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Meine Noten (Ich bin am Ende...)

M

Mercury

Gast
Ich gehe in die 10. Klasse eines Gymnasiums und meine Noten machen mir derzeit große Sorgen.
Schon damals bin ich einmal sitzen geblieben und das ist eine Erfahrung, die ich nicht nochmal sammeln will.
Ich weiss wie wichtig gute Noten sind, aber irgendwie bekomme ich einfach nicht meinen verdammten Hintern hoch. T_T
Jedesmal sage ich mir "Nächstesmal lernst du mal richtig...blabla" aber am Ende kommt eh nichts dabei raus und meine Vorsätze lösen sich quasi in Luft auf.
Gründe dafür sind meine grenzenlose Faulheit und mein niedriges Selbstbewusstsein.
Ich denke mir meist immer "Wenn du mehr gelernt hättest, wär auch groß nichts besseres dabei rausgekommen"....

In folgenden Fächern habe ich die Arbeiten verhauen:
Englisch--> 5 (1. Arbeit...ich bin auf die 2. gespannt, die wir bald schreiben *hust*)
Latein--> 4-5 (1. Arbeit <.<")
Physik--> 4-5
Biologie--> 4-
Musik--> 5


Ich bin jetzt schon komplett demotiviert und habe Angst, dass Schuljahr nicht zu packen. ._. Wenn man die mündliche Mitarbeit miteinberechnet stehe ich auch nicht besser derzeit. (Ich traue mich nicht, mich zu melden...möchte aber eh erstmal die schriftl. Noten in den Griff bekommen)

Hat jemand vielleicht eine Idee wie ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegen kann!?
Bitte, ich bin wirklich verzweifelt...
Meine Eltern machen mich kalt, wenn sie wieder ein "Versetzung ist gefährdet" als Anmerkung im Zeugnis vorfinden. ^^"
 

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Mercury

Gast
@zitronengelb
Naja...
Nachhilfe nimmt einem ja auch nicht das Lernen ab, also von dem her...^^"


@polgara
Jaein.
In der Grundschule wollte ich noch Ärztin werden....den Plan habe ich allerdings schon verworfen. So einen Schnitt bekomme ich sowieso niemals hin.
Ansonsten habe ich mir groß noch keine Gedanken darüber gemacht.
Studieren wäre jedenfalls schön (vllt. etwas in Richtung BWL)...momentan sehe ich da aber auch eher schwarz. ._.
 
M

MilhouseVanHouten

Gast
Hallo,

bin mir nicht sicher, ob es Dir weiterhilft, was ich Dir zu dem Thema schreiben kann, aber da ich eine ziemlich chaotische Schulzeit hinter mir habe und schlechte Noten kenne, schreibe ich Dir mal meine Eindrücke auf:

Jedesmal sage ich mir "Nächstesmal lernst du mal richtig...blabla" aber am Ende kommt eh nichts dabei raus und meine Vorsätze lösen sich quasi in Luft auf.
Lernst Du speziell auf Klassenarbeiten hin? Dsa wäre meiner Ansicht nach wenig erfolgsversprechend, falls Du ein Wissensdefizit ausgleichen musst. In dem Fall würde ich über Nachhilfe oder (seriöse) Lerngemeinschaften nachdenken. Meiner Erfahrung nach habe ich mir immer leichter getan, wenn ich kontinuierlich gelernt habe. Dafür hielt sich dann der Lernaufwand vor Klassenarbeiten in Grenzen.

Ich bin jetzt schon komplett demotiviert und habe Angst, dass Schuljahr nicht zu packen.
Hmmm, kannst Du nicht versuchen, Deine Angst in positive Energie umzuwandeln? Das mag doof klingen, aber bei mir war es schon oft so, dass ich aus Angst plötzlich wie eine Maschine funktioniert habe und es dann doch noch geschafft habe, einfach weil ich auch wusste, dass ich es schaffen muss.

(Ich traue mich nicht, mich zu melden...möchte aber eh erstmal die schriftl. Noten in den Griff bekommen)
Die Anmerkung war ausschlaggebend dafür, dass ich hier antworte, denn ich sehe aus meiner Erfahrung darin eine Gefahr. Das ist in meinen Augen ein Teufelskreis, denn es ist schwer, ohne mündliche Mitarbeit besser zu werden. Wenn Du etwas sagst und der Lehrer dich korrigiert oder - falls es richtig ist - lobt oder bestätigt, wird Dein Wissen gespiegelt und Du bekommst ein Gefühl dafür, wo Deine Wissenslücken sind. Meiner Meinung nach ist Schule genau dazu da und das ist auch der große Vorteil im Vergleich zur Erarbeitung eines Themas für sich alleine. Du darfst nur keine Angst haben, dass Du etwas falsches sagst oder davor, dass Mitschüler sich doof verhalten und z.B. lachen. Natürlich besteht die Gefahr, dass auch vom Lehrer eine doofe Bemerkung kommt, etwa wenn er/sie der Meinung ist, dass es eine einfache Frage war, die jeder hätte wissen müssen. Aberr da muss man meiner Meinung nach durch. Das motiviert auch zu lernen, eben weil man nicht ständig falsche Antworten geben will. (Das ist keion Aufruf zu falschen Antworten, d.h. wenn Du etwas sicher nicht weißt, ist es wohl besser, zu schweigen.) Außerdem hat es den Vorteil, dass die Schulstunde schneller vorbeigeht, wenn man hochkonzentriert dabei ist und sich beteiligt. Schlimmer noch, es könnte sogar manches interessant sein. ;)
(Ich musste übriges auch für 2 Jahre Nachhilfe in einem Fach nehmen.) Ich schreibe zwar häufig in der "Du"-Form, schildere aber nur meine Erfahrungen. Ob mein Rezept etwas für Dich ist, kann ich nicht einschätzen. Vermutlich muss einfach jeder seinen Weg finden. So habe ich eben in der neunten Klasse "in letzter Sekunde" die Kurve bekommen.
Aufmerksam, aktiv zuhören war schon die halbe Miete. Die Lehrer merkten, dass ich plötzlich wollte und unterstützten mich und sahen mir die ein oder andere falsche Antwort nach.
Ich kam irgendwie in eine positive Spirale. Das wünsche ich Dir auch. Viel Glück und alles Gute!

mvh

Meine Eltern machen mich kalt, wenn sie wieder ein "Versetzung ist gefährdet" als Anmerkung im Zeugnis vorfinden.
PS: Ich hoffe und vermute, dass die Reaktion nicht ganz so schlimm ausfällt. Du schadest eben hauptsächlich Dir selbst.
Aber auch das ist nur auf den ersten Blick so dramatisch. Ich habe im Bekanntenkreis einige, die gerade mal so einen Hauptschulabscchluss geschafft haben, eine Ausbildung mit viel Glück geschafft haben und dann plötzlich die Kurve genommen und ein Studium mit tollen Noten und innerhalb der Regelstudienzeit abgschlossen haben. Der Weg ist eben einfach härter und jetzt hast Du meiner Meinung nach eine gute Gelegenheit, einen direkten, vergleichsweise einfachen Weg zu gehen.
 
Q

*quasi*

Gast
Hast du echte Lernprobleme (dann wäre die Idee mit der Nachhilfe sinnvoll) oder bist nur zu faul? Dann könnte es schon reichen, sich mit Klassenkameraden, denen es ähnlich geht wie dir, zusammen zu tun und sich zum Lernen zu verabreden. Meinem Sohn - steht jetzt vor dem Abi - hat letzteres gut geholfen.
Gruß quasimodo
 

polgara

Aktives Mitglied
@zitronengelb
Naja...
Nachhilfe nimmt einem ja auch nicht das Lernen ab, also von dem her...^^"
Nein Nachhilfe nimmt dir nicht das Lernen ab, aber sie "zwingt dich zu einem bestimmten in der Woche dich mit dem Thema auseinander zu setzen. Das kann vielleicht schon der Ausschlag für eine vier anstatt einer fünf sein.
Suche dir, wenn du eine Nachhhilfe in Erwägung ziehst vor allem eine Person die du magst.
Außerdem kannst du, was du in vielen Jahren des "Nichtlernens" versäumt hast auch nicht in kurzer Zeit aufholen. Also nimm dir ein Fach nach dem anderen vor. Frage deine Lehrer, ob du Referate schreiben kannst um die Noten zu verbessern und zumindest so nicht sitzen zu bleiben. Da zählt meist schon der gute Wille...
Gibt es bei euch nicht die Versetzung auf Probe?


@polgara
Jaein.
In der Grundschule wollte ich noch Ärztin werden....den Plan habe ich allerdings schon verworfen. So einen Schnitt bekomme ich sowieso niemals hin.
Ansonsten habe ich mir groß noch keine Gedanken darüber gemacht.
Studieren wäre jedenfalls schön (vllt. etwas in Richtung BWL)...momentan sehe ich da aber auch eher schwarz. ._.
Na ja, aber das bedeutet schon ganz klar, dass du das Abi oder eine Fachhochschulreife brauchst. Die Alternative wäre dir jetzt eine Lehrstelle zu suchen (was schwer wird mit den Noten) und dein Abi später nach zu machen (was wesentlich mühsamer ist).
Kannst du dich evt. du klare Zukunftsvisionen motivieren?
 
S

schulfairsuch

Gast
Lerngruppe ist gut!
Von meinen beiden Kindern auf dem Gymnasium weiß ich, dass ihr unheimlich viel scheinbar Überflüssiges lernen müsst und der Sitz im Leben bei Vielem nicht klar ist (v. a. bei Naturwissenschaften, Mathe).
Wenn mensch sich zu Hause hinsetzt und sich für ein Thema z.B. in Physik wirklich interessiert und sich nicht auf das Schulbuch beschränkt und statt dessen im Internet oder Lexika oder Büchern forscht, kann auch Uninteressantes Interessant werden (So kannst Du Dir vielleicht auch was aneignen, was andere nicht wissen und somit Dein mündliches aufpeppen). So habe ich als Mutter sogar schon viel dazugelernt. Das erfordert bischen mehr Zeit, kann aber durchaus auch Spaß machen. Versuchs mal. Vielleicht kannst Du das ein oder andere ja auch Deine Eltern fragen oder mit ihnen ,,erörtern", so lernt die ganze Familie noch mit.
Vokabeln musst Du leider pauken (Karteikarten immer in der Jackentasche, Vokabeltrainer im Gameboy (gibts für Englisch, aber Latein glaub ich nicht; beim Gehen) und lies englische Bücher oder schau Dir DVDs auf englisch an -- vielleicht mit U-Titeln.
Und wenn Du was geschafft hast, belohne Dich mit etwas, was Du wirklich gerne tust/hast -- nur nicht zu lange, es muss im Verhältnis stehen.
Vor allem sieh die Schule nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance, einen Ort zu haben, wo Du Dinge kennenlernen kannst, die Du sonst vielleicht nicht lernst. Sie ist momentan Dein Job, so wie Erwachsene auch ihren Job haben und ihn auch -- manchmal lustlos -- tun.
 

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