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Meine Onkel werden sterben... an Alkohol!

Kaufe ihm kein Alkohol....

Er muss dringend Therapie machen....ansonsten kannst du ihm nicht helfen.


Vermutlich hatten seine Brüder und er eine schlimme Kindheit gehabt.
 
Schlimme Kindheit ist immer eine billige Ausrede, wenn man das eigene Leben nicht auf die Reihe kriegt. Man bleibt doch nicht immer Kind! Irgendwann muß man auch mal Eigenverantwortung übernehmen.

Aber diese Brüder haben die fleißig im Alkohol ersäuft. Jeder ist am Suff schuld, nur nicht der Säufer selber. Anscheinend hat der Rest der Verwandtschaft viel zu lang weggeschaut bei dem Drama, und jetzt ist Matthäi am letzten.

Aber jetzt ist es auch nicht Deine Schuld, und nicht Deine Verantwortung, TE. Wer sich unbedingt totsaufen will, den kann man nicht dran hindern, und Hilfe wird ja abgelehnt.

Hör einfach auf, die Säufer noch mit Alk zu beliefern, und bleib ab sofort dem Drama fern. Wenn den Säufern mehr und mehr die gewohnten Kontakte wegfallen, kommen sie vielleicht (sehr vielleicht!) auf andere Gedanken. Wenn nicht - weg mit Schaden. Du trägst an allem keine Schuld, ist nicht Dein Problem, laß es auch nicht zu Deinem machen.
 
P.S. der Ex-Mann einer Bekannten war auch ein Säufer. Als er im Suff gegen sie und den gemeinsamen Sohn gewalttätig wurde, hat sie ihn aus (ihrer) Wohnung geworfen. Hat ihm dann noch "gnädigerweise" eine eigene Wohnung gemietet, dort hat er sich dann ein paar Monate später zu Tode gesoffen.

Ab einem bestimmten Stadium kann man solche Säufer eigentlich nur noch zwangsweise irgendwo einweisen lassen, oder sie sterben lassen. Gibt keine dritte Möglichkeit, außer man will sich selber kaputtmachen. :mad:
 
Ja..so eine Situation kenne ich wie in dem letzten Beitrag.
Wenn Alkies keine Einsicht zeigen, kann man ihnen nicht helfen und viele sterben.



Schlimme Kindheit ist keine billige Ausrede.
Alkies müssen Entzug und Therapie machen.

Wenn sie nur wegen ihrer schlimmen Kindheit herumjammern und weiter saufen, um ihre Probleme und Depressionen zu verdrängen und keinerlei Therapie machen ...dann ist es eine billige selbstmitleidige Ausrede.
 
Richtet eine gesetzliche Betreuung für die beiden ein (wenn sie es wollen). Dann kümmert sich jemand beruflich um die beiden: vermittelt Hilfen, kümmert sich um finanzielle Entscheidungen. Dann seid Ihr raus. Und kauf keinen Alkohol, dann bist du mitschuldig. Anderes braucht Ihr dann auch nicht mehr zu tun. Nur, wenn ihr Lust habt.

Der Betreuer kümmert sich auch um Wohnungsangelegenheiten, Behördensachen und Arztdinge. Um alles im Notfall. Mit ihren Suchterkrankungen bekommen sie einen, und müssen es auch nicht bezahlen.
 
Ich hab mir bloss den ersten Absatz durchgelesen. Wieso kaufst du ihm Alk?
1.bist du nicht sein Laufbursche
2. Hilfst du ihm dadurch nicht

Ich hab ehrlich gesagt nicht viel Mitgefühl für Alkohol-und Drogenabhängige. Die haben freiwillig danach gegriffen. Ich hab mir meine Depressionen nicht ausgesucht und die Leute haben nicht viel Verständnis, werfen einem noch vor, faul und undankbar zu sein...
 
Ich hab mir bloss den ersten Absatz durchgelesen. Wieso kaufst du ihm Alk?
1.bist du nicht sein Laufbursche
2. Hilfst du ihm dadurch nicht

Ich hab ehrlich gesagt nicht viel Mitgefühl für Alkohol-und Drogenabhängige. Die haben freiwillig danach gegriffen. Ich hab mir meine Depressionen nicht ausgesucht und die Leute haben nicht viel Verständnis, werfen einem noch vor, faul und undankbar zu sein...
Das habe ich schon oft hier erlebt, dass Depressive hässlich und abfällig über Alkoholiker reden.

Dabei sind beides Krankheiten.
 
Naja. Wenn man sich etwas mit der aktuellen Forschung und Psychologie darüber befasst, dann weiß man, dass wirklich Suchtkranke immer Gründe haben, zu ihrem Suchtmittel zu greifen - und das keine schönen Gründe sind. Also bewusst aussuchen tut es sich keiner aus reiner Freude und den Betroffenen geht es gesundheitlich oft schlecht. Sie schädigen sich aber durch die Sucht weiter. Und sich bewusst zu schädigen ist auch nichts, was man "einfach so" mal macht.

Ich empfinde das also als nicht differenziert genug, wenn man so argumentiert. Und für mich ist das auch immer so eine Sache, sich Mitgefühl und Verständnis zu wünschen oder unter dem Mangel davon zu leiden - dann aber auch selbst für andere das nicht aufzubringen.
 

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