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Meine Geschichte :-(

Ich glaube Dir sehr gerne, dass Du das Gefühl bekommst, dass Deine Kräfte schwinden. Denn irgendwann ist der Akku immer leerer.

Es ist in jedem Fall schon sehr gut, dass Du Montags mit dieser Pädagogin reden kannst. Und über das Feedback wird sie sicher auch die Möglichkeit haben, sich ein Bild zu machen und kann vielleicht immer besser auf Dich eingehen. Wenn Dein Vertrauen dann immer größer wird, dann könnte ich mir auch vorstellen, dass Du Dich ihr gegenüber mehr öffnen kannst.
 
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Re: Meine Geschichte :-(
Hi,

ich stelle mir immer häufiger die Frage ob mein Leben überhaupt noch Lebenswert ist, weil ich nicht mehr echt lachen kann und keine Freude mehr empfinden kann. Ich kann zwar sagen wie sich das anfühlt, aber ich spüre es nicht. Das macht mich fertig.:wein:
 
Hallo,

ich habe generell ein sehr großen Misstrauen Menschen gegenüber. Ich brauche ewig um ein winziges bisschen vertrauen aufzubauen und das reicht bei weitem nicht aus um über mich zu reden. Ich habe auch Angst davor im Mittelpunkt zu stehen.
Ich habe Jahrelang über meine Gefühle und Gedanken geschwiegen und das aus gutem Grund, ich habe eine Mauer aufgebaut in die ich bisher nur die Päd. zutritt hat und da musste sie wirklich für kämpfen (sie will mich nicht aufgeben).
Ich kann mich mündlich nur schwer ausdrücken und finde nie die passenden Worte, in den Gesprächen mit der Pädagogin rede ich kaum, sie stellt mir meistens Fragen bei denen ich nur mit "Ja" oder "Nein" antworten muss (damit es mir leichter fällt), ab und zu sage ich mehr dazu. Per Mail kann ich ihr alles schreiben, ohne Angst, nur wenn wir uns dann sehen und sie stellt mir dazu Fragen dann kommt die Angst in geballter Form.
 
han・mon;2160361 meinte:
ich habe generell ein sehr großen Misstrauen Menschen gegenüber. Ich brauche ewig um ein winziges bisschen vertrauen aufzubauen und das reicht bei weitem nicht aus um über mich zu reden. Ich habe auch Angst davor im Mittelpunkt zu stehen.

Ich überlege gerade liebe han.mon, ob all das, was du hier beschreibst nicht "einfach" in deinen Minderwertigkeitsgefühlen wurzelt...

Jemand, der sich als minderwertig empfindet, muss doch Angst vor den anderen haben, die ihm stets "besser", "größer" und "stärker" erscheinen, oder? Und er hat auch nicht den Mut, sich unter ihnen in den Mittelpunkt zu stellen, er glaubt vielleicht auch, er wäre dafür nicht wichtig genug.

Damit will ich sagen, dass du vielleicht durch die Verbesserung deines Selbswertgefühls direkt auch leichter Vertrauen zu den Anderen aubauen könntest, dich leichter öffnen, dich ihnen zeigen könntest und dein Leben dir deshalb wieder mehr Freude machen würde - du würdest dann mehr aus Freude statt aus dem Pflichtgefühl heraus leben.

Deshalb wäre es vielleicht jetzt besonders wichtig, das du deine dich belastenden Erfahrungen der Vergangenheit richtig verarbeitest, sie in Frage stellst, sodass sie an ihrer Macht verlieren und dich nicht mehr nachträglich in deinem Selbstwert immer wieder verunsichern können. Nur dann, denke ich, kannst du an deinen Wert, das du hast, an deine Erfolge, das Lob und die Bestätigung, die du von den Anderen bekommst wirklich glauben und sie annehmen.
Eine entsprechende Psychotherapie könnte dir dabei sicherlich helfen, han.mon!

Alles Gute und liebe Grüße! 🙂
Lenja
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

heute konnte ich kein Wort sagen, ich habe nur geweint.:wein:

Mein Selbstwertgefühl ist quasi nicht vorhanden. Ich weiß das ich einiges kann und meine Sache auch gut mache (sonst würde ich ja nicht in so einem Stall arbeiten), nur reicht das nicht um mein Selbstwertgefühl zu steigern.
 
Hallo,

mir geht es z. Zt. extrem schlecht, es ist viel passiert in den letzten Monaten...das schlimmste muss ich hier los werden...ich habe ja auch Massive Angst vor Ärzten, nun musste ich aber gezwungenermaßen zum Frauenarzt (ist aber alles ok körperlich bin ich Gesund). Im Gespräch (das meine Begleitung führen musste da ich unfähig war zu reden) wurde natürlich alles geklärt u.a. auch das ich noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Bei der Untersuchung hat sie nochmal gefragt ob ich da wirklich sicher bin und ich nur "ja" und dann hat sie gefragt ob ich vergewaltigt wurde und ich sagte "ich weiß es nicht, Blackout" und bestätigte ihr dann mit einem nicken das es Gewalt gab.
Dann sagte sie etwas was mich wirklich fertig macht, sie meinte es gibt Anzeichen für eine frühere Schwangerschaft.:wein: Ich wäre fast zusammengebrochen, ich dachte das wäre ein Albtraum oder eine Panikattacke gewesen, denn die hatte ich ständig danach, es kam mir so unwirklich vor...dann war es doch real das ich 2-3 Monaten nach der "Gewalttat" bei der Klassenfahrt in der Nacht starke Blutungen und Schmerzen hatte.
Ich habe das Baby verloren, was habe ich nur getan?:wein::wein::wein:
 
Hallo,

es ist noch nicht besser, ich fühle mich so Wertlos und allein, obwohl mir ja geholfen wird, hier geht mein Beitrag leider etwas unter...das ist echt schade, denn ich könnte Zuspruch gebrauchen... 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie was hast du gemacht? "Es" ist gegangen und wer weiß wozu das gut war. Wer weiß ob es lebensfähig gewesen ist. Wer weiß....

Bist du in Therapie oder welche Aufgabe hat die Pädagogin oder hast du die gar nicht mehr als Begleitung?
 
hi,

dieses gefühl eine mörderin zu sein bleibt leider bestehen auch wenn ich mir noch so oft einrede das es vielleicht besser so war...

in einer therapie bin ich (noch) nicht, ich habe wahnsinnig große angst davor, die ich bisher noch nicht überwinden konnte... die pädagogin unterstützt mich wo sie kann und soweit ich es zulassen kann, aber momentan schaffe ich es nichtmal mehr mit ihr zu sprechen, nur schreiben. :wein:
 

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