was evtl. schwierig werden könnte, dass es zeitnah mit nem Termin klappt.
Hausbesuche bietet aber eigentlich jede Praxis an.


Bei der Schluckproblematik würde ich versuchen, auch ne Logopädie-Verordnung zu bekommen. Mit dem Behandlungsschwerpunkt Dysphagie. Die könnten probieren, dass sich das noch bessert.
Ergotherapie wäre auch noch ne Option. Aber Verordnungen für 3 Therapien ambulant zu bekommen - ist äußerst unwahrscheinlich.
Mit Glück hat das Heim evtl ne Ergotherapeutin - leider sind die meist für die Beschäftigung eingestellt und machen in den wenigsten Fällen auch funktionelle (also motorische Therapie).
 
Es tut mir leid, wie es mit deinem Vater gelaufen ist. Aber er war doch nicht mehr bei Bewusstsein, als ihr ihn habt gehen lassen. Meine Tante ist es, redet und reagiert.
Heine Sorge...
wenn der Körper keine Nahrung mehr zu sich nimmt, schaltet er in ein Notlaufprogramm und irgendwann stirbst (verhungerst) du.
Am Schluß wird der Körper ganz heiß und die Atmung hört auf.
Meine Tante ist jetzt in dem anderen Krankenhaus in der Neurologie/Reha. Sie bekommt ab morgen Besuch von meinem Cousin bzw. dessen Freundin. Ich soll sie zunächst nicht besuchen. Ich vermisse sie so sehr.
Hast du sie mittlerweile besucht ?
sondern über die mangelnde Kommunikation zwischen Ärzten und Angehörigen.
Ja, das erscheint einem als Angehöriger komisch.
Das könnte in der heutigen Zeit besser laufen.
Die Krankenschwester hat sich echt Mühe gegeben, aber konkrete Aussagen darf sie keine treffen.
Da musst du teilweise zwischen Tür und Angel einen Gesprächstermin organisieren.
Und eine total überforderte Sozialarbeiterin hat gedacht, dass meine Tante schon versorgt ist
Da bin ich mir nicht ganz sicher...
Die waren bei uns "recht auf zack", haben viel telefoniert etc.
Dabei hat sie weder einen Pflegegrad noch ist das Zuhause für sie eingerichtet
Ja, das muß begutachtet werden.
Jetzt soll noch schnell im Wohnort meines Cousins ein Heimplatz gefunden werden
Hm...
Heimplatz ist schon ansprechend, dann noch im gleichen Ort ?
Weitere Reha wurde abgelehnt, da sie nicht alles essen und nicht selbständig auf die Toilette kann.
Und wenn ihr fragt, ob sie länger bleiben kann ?
Immerhin kann meine Tante ihre Brei-Nahrung alleine essen. An der Lähmung hat sich wohl nichts geändert
Gut, das wird u. U. dauern.
Sie ist ja auf der Früh-Reha
Dort ist sie im Moment versorgt.
Das ist jetzt viel für die Kinder 🙁
Sie ist ja auf der Früh-Reha. Wir wussten nur nicht, dass dies nur nach Punkten geht. Hast du nicht alle Punkte erfüllt nach vier Wochen, gibt es keine weiterführende Reha.
Was rät der Sozialdienst ?
Dann musst du gehen.
Ginge es mit Sozialstation zu Hause ?
Uns erscheint das unmenschlich
Das ging uns auch so....
Ich denke man will es allen - nach unserer Modernität - recht machen...
nur was hinten rauskommt 😒
aber was soll man tun?
Dran bleiben, die Kinder müssen jetzt eng mit dem Krankenhaus, Sozialdienst, etc. zusammen arbeiten.
Sie muss ja in ein Heim
Das steht schon fest ?
Zuhause ist noch nichts bereit, sowie ich Schwiegertochter verstanden habe.
Unsere Mutter war auch in Kurzzeitpflege und kam wieder nach Hause.

Ich drücke die Daumen 👍
 
Und wenn ihr fragt, ob sie länger bleiben kann ?
Wenn die FrühReha nicht verlängert wird.
Und ein Wechsel in eine normale Reha nicht möglich ist, wie @Bitterschokolade hier schon schreibt.
Weitere Reha wurde abgelehnt, da sie nicht alles essen und nicht selbständig auf die Toilette kann.
Dann muss die Tante in ein Heim, denn der Mann ist ja auch schwerkrank und kann sich nicht um sie kümmern.


Da bin ich mir nicht ganz sicher...
Die waren bei uns "recht auf zack", haben viel telefoniert etc.
Sollte so sein - aber es herrscht ja heute überall Personalmangel. Und da kann es schon passieren - sollte natürlich nicht - dass da einer durchs Raster rutscht.
Zumal man vermutlich meistens davon ausgeht - dass die Patienten von der Früh-Reha in eine "normale" Reha wechseln. Und da kümmern sich die in der Reha da dann um alles, was mit der Betroffenen passieren wird = Versorgung für Zuhause, Hilfsmittel oder eben Organisation eines Heimplatzes.

Das aber nicht wenigstens der Antrag für eine Pflegestufe im KH in die Wege geleitet wurde - wundert mich dann aber auch.
 

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