@viktoria
Und inwiefern denkst du, du seist egoistisch?
daß ich einfach zu oft meine eigenen interessen vorangestellt habe, und zu wenig auf frau eingegangen bin. und das trifft sicher in so einigen fällen zu. ob das jetzt für otto-normal-verbraucher viel oder wenig ist weiß ich nicht. für meine frau wars / ists eben zu viel. daß dann in streitsituationen und in zeiten, wo sowieso alles angespannt ist, sturheit und trotz dazu kommen und erst recht alles viel schlimmer machen, brauch ich euch glaub ich nicht erzählen.
@Sonny
Was bedrückt deinen Sohn?
die familiensituation. er sagts nicht (mehr). läßt, was seine gefühle betrifft nur ganz selten was raus. und macht sich selbstvorwürfe, daß er an der ganzen situation (mit)schuld ist. und jedesmal könnt ich losheulen (wenn ichs in den letzten tagen nicht eh getan habe), wenn ich an die kinder denke, wie sie reagieren, wenn wir streiten. der große registierts schon nicht mehr. die kleine umso mehr......
@shalimar
Ist denn die Situation mit deinem sohn so unerträglich ???
IMHO nein. es ist nicht einfach mit ihm, aber ich denke, daß einfach unsere (nicht-)ehe und die tatsache, daß seine leibl. mutter alkoholikerin ist, sein verhalten verursacht. er ist extrem langsam, verträumt, vergißt dinge, ist schlampig. manche sagen: " a typischer bua", aber bei ihm ists halt schon viel. bsp: letzte woche ist ihm das wohnungsschlüsselband am fußballplatz abgerissen. er hat den schlüssel wieder angebunden, allerdings so schlecht, daß er 5 minuten später ganz weg war (i.e. knoten aufgegangen, ohne daß er es bemerkt hat). dies stellt für mich noch nicht das problem dar, allerdings sein verhalten danach, wie bzw. mit welchem (nicht-)einsatz er nach dem schlüssel gesucht hat, war erschreckend. hat mich auch wütend gemacht. im nachhinein betrachtet hats mich schon wieder ur-traurig gestimmt. weil er ist sicher nicht ohne grund so.
Würde sie auch ihr eigenes Kind einfach so abgeben ???
Nein, würde sie niemals. für sie macht es ja auch einen unterschied, da er 1. nicht ihr leibliches kind ist, 2. schon 9 ist, im gegensatz zu einer tochter, 3. gerne bei den großeltern ist und die auch für ihn da sind. diese großeltern hat meine tochter nicht.