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mein sohn muss weg oder scheidung

  • Starter*in Starter*in ratlos05
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    sohn
Status
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hallo ratlos,
ein kann ich dir jetzt schon sagen.
deine ehe wird nicht besser, wenn dein sohn weg ist. im gegenteil!
mein vorschlag: macht eine familenberatung. ist vielleicht die einzigste
möglichkeit noch was zu retten.
liebe grüße
löwenherz
 
Hallo zusammen,

hier kochen die Emotionen hoch. Auch wenn nicht jeder damit einverstanden ist, ich kann seine Frau auch und gutes Stück verstehen. Muss aber dazu sagen, dass auch sie ganz schön daneben gegriffen hat.

Ratlos du sagst selbst, dass du die Dinge meist verdrängst und du wirst mir vielleicht zustimmen, dass die Aussitz - Methode einen Partner zu Recht die Wände hochtreiben kann. Deine Frau hat die Notbremse gezogen. Ihre Kraftreserven sind weg. Wie sie das macht, das steht auf einem anderen Blatt. Doch das es so radikal ist, fällt sicher nicht vom Himmel.

Eines hat es dir gezeigt, du trägst Verantwortung für deinen Sohn und die, so liest man, willst du übernehmen, indem du zu ihm stehst. Da kann ich mich Allen hier nur anschließen, das ist eine gute Entscheidung. Ich denke auch deine Frau ist kein Monster und deine Tochter wird nicht von ihr "gefressen" werden. Bei allem was dir wiederfahren ist, sag ich es dir trotzdem Verantwortung tragen heißt nicht aussitzen.

So und jetzt geh auch ich mal emotional auf die Palme!!!

Habt ihr beide eigentlich einen VOLLSCHADEN !?!

Wenn du mit deinem Sohn sprichst, dich auf seine Augenhöhe niederkniest und ihm freundlich in die Augen blickst, und einfach mal fragst, ob er sich als Versager oder gar als ungewollt fühlt/erlebt, dann wirst du wahrscheinlich ein betretenes zu Boden schauen, ein auf die Lippe beißen und sachtes Kopfnicken als Antwort bekommen.

Ich weiß nicht, wie ihr eure Streits führt, doch Wände haben Ohren und ein 9 Jähriger ist nicht begriffstutzig. Selbst wenn er nichts gehört hat, strahlt man sowas einfach im Umgang mit ihm aus.

Diese Teilnahmslosigkeit, die du beschrieben hast, kommt ja nicht von ungefähr. Gibt er sich für eure Streits die Schuld? Ist er schon so weit das er vielleicht nicht mehr sein will? Wie wird er eure Trennung jetzt erleben? Als neue Schuld auf seinen Schultern, gerade weil er wahrscheinlich gelernt hat sie sich selbst anzuziehen.

Oder spielt da einfach nur eine depressive Stimmung von ihm rein. Ja auch Kinder können an Depressionen leiden.

Doch ihr habt sicher daran gedacht den wahren Inhalt euer Streits nicht einfach auf einen Dritten, in dem Fall deinen Sohn zu verlagern. Ihr denkt zuerst an eure Kinder und dann an alles andere. Und um daran zu glauben, dass dein (euer) Sohn für eure Trennung verantwortlich ist, dafür seit ihr viel zu erwachsen. Das würdet ihr nie auf seinem Rücken austragen.
Beide habt ihr lange um Verständnis füreinander gerungen und seit euch entgegen gekommen. Du hast deine Verantwortung nicht von dir geschoben, in der Hoffnung es rengt sich schon wieder, sondern getragen und deine Frau hat genug Gedult und innere Einsicht ihre Streitpunkte mit dir von denen des Kindes zu trennen und dir den Raum zu geben, dein Ziel zu lernen um es zu erreichen.

Daher entschuldige meinen emotionalen Ausbruch. Ich bin halt auch nur ein Mensch sei hier meine einzigste Bitte um Entschuldigung.

Sianus
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen,

Ich sitze fassungslos vor meinem PC und die Situation um deinen Sohn, hat mich zum Weinen gebracht. Am liebsten würd ich dich anflehen, den Jungen nicht abzuschieben. Ich bin vor 5 Jahren, nch meiner Scheidung, mit meinen Jungs 250 km von zu Hause weggezogen. Mein Älterer damals 8, hat sich danach sehr verändert. Hat sich immer weiter in sich zurückgezogen, hat niemanden an seienem Leben teilhaben lassen, nichts von sich erzählt. Ich hatte den Eindruck, er hat das Lachen verlernt. Mein jetztiger Lebensgefährte, war oft mit seiner Weisheit am Ende, weil er sich total um den Jungen bemüht hat.
Und jetzt wird er bald 13, und die Geduld und Verständnis haben sich bezahlt gemacht. Es ist so schön ihn wieder lachen zu sehen und seinen Erzählungen zu zuhören. Er ist wieder ein glücklicher Junge geworden und ich weiß, dass das zum Großteil der Verdienst meines Freundes ist, der ihn wie sein Kind angenommen hat und mit einer Selbstverständlichkeit über seine Launen hinweggesehen hat.
Ich glaube das wichtigste ist, dass dein Junge endlich mal zur Ruhe kommt und Sicherheit und Geborgenheit spürt.
 
Hallo Ratlos05,

nimm dir die Worte von Sianus und Deichgräfin, und all den anderen hier, zu Herzen. Sie bergen viel Wahrheit. Trage deine Unfähigkeit nicht auf dem Rücken deiner Kinder aus.

Lieben Gruß
Sonny
 
hallochen, ich muss mich entschuldigen für meine äusserung, hatte nicht alles gelesen.

ich gebe den andere´n recht , aber was ich nicht verstehe ist,. wieso sagt sie sohn weg oder scheidung, sie kann doch ihren mann auch so verlassen und er sohn bleibt bei ihm.

verste das nicht ganz
 
Deichgräfin meinte:
Wenn man sich eine Meinung bilden will,m u s s mann alle Postings lesen.Gerade in Deiner gewesenen Situation hättest Du wahrscheinlich anders geantwortet.Habe ich recht?Gruss Karin
 
deichgräfin du hast recht.

und wer braucht schon eienns chwachen vater.


aber wieso machen die ein 2 kind wenn es mit dem 1. schon probleme gab.

mal sehen ob er nochmal online kommt
 
Oh ha ...

Jetzt hagelte es erstmal "Prügel". Damit ist wohl keinem geholfen, auch wenn viel Wahres dabei sein mag.

@ratlos egal wie deine Zukunft jetzt auch aussehen wird. Auf dich wird die meiste Arbeit zukommen.

Normalerweise bekommen Menschen, die Anspannungen mit Trotz und Sturheit beantworten bereits in Kindertagen mit, dass sie dann auch mit den Konsequenzen leben müssen. Das ist nicht grausam sondern einfach notwenig. Sturheit und Trotz führen in angespannten Situationen allenfalls gegen die nächste Wand und zu nichts anderem.

Für dich sind die Würfel jetzt gefallen. Wenn du jetzt zu machst, kannst niemanden mehr erzählen, dass du für deine Kinder aufstehen wirst. So ungläubig du jetzt auch gleich schaun wirst. Ich traue es dir zu. Du hast dein Leben bis jetzt schließlich auch nicht aus der Luft bestritten oder ständig nur Glück gehabt.
Es wird hart. Es wird weh tun. Es wird dich psychisch und physisch komplett fordern. Und es fängt damit an, das du deine Situation Schritt für Schritt angehst und damit deinem Sohn hilfst wieder Mut ins Leben zu fassen. Wenn du das nicht willst, dann kann dir auch keiner helfen weder hier noch sonst wo.

Wenn du die innere Größe hast, dann kläre ihn auf, dass er nicht die Schuld an der Trennung hat. Du trägst einen großen Teil der Verantwortung für diese Trennung. Ich sage bewusst Verantwortung, sowas wie Schuld gibt es ín meinen Augen nicht. Schuld hat den Beigeschmack von passivität und nichts entgegen stellen zu können.
Ja es stimmt, du kannst an deiner Situation nichts mehr ändern, doch du kannst Reue zeigen und die Verantwortung für deinen Teil übernehmen und aktiv damit so umgehen, dass dir so ein Mist (und wir alle haben schon mal mehr oder weniger Mist gebaut) nicht nochmal passiert. Das wird Zeit brauchen, weil menschliche Veränderungen nun mal nicht mit CD einschieben zu lösen sind.

Ich denke immer noch, dass du es packen kannst.

Vor 6 Jahren hatte ich kein Selbstwertgefühl, wohlte Selbstmord begehen, stand knietief in der S****, hatte Angst vor dem Leben, einfachste Dinge liefen überhaupt nicht. Ich telefonieren? Vergiss es!
Ich hab mich an dem Tag nicht umbringen können. Stattdessen legte ich mir ein Tagebuch an und schrieb eine heftige Erfahrung rein, die mich von der Todeswahl abgehalten hat. Sie hat mich nicht aus der S**** geholt oder meine Ängste einfach fortgenommen, nichts davon ist passiert. Das muss ich bis heute alleine bestreiten.
Vorne ins Tagebuch schrieb ich noch eine Zeile: "Wenn Ich mal Kinder möchte, muss ich lernen mit mir und meinem Leben halbwegs umgehen zu können."
Du hast keine Ahnung was für Odyseen das waren, weil man nicht von heute auf morgen alles alte wie einen Mantel ablegen kann und einen neuen aus dem Schrank nimmt. Ich hab viel Mist gebaut und und und ... . Doch immer diese Ziel vor Augen und darauf hin gerichtet Konsequenzen gezogen, wieder aufgestanden, wieder hingefallen, wieder hoch ... .

In einem Buch habe ich neulich folgendes gefunden:
" „Charakter“ meint jedoch das lebensgeschichtlich geprägte – auch verwundete und vernarbte – Profil einer einzigartigen, unersetzbaren Person, die aus dem persönlichen Umgang mit den Widerwärtigkeiten und Chancen des Lebenslaufs ihre unverwechselbare Schönheit erhält. Die jeweilige Biografie hat einen Menschen zur Person gemacht. Dass die maßgeblichen Einflussgrößen (Krankheit, Tod, ..) dieser Entwicklungsgeschehens außerhalb der menschlichen Kontrolle liegen, sollte jeden Psychologen demütig machen."

Wenn du jetzt etwas schreiben willst, das nach Schulter hängen lassen und seufzen klingt, dann lies das hier nochmal. Du musst das nicht machen, doch die Konsequenzen wirst du tragen und mit dir dein Sohn. Du hast noch die Freiheit dich zu entscheiden. Er hat nur das Glück dich zu haben. Er lernt das Leben noch und ich denke jeder Mensch lernt es sein ganzes Leben lang, nicht in dem Umfang junger Menschen, doch es dürfte genug sein.

bis denne
Sianus
 
Sianus meinte:
Oh ha ...

Jetzt hagelte es erstmal "Prügel". Damit ist wohl keinem geholfen, auch wenn viel Wahres dabei sein mag.

@ratlos egal wie deine Zukunft jetzt auch aussehen wird. Auf dich wird die meiste Arbeit zukommen.

Normalerweise bekommen Menschen, die Anspannungen mit Trotz und Sturheit beantworten bereits in Kindertagen mit, dass sie dann auch mit den Konsequenzen leben müssen. Das ist nicht grausam sondern einfach notwenig. Sturheit und Trotz führen in angespannten Situationen allenfalls gegen die nächste Wand und zu nichts anderem.

Für dich sind die Würfel jetzt gefallen. Wenn du jetzt zu machst, kannst niemanden mehr erzählen, dass du für deine Kinder aufstehen wirst. So ungläubig du jetzt auch gleich schaun wirst. Ich traue es dir zu. Du hast dein Leben bis jetzt schließlich auch nicht aus der Luft bestritten oder ständig nur Glück gehabt.
Es wird hart. Es wird weh tun. Es wird dich psychisch und physisch komplett fordern. Und es fängt damit an, das du deine Situation Schritt für Schritt angehst und damit deinem Sohn hilfst wieder Mut ins Leben zu fassen. Wenn du das nicht willst, dann kann dir auch keiner helfen weder hier noch sonst wo.

Wenn du die innere Größe hast, dann kläre ihn auf, dass er nicht die Schuld an der Trennung hat. Du trägst einen großen Teil der Verantwortung für diese Trennung. Ich sage bewusst Verantwortung, sowas wie Schuld gibt es ín meinen Augen nicht. Schuld hat den Beigeschmack von passivität und nichts entgegen stellen zu können.
Ja es stimmt, du kannst an deiner Situation nichts mehr ändern, doch du kannst Reue zeigen und die Verantwortung für deinen Teil übernehmen und aktiv damit so umgehen, dass dir so ein Mist (und wir alle haben schon mal mehr oder weniger Mist gebaut) nicht nochmal passiert. Das wird Zeit brauchen, weil menschliche Veränderungen nun mal nicht mit CD einschieben zu lösen sind.

Ich denke immer noch, dass du es packen kannst.

Vor 6 Jahren hatte ich kein Selbstwertgefühl, wohlte Selbstmord begehen, stand knietief in der S****, hatte Angst vor dem Leben, einfachste Dinge liefen überhaupt nicht. Ich telefonieren? Vergiss es!
Ich hab mich an dem Tag nicht umbringen können. Stattdessen legte ich mir ein Tagebuch an und schrieb eine heftige Erfahrung rein, die mich von der Todeswahl abgehalten hat. Sie hat mich nicht aus der S**** geholt oder meine Ängste einfach fortgenommen, nichts davon ist passiert. Das muss ich bis heute alleine bestreiten.
Vorne ins Tagebuch schrieb ich noch eine Zeile: "Wenn Ich mal Kinder möchte, muss ich lernen mit mir und meinem Leben halbwegs umgehen zu können."
Du hast keine Ahnung was für Odyseen das waren, weil man nicht von heute auf morgen alles alte wie einen Mantel ablegen kann und einen neuen aus dem Schrank nimmt. Ich hab viel Mist gebaut und und und ... . Doch immer diese Ziel vor Augen und darauf hin gerichtet Konsequenzen gezogen, wieder aufgestanden, wieder hingefallen, wieder hoch ... .

In einem Buch habe ich neulich folgendes gefunden:
" „Charakter“ meint jedoch das lebensgeschichtlich geprägte – auch verwundete und vernarbte – Profil einer einzigartigen, unersetzbaren Person, die aus dem persönlichen Umgang mit den Widerwärtigkeiten und Chancen des Lebenslaufs ihre unverwechselbare Schönheit erhält. Die jeweilige Biografie hat einen Menschen zur Person gemacht. Dass die maßgeblichen Einflussgrößen (Krankheit, Tod, ..) dieser Entwicklungsgeschehens außerhalb der menschlichen Kontrolle liegen, sollte jeden Psychologen demütig machen."

Wenn du jetzt etwas schreiben willst, das nach Schulter hängen lassen und seufzen klingt, dann lies das hier nochmal. Du musst das nicht machen, doch die Konsequenzen wirst du tragen und mit dir dein Sohn. Du hast noch die Freiheit dich zu entscheiden. Er hat nur das Glück dich zu haben. Er lernt das Leben noch und ich denke jeder Mensch lernt es sein ganzes Leben lang, nicht in dem Umfang junger Menschen, doch es dürfte genug sein.

bis denne
Sianus[/quHabe Dinote]Habe dein Posting eben erst gelesen,bei mir dauert das Schreiben endlos lange,weil ich nicht so schnell tippen kann wie ich denke."Computerneuling"Ich finde es gut,daß auch du dir so viel Mühe machst,und wir uns in vielen Dingen hier einig sind.
 
Hallo!

Ich muss sagen, ich bin auch leicht geschockt, wie jemand, der hier sein Problem schildert, übelst nieder gemacht wird, noch dazu von einer völlig unbekannten Person. *kopfschüttel*
Sich in Familienstreitigkeiten bei Freunden/Bekannten/Verwandten einzumischen und denen die Meinung zu sagen ist eine Sache, vorausgesetzt man kennt alle Aspekte; hier über eine gänzlich unbekannte Person nur anhand der wenigen bekannten Aspekte den Stab zu brechen... alle Achtung, da gehört schon eine ordentliche Portion Impertinenz dazu, Chapeau!

@ ratlos, falls er jetzt überhaupt noch hier lesen/schreiben mag:

Ich hoffe, du hast dich für deinen Sohn entschieden, inzwischen ist das Ultimatum ja wohl abgelaufen. Lass dir gesagt sein, dass die Entscheidung, die du treffen solltest, nur ein Vorwand gewesen sein wird, vermutlich hatte deine Frau sich eh schon für die Beendigung der Ehe entschlossen, dieses Ultimatum war nur noch der "Anlass" der vollendete Tatsachen schaffen sollte, ohne dass sie direkt "zur Tat" schreiten musste.
Ich will damit deine Frau nicht als gewissenlos oder so abstempeln. Wenn eine Ehe scheitert, ist meist nicht nur eine Partei daran beteiligt.

Sieh zu, dass du für deinen Sohn jetzt da bist, gib ihm Halt und zeige auch mal Interesse an ihm. Wenn er immer das gefühl hat, was er sagt und macht ist für niemanden von Interesse, dann muss sich niemand wundern, wenn er sich dann auch so benimmt, als wenn seine Worte und Handlungen belanglos wären. Nimm ihn ernst und sprich viel mit ihm. Lass dich von eventueller Schweigsamkeit nicht irritieren oder entmutigen, er wird dann mit der Zeit begreifen, dass du ihn liebst und dass er dir wichtig ist.
Und bitte, bitte Ratlos, gib ihm um Himmelswillen nicht das Gefühl, dass er schuld an der Trennung ist. Mach ihm das immer wieder klar, auch von dir aus, wenn er selbst nicht darüber spricht. Das ist ganz ganz wichtig.

Ich wünsche euch alles Gute und drücke feste die Daumen, dass ihr das auf die Reihe kriegt.

Liebe Grüße von der

Missis
 
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