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Meine Mutter ist andauernd betrunken

weissnicht2702

Neues Mitglied
Es ist gerade 5, um 7 müsste ich aufstehen, und anstatt zu schlafen, muss ich mir anhören, wie meine betrunkene Mutter und ihr Lebensgefährte sich gegenseitig anschreien und beleidigen. Das kommt ungefähr 2-4 Mal im Monat vor. Meine Mutter trinkt schon immer, zumindest habe ich das schon mit 10/11 oft mitbekommen, aber in den letzten Jahren hat sich das sehr gehäuft, vor allem nachdem sie ihren Führerschein deswegen verloren hat. Ich würde sagen sie trinkt an 4-5 Tagen in der Woche so stark, dass man es mitbekommt, an Tagen an denen sie nicht arbeiten muss ist es natürlich besonders schlimm. Sie geht also auch desöfteren angetrunken zur Arbeit.
Ich bin ehrlich, ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Mutter, aber wenn sie trinkt, verspüre ich so einen großen Hass ihr gegenüber. Ich würde ihr manchmal am liebsten eine Ohrfeige geben. Sie verhält sich kindisch, sie labert komisches Zeug, manchmal fängt sie einfach an zu schreien, sie hört laut Musik und oft beleidigt sie mich sogar, sagt es mir aber nichts ins Gesicht, sondern läuft an meinem Zimmer vorbei und sagt sowas wie "Fahr zur Hölle" oder "blöde Ziege". Sowas kommt einfach aus dem Nichts, keine Auseinandersetzung oder Diskussion davor. Wenn sie wieder nüchtern ist, kann sie sich angeblich an nichts erinnern, ich glaube das behauptet sie aber einfach nur, weil sie sich entweder schämt oder weil sie keine Lust hat, über ihr Problem zu reden. Und sie lässt nicht mit sich reden, sei es ihr Alkoholproblem oder Dinge, die sie falschgemacht hat, aber nicht einsehen will.
Das klingt alles irgendwie harmloser als es ist, ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was ich mir hiervon erhoffe. Es belastet mich einfach, da ich bis jetzt noch nicht finanziell in der Lage bin, auszuziehen und in gewisser Weise bin ich auf sie angewiesen, weil sie mich "ihr" Auto benutzen lässt.
Normalerweise sollte sie in Therapie und Entzug machen, aber wer keine Hilfe annimmt, dem kann nicht geholfen werden. Eigentlich suche ich nur einen Weg raus aus dieser Irrenanstalt..
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Ich weiß nicht, wie alt du bist.
In Einzelfällen hilft das JA bis 21.
Ansonsten kannst du ausziehen; sie soll dir dein Kindergeld überweisen und je nach Einkommen weitere Unterstützung, da es nicht zumutbar ist, unter diesen Umständen im "Familienverband" zu leben.
Wenn sie mault, sag ihr, dass du zu einem Fachanwalt für Familienrecht gehen wirst. Der wird dir helfen wenn es darum geht, einen Auszug zu ermöglichen.
(Hast du kleine Geschwister?)
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Das tut mir leid für dich, das hört sich nicht schön an.

Hast du dich denn schon einmal erkundigt ?
Ich meine, nach Anlaufstellen wo man sich in solchen Fällen Unterstützung holen kann, wenn es zuhause einfach nicht mehr klappt?
AWO, Caritas.... du musst nicht bei deiner Mutter wohnen bleiben, wenn es so unerträglich ist.
Du kannst dir eine WG suchen und ausziehen wenn du vollljährig bist, wenn du eine Ausbildung machst, stünde dir theoretisch sogar das Kindergeld zu, das deine Mutter momentan kassiert.

Unterstützung gibt es auf jeden Fall.

LG Yado
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Deine schwierige Mutter kannst du nicht verändern.

An deiner Stelle würde ich dringend und möglichst schnell ausziehen.

Kümmere dich um dein eigenes Leben.

Solch eine schlimme Situation wird für dich krank machend sein.

Man kann auch mit wenig Geld ausziehen, z.B. in ein WG Zimmer.

Lass dich vom Jugendamt, Wohnungsamt, Caritas, Frauenhaus oder Housing first beraten...

Adressen findest du im Internet.

Du kannst dir auch eine Ausbildung mit Wohnunterkunft suchen.
 

weissnicht2702

Neues Mitglied
Ich weiß nicht, wie alt du bist.
In Einzelfällen hilft das JA bis 21.
Ansonsten kannst du ausziehen; sie soll dir dein Kindergeld überweisen und je nach Einkommen weitere Unterstützung, da es nicht zumutbar ist, unter diesen Umständen im "Familienverband" zu leben.
Wenn sie mault, sag ihr, dass du zu einem Fachanwalt für Familienrecht gehen wirst. Der wird dir helfen wenn es darum geht, einen Auszug zu ermöglichen.
(Hast du kleine Geschwister?)
Ich bin 19. Ich hab noch einen jüngeren Bruder, der bei meinem Vater wohnt. Es wäre zwar eine Möglichkeit dort hinzuziehen, nur sind die Busverbindungen dort sehr schlecht, weshalb ich auf ein Auto angewiesen wäre.. und da steht mir nur das meiner Mutter zur Verfügung. Ich mach mich trotzdem mal schlau, was ich für Möglichkeiten habe..
 

weissnicht2702

Neues Mitglied
Das tut mir leid für dich, das hört sich nicht schön an.

Hast du dich denn schon einmal erkundigt ?
Ich meine, nach Anlaufstellen wo man sich in solchen Fällen Unterstützung holen kann, wenn es zuhause einfach nicht mehr klappt?
AWO, Caritas.... du musst nicht bei deiner Mutter wohnen bleiben, wenn es so unerträglich ist.
Du kannst dir eine WG suchen und ausziehen wenn du vollljährig bist, wenn du eine Ausbildung machst, stünde dir theoretisch sogar das Kindergeld zu, das deine Mutter momentan kassiert.

Unterstützung gibt es auf jeden Fall.

LG Yado
Danke für die Antwort, ich werde mich auf jeden Fall informieren.
 

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