Hallo,
ich kann deine Lage sehr gut verstehen, mir geht/ging es ähnlich.
Auch wenn du es vorhin schon abgelehnt hast, schlage ich trotzdem noch einmal den Gang zu einem Psychologen vor. Ich bin normalerweise auch kein Mensch, der wildfremden Leuten über seine Gefühle spricht, aber mir hat das sehr viel geholfen (auch wenn ich schon vorher da war und mir die Person nicht mehr ganz so fremd war).
Die Schuldgefühle schienen mich damals aufgefressen zu haben, da ein paar Sekunden in diesem Fall wohl über Leben und Tod entschieden hätten. Und mir wurde geraten, mit meiner Mutter noch über etwas zu reden, aber ich habe es nicht getan, weil ich zu verletzt war (das ist aber ne andere Geschichte). Ein Gespräch, das alles hätte ändern können, und ich bin nicht über meinen "Stolz" hinweggekommen... ein Psychologe kann die Lage "neutral" einschätzen und derartige Gedanken aus deinem Kopf schaffen, zumindest hat bei mir das so geklappt... und es muss dir auch überhaupt nicht peinlich sein, denn das ist es nicht. Sich helfen lassen ist kein Zeichen von Schwäche.
Wenn du noch nicht weißt, was du mit dem Haus machen willst bzw. noch nicht die Kraft hast, solltest du es vielleicht noch eine Weile warten lassen, zumindest, wenn das irgendwie geht. Ich konnte mich teilweise auch erst Monate später von (kleineren, zugegeben) Dingen trennen... oder du machst das am besten mit jemanden anderen zusammen. Beispielsweise die Klamotten. Da kamen meine Verwandten schon relativ früh damit auf uns zu, die in die Kleidersammlung zu geben, und es war danach auch irgendwie "befreiend". Und am besten nicht zu lange über die unwichtigeren Dinge wie eben Kleidung, Tischdecken oder Deko nachdenken... behalte lieber die Gegenstände, zu denen du eine größere "Bindung" hast, wie Eheringe, Fotoalben oder einfach die Dinge, die deinen Eltern wichtig waren.
Ich weiß, du wirst mir das jetzt nicht glauben, aber es wird immer besser. Du lernst dich der Situation anzupassen und wenn erst mal die Beerdigung vorbei ist, fällt es auch wieder etwas leichter, nach vorne zu schauen.
ich kann deine Lage sehr gut verstehen, mir geht/ging es ähnlich.
Auch wenn du es vorhin schon abgelehnt hast, schlage ich trotzdem noch einmal den Gang zu einem Psychologen vor. Ich bin normalerweise auch kein Mensch, der wildfremden Leuten über seine Gefühle spricht, aber mir hat das sehr viel geholfen (auch wenn ich schon vorher da war und mir die Person nicht mehr ganz so fremd war).
Die Schuldgefühle schienen mich damals aufgefressen zu haben, da ein paar Sekunden in diesem Fall wohl über Leben und Tod entschieden hätten. Und mir wurde geraten, mit meiner Mutter noch über etwas zu reden, aber ich habe es nicht getan, weil ich zu verletzt war (das ist aber ne andere Geschichte). Ein Gespräch, das alles hätte ändern können, und ich bin nicht über meinen "Stolz" hinweggekommen... ein Psychologe kann die Lage "neutral" einschätzen und derartige Gedanken aus deinem Kopf schaffen, zumindest hat bei mir das so geklappt... und es muss dir auch überhaupt nicht peinlich sein, denn das ist es nicht. Sich helfen lassen ist kein Zeichen von Schwäche.
Wenn du noch nicht weißt, was du mit dem Haus machen willst bzw. noch nicht die Kraft hast, solltest du es vielleicht noch eine Weile warten lassen, zumindest, wenn das irgendwie geht. Ich konnte mich teilweise auch erst Monate später von (kleineren, zugegeben) Dingen trennen... oder du machst das am besten mit jemanden anderen zusammen. Beispielsweise die Klamotten. Da kamen meine Verwandten schon relativ früh damit auf uns zu, die in die Kleidersammlung zu geben, und es war danach auch irgendwie "befreiend". Und am besten nicht zu lange über die unwichtigeren Dinge wie eben Kleidung, Tischdecken oder Deko nachdenken... behalte lieber die Gegenstände, zu denen du eine größere "Bindung" hast, wie Eheringe, Fotoalben oder einfach die Dinge, die deinen Eltern wichtig waren.
Ich weiß, du wirst mir das jetzt nicht glauben, aber es wird immer besser. Du lernst dich der Situation anzupassen und wenn erst mal die Beerdigung vorbei ist, fällt es auch wieder etwas leichter, nach vorne zu schauen.