• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

meine eltern sind tod :'(:'(:'(:'(:'(:'(

G

Gast

Gast
hye

ich bin 25 jahre alt und habe letzte woche meine eltern an einem tragischen unfall verloren.
ich weis nun nicht was ich tun soll. ich vermisse sie so sehr .
ohne sie fehlt ein teil in meinem leben fühle mich so alleine.
totale leere in mir.

ich hatte zwar immer wieder Meinungsverschiedenheiten haben uns ofters gestritten aber uns auch wieder versöhnt.
ich kann sagen sie waren für mich die besten eltern und nun sind sie einfach weg?

warum?
was hab ich falsch gemacht das gott mich so bestraft??
 
Lieber Gast,

das ist ein schwerer Schlag. Ich spreche Dir zu allererst mein Beileid aus. Bitte nimm das nicht als bloße Faselei, ich meine es ernst. Da ich selbst neben meinem Studium als Bestattungsaushilfe arbeite, habe ich mir einige Gedanken zum Tode eines Menschen gemacht und mich gefragt, wie man einen Hinterbliebenen am besten tröstet, wenn das Schicksal einem die, die einem am nächsten sind, nimmt und auch, wie ich selbst mit einer solchen Situation umgehen würde, für die es so gut wie keine Vorbereitung gibt.

Zunächst quäle Dich nicht mit den Gedanken, dass Du etwas falsch gemacht hast oder, dass Gott Dich bestraft.
Ich für mich verstehe den Tod als einen Vorgang in welchem ein Mensch geht, um für den nächsten Platz zu machen. Hinterfrage den Tod Deiner Eltern nicht. Es macht Dich nur verrückt und ist zugleich unverrückbar.
Dies betrifft im Übrigen ALLE Angehörigen und es wird auch mich betreffen, so wie es nun Dich betrifft. Ich hoffe, dass sich noch andere bei Dir melden werden, die ein Schicksal wie Deines selbst durchlebt haben. Ich kann leider nicht aus eigener Erfahrung sprechen.

Doch ich habe ein paar Hinweise, wie Du selbst mit der Trauer umgehen kannst, die Dir aber niemand abnehmen wird.

Versuche, die Trauer zu ritualisieren.
Setze den Schmerz in Bewältigung des Ereignisses um.

Ist alles bzgl. der Beerdigung bereits geregelt? Hast Du Dich um den Nachlass und das Testament bereits gekümmtert? Bitte fasse meine Fragen nicht zynisch auf, denn sich um solche Dinge zu kümmern sind zum einen notwendig, sollten von nahen Verwandten ausgeführt werden und dienen ganz einfach der Trauerbewältigung, denn es sind Dinge, die sinnvoll sind und die Dich in Deinem Schmerz an die Hand nehmen und Dich durch die erste Trauerphase führen.

Ritualisiere Deine Trauer.

Ich entnehme Deinem Verweis auf eine Gottesstrafe, dass Du mit Gott aller wahrscheinlichkeit nach haderst - unabhängig davon, ob Du Christ bist, oder nicht, wäre es trotz allem wohl an dieser Stelle vielleicht keine schlechte Idee einen Blick in das Alte Testament zu werfen. Ich meine damit die Psalmen 23 und 22, die von tiefer Gottesenttäuschung und Hoffnung handeln. "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Denn entgegen der allgemein vorherrschenden Meinung, zeichnet die Bibel keineswegs ein total harmonisches Bild von der Beziehung der Menschen zu Gott.

Weine viel und ausgiebig, lass Deiner Trauer freien Lauf und setze Dir einen Tag oder eine Woche, in welcher Du anfangen willst, zur Arbeit zurückzukehren. Bitte einen Freund oder einen Verwandten, Dir dabei behilflich zu sein. Das hilft, Deinen Trauer innerlich zu strukturieren.

Viele werden Dir wahrscheinlich sagen, dass Du immer zu Ihnen kommen kannst, um zu reden. Aus meiner Erfahrung weiß ich jedoch, dass es eine noch viel größere Stütze sein kann, wenn man nichts erklären muss und dass es hilft, wenn jemand einem einfach nur so für Dich da ist und einen Termin mit Dir wahrnimmt und zB einkaufen geht etc., damit DU wieder mit Deinem Leben weitermachen kannst.

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen Ratschlägen soweit helfen konnte und, dass Du heute Nacht gut schlafen kannst! Alles Gute!
 
Das tut mir sehr leid.

Unerwartet beide Elternteile verlieren ist sicher besonders schmerzlich.

Ich würde mir überlegen, für eine Weile eine therapeutische Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen. Dahin überweist dich in dieser Situation jeder Hausarzt.

Alles Gute.
 
2ter versuch erster text ging verloren!!

hye

ich muss das jetzt mir einfach mal von der seele schreiben ein bisschen luft lassen.

der schlimmste tag in meinem leben geginn wie jeder anderer ich stand auf fuhr zur arbeit.
dachte mir nichts dabei das meine eltern sich nicht melden da ich wusste das sie sich eine auszeit nehmen wollte und auf ihre Parzelle gefahren sind.
nach dem Feierabend bin ich nach hause gefahren und wunderte mich warum ein Polizei wagen vor meiner Tür stand.
ich bin nicht ganz aus dem auto gestiegen kamen sie schon auf mich zu fragten mich ob ich frau xxx sei , ich sagte ja.
dann der eine polizist wir müssen mit ihnen reden können wir rein gehen ( in dem Moment schossen mir tausend Gedanken durch dem kopf)
kaum waren wir im haus sagte er ich solle mich setzen.
dann fingen sie an.
sind herr xxx und frau xxx ihre eltern? von mir kam nur ein ja.
dann der Polizist wir müssen ihr leider mitteilen das ihre eltern bei einen tragischen unfall ums leben kamen.
fragte gleich was passiert sei der Polizist fuhr gleich fort die heizung in der Parzelle sei kaputt gewesen und als meine eltern schliefen strömte dort gas raus.

für mich brach meine welt zusammen ich konnte das alles nicht glauben.
dachte man will böse mit mir spielen.
der Polizist meinte dann ich solle meine eltern identifizieren dachte sie wollen mich veräppelt hab das alles nicht verstanden sagte jedoch das ich das nicht alleine schaffe und rief meine beste freundin an. sie kam sofort her und wir fuhren zusammen in die partalogie.
meine eltern dort liegen zu sehen es war der horror.
ich kann euch nicht sagen wie lange ich dort war weis aber noch das ich meine eltern immer und immer wieder angefleht habe aufzuwachen.

da ich ihre einzigste tochter war blieb alles an mir hängen das erbe die trauerfeier bei beisetzung und und und.
das erbe und die Lebensversicherung wurde auf mich überschrieben auf einer seite war es ja gut da ich somit alles zahlen konnte aber es gab mir nun mal auf nicht meine eltern zurück.
und was ist mit ihrem haus? da wohnen das könnte ich nie. aber es verkaufen und somit noch ein teil meiner eltrrn und meiner Kindheit verlieren?

dann die trauerfeier organisieren da gab es viele Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und meiner tante.
meine tante wollte unbedingt das die särge offen sind wo ich aber da gegen war weil ich finde das man meine eltern so in Erinnerung behalten sollte wie sie waren.
dann dee kranz die blumen die farbe ich wollte dann man lilien ihre Lieblings blumen und lila ihre lieblingsfarbe nimmt.
meine tante war wieder strik da gegeben.
damit sie auch was entscheiden konnte überließ ich ihr die musik.
die trauerfeier ist jetzt mittwoch . ich wollte unbedingt das man am ende dee trauerfeier noch jeder eine kerze anzünden darf um somit Abschied zu nehmen.der pastor war dagegen da man nur 30min hatte.
die zeit war mir allerdings egal.

jetzt kam die frage wo werden sie beerdigt jeder der beiden sprach immer wieder davon sie wollen ins grab deren eltern.
also was sollt ich tun? wofür sollte ich mich entscheiden?
nach langem hin und her hatte ich mich dafür entsxhieden sie in das Familien meiner Mutter zu legen. da es einfach näher dran für mich war..

jetzt habe ich etwas rruhe bis zur trauerfeier und nun komm ich zur ruhe und somit auch zeit zum trauern und nachdenken.
für mich ist das alles noch ein traum kann es einfach nicht realisieren.
und tausend fragen schiesen in meinem kopf

was soll ich jetzt ohne sie tun?
wie soll es weiter gehen?
mit wem soll ich reden wenn ich Probleme habe?
mit wem soll ich rumalbern?
was soll ich nmeiner 5 jährigen tochter erzählen wo oma und opa seien?
waren meine eltern mit 43 nicht zu jung zum sterben?

sorry ich musste es mir einfach mal von der seele schreiben.
und ein danke an die die mir zuhören/ es lesen.



dann kam die frage wo sollen meine eltern beerdigt
 
oh die furchtbar!!!! das tut mir sehr leid!!!!!!

hast du Geschwister oder angehörige, die dir beistehen???bist du allein??? es kommt jetzt eine schlimme zeit auf dich zu und tipps geben kann dir da niemand! NUR: suche dir Unterstützung wenn du keine hast. es hilft zu wisse, dass man nicht allein ist. das lindert nicht deinen schmerz, doch es wird dir helfen.

mir fehlen einfach die Worte, ich weiß nicht was ich noch sagen soll, außer das es ganz furchtbar ist und du mir so unglaublich doll leid tust!!!!
 
geh alles praktisch an. sag deiner tochter, dass ihre großeltern tot sind und sprich offen mit ihr darüber. sie wird es vielleicht nicht alles verstehen, aber sie wird dich trösten wollen und es auch können.

und es wird weiter gehen.

aus meiner erfahrung als bestattungsaushilfe weiß ich jedoch, dass sich die bestatter viel mühe geben, beim herrichten der verstorbenen und falls du keinen offenen sarg willst, gäbe es immer noch die möglichkeit, für deine tante deine eltern im institut aufzubahren.

ich habe noch keinen angehörigen verloren und kann deinen schmerz nicht aus erster hand kennen, aber es geht weiter mit deinem leben und auch mit dem deiner tochter, aus der du viel kraft schöpfen kannst. der schmerz wird vergehen und dann wirst du an ihr noch viel freude haben. ich wette, sie wird dir bereits jetzt eine stütze sein, da du dich um sie kümmern musst und sie dich von den negativen gedanken ablenkt.

ich sage dir auch nochmal: hinterfrage den tod deiner eltern nicht.
es bringt nichts und macht dich nur verrückt.

bitte überlege gut, was du mit dem haus anstellst und du musst meinen rat nicht befolgen, aber ich habe mit meinen brüdern und meinen eltern bereits beredet, dass wir das haus nach dem tode meiner eltern verkaufen werden. es hängen natürlich erinnerungen daran, aber rein objektiv gesehen hat es für uns keinen praktischen wert. wir werden es verkaufen. du hast bereits gesagt, dass du nicht darin wohnen willst - aber lass den gedanken, was du tust, an dir wachsen und entscheide dann.

letztlich wird auch der verkauf ein wichtiger schritt sein, sich von deinen eltern zu trennen und den verlust hinter dir zu lassen.
 
hallo Gast,

ausser meine tochter meine tante und meinem onkel hab ich in der familie niemanden mehr und nein ich bin ein einzelkind.

mir wurde jetzt ein seelsorger gestellt aber mich ehrlich sagen das ich kein mensch bin der über seine probleme redet sondern es lieber aufschreibt. daher bin ich hier im forum gelandez.

shanes sprancio ich kann doch ein 5 jähriges kind nicht sagen ihre oma ihr opa sei tod das würde sie doch nicht verstehen.
aber ich kann sie doch auch nicht anlügen und sagen sie seien im urlaub.

ja ich weis es ist ja falsch den tod zu hinterfragen aber ich kann es einfach nicht verstehen.
verstehe nicht warum sie mich nun alleine gelassen haben.

ich habe angst das wenn ich das haus verkaufen ich ein stück der erinnerungen an meine eltern meiner kindheit verliere.
meine eltern habe dort 20jahre gelebt.
ja da wohnen das kann ich nicht das tut mir zu sehr weh.

ich habe grosse angst vor mittwoch ich glaube da rralisiere ich erst das meine eltern wirklich fort sind
 
@ SHanes


deine Ratschläge sind sicherlich lieb gemeint, aber in den meisten Fällen kann ein Trauernder damit nichts anfangen, schon gar nicht wenn es so frisch ist. Ich hab mich mit unserem bestatter ganz böse angelegt, weil mich seine Sprüche einfach nur nervten. Wenn du noch niemanden verloren hast, weißt du nunmal nicht wie es sich wirklich anfühlt. Und das was du bei deiner Arbeit mitbekommst, ist nur ein winziger Bruchteil von dem, was wirklich in Trauernden vorgeht.

An die Threaderöffnerin:

Es wird nach der Trauerfeier sicherlich noch schlimmer 🙁 Ich hoffe, du hast die Unterstützung von freunden und verwanten, die dir helfen. Du musst mit dem Verlust zurecht kommen und dann musst du dich ja noch um dein kind kümmern, das wird sicherlich noch sehr schwer werden. außerdem bist du noch so jung, warst vielleicht noch ein bisschen auf deine Eltern angewiesen. das alles ändert sich jetzt. es tut weh. lass jetzt erstmal alles auf dich zukommen und beobachte, wie du damit zurecht kommst. such dir Hilfe, wenn es zu schwer wird. ich denk an dich ....
 
naja... aber jeder mensch ist in der beziehung anders - und ich habe bereits mit meinen brüdern und eltern schon vieles abgeklärt, was im todesfall ablaufen soll. deswegen klinge ich wahrscheinlich auch so nüchtern und wohl auch pragmatisch.

davon abgesehen geht jeder mensch anders mit dem tod, wie auch jeder mensch anders mit problemsituationen umgeht.
 
@SHanes ist ja schön, dass ihr schon alles geklärt hab, jedoch spielt das in der zeit der Trauer echt gar keine rolle, weil man einen lieben menschen so sehr vermisst. wir hatten das problem auch. Papa ist gestorben und das haus war noch nicht schuldenfrei. natürlich versucht man das dann zu regeln. doch es ist schwer, da man sich nicht konzentrieren, weil die Trauer einfach überwiegt. wenn man nicht weiß, wie sich Trauer anfühlt, sollte man schweigen. das wäre dann die beste Methode. natürlich hinterfragt man den Tod eines liebes menschen. vorallem wenn es so plötzlich kommt.

@ threaderstellerin: ich weiß, es ist schwer darüber zu reden, doch es wird dir helfen. jetzt am Anfang kannst es noch nicht verstehen. es geht einfach nicht. die Trauer ist ein langer Prozess und keine Sache, die heute anfängt und in 3 Monaten aufhört. ich möchte es wirklich nicht verallgemeinern, doch ich glaube, es wird erst richtig weh tun, wenn etwas ruhe eingekehrt ist. dann kommt die zeit des Nachdenkens. für die meisten menschen geht der Alltag normal weiter, doch für dich, kann es ein Kampf werden, wieder in den Alltag zurück zu finden. es dauert einfach. unterdrücke die Trauer nicht, lass sie raus. und den Tod deiner Eltern kannst du so oft und so lang hinterfragen, wie du willst. es gehört zum trauerprozess dazu. die Trauerfeier wird sicherlich schlimm, jedoch fand ich die zeit danach sehr viel schlimmer, da wird einem erst bewusst, dass das leben ein ganz anderes ist. du hast gleich Vater und Mutter verloren. das mag ich mir gar nicht vorstellen.

auch wenn es es schwer ist, würd ich deinem kind versuchen das geschehende zu erklären. nimm die Hilfe des Seelsorgers dafür an.

wenn du das haus mit allem was dazu gehört halten kannst, behalte es. wenn es finanziell möglich ist, lass ein wenig zeit vergehen und entscheide es dann. es ist keine leichte Entscheidung, doch diese Entscheidung sollte nicht aus bestimmen Emotionen heraus getroffen werden.

hast du die Möglichkeit, dein kind ab und zu irgendwo unterzubringen???? denn die Trauer kann Verhaltensweisen herrufen, die dein kind vielleicht nicht versteht. auch wenn du eine fürsorgliche Mutter bist, musst du trauern und musst dich nicht für dein kind zusammen reißen. man verdrängt die Trauer dann ganz unbewusst. aber die Trauer ist nie verschwunden, sie wird dich einholen, vielleicht dann, wenn du es gar nicht erwartest, so komplex ist die Psyche des menschen.

wenn du noch fragen hast, kannst du sie gerne stelle. ich denk an dich!!!!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben