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Mein Sohn

wuschl

Aktives Mitglied
Als ich Deine Zeilen las fühlte ich sehr viel Wohlsein.
Kinder sind uns für eine ganze Weile "geschenkt",irgendwann gehen sie ihre Wege,so wie ja auch wir unsere Wege gegangen sind.
Wir werden immer verbunden sein,egal wohin das Leben unsere Kinder treibt.Dieses Band zu festigen und zu erhalten ist das Kostbarste das wir unseren Kindern schenken können.

Die Sorge das Kathi irgendwann ihren Sohn nicht loslassen will sehe ich nicht.Es ist ein schmerzhafter Prozess,zugegeben,doch diesen Tag erleben alle Eltern früher oder später.
Wenn wir unsere Kinder mit Liebe auf ihr erwachsenwerden vorbereiten, dann wissen wir das wir es richtig gemacht haben und können unsere Kinder "fliegen" lassen.
 

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K

Kati28

Gast
danke wuschl für Deine lieben Zeilen. Ich weiß das der Tag kommen wird, aber auch jetzt merke ich wie ich immer mehr loslassen muß. Der Kindergarten, dann die Schule, Freunde treffen usw das alles sind Momente wo er alleine seinen Weg geht. Und ich bin froh und stolz das er es kann ...:)
 
S

schnitti

Gast
hi kati
schön wie du geschrieben hast über deinen sohn
mach dir doch ein kleine tagebuch für ihn und schreib alles rein was er in den jahren dir freude gemacht hat und dann eines tages schenkst du es ihm ;)
schnitti
 

Youri

Mitglied
Diese Worte habe ich Ihm geschrieben. Sie sind gut verpackt in einem Karton mit anderen Dingen die mir wichtig sind. Wenn er so weit ist werde ich Ihm all die Sachen geben. Außerdem sage ich Ihm oft das er mir viel bedeutet :)
Na dann finde ich es noch schöner! Das wird ihn bestimmt mal sehr rühren wenn er das liest!
Ich kann Dich gut verstehen! Meine Kinder sind zwar alle schon erwachsen aber trotzdem das Allerwertvollste für mich.
Alles Gute wünsche ich Euch:)
 
B

Benjamin-29

Gast
Ich persönlich habe ein rießen Problem damit, dass die Mutterrolle idealisert wird. Und ich sehe ein sehr großes Problem darin, wenn eine Mutter sagt: Du bist der Mittelpunkt meines Lebens. Was macht eine Mutter, wenn der Mittelpunkt entscheidet, ein ganz anderes Leben zu führen, vielleicht ohne Mutter?
Ja, das stimmt. Es ist wirklich ein Gedicht voller Emotionen, Kati.

Das, was Truth schreibt ist mir beim lesen auch durch den Kopf gegangen. Es ist für Eltern eine große Versuchung, das Kind zum Mittelpunkt des eigenen Lebens zu machen. Besonders wenn die Mutter oder der Vater selbst in ihrem Leben noch unsicher sind. Dann ist es eine um so intensivere Erfahrung, wenn sie mit der Geburt ihres Kindes plötzlich gebraucht und bedingungslos geliebt werden.

Wobei man die Dinge auch aus Sicht der Kinder sehen sollte: Es kann für Kinder schwer sein, wenn Eltern nicht los lassen können - und noch schwerer kann es für Kinder sein, wenn Eltern sie schon vorher vereinnahmen. In schlimmen Fällen kann Elternliebe Kinder ja auch erdrücken. Da gibts wie bei fast allem anderen auch mindestens zwei Seiten.

Aber wenn Kati kein Problem damit hat, dass ihr Sohn sich mit Freunden trifft, dann sollte es keine Gefahr geben, dass sie ihn nicht loslassen will.



Ein Kind zeigt uns im Laufe seiner Entwicklung unsere eigene Unvollkommenheit und ich bin fest der Überzeugung, dass daran viele Mütter und Väter scheitern.
Kinder brauchen keine vollkommenen Eltern - die gibts ja auch garnicht.:) Und Kinder bemerken die Schwächen ihrer Eltern sowieso. Ich glaube, dass Kinder schon zufrieden sind, wenn die Eltern ihnen erklären was gerade warum passiert. Die Kleinen können dann einordnen was los ist und was passieren wird. Das gibt ihnen auch die Möglichkeit mit der Zeit selbstständig zu werden.
 
B

Benjamin-29

Gast
Das ist schön, dass ihr das schön findet.:cool:

Ehrlich gesagt dachte ich mir das irgendwie auch schon - ein Teil von mir hatte aber auch die Hoffnung, dass -nachdem schon so viele Emotionen ausgedrückt worden sind- sich aus Truthy´s Beitrag eine Diskussion entwickeln könnte. Eigentlich ist das Thema ja sehr interessant.
 
T

Truth

Gast
Hallo Benjamin,

deine Hoffnung soll erfüllt werden :) Bin ich immer gerne dabei! Ich kann nur meine Anschauungsweise widergeben. Diesmal unter dem Gesichtspunkt, dass es immer zwei Seiten gibt.

Kein Mensch ist vollkommen - es gibt keine vollkommene Eltern. Es gibt keine vollkommene Mutter, es gibt keinen vollkommenen Vater - und es gibt keine vollkommene Kinder! Im Erziehen liegt - wie in allen Beziehungen - Aktion und Reaktion und daraus entsteht eine sehr große Abhängigkeit. Abhängig von der Reaktion des anderen - Abhängig von der Aktion des anderen. Ein Kind ist anfangs völlig ausgeliefert. Der Tatsache ausgeliefert ob es geliebt, zu viel geliebt, zu wenig geliebt oder nicht geliebt wird. Aus allem Erlebten heraus bildet es in sich eine Welt - ein Gespür für die Welt in ihm und ein Gespür für die äußere Welt und davon ist es erstmal abhängig. Dann folgen Erlebnisse in der weiteren "Umgebung" und Erfahrungen mit anderen Menschen. Ist es von zu Hause aus gut gerüstet, meistert es diese Beziehungen zu anderen Menschen und generell sein Leben. Gibt es vieles was da im unreinen ist, werden diese Beziehungen eine große Herausforderung sein, an denen es wächst oder an denen es scheitert - und alles mit der Rückkopplung der erlebten Kindheit (und dieses Kind wird mal Erwachsen und auch Mutter oder Vater sein).
Das ist natürlich nur ein ganz grober Umriss. Es gibt so viele Details, die sich daraus erschließen und bestimmt vieles, was ich selber nicht sehe.

Was speziell die Mutterrolle angeht. Mutter wird in unserer Gesellschaft viel zu sehr idealisiert. Es giebt hier im Forum einen Beitrag von Momo, den ich sehr toll finde. Viel zu schnell wird eine Mutter auch verurteilt, wenn sie eben den Anspruch der Mutterrolle nicht erfüllt. Mutter ist auch Mensch und die Mutterrolle ist für mich in zu viel Menschlichkeit verhüllt und in viel zu viel Romantik. Die nackte Realität zeigt uns ganz andere Dinge und da sieht mancher nicht so gerne hin.

Liebe Grüße
.... für dich Truthy :)
 

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